da.ma:nul

Dieser Grazer in Wien setzt seine Gedanken in sehr persönlichen Songs um.
midlife
midlife-crisis?!? geh, bitte ...
Samples Samples

da.ma:nul über sich

Zitat: "da.ma:nul – Mandopop aus Austria

Peter Marnul zählt seit über zwanzig Jahren zu den Fixpunkten der österreichischen Musikszene. Nach ersten Schritten innerhalb der Folkszene in Wien (Blackbush, Maerlin, Seitensprung, Vienna Ceilidh Band), war und ist Marnul u. a. jahrelang Mitglied der Liederlich Spielleut und arbeitet seit Mitte der 80er-Jahre auch als Studiomusiker, z. B. mit den Schmetterlingen oder Andy Baum. 9dlinger & die geringfügig Beschäftigten (politisches Chanson, Kompositionen fast ausschließlich von Marnul) oder riowien (akustische Coverband) sowie die in Gründung befindlichen Fools on the hill (Beatles-Coverband) sind die aktuellen Formationen, die Marnuls Vielseitigkeit als Multiinstrumentalist illustrieren.

Seit 2007 ist Peter Marnul mit dem Aufbau seines eigenen Soloprojekts da.ma:nul beschäftigt, mit dem er musikalisch einen außergewöhnlichen neuen Weg einschlägt: Als Mandopop aus Austria bezeichnet der Texter, Komponist und Musiker selbst seine Arbeit der letzten zwei Jahre und beweist auf eindrucksvolle Weise, dass man auch mit einem ungewöhnlichen Instrument wie einer Mandola zeitgenössische Popmusik mit aktuellen, persönlichen und zugleich zeitlosen Themen und Texten machen kann, die den Vergleich mit führenden österreichischen InterpretInnen der letzten Jahre nicht zu scheuen brauchen.
Die Lieder des jung gebliebenen „Noch-nicht-Midvierzigers“ umkreisen dabei melancholisch-heitere Themen wie den Aufbruch zum ersehnten Durchbruch (losst's mi fliagn), Trennung und Einsamkeit (you said „i love you“), prickelnde Kino-Erlebnisse (on the screen there’s Sting) aber auch die Erfahrung verlorener Chancen der zwischenmenschlichen Annäherung wie etwa von Vater und Sohn (papa).
Marnuls zugleich gefühlvolle wie poppige Musik weist als weitere Besonderheit den gekonnten Mix aus Dialekt und Hochsprache, Deutsch und Englisch auf, eine in dieser Form für die heimische Musikszene ebenso ungewöhnliche und von ihm ungewöhnlich eingesetzte Mischung, die zusammen mit den Klängen der E-Mandola ein sehr persönliches, ja außergewöhnliches Musikerlebnis darstellt und Peter Marnul weniger zu einem klassischen „Außenseiter“ der heimischen Austro-Pop-Szene als zu einem zwischen persönlichem Einsatz und musikalischer Perfektion pendelnden Ausnahmekünstler werden lässt.
Für den vielseitigen Musiker selbst ist die Frage nach der Authentizität seiner Texte und ihrer Interpretationsweisen in den letzten Jahren zu einem der wesentlichsten Merkmale seiner textlichen wie kompositorischen Arbeit geworden. Die lässt er sich – auch bei seinem ersten Soloabend in der Kulisse (begleitet von Bass und Schlagzeug) – nicht nehmen, denn er bleibt, so nicht zuletzt der Text eines der schönsten Lieder aus dem neuen Programm des Musikers, immer no da Träumer, immer no da Peda, der darauf woat, dass er si fliegn gspiat …
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Peter Marnul
da.ma:nul
Konzert
Kulisse
nächster gig: 23. Mai 2008, 20 Uhr "

Neueste Nachricht von da.ma:nul:

damanul | 23.Apr.2008
new song online!
new gig: 7.5., reigen
c u all
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aus graz, seit 30 jahren in wien | *1982
San Lawson (bass und bvoc)
Marcus Perschon (drums)

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horstschnattler1312 | vor 3801 Tagen, 11 Stunden, 40 Minuten
Judas help me
Den Refrain find' ich sehr gelungen, die Intonationsschwierigkeiten fallen nicht negativ auf!

Der Rap trifft zwar nicht mein Geschmack, finde aber den Song insgesamt gut! Die Monotonie des Schlagzeugs unterstützt die Stimmung.  
damanul | vor 3789 Tagen, 15 Stunden, 49 Minuten
schön, kommentare von feinen ohren zu erhalten! ;o) da sichs um ein demo handelt, hab ich mich beim singen schnell zufrieden geben müssen. live wird das deutlich besser rüberkommen (premiere: 5.4.2008, kulisse wien)
auch die monotonie des schlagzeugs ist demo-, also loop-bedingt. das beim gig natürlich live von Harry Hering gespielte schlagzeug wird da deutlich dynamischer rüberkommen.
ääähm, wo hast du denn einen rap gehört?!?  
viennasound | vor 3801 Tagen, 16 Stunden, 56 Minuten
Depressiver Austropop mit Anglizismen. Ist ja modern in einer Zeit wo man nicht redet, sondern chattet; nicht schreibt, sondern e-mailt; und zeitweis was downloadet. Die Negativsicht zieht sich durch beide Songs, Judas und Fliagn. Zweiteres ist besser gelungen. Bei Judas sinds die Vokalausritte in die hohen Lagen, die an einen verunglücktem Mica-Verschnitt erinnern. Das Fliagn-Lied besticht durch Glaubwürdigkeit. Midlife-Crises? Momentanes Stimmungstief? Schön find ich die Gitarre. Sauberer Pop .
ViennaCC  
damanul | vor 3789 Tagen, 15 Stunden, 51 Minuten
danke für deinen kommentar!
dass "judas, help me" ein wenig depressiv rüberkommt, ist evident, zumal der "inspirator" zu diesem song, genau so ist. mich hat's gedrängt, meinem ärger über den kümmerer in mir luft zu machen, der da leider sinnlos erweckt wurde. "losst's mi fliagn" wird auch der opener des live-programms (5.4.2008, kulisse wien, premiere!) und drückt das aus, was ich mit dem entschluss zum solo-ausritt erhoffe: das gefühl abzuheben zu erreichen - geht nur mit unterstützung des publikums. hat aber keinerlei negativsicht, weil ich an das glaube, was ich da tu ;o)
keine midlife-crisis und eigentlich ein stimmungshoch. danke für das kompliment an die gitarre ... es ist eine mandola! *fg*