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16. 7. 2012 - 13:46

FM4 Programmtipps vom 17.07. - 20.07.

Wir machen uns Gedanken über Autos im Film, sprechen in Modern Talking mit Daniel Miller, surfen in Nicaragua und sprechen mit Fréderic Beigbeder, Autor von "39,90" und Neo-Regisseur, über Kino, Literatur, Liebe und Sex.

DIENSTAG, 17.07.

Sommerkino-Tipps: "The Cars That Ate Paris" und "Drive"
Das Auto und das Kino sind praktisch gleich alt und haben sich in ihrer Parallelentwicklung immer wieder gegenseitig gespeist, inspiriert, vorwärts gepusht im besten Sinne. Was wäre das Kino ohne Verfolgungsjagden, ohne Autoexplosionen, ohne Sex auf der Rückbank? Im Kino wie noch nie läuft der B-Movie Klassiker „The Cars that ate Paris“ von 1974 und Anna Katharina Laggner macht sich Gedanken über Autos im Film.
Zu hören in Connected (15-19) mit Robert Zikmund

MITTWOCH, 18.07.

Modern Talking: Daniel Miller
Natalie Brunner im Gespräch mit Daniel Miller, dem legendären Gründer der Plattenfirma Mute Records. Miller ist eine zentrale Figur der britischen Postpunkszene und hat schon mit einem seiner ersten Signings , den damals blutjungen Synthie-Poppern Depeche Mode den finanziellen Grundstein für sein eklektisches Mute-Repertoire gelegt. Trotz großer Erfolge mit Acts wie Nick Cave, Erasure, Moby oder Goldfrapp blieb Daniel Miller stets unbestechlich in seinem Ethos, das immer dem DiY-Independent-Gedanken verpflichtet war.
Zu hören in der Homebase Parade (19-22) mit Kristian Davidek

House of Pain
Mit dabei im mittwöchigen Streifzug durch die Welt der schweren Riffs und grollenden Bässe, metallischen Sounds und düsteren Elektronik: ein Dirty Black Summer Mix von Nina Hofer. Und die Basement Show, in der Rainer Springenschmid von verfolgten Punkbands aus Russland und Asien erzählt und einen Vorschlag für den Sommerhit 2012 liefert.
Zu hören in House Of Pain (22-00) mit Christian Fuchs & Nina Hofer

FM4 SENDUNG
Hokuspokus, das kann ich auch! 2012 ist wieder einmal documenta-Jahr und die moderne Kunst zwingt uns wieder Generalverständnis auf. Warum fällt es uns so schwer, postmoderne Kunstwerke, die wir schlecht finden, auch so zu benennen? Als Vorbereitung für die beginnenden Kunstuni-Aufnahmeprüfungen widmen wir uns Jonathan Meese, Albrecht Dürer und den anderen GenossInnen. Außerdem gehen wir der Frage nach, wer sonst noch größer ist als sein eigenes Talent. Wir zum Beispiel.
Zu hören in FM4 Sendung (00-01) mit Hannes Duscher & Roli Gratzer

DONNERSTAG, 19.07.

FM4 Draußen: Surfen in Nicaragua
Für die meisten Menschen ist Nicaragua entweder ein dunkler Fleck auf der Landkarte oder aber Synonym für Armut und Verbrechen - das soll sich ändern. Das mittelamerikanische Land versucht sich mit Surftourismus ein neues Image aufzubauen und hat dieses Jahr sogar die World Masters Surfing Championships ins Land geholt, wo Surflegenden wie Tom Curren, Robbie Page oder Sunny Garcia um den Titel rittern. Ist Surfen für ärmere Länder eine Chance auf Emanzipation und Perspektiven? Können auch einheimische Kids vom Surfen profitieren? Klaus Brunner berichtet aus Nicaragua.
Zu hören in Connected (15-19) mit Heinz Reich

Johnny Bliss and the Space Zeppelin, pt. 4
Die erste Staffel der FM4-Hörspiel-Space-Opera „Johnny Bliss and the Space Zeppelin“ findet diesen Donnerstag ihren fulminanten Abschluss: Mithilfe der verräterischen Söldnerin Talina hat das Imperium Captain Bliss den Zeppelin entrissen und ihn und seinen Gefährten Flukas auf dem entlegenen Dschungelplaneten Rakiuron ausgesetzt. Währenddessen wird mehrere Galaxien entfernt Krolli van Krolli, der Chefingenieur des Space Zeppelin, von Flottenkommandant Seven auf einem Kriegsschiff der Dämmerungsallianz als Geisel gehalten. Doch nun kehrt der Space Zeppelin unter der Leitung des rachsüchtigen Kanzlers Bluetenweiss zurück, um Johnny und Flukas den Garaus zu machen. Werden sie überleben? Gibt es noch Hoffnung für unsere Helden? Wir finden es heraus, diesen Donnerstag in der vierten Folge von „Space Zeppelin“, kurz nach 19h.
Zu hören in der Homebase Parade (19-22) mit Robert Zikmund

FREITAG, 20.07.

Interview mit Fréderic Beigbeder
Seit seinem internationalen Bestseller „39,90“gehört Frédéric Beigbeder auch bei uns zu den bekanntesten Popliteraten. Die bösartige, rabenschwarze Abrechnung mit der Werbewirtschaft schrieb der Autor nach zehn Jahren als Startexter einer großen Agentur. In sensibleren Büchern wie „Der romantische Egoist“ oder „Ein französischer Roman“ versuchte Beigbeder dann sein Image als koksender Zyniker zu konterkarieren. Und auch mit seinem Debüt als Regisseur steuert der 47-jährige seinem Ruf als Enfant Terrible entgegen. „Das verflixte 3. Jahr“ (L’amour dure trois ans) entpuppt sich als leichtfüßig-sommerliche Romantic Comedy, gedreht nach einer eigenen Romanvorlage. Nach drei Jahren ist jede Liebe vorbei und jede Beziehung kaputt, behauptet Frédéric Beigbeder in Buch und Film. Christian Fuchs hat den Skandalfranzosen getroffen und mit ihm über Kino, Literatur, Liebe und Sex gesprochen.
Zu hören in Connected (15-19) mit Claudia Czesch

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