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Mensch und Maschine

Werden wir irgendwann virtuelle FreundInnen haben, Sex mit Sexrobotern besser finden als mit echten Menschen und wie werden wir unsere eigenen Körper hacken?

Was macht die digitale Revolution mit uns als Menschen? Antworten auf diese weitreichende Frage möchte das transmediale Projekt Homo Digitalis herausfinden.

Eine Hälfte von Homo Digitalis ist eine Webserie. Protagonistin ist die Moderatorin Helen Fares. Sie beginnt ihre Suche im Ars Electronica Futurelab, trifft virtuelle Freunde und Freundinnen, lernt eine Drohne mit ihrem Gehirn zu steuern und ihre eigene DNA zu hacken. Begegnungen mit ExpertInnen in den USA, Japan und Großbritannien eröffnen den Blick auf den internationalen Kontext der Frage. Welche Erkenntnis zieht Helen aus ihrer Reise? Wird aus uns, dem Homo Sapiens, eine neue Spezies – der Homo Digitalis?

Serien-Still von Homo Digitalis: ein Baby bekommt das Fläschchen von einem Roboter

BR / Bilderfest

State of the Future

Die andere Hälfte von Homo Digitalis ist ein wissenschaftliches Experiment. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation wurde ein spielerischer Test entwickelt, und auch hier gilt die grundsätzliche Frage: Wie lange bist du noch Mensch?

Das Fraunhofer-Institut wertet dann alle Antworten wissenschaftlich aus und veröffentlicht sie im Frühjahr 2018 in Form einer wissenschaftlichen Studie. Die Ergebnisse der Studie werden auch in der TV-Dokumentation Homo Digitalis veröffentlicht, die im Frühjahr 2018 ausgestrahlt wird.

Perspektiven zur Zukunft

Mitte Oktober geht es hier mit der Homo Digitalis-Webserie und dazupassender FM4-Berichterstattung zu den Themen Freundschaft, Denken, Sexualität, Gesundheit, Freizeit, Arbeit und Evolution los. Es wird eine Eröffnung von unterschiedlichen Perspektiven zum Verhältnis zwischen Mensch und Maschine werden - eine Art „Zukunft des Menschseins 101“.

Serien-Still von Homo Digitalis: Helen Fares steuert mit Gehirnströmen

BR / Bilderfest

Sieben Episoden, sieben Bereiche des Lebens

#1: Die Zukunft der Freundschaft
Künstliche Intelligenz als perfekte Freundin: Was passiert, wenn Roboter den Körper, die Stimme und Persönlichkeit jedes Menschen annehmen können und damit Freunde im Ausland oder verstorbene Familienmitglieder ersetzen? Macht es noch einen Unterschied, ob wir mit der echten oder der digitalen Freundin abhängen? Moderatorin Helen Fares, die durch die Webserie führt, hat ihre (virtuelle) Freundin Josie getroffen.

#2: Die Zukunft des Denkens: Ein Upgrade für dein Gehirn
Wir müssen es einsehen: Unsere Computer sind in vielen Belangen längst schlauer als wir. Müssen wir dann nicht nachziehen und unser Gehirn und unsere Gehirnströme aufpimpen? Vom Einpflanzen fremder Erinnerungen bis zum Gehirnboosting per Chip – Labore wie das Futurelab des Ars Electronica arbeiten daran und zeigen Helen Fares, wie sie allein mit ihren Gedanken eine Drohne steuern kann.

#3: Die Zukunft der Sexualität: Der digitale Höhepunkt
Anime-Charaktere als Partner, Virtual Reality-Porno-Brillen, Sexroboter – in Japan braucht keiner mehr Menschen für Sex. Aber soll das die Zukunft sein? Porno-Darstellerin Schnuggie91 testet für uns einen Sexroboter, wir sind zu Gast bei der japanischen Sextherapeutin Ai Ayoma und lernen Sex-Gadgets wie den Orgasmus-Chip im Kopf kennen.

Serien-Still von Homo Digitalis: Reagenzglas

BR / Bilderfest

#4: Die Zukunft der Gesundheit: Ewige Jugend
Ewiges Leben. Ein Menschheitstraum, der gar nicht mehr so unrealistisch ist: Frühzeitiges Erkennen aller Krankheiten durch die Live-Vermessung und Analyse aller Gesundheitsdaten, die Veränderung des Erbguts durch DNA-Hacking, Organe aus dem 3D-Drucker. Alles Möglichkeiten der Selbstoptimierung, an denen die Wissenschaft schon arbeitet.

Homo Digitalis ist eine Produktion des Bayerischen Rundfunks und der Bilderfest GmbH in Koproduktion mit ORF und ARTE. Wissenschaftliche Partner sind das Futurelab des Ars Electronica sowie das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation.

#5: Die Zukunft der Freizeit: Der virtuelle Kick für alle Sinne
VR-Brillen machen es möglich, dass wir schon bald in der virtuellen Realität Sommer-Urlaub machen werden. Doch bis es soweit ist, kann man sich mit Hilfe von Virtual Reality erst mal die kleinen Auszeiten nehmen, als Super-Sportler oder umjubelter Star im Stadion. Helen Fares macht den Test: In der sozialen VR-Welt „Altspace VR“ gibt sie ihr eigenes, virtuelles Live-Konzert vor Publikum.

#6: Die Zukunft der Arbeit: Digitales Glück am Arbeitsplatz
Roboter sollen unsere Arbeit erleichtern. Aber können die Maschinen das große Versprechen des Fortschritts einhalten und uns am Arbeitsplatz nicht nur effizienter, sondern auch glücklicher machen? Helen Fares testet, wie der Computer mit Hilfe von gemessenen Emotionen und Stimmmodulation lernt, uns unsere Gefühle und Wünsche von den Augen abzulesen.

Schriftzug von Homo Digitalis mit gezeichneten Figuren

BR / Bilderfest

#7: Die Zukunft der Evolution: Eine neue Spezies Mensch?
Was bedeutet es nun für eine digitale Gesellschaft, wenn sich unser Geist und Körper so nach­haltig verändern? Wenn Mensch und Technik miteinander zum Superhirn verschmelzen, weil wir ohne Chips im Kopf, ohne gedrucktes Organ, ohne virtuellen Sex nicht mehr leben können. Verwandeln wir uns irgend­wann in eine neue Spezies Mensch – den Homo Digitalis?

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