Fatale Liebe

Dieser Text ist ein Auszug aus 2012 - Das vielleicht letzte Magazin der Welt
Aktuelle Ausgabe im Zeitschriftenhandel erhältlich!
Expertinnen und Experten geben Auskunft: Standesbeamtin und Scheidungsanwalt, Hochzeitsplanerin und Blumenhändlerin, Dompfarrer und Sexarbeiterin, Paartherapeut, Arzt, Psychologin und selbst eine Fußballtrainerin.
A wie Arbeit
Letztens trennte sich in meinem Umfeld ein Paar: Workaholic der eine, Genussmensch der andere. Aber nicht das Nicht-Zusammenpassen war der Grund. Im Gegenteil: So kann man sich gut abfedern. Die Arbeit ist das Problem, wenn sie absolut wird. Zwei Workaholics, das geht gar nicht. In Medizinerkreisen besonders efürchtet in dieser Hinsicht: die Nachtdienste. Dann teilt man irgendwann nur noch das nervend Alltägliche. (oju)
Daniel Langelüddecke, Arzt, Köln
B wie Bedingungslosigkeit
Zum Thema "Liebe retten" fällt mir ein Satz ein, den ich irgendwann einmal gelesen habe und den ich für klug halte: „Liebe ist bedingungslos, wer liebt, soll keine Bedingungen stellen.“ (kap)
Peter Rapp, TV-Moderator
C wie Commitment, kein
Schlimm wird es, wenn einer denkt, dass die Welt außerhalb der eigenen Beziehung viel mehr zu bieten hat. Wer hie und da "fremdflirtet", den sollte der Vergleich jedes Mal aufs Neue sicher machen, dass die eigene Beziehung doch das Beste ist. Liebe ist kein Schicksalsschlag, sondern auch
eine Entscheidung. Es geht ums Commitment,
ohne geht nichts. (kap)
Konstanze Wagenhofer, Texterin, Wien

D wie Diätwahn
Unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten können ein echter Beziehungskiller sein. Gerade wir Frauen übertreiben es da oft: möglichst wenig Kalorien, bloß kein Gramm Fett und schon gar keine Kohlenhydrate. Kein Wunder, wenn da die Laune in den Keller geht. Die meisten Männer essen dagegen am liebsten alles und davon
viel. Und für den Diätwahn ihrer Partnerin haben sie wenig Verständnis – schließlich haben sie sie doch so kennengelernt, wie sie ist. [???] (sr)
Raphaela Höppner, Stewardess, Linz
E wie Ego
Wenn ich zu weit in meinen Ego-Körper gehe und mich zu weit von meinem Schmerz-Körper entferne, merke ich nicht mehr, ob und wann ich meinen Partner oder meine Partnerin verletzte oder sich unwohl fühlen lasse. Gehe ich zu sehr in mein Ego, schaue ich nur noch nach mir selbst oder mache andere verantwortlich. Das führt meiner
Ansicht nach am häufigsten zum Bruch in einer Beziehung. (sr)
Peter Bartl, Mentaltrainer, Graz
F wie Facetten, neue
Jeder lebt seinen mehr oder weniger anstrengenden Alltag, in dem Phantasie meistens keine sehr große Rolle spielt. Jeder Mensch entwickelt im Laufe der Jahre neue Facetten, die Kunst besteht darin, sie beim anderen vor lauter Reizüberflutung von außen auch bemerken und schätzen zu können. (kap)
Reinhard Köck, Juwelier in Wien
G bis Z
Das gesamte A bis Z der fatalen Liebe findest du in der aktuellen Ausgabe von 2012 - Das vielleicht letzte Magazin der Welt
Gewinnspiel beendet
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Wir haben drei Abos des Magazins "2012" verlost. Die GewinnerInnen wurden per Email verständigt.
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