Ich Bin Zu Dritt

Eine vierköpfige Band aus Wien, deren Wurzeln bis in die 70er Jahre zurückreichen.
Susi's Song
I went down that club they used to call Susi’s
It was pretty hot cool with them winningful loosies
They played us some minimal, delivered at maximum

And there was no time
To think about anything
Cause everyone loved anyone, anyhow

Come Mr. Bartender, you know where the booze is
Let’s have a drink and three cheers for the Susis
They played us some minimal, delivered at maximum

And there was no time
To think about anything
Cause everyone loved anyone, anyhow

Enter Bob Dylan and his song named Isis
And I said to myself, boy, crisis, what crisis?
Do best of both worlds really need analyse this?

And there was no time
To think about anything
Cause everyone loved anyone, anyhow

Ich Bin Zu Dritt über sich

Diese eigenwillige, spröde, bisweilen bellende Stimme – die kennt man doch? Das leicht verschleppte, wahlweise elegant federnde Schlagzeug hat ebenfalls einen gewissen Wiedererkennungswert. Auch die markanten Gesichter dieser Herren scheinen vertraut. Aber woher?

Nun: Franz Bröckel (Gesang, Gitarre), Peter Bellmond (Bass, Gesang), Daniel Sonnleitner (Keyboards) und Chris Duller (Schlagzeug, Gesang) sind seit Jahrzehnten zugange in der österreichischen Szene. In unterschiedlichsten Rollen, Bands und Zusammenhängen. Nun sind sie Ich Bin Zu Dritt.

Das Quartett mit dem schizoid-surrealistischen Namen gibt es seit Herbst 2008, die Geschichte der einzelnen Drittel-Ich-Fahnenträger reicht weit länger zurück. Bröckel war bereits 1977 – als pubertierender Fünfzehnjähriger! – Mastermind von Chaos, der ersten Punkband Vorarlbergs, wenn nicht gar Österreichs. In Wien geriet er in den 80er-Jahren in die Szene um das Kultlokal BlueBox, wo er in einschlägigen Bands wie Passepartout, The Thorns und Rose Club mitwirkte. Ende der Achtziger gründete Bröckel mit Duller die kurzlebige Akustikband Music From The Fields - mit dem späteren FM4-„Im Sumpf“-Feuilletonist und Schule für Dichtung-Direktor Fritz Ostermayer

Ab 1990 waren wiederum Bellmond und Sonnleitner Mitglieder der Wiener Dark-Wave-Band Siamese Rouge; ersterer wechselte 1993 zu Franz Bröckels neuer Band Inside Marilyn. Nachdem die jeweiligen musikalischen Aktivitäten ab den Nullerjahren langsam zu versickern begannen, entschloss man sich anno 2008, mit Ich Bin Zu Dritt wieder ernst zu machen. Anfangs aus der Keimzelle Bröckel-Bellmond-Duller bestehend, wurde die Band 2009 um Sonnleitner ergänzt.

Nach diversen Auftritten zwischen Fluc, U4, B72, Celeste, Arena und Chelsea wurde ein Tonträger fällig. Das Album „Heaven, Hell & Bollocks“ enthält zehn Songs (Musik: Bröckel, Text: Duller), die unbeeindruckt vom Geist der Zeit ihren eigenen Weg gehen.

Ich Bin Zu Dritt sind ganz sicher nicht: Die Propheten des Neuen Wienerlieds. Die Großonkel von Wanda und Bilderbuch. Auch nicht die Schwippschwäger von Chuzpe und Minisex. Es hätte diese Band schon immer geben können. Und sie hätte von überall her kommen können. Englisch gehört für diese ewig jungen Herrschaften sowieso zum Pop-Vokabular wie eine coole Hookline und ein satter Refrain.

„Heaven, Hell & Bollocks“ ist ein Manifest dieser konsequent sturen Haltung. Play it fuckin’ loud!

Neueste Nachricht von Ich Bin Zu Dritt:

duller | 16.Feb.2011
Next live dates:
Fr 4.3. B72, Wien
Fr 29.4. project space, Wien (mit Kardamom; Eintritt frei)
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Facts:

aus Wien | *2008
Franz Bröckel
Peter Bellmond
Chris Duller
Daniel Sonnleitner

Kontakt:

chris.duller@gmail.com

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