Coco

Ihr Song 'The Blender' findet sich auf der FM4 Soundparkselection von Blockwerk.
Der Blender

Coco über sich

Zitat:"coco entstand als musikalischer Arm des Künstlerduos Amber&Gold, quasi aus einer Ver- oder Gelegenheit heraus: im Mai 2004 wurde man unverhofft zu einem Konzert beim Soho eingeladen, und so ging es los. Das Interesse an der Improvisation und den bizarren Klangerzeugern war größer als erwartet, und man verstand das als Auftrag, noch mehr von solcher Musik zu machen. So entwickelte man aus den zahlreichen Ideen ein dynamisches Perpetuum mobile aus Musik, das nie gleich bleibt.
Nach den ersten Gigs in Fluc, Künstlerhauspassage etc., die allesamt geprägt waren von dieser Idee der nicht-endgültigen Musik, die nichts will, wendet man sich nun mehr der Suche nach einem bleibenden musikalischen Statement zu. Der „Outroitus“ vom letzten 2004er-Konzert war der erste Schritt in diese Richtung, ein weiterer wurde mit dem Stück „1973“ getan. Außerdem wurde das Instrumentarium erweitert, und diverse Gastmusiker erschließen neue Ausdrucksmöglichkeiten. Und das „Lied“, von dem man sich vorher distanziert hatte, weil man fälschlicherweise glaubte, darin liege die Starrheit der neuen Musik, wird wieder aufgegriffen. Doch zentral bleiben nach wie vor die coconischen Stützpfeiler der Improvisation und der grotesken Klangerzeugung.
Phil Gold alias Philipp Hofstätter spielt Gitarre, bedient diverse elektronische Klangerzeugungsmaschinen und singt.
Steve Amber (nicht zu verwechseln mit Steve Amber!) alias Stefan Frankenberger spielt Schlagzeug und diverse elektronische und akustische Klangerzeugungsapparate.
Beide programmieren teils kongenial, teils unabhängig die Prerecs.
Wenn da ein Text ist, kommt er meistens von Amber.

Coco ist untrennbar verbunden mit Geschichte und Wirken des Künstlergespanns Amber&Gold, das seit 2003 tätig ist. In der legendären Galerie HATSOV (die leider ein tragisches Ende fand) organisierten sie Ausstellungen (z.B. „Ding und Dinglichkeit“ 2002, „Sehnsucht“ 2005) und Werkschauen des eigenen Schaffens. Dort wurde auch, und zwar während den Vorbereitungen zur Schau „Amber and Gold: positionen des kritischen naivismus“ im Jahre 2003, die Idee geboren, dem optischen Schaffen ein akustisches beizustellen, damit es nicht so alleine ist. Die Band „Frauen && Technik“ waren der erste diesbezügliche Versuch, doch es vergingen noch einmal drei Monate bis zu oben geschilderten Gig beim Soho.
Leider ist coco sehr sensibel, die kleinsten Erschütterungen behindern oft den Fortgang der Karriere und man muß sich immer wieder neu aufrappeln und neu erfinden. Witzigerweise ist die Durststrecke immer im Winter, eine Eigenart, die man mit den Eisdielen teilt. Jetzt will es coco aber wirklich wissen und startet mit neuen Konzepten – z.B. das „Orchestra delle torsi“, dem Poetry Slam „Coup du monde“ oder der Fortsetzung des „Outroitus“ – seinen Siegeszug. "

Neueste Nachricht von Coco:

fietstouring | 24.Apr.2006
mehr Teamgeist!
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Facts:

aus Wien | *2004
Steve Amber & Phil Gold

Kontakt:

phil@amberandgold.com

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