Während der letzten Jahrzehnte hat kein anderer Politiker Venezuela und ganz Lateinamerika so stark geprägt wie Hugo Chávez. Jetzt stellt sich die Frage nach der Zukunft.
Polizeigewalt bei Demonstrationen gegen den neuen Präsidenten: In Mexiko zieht sich die Transition zur Demokratie seit Jahrzehnten dahin. Und erlebt jetzt einen Rückschritt.
70.000 Ermordete, 230.000 Vertriebene, 10.000 Verschwundene. Die Bilanz des mexikanischen Drogenkriegs ist gigantisch. Seit einem Jahr regt sich aber Protest in der Zivilgesellschaft.
Gegen den mexikanischen Ex-Präsidenten Zedillo wurde eine Klage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingebracht. Nachdem die Politik intervenierte, wurde ihm Immunität zugesichert. Eine zweifelhafte Entscheidung.
1.300 Polizisten, 64 Verletzte, 35 Festnahmen. Dies ist die Bilanz der Straßenschlacht, die Dienstag Nacht zwischen Polizei und Demonstranten rund um das spanische Parlament tobte, während die Politiker drinnen neuerliche Kürzungen beschlossen.
Außenminister Spindelegger will einen "Rückstau" von 1000 Asylanträgen von NigerianerInnen abbauen. Ein Abkommen mit dem westafrikanischen Land soll dabei helfen.
USA, Frankreich, Russland, Ägypten, Griechenland. 2012 ist das Jahr der Wahlen. Schicksalswahlen vielleicht. Am Sonntag findet eine solche Wahl in Mexiko statt. Unter lautstarkem Protest.
Vor einem Jahr verkündeten griechische Politiker, einen Zaun an der Grenze zur Türkei bauen zu wollen, um die irreguläre Migration zu stoppen. Jetzt soll dieses Vorhaben Realität werden. Doch bringen Zäune denn etwas?
Vor exakt zehn Jahren musste Argentinien Staatsbankrott anmelden. Heute steht Griechenland knapp vor der Pleite. Kann die argentinische Krise ein Lehrstück für Europa sein?
In der spanischen Region rund um Almería werden Obst und Gemüse unter großen Plastikplanen angebaut und in die gesamte EU exportiert. Es sind vor allem afrikanische Migranten, die dort arbeiten.
Nur 21 km trennen sie vom spanischen Festland. In Ceuta gestrandet, kämpft eine Gruppe von Indern als irreguläre Migranten jahrelang um die eigene Zukunft.
Er war schon immer auf der Suche nach dem Vergessenen, um diesem neues Leben einzuhauchen. Heute lebt der alte Mister Willy in seinem "Museum" in Tijuana, das von glorreichen Jahren zeugt.
In den letzten Jahren hat sich in der mexikanischen Grenzstadt eine vielversprechende Künstlerszene etabliert. Sie will der Stadt ein positives Image verpassen.
Manu Chao besang die Stadt im Nordwesten Mexikos mit den Worten "Tequila, Sexo, Marihuana". Doch dies ist nur ein Bruchteil dessen, was Tijuana tatsächlich ausmacht.
"Alle mit Blumen zur Plaça de Catalunya kommen!" Die Twitter-Timeline rattert, während über dem Platz mitten im Zentrum Barcelonas ein Polizeihubschrauber kreist. Man hört Sirenen, Schreie, Schüsse. "¡No nos vamos! - Wir gehen nicht!"