Lagoon

Sechs Musiker aus München auf den Spuren von u.a. den Kinks, BRMC und Supergrass.
The Kanzler
Der Song stammt von unserer EP "...you better call this rock'n'roll..."

Lagoon über sich

Zitat: "Wer im Keller des Atomic Cafès Backstage über den Prager Frühling philosophiert, kennt nicht nur die Jukebox des jeweiligen Haus DJs in- und auswendig, sondern freut sich auch an lokalen Newcomerbands, von denen die meisten gar nicht mehr so neu sind. Unter diesen finden sich auch unsere Hauptakteure: Lagoon.
Wem Lagoon noch kein Begriff ist, dem sei gesagt, dass die Boxen der ansässigen Indie-Tempel bereits mehrfach unter dem Sound der Jungs ächzten. Höchste Zeit also das Verpasste nachzuholen und schnell zum nächsten Gig zu eilen, um sich selbst ein Bild zu machen. Klangfarben und Motive haben hier nichts verloren: Hier geht es einfach nur um Rock’n’Roll.
Dabei hat die Chose 2002 mal ganz brav angefangen. Damals waren sie zu dritt, hießen noch zweimal Michael und einmal Josef, jagten das eine oder andere Volt durch ihre Saiteninstrumente und träumten von jemandem mit dem richtigen Taktgefühl.
Bevor der jedoch auftauchte, fand man endlich den verbalen Beipackzettel, den man bis dato vergeblich gesucht hatte: Sonst weiß ja wieder keiner, worum’s eigentlich geht. Das Kammerorchester d’Ampère trieb also einen Ungar mit komischem Namen auf; Da aber „der Unaussprechliche“ nach Harry Potter klingt, bemühte er das Französische und war seitdem Jules de Lagoon.
Und noch bevor die Stelle als Metronom richtig ausgeschrieben war, meldete sich einer, der es konnte. Ein ganz Großer. El Rabanito Rodriguez de los tambores grandes. Eigentlich hieß er Radi und outete sich recht schnell als Anhänger der angestrebten musikalischen Ausrichtung und war damit ab sofort an Bord und Drums.
Ach ja, auch die anderen vier Takter befanden ihre Namen als zu profan und wurden wiedergeboren als DangerMic, Sir Mikesch und Admiral von Schneider, bereit für die Besteigung des Rock-Olymp. Im Dezember 2005 wollte man das allgemeine Klangspektrum etwas auforgeln und holte Lil’ Richard in die Band, der zusammen mit Mr. Hammond seitdem den Sound abrundet.
Wer bei Rock’n’Roll jetzt an Elvis und Tanzeinlagen bei Eurosport denkt, liegt zu ungefähr 276,96% voll daneben. Rule Britannia trifft auf Køttbula und zimmert daraus in Mikeschis Castle neue Klänge unter Zuhilfenahme diverser Einflüsse. Genannt seien hier stellvertretend für andere nur The Kinks, Jet, BRMC, Supergrass und Caesars, um die Rama nicht zu sprengen.
Und dass die Lagoonauten nicht nur von der Muse geküsst, sondern auch vom Erfolg gestreichelt sind, belegen Auftritte in Budapest und Innsbruck, sowie Supportgigs von The Bravery und Marc Owen. Nicht zu vergessen das Prima-Leben-und-Stereo Festival 2005, bei dem die Jungs mit ihren Gitarren den üppig gefallenen Regen aus der Grasnarbe trieben.
Wen jetzt Neugier und Rock’n’Roll im Schlepptau haben, der muss sich wohl vorerst die Zeit mit Warten vertreiben: Warten auf Godot. Warten auf den nächsten Gig. Oder einfach Warten auf die kompakte Scheibe, die im März herauskommt…"

Facts:

aus München | *2003
Admiral von Schneider - Bass
DangerMic Heinzström - Guitar
El Rabanito Rodriguez De Los Tambores Grandes - Drums
Jules de la Goon - Vocals
Lil' Richard - Organ & Piano
Sir Mikesch - Lead Guitar

Kontakt:

mail@lagoon-the-band.de

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