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Musik, Film, Heiteres

Michael Schmid

Michael Schmid

produziert Texte und Radiobeiträge für Connected, Homebase & Im Sumpf

17. 2. 2009 - 10:43

Was nichts kostet, ist nichts wert

Pop nach der Digitalisierung: Die Krise der alten Pop-Ökonomien ist gerade dabei, MusikerInnen die wirtschaftliche Existenzgrundlage zu rauben. Wie schaut die tonträgerfreie Zukunft aus?

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  • soulmaster | vor 1089 Tagen, 7 Stunden, 35 Minuten

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass

    die Spezies Musikliebhaber, die neben der reinen Tonkunst auch Cover, Booklet, etc. für den absoluten Musikgenuss braucht, ausstirbt.

    Ebenso denke ich, wird es weiter auch genug Musiker und Gruppen (ob rein elektronisch oder Gitarren-orientiert) geben, die die Veröffentlichung/Vertrieb/Verbreitung eigener Musik weiter durch ein physisches Produkt sehen wollen.

    Das "papierlose" Büro wurde ja auch schon als so unausweichlich wie Schnee im Winter dargestellt. Was blieb? Eine gewaltige Fehleinschätzung. Dasselbe gilt für "die tonträgerfreie Zukunft".

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  • heinzheinrich | vor 1090 Tagen, 14 Stunden, 20 Minuten

    gääääääähhhhhhhhhhhhhhnnnnnnnnnnnn

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  • ipood | vor 1091 Tagen, 3 Stunden, 18 Minuten

    video...

    ...Killed the Radio Star
    Tote leben länger...solange uns Musik gefällt, werden die Musiker nicht verhungern...wer macht sich da Sorgen?
    Ach ja, die (Musik)Industrie...aber Autos verkaufen sich auch grad schlecht...

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  • wasserloch | vor 1091 Tagen, 3 Stunden, 27 Minuten

    da muss ich wieder einmal meine Milchmädchen-Freundin kontaktieren: 3 Millionen österreichische Haushalte mal 5 Euro monatlich mal 12 macht 180 Mio Euro - da ist man von den 200 Mio Euro, der von der Industrie als Jahresumsatz 2007 angegeben wird, gar nicht so weit weg.
    Das Problem ist, dass jeder Markt natürlich wachsen will. Aus den 5 Euro würden in kürzester Zeit wahrscheinlich 15 Euro.

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  • fmfox | vor 1091 Tagen, 5 Stunden, 23 Minuten

    popmusik

    kann halt auch sauteure kunst sein, besonders wenn es altmodisch handgemachte, "barocke" popmusik ist. studio, techniker, produzenten, vielleicht ein orchester...
    mir ist noch nicht klar wie sich das in zukunft finanzieren könnte!?
    ich mag die bilder der eingekifften beatles-buben und der herren in weißen mänteln, die sauteure mikros ausmessen einfach zu gerne, gar nicht zu sprechen vom unglaublichen klang von so manchen alten aufnahmen, die wie gesagt sauteuer waren. ich würde es als einen rückschritt empfinden wenn jeder mit den gleich scheisse klingenden programmen mp3-musik für jeden macht die zwar nichts kostet aber stinkfad ist und völlig austauschbar klingt. irgendwie glaube ich würde da was schönes aussterben.

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  • arnonymous | vor 1091 Tagen, 6 Stunden, 40 Minuten

    hmm

    und bitte was zahl ich für private radiostationen? nüsse.

    die digitale reproduktion von musik ist kein gegenstand, sie ist strom, genauso wie die radiowelle. kein besitz, kein materieller wert.

    das private hören von aufgezeichneter musik ist kein teil des marktes mehr, punkt aus ende.

    musik als konserve ist im marktsinn nur noch werbung, genauso wie es musikvideos immer schon waren. werbung für den künstler, werbung für konzerte, merchandise - greifbare, materielle dinge.

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  • fuzi1968 | vor 1091 Tagen, 8 Stunden, 30 Minuten

    Warum Download

    wenn ich auch CD's am Second-Hand-Markt kaufen, auf Festplatte kopieren und wieder verkaufen?

    1) Kann ich es sogar teurer wieder verkaufen.
    2) Bekomme ich von alten CD's garantiert noch WAV Qualität und nicht wie auf aktuellen Compilations (oder Downloads) Vinyl-Ripps oder über x-fach Compilation kopierte (und extrem veränderte (zB gleiche Lautstärke) oder um ein paar Sekunden früher endende Mix).

    An original CDM Rules!

    LG
    (ein alter ex-DJ, der (LEIDER) Vinyl liebt - zuviel gekauft hat (Im Wert von einem Haus?) - sich jetzt schwer verkaufen lässt - aber CDM's sind der Renner ...

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  • jumpnrun | vor 1091 Tagen, 8 Stunden, 58 Minuten

    spannende reihe! die musikflatrate wird häufig als modell der zukunft angeführt. hört sich für den konsumenten praktisch an. bin mir aber nicht sicher, ob das so praktikabel ist. weil wie würde das geld dann verteilt? nur nach downloadzahlen? dann bekommt robbie williams für jeden click gleich viel wie gustav?

    irgendwie kommt mir das eher wie das wunschdenken mancher downloader vor, die endlich legal sein wollen, als ein geschäftsmodell, das die komplexität des musikgeschäftes berücksichtigt

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  • försti | vor 1091 Tagen, 10 Stunden, 33 Minuten

    "Ich glaube nicht, dass Leute nicht einsehen, dass auch Kreative irgendwie ihre Brötchen bezahlen müssen. Aber in dem Augenblick, wo ich das Gefühl habe, ich bezahle gar nicht die Künstler, sondern ich bezahle multinationale Konzerne, ist meine Bereitschaft hier natürlich viel eingeschränkter." Volker Grassmuck ist Medienforscher und Urheberrechtsexperte in Berlin.

    Hm, also, meine Erfahrungen in letzter Zeit lassen mich das ganze leider düsterer sehen. Die Leute, die bereit sind, die Kreativen auch zu bezahlen für ihre Arbeit, sind sowieso die, die auch jetzt noch CD's oder Vinyl kaufen und mit Musik eben mehr verbinden als den Sountrack zum wochenendlichen Besäufnis oder Klingeltöne für's Handy.
    Bezahlte Downloads werden sich auf grosser Ebene (also als Ersatz für den Tonträgermarkt) nicht durchsetzen können, ausser vielleicht, wie im Artikel angesprochen, für Bands die schon vorher etabliert waren.
    Was den meisten Leuten die Arbeit von Kreativen wert ist, bzw. wie's um ihre generelle Wertschätzung von kreativen Menschen aussieht, lässt sich recht einfach mit "nichts" beantworten. Weil sie nicht darüber reflektieren, dass hinter der Indieband X eine andere Einstellung als bei den Pussycat Dolls (nämlich die Notwendigkeit Musik zu machen um sich auszudrücken und um leben zu können, im...

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    • försti | vor 1091 Tagen, 10 Stunden, 31 Minuten

      ... im Sinne von ich kann nicht leben OHNE musik zu machen und ich setz meine finanzielle Zukunft dafür auf's Spiel, und womöglich auch die meiner Familie!)
      Ein "Freund" von mir hat erst unlängst gemeint, er wartet lieber, bis er das album meiner band gratis ausm netz ziehen kann. Zwar halb im Scherz, um mich aufzuziehen, aber ich trau's ihm zu. Soviel also zum Wert und zur Einstellung gegenüber Kreativen (in Österreich ungefähr gleich wie man mit Studierenden umgeht), die kann man ja ruhig ein bissl verarschen, das faule Künstler-(oder Studenten-)Pack ...

    • funkybird | vor 1090 Tagen, 17 Stunden, 43 Minuten

      @försti

      Im Bezug auf Künstler/Bands in Österreich gebe ich dir vorbehaltlos Recht. Aber deine Aussage das Studenten in Österreich keine Wertschätzung erfahren kann ich nicht annähernd unterschreiben. Es gibt auch ein Verhalten und eine Einstellung der Studierenden der Gesellschaft gegenüber, und die ist alles andere als beispielhaft. Denk mal drüber nach, auch wenn natürlich Vieles verbesserungswürdig ist. Für mich ist das Thema Künstler ein völlig anderes als das der Studierenden, weil auch die Voraussetzungen andere sind. Es gibt z.B. auch Lehrlinge oder Angestellte, ja sogar "schlimme" Beamten die Musik machen.

  • digitalwaveriding | vor 1091 Tagen, 11 Stunden, 39 Minuten

    NIN Case Study

    Ich denke ein weiteres wichtiges Beispiel das man dem Artikel hinzufügen sollte ist NIN. Trent Reznor geht noch einen deutlich innovativeren Weg als Radiohead ... und zeigt auf, dass man seine Musik / Marke noch anders inszenieren kann, und weitere neuere Anreize schaffen für die die Fans gerne Geld ausgeben.
    Das geht viel weiter, als nur seine Musik im Netz kostenlos zu verbreiten und auf Live Erlöse zu hoffen
    Sehr guter Vortrag auf der MIDEM dieses Jahr die Aktion von NIN gut zusammenfasst:
    http://digitalwaveriding.wordpress.com/2009/02/05/nine-inch-nails-case-study/

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    • makronaut | vor 1091 Tagen, 10 Stunden, 15 Minuten

      Das Video sollte man direkt "embedden" (oder so).