Wie viel Mensch ist genug: Wann sind wir zu viele?

Dieser Text ist ein Auszug aus 2012 - Das vielleicht letzte Magazin der Welt
Aktuelle Ausgabe im Zeitschriftenhandel erhältlich und hier zu gewinnen!
Wir werden jeden Tag mehr: Gestern kamen 400.000 Menschen zur Welt, 200.000 starben. Heute werden 400.000 geboren und 200.000 sterben. Morgen werden wieder 400.000 geboren und wieder sterben 200.000. Gestern Graz, heute Linz, morgen zwei Mal Innsbruck. Am Sonntag Salzburg, am Montag Genf: Jeden Tag wächst die Weltbevölkerung ungefähr um die Einwohnerzahl einer dieser Städte. Wenn wir vor einem halben Jahr sieben Milliarden waren, werden wir in vierzehn acht sein.
In nur sechs Wochen wächst die Welt um die Bevölkerung Österreichs.
Es wird also immer enger. Die UNO sieht das genauso. Die Lage ist ernst. Was tun? Das Gebären verbieten? Und damit riskieren, dass dereinst nur noch Steinalte und Sieche übrig sind? Franz Kafka hat 1920 in seiner "Kleinen Fabel" für ein Dilemma dieser Art folgende Worte gefunden: "Ach", sagte die Maus, "die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, dass ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, dass ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, dass ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe." – "Du musst nur die Laufrichtung ändern", sagte die Katze und fraß sie.

Die Explosion der Menschen
Sind wir zu viele? Diese und sechs weitere Fragen, die nur sieben Milliarden Menschen beantworten können – und die Zukunft - werden in 2012, dem vielleicht letzten Magazin der Welt, gestellt und versucht zu beantworten.

Zu gewinnen!
Dieser Text hat dich neugierig gemacht und du möchtest mehr wissen über Bevölkerungsdichte, Wassermangel, Hunger und die damit zusammenhängenden globalen Probleme? Dann hast du jetzt die Chance zum Dauerleser oder zur Dauerleserin des vielleicht letzten Magazin der Welt zu werden.
Wir verlosen drei Abos des Magazins "2012" unter all jenen, die uns folgende Frage beantworten:
Eine Romanfigur von Jonathan Franzen engagiert sich zum Thema Überbevölkerung. Wie heißt sie mit Vornamen?
Die richtige Antwort: Walther
Die GewinnerInnen wurden bereits via E-Mail verständigt!
Kommentieren