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Musik, Film, Heiteres

Christian Fuchs

Christian Fuchs

Twilight Zone: Film- und Musiknotizen aus den eher schummrigen Gebieten des
Pop.

9. 5. 2009 - 09:04

Lost in space

Genre-Wunderkind J. J. Abrams macht bei seiner "Star Trek"-Neuauflage alles richtig.

Oft scheint es ja wirklich, als ob die Popkultur in einer Zeitschleife gefangen ist. Haben wir es nur mehr mit endlosen Variationen des Vergangenen zu tun? Sind alle großen Erzählungen bereits geschrieben, alle essentiellen Platten aufgenommen, alle wichtigen Filme gedreht? Zumindest Hollywood plündert permanent die eigenen Archive und lässt diverse Genreklassiker und die dazugehörigen Figuren wieder auferstehen.

Es ist natürlich berechtigt, über diese aktuelle Recylingwelle zu jammern. Aber vielleicht sollte man die Sache mittlerweile einfach differenzierter sehen.

Denn neben all den schnöden und fantasielosen Remakes gibt es auch Filme, die das Alte mit dem Neuen funkensprühend kurzschließen, die mit einem modernen Blickwinkel für Gänsehaut und Euphorie sorgen. Christopher Nolan rollte die Batman-Saga im Kino nochmal auf aufregende Weise auf, James Bond mutierte, zumindest in "Casino Royale", überzeugend zu einem ganz anderen, gebrochenen Charakter.

Reimagining oder Reboot, diese Zauberworte fielen auch immer wieder im Vorfeld einer der meist erwarteten und heiß diskutiertesten Großproduktion dieses Kinojahres: "Star Trek".

Würde es dem "Lost"-Miterfinder J. J. Abrams, der ja auch frischen Wind in die öde "Mission Impossible"-Reihe brachte, gelingen, die legendäre Old-School-Crew von Raumschiff Enterprise einer jüngeren Generation näherzubringen? Und das, ohne die Legionen von pingeligen Trekkies zu vergrämen?

"Star Trek"

Vielleicht nur kurz zur Erinnerung, für alle, die nicht mit einem Phaser unter dem Kopfpolster schlafen oder im Fasching als Klingonen gehen: "Star Trek", das ist ein Phänomen, das bislang sechs Fernsehserien umfasst, mit insgesamt mehr als 700 Episoden, dazu zehn Kinofilme und unzählige Bücher, Comics, Computerspiele.

"Star Trek", das ist eine Science Fiction-Franchise, die für Millionen von Fans zum Religionsersatz wurde.

Wer bislang nie einen Zugang zum diesem Universum fand, bekommt von Mr. Abrams eine einmalige Chance angeboten. Denn das Genre-Wunderkind dreht, zusammen mit seinem Talentepool "Bad Robot Productions", die Uhren zurück, fängt wieder ganz von vorne an.

Der elfte "Star Trek"-Film erzählt die Vorgeschichte der legendären Originalserie. Wir sehen, wie aus einem hitzköpfigen, randalierenden Erdenbuben ein Captain namens Kirk wird und wie ein zerissener Vulkanier namens Spock seine Identität sucht.

Ohne auf die Story irgendwie genauer einzugehen, nur soviel: Ein Notruf vom Planeten Vulkan mobilisiert die Crew der USS Enterprise, die unter dem Kommando des erfahrenen Captain Pike zu einer Rettungsmission aufbricht. An Bord befindet sich unter anderem ein skeptischer Doktor namens McCoy, die Kommunikationsspezialistin Uhura, die Piloten Sulu und Chekov. Irgendwann stößt auch noch gewisser Chefingenieur Scott zu dieser Mannschaft.

Im Zentrum der Story stehen aber zwei Männer und ihr heftiger Konflikt miteinander, der in einer berühmten Freundschaft münden wird: Kirk und Spock.

"Star Trek"

Sagen wir es jetzt endlich, wie es ist: "Star Trek" ist das mitreißendste Science-Fiction-Abenteuer seit sehr langer Zeit. J. J. Abrams macht wirklich alles richtig. Sein Reboot dreht sich, wie die Originalserie und wie auch "Lost", vor allem um eines: menschliche Konflikte.

Es geht um die uralten Gegensätze von Logik und Intuition, Vernunft und Draufgängertum, Humanismus und Gewalt. Trotz gezielter Anspielungen auf das Konkurrenzuniversum von "Star Wars" bleibt einem dabei märchenhafter Kinderkram erspart.

Dass Abrams eine Geschichte erzählt, die dem "Star Trek"-Mythos würdig ist, war allerdings auch zu erwarten. Dass die neue Enterprise-Crew so dermaßen überzeugt, gehört dafür zu den wunderbaren Überraschungen. Zachary Quinto, Zoë Saldana, Karl Urban, John Cho, Simon Pegg, sie alle schlüpfen charmant in die klassischen Uniformen und sorgen für Aha-Momente. Chris Pine, der das tonnenschwere Erbe von William Shatner auf seinen Schultern ruhen hat und im Trailer noch für Skepis sorgte, entpuppt sich als ein James Tiberius Kirk wie aus dem Bilderbuch.

Ach ja, das ist noch etwas: Mit "Star Trek" ist die Effekttechnologie endlich im 21., nein, im 22. Jahrhundert angekommen. Die Realitätsnähe und schlichte Schönheit der CGI-Sequenzen ist oft atemberaubend.

Dass ein Film dieser Dimension sein Publikum nicht verschaukelt, sondern ernst nimmt, macht "Star Trek" zum "Dark Knight" dieses Jahres. Mit einem Unterschied: Statt düsterer Visionen geht es hier um den Optimismus der sechziger Jahre, um die Aubruchstimmung, die schon immer zum Raumschiff Enterprise gehörte. Eine kleine Dosis davon, meint J. J. Abrams, kann auch den Nullern nicht schaden.

Viel Vergnügen mit dem cleversten, emotionalsten und humorvollsten Blockbuster des Jahres. Beam me up, Scotty.

"Star Trek"

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  • naughtylittlekitten | vor 991 Tagen, 19 Stunden, 34 Minuten

    Schööönes Kinoabenteuer! Aber den "Sylar" bin ich nicht so ganz los geworden.....

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  • prom000 | vor 1008 Tagen, 13 Stunden, 34 Minuten

    Realitätsnähe/ Publikum nicht verschaukelt/ Optimismus

    sind die Dinge bei denen ich am meisten wiedersprechen muss.
    Optimismus nach über 6 Mrd. Toten?
    Aber da kommen wir wieder zu Punkt 1.

    Auf dieses Posting antworten
    • prom000 | vor 1008 Tagen, 13 Stunden, 32 Minuten

      Ach ja sorry das ich das alles so in beschlag nähme aber mich hat halt selten eine Review so derart aufgeregt. Dummerweise hab ich ja(aus schlechter Erfahrung) bei vielen anderen Themen schon aufgeben.

    • thefunksoulbrother | vor 1007 Tagen, 20 Stunden, 15 Minuten

      WAYNE

    • prom000 | vor 1006 Tagen, 21 Stunden, 4 Minuten

      ach ich gebs auf...

  • prom000 | vor 1008 Tagen, 17 Stunden, 41 Minuten

    Alles Nitpicking beiseite, alle logikfehler beiseite(auch ich mag mehr sex, drugs & rocknroll ;-) )
    Aber gerade auf emotionaler Ebene versagt der Film:
    McCoy ist gut, Kirk entwickelt sich nicht weiter, Spock naja
    Vorallem wurde die urspüngliche botschaft bezüglich des KM-Test vollkommen verändert
    Und Old Spock(Nimoy war ja ein echter lichtblick in dem Film) bringt ja Kirk & Spock zusammen.(es ist dein Schicksal) Was die ganze Freundschaft vollkommen verändert.
    Nero-Spock wurde vollkommen verspielt.
    Der Rest der Crew sind Karikaturen ihrer Vorbilder.
    Letztlich alles egal wird der erfolgreichste Film des Franchise.

    Auf dieses Posting antworten
    • prom000 | vor 1008 Tagen, 17 Stunden, 31 Minuten

      Zwei Anmerkungen hab ich noch:
      1) Ja, es ist unfair einen Film so zu zerpicken. Aber wenn ich mir einen Star Trek-Film ansehe (oder eine Folge aus einer Serie) dann erwart ich doch ein bisschen mehr Sorgfalt als in Lost oder Alias (hallo, Mister Abrams). Wenn ich Dinge sehen will die in die Luft fliegen dann schau ich mir Die Hard an.
      2) Normalerweise würd ich bei solchen Spässen wie im Titel (Star Dreck) zum Berserker werden, aber ich kanns nicht ertragen was man aus dem Franchise gemacht hat.

    • johnleehookerelectro | vor 1008 Tagen, 17 Stunden, 6 Minuten

      unvoreingenommenheit ist ziemlich wichtig bevor man sich nen film ansieht...hab ich mal gehört

    • johnleehookerelectro | vor 1008 Tagen, 16 Stunden, 59 Minuten

      und william shatner war sicher die ganze zeit blunzn fett
      jetz trags mit fassung verdammt..das is ja nicht auszuhalten wie man lesen muss das bei dir ne fragile welt zusammenbricht und du es nicht wahrhaben willst und dich vor lauter verfremdung fürchtest
      das is nicht goethe gescheigedenn sartre oder berthold brecht
      das war die ernstzunehmende bessere "bezaubernde jenny"
      und is jetzt halt bisl besser als lost..woteva

    • prom000 | vor 1008 Tagen, 13 Stunden, 52 Minuten

      mitnichten bricht bei mir eine welt zusammen aber dieser Film hat nix mehr mit Star trek zu tun. Ist einfach nur ein einmal gesehen / wieder vergessen, atmenloser, handlung egaler Actionfilm. Mehr nicht, wird genau deshalb der erfolgreichste Film und sicher ein oder 2 Sequels spawnen.
      Aber bitte bei so einer Story so einem ausser von Vorgängern klauen, Massensuicide & Erzwingen einer der wichtigsten Freundschaften im SciFi nix besseres einfehlt von alles richtig machen zu sprechen halte ich für gewagt.

    • prom000 | vor 1008 Tagen, 12 Stunden, 11 Minuten

      unvoreingenommenheit:

      wie soll das den gehen? bei 40 jahren, mehrern Serien, 10 kinofilmen & unzähligem sekundäre Material?

  • benkt | vor 1008 Tagen, 21 Stunden, 15 Minuten

    kenn bis jetzt nur screenshots u. trailer.
    die brücke sieht dort überall so aus als hätt wer einen apple-store drin explodieren lassen.
    bin gespannt ob das für mich trotzdem funktioniert ...

    Auf dieses Posting antworten
    • prom000 | vor 1008 Tagen, 17 Stunden, 53 Minuten

      witzigerweise kommen die handy 200 jahre aus der zukunft immer noch von nokia.

  • christianfuchs | vor 1009 Tagen, 6 Stunden, 15 Minuten

    "dark knight" vs "star trek"

    mein vergleich hat sich darauf bezogen, dass es sich um zwei der größten blockbuster-unternehmungen handelt, bei denen jeder mikro-aspekt von marketingmenschen & marktforschern ausgeleuchtet wird UND die dennoch ihr publikum nicht völlig verschaukeln. wie es jede bay-produktion tut, wie es beinahe jede spielberg-produktion tut, wie es jede bruckheimer-produktion tut.

    james cameron, der noch-immer-könig-des-blockbuster-bereichs, hat einst gezeigt, dass billionenteures popcorn-kino nicht nur visuelles junkfood sein muss. sondern AUCH inspirierend für generationen sein kann, dass es die möglichkeit gibt, emotion und action schlüssig zu verbinden, dass hinter popcorn-kino auch kleine utopien stecken können, dass vor allem diese filme unmittelbar etwas über ihre zeit erzählen können, mit allen tiefen und höhen.

    in diesem sinne kam ich bei "star trek" so euphorisiert und berührt aus dem kino wie einst aus "terminator 2" und wie im letzten jahr aus "dark knight".

    ideologisch sind nolans und abrams streifen natürlich bewusst ganz weit auseinander. aber ich für meinen teil brauche ja beides, die dunkelheit und das gleissende licht. und so wie ich nach jahren düsterer tunes schon lange die euphorie von empire of the sun & mgmt mit offenen armen empfange, so sehr taugt mir auch der optimismus von...

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    • christianfuchs | vor 1009 Tagen, 6 Stunden, 15 Minuten

      ..."star trek". into the future, here we come.

  • saftpackerl | vor 1009 Tagen, 15 Stunden, 58 Minuten

    Sehr kurzweilig. Wirklich durchgehend spannend.
    Teilweise ein bißchen gehudelt bzw mit einigen logiklöchern, die einem auch als nicht trekkie ins gesicht hupfen müssten...
    Visuell wirklich berauschend!! Sehr schön gemacht.
    Die kamera in den actionszenen vielleicht eine Spur zu nervös bzw. zu nah dran...
    Das design der enterprise: der geist der alten enterprise wurde eingefangen und genug getuned um nicht zu altbochn zu wirken fein!
    das was sie bei "enterprise" der letzten serie total vermeiert hatten.
    allerdings das innere der enterprise vorallem die brücke! pfffff...
    diese babyblau silber weiss kombination mit ganz viel gegenlicht -kitschigst!
    die turbolifttüren machen nicht das richtige geräusch :) und die räckchen von uhura und co sind viel zu lang...
    hehe soweit der nerd in mir.
    besetzungstechnisch:
    ich find chris pine hat das sehr gut gemacht... man hat schon den alten kirk gespürt. allein wie er im sessel hängt..
    karl urban als bones mccoy war sehr gut!
    vom zachari quinto hab ich mir nach heroes als spock irgendwie mehr erwartet. irgendwie zu psychomäßig das ganze.
    anton yelchin als chekov war sehr lustig "vikchtor viktchor oune" minderheitenwitz
    bei john cho hab ich immer drauf gewartet dass er zu whitecastle burgers fliegen will... aber auch gut im prinzip
    über simon pegg hab ich mich natürlich...

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    • prom000 | vor 1009 Tagen, 13 Stunden, 8 Minuten

      die kelvin hat eine zu grosse crew, Warum ist kirk mutter an bord?
      Icgh dachte immer Jim wäre in Iowa geboren worden.
      nteressant auch der "blaue Fleck" am Ende der Nacelle der Kelvin, was ist das?
      die Zahl an Shuttles die im Laufe der Evakuierung zu sehen war.
      die Registrierung der Kelvin - four digits with a leading zero - ist mehr als ungewöhnlich.
      Die Narada ist ein typisches Ship of the Week, Schiffsbaukonvention?
      warum ein Schiff einen Bereich braucht wo man weit runterfallen kann mag sich mir nicht erschliessen - ne, klar, der Kampfszene wegen. Bespin, anyone?

    • prom000 | vor 1009 Tagen, 13 Stunden, 7 Minuten

      Die schlichte Tatsache das Nokia, eine Firma die japanische und koreanische Elektronik in Plastikgehäuse verpackt, auch in über 200 Jahren noch existieren soll kann ich nicht glauben. Nicht zu vergessen, da war ein Atomkrieg dazwischen.
      Nero und die Narada scheint in gewisser Weise eine Kopie von Shinzon und der Scimitar zu sein: beide Renegaden, beide Romulaner, beide mit einem dubiosen Schiff, und beide wollen mit schlechtem Technobabble die Erde vernichten.
      Kirks Kneipenschlägerei scheint übrigens eine Variante von Picards Kneipenschlägerei mit den Nausicaanern zu sein - Orci scheint sich also tatsächlich für das Franchise zu interessieren wenn er sein Drehbuch Frankenstein-like aus alten Filmen und Folgen zusammensetzt.

    • prom000 | vor 1009 Tagen, 13 Stunden, 6 Minuten

      Darüber dass (schon wie in TMP, TVH oder Generations) die Flotte irgendwo ist und die Enterprise das einzige Schiff in Reichweite der Kernwelten sein soll möchte ich nicht weiter ausführen.

    • aubrey | vor 1009 Tagen, 11 Stunden, 37 Minuten

      Nitpicking

      mein Gott, über Logiklöcher und pysikalische Unzulänglichkeiten kann man bei dem Film sicher eine Menge sagen - allerdings kann man das auch über jeden einzelnen anderen ST-Film und die Serien sagen (V'ger ist 10 Lichtstunden groß - aber im Zentrum ist die Enterprise in Minuten. Soran zündet die Sonne, die Explosion ist aber sofort zu sehen anstatt ca. 8 Minuten später).

      "Die schlichte Tatsache das Nokia, eine Firma die japanische und koreanische Elektronik in Plastikgehäuse verpackt, auch in über 200 Jahren noch existieren soll kann ich nicht glauben. Nicht zu vergessen, da war ein Atomkrieg dazwischen."

      Warum nicht? Meine Seifenmarke gibt es seit 1789, meine Au de Cologne-Marke seit 1850. Da waren immerhin zwei Weltkriege dazwischen.

      Meine Zeichenstifte kriege ich von einer Firma die 1761 gegründet wurde (Faber-Castell). In der Zeit wurde Deutschland drei Mal besiegt und erobert.

      Ich fand den Film recht gut. Hätte zwar etwas mehr ruhige Characterszenen haben können, aber ich schätze das kriegen wir (wie bei allen Star Trek-Filmen) im Director's Cut. Ansonsten war es praktisch eine tolle Verfilmung einer TOS-Folge, mit Monstren, sterbenden Redshirts, Kirk beim Flachlegen einer grünhäutigen Schönheit, McCoy (Karl Urban war absolut brillant) grantig, Spock (Quinto...

    • christianfuchs | vor 1009 Tagen, 5 Stunden, 54 Minuten

      nitpicking

      ich hab das pech, in diesem fall aber glück, 1) ein miserables gedächtnis zu haben. ich vergesse auch bei filmen, die mir gefallen, verdammt viel und erst recht sämtliche details.

      und 2) interessieren mich all diese details auch schon beim anschauen nicht.

      ich LIEBE die originalserie, die einen teil meiner kindheit/person mitdefinierte und teilweise auch die dazugehörigen kinofilme, vor allem und in erster linie wegen der charaktere.

      aber darüber hinaus hat mich das "star trek"-universum nie interessiert, weder "next generation" noch sonst irgendein spin off.

      ich kann also schon deswegen nicht pingelige vergleiche herstellen, weil ich mich an solche sachen wie den "kobayashi-test" gar nicht mehr erinnere (trotz meiner vorliebe für kirk)...und weil ich mich ab einem bestimmten punkt (da wo ich erwachsen wurde & sich meine vorlieben eher auf sex, drugs & rocknroll verlagerten) aus der "star trek"-galaxie verabschiedete. heute kehre ich immer wieder gerne auf einen besuch zurück.

      darüberhinaus ist mir wissenschaftliche glaubwürdigkeit im genrekino auch noch schnurzegal.

    • prom000 | vor 1008 Tagen, 17 Stunden, 32 Minuten

      aubrey, war auch ein atomkrieg, aber point taken, möglich.
      Herr fuchs wenn sie die Serie so lieben & auch die Filme gesehen haben?
      Sollten sie merken dass sich der Film frankensteinmässig alles zusammengeklaut hat.
      Die Sache mit dem Eisplanet, 7 Zufälle um die Handlung voranzutreiben, warum hat da der ach so grossartige Abrams nicht interveniert?

  • johnleehookerelectro | vor 1009 Tagen, 19 Stunden, 34 Minuten

    naja..sehenswerter film. der obama-ära-optimismus mit linksliberaler-elbogenironie. und auch grüne menschen können geile menschen sein bis es der aller letzte chekt juhu etc. aber ich würde es eindeutig mit ironman als mit darkknight vergleichen, denn das drehbuch war treffend wie ein drivebyshooting. etwas wirr organsiert aber mit treffern..darkknight war ein akkribischer sharp shooter... das einzige unnötige war die konversation am ende zwischen alt und jung spock. das hat den ganzen plot versaut weil direkt angesprochen wurde was man e die ganze zeit schön ausbalanciert(action-2-3ebenenhinterfragungen-onpointschauspieler)bekam..so ein pathetisches "du musst die emotion der logik weichen lassen blabla" hats fast versaut..
    wozu 100 mio dollar ausgeben um es so perfekt zu veranschaulichen wenn das dann in einem platten satz verschrien wird?!..nochdazu am ende wos dann aber wirklich e schon jeder chekt..naja vermutlich deswegen ..ein sozialer film eben^^

    batman war viel unberechenbarer 8-)

    aja die CGI war sehr ok..(im gegensatz zum peinlichen wolverine)
    aber das hat hauptsächlich damit zu tun das man von der story mitgerissen wird(oder eben nicht) weil auf einer fett projezierten leinwand chekt man die lichtbrechung/frame sowieso nicht (geschweigedenn die texturen blablabla)...nur damit der fuchs auch in dem bereich mal beschied weis

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    • saftpackerl | vor 1009 Tagen, 15 Stunden, 55 Minuten

      genau
      niemand im kino hat auch nur eine sekunde hinterfragt warum der junge spock den alten spock nicht begegnen darf. schliesslich wissen wir doch alle zurück in die zukunft geeichten leute dass das ein "zeit paradoxon" ergeben würde, und entweder das ganze universum in vernichtet weden würde, oder eben einer der beiden in ohnmacht fällt...

      und am end begegnen sie sich dann doch einfach und plauschen noch ein paar minütchens....pfff

    • johnleehookerelectro | vor 1009 Tagen, 15 Stunden, 12 Minuten

      äm ja ..jojo..mhm ok

      is doch scheiss egal wenn er sich selbst begegnet.e ne gute idee aus der man was machen könnte textmässig

      einzig die platte unterhaltung hat den film wie zurückindiezukunft teil3 aussehen lassen

  • weirdsista | vor 1010 Tagen, 3 Minuten

    große klasse, 1A popcorn kino, eine äußerst positive überraschung und super besetzt - simon pegg als scotty, genial.

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    • weirdsista | vor 1009 Tagen, 23 Stunden, 59 Minuten

      nur eins war echt scheiße

      der set-designer ist ein idiot, wenn er auf der brücke einen rotleuchtenden kassenscanner platziert. jeder erkennt, was das ist.

    • prom000 | vor 1009 Tagen, 23 Stunden, 38 Minuten

      nicht nur das:
      Ein petrochemischer Betrieb dürfte für viele der Innenaufnahmen verwendet worden sein. Die Antriebssektion der Enterprise dürfte wohl ausschliesslich aus Edelstahltanks bestehen über deren Zweck wir nur mutmassen können. Möglicherweise sind das die Waltanks. Oder vielleicht kann man ja Antimaterie in 1.4301 lagern?
      Auch die Ladevorrichtung (für Torpedos?) die einmal kurz zu sehen war hat mich ein bisschen irritiert - ich dachte immer Topedos sind drei Meter lang?
      Bizarr auch der Viewscreen auf der Brücke der tatsächlich ein Fenster war - auch das entbehrt jeder Grundlage. (Zugegeben, das platzieren der Kommandozentrale des Schiffes am empfindlichsten Punkt tut das auch schon...)

    • johnleehookerelectro | vor 1009 Tagen, 19 Stunden, 18 Minuten

      verdammtnochmal
      wenn man mit nem tropfen tomatensaft nen fucking planeten implodieren kann dann gibts acuh torpedos die so gross sind wie riesen zuccinies

      OKE?!?!

    • prom000 | vor 1009 Tagen, 18 Stunden, 30 Minuten

      nein.
      tomatensaft der kurzzeit schwarzelöcher erschafft? WTF?
      es ist Star Trek, warum sich bei manchem sklavisch an alles halten und bei manchen nicht?

    • weirdsista | vor 1009 Tagen, 15 Stunden, 55 Minuten

      müsste rote materie (was soll das bitte sein?) nicht rote löcher statt schwarzen erzeugen? ;)

    • johnleehookerelectro | vor 1009 Tagen, 15 Stunden, 9 Minuten

      weil deine mama auch nurmehr manchmal deine anziehsachen aufs bett legt und manchmal nicht!

    • johnleehookerelectro | vor 1009 Tagen, 15 Stunden, 4 Minuten

      oder vl is sie da sklavischer ...keine ahnung

  • antialias | vor 1010 Tagen, 1 Stunde, 44 Minuten

    Ich fand den Film gut, muss aber sagen, dass ich weniger begeistert war als ich erwartet hatte (und ich seh mich nicht unbedingt als Trekkie).

    Was mir abging war vielleicht das Gefühl von Gewicht (um nicht Tiefe zu sagen), das ich bei den besten ST Filmen habe (das sind für mich 6 und 8). Im Vergleich zu diesen bleibt der Reboot irgendwie an der Oberfläche, ohne etwas Bestimmtes falsch zu machen.

    Ich würde den Film eher mit Iron Man vergleichen als mit Dark Knight - definitiv sehenswert und super, aber ein wenig zu übertrieben und bunt um einen großen emotionalen Eindruck zu hinterlassen.

    [ACHTUNG, SPOILER:]
    Persönlich finde ichs auch ein bisschen schade, dass die Handlung durch die Änderung der Zeitlinie praktisch alles bisherige über den Haufen wirft.
    Das mag einem Reboot gut tun, aber es annuliert auch ein gutes Stück Fernsehgeschichte.

    Auf dieses Posting antworten
    • johnleehookerelectro | vor 1009 Tagen, 19 Stunden, 5 Minuten

      ja und auch die "witze" in getimten abständen zur auflockerung um keine pathetik aufkommen zu lassen war wie ironman

      darkknight lässt einem verstörter übrig sodas man noch einwenig grübeln muss.kein extremes david lynch grübeln aber immerhin...bei ironman und star trek bleibt nur dieses ok-geiler-spass-bringt-den-nächstenteil-vonmiraus feeling

  • killjoy | vor 1010 Tagen, 1 Stunde, 59 Minuten

    +++ SPOILER +++

    ich find ja auch, daß cast (bis auf pegg - zu hysterisch) und production design sehr stimmig sind, aber die handlung ist unter aller sau. mit zeitreisen kann man nämlich heutzutage alles erklären, aber nix wirklich gut. lost ist ja auch schon auf dünnem eis unterwegs.

    Auf dieses Posting antworten
    • prom000 | vor 1010 Tagen, 7 Minuten

      genau das ist es ja:

      das Team Abrams & Orci/Kurtzman(die Jungs von Transformers) wurden ja geholt um einen film für die "Videospielgeneration"(böse gesagt) zu machen um damit Profit zu machen.
      wenn man vergleicht, wurde in den ursprünglichen TV-Folgen/Filmen eine Idee(=Handlungswende) minutenlang verfolgt und entwickelt. Da geht Kirk mit der Ozeanologin spazieren und spricht mit ihr Dialoge und dabei passiert ... NICHTS! Eine Wohltat!
      Jetzt läuft offenbar der ganze Film wie in einem Zeitraffer.
      Und um da 120 Minuten Film zu füllen, braucht´s jede Menge abstruser Handlungskurven, Blödheiten und vor allem für die Videospielgeneration braucht´s ständig höher toller weiter wilder und alles in DIVx.

    • christianfuchs | vor 1009 Tagen, 23 Stunden, 34 Minuten

      computerlogbuch der enterprise, wir schreiben das jahr 2009. das ist eine andere zeit. die gegenwart. mit einem anderem erzähltempo und anderen zielgruppen.

      auch ich mag das gepflegte NICHTS oft ganz gern, aber das ist nicht mehr.

      das es glücklicherweise IMMER noch, trotz unfassbarem marketingdruck, regisseure gibt, die auf klassische erzählweisen und sozusagen old school-blockbusterkino wert legen, auf emotionen, charakterentwicklung und klitzekleine botschaften, das beweist j.j. abrams eben mit diesem "star trek".

      diesen ambitionierten ansatz mit so etwas wie "transformers" in einen topf zu hauen (trotz überschneidungen im autorenbereich) zeugt man mangelnder differenzierungsfähigkeit.

    • prom000 | vor 1009 Tagen, 22 Stunden, 54 Minuten

      Herr Fuchs, da muss ich aber wiedersprechen. Dieser Kirk bleibt ja der Raufbold, der er ist und der glaubt nur weil er so einer ist kommt er mit allem durch.
      Der Kobayashi-Maru-Test wird ja zum einfachen betrügen, eben weil 2009, nix mehr mit Star Trek 2"Es gibt keine unmöglichen Situation".
      Der Nimoy spielt ja in der "neuen"(weil ja neue zeitlinie)"Freundschaft"(welche?) zwischen Spock & kirk die Deus Ex machina("es ist dein Schicksal")
      Weiter gehts mit hier:
      http://alturl.com/e67w
      http://alturl.com/7g4w

    • schwedenschwein | vor 1009 Tagen, 22 Stunden, 13 Minuten

      @prom000

      und der alte kirk war kein rauf- und weiberheld ? :D

    • prom000 | vor 1009 Tagen, 22 Stunden, 4 Minuten

      nicht so wie this years paul walker.
      ach ja sorry wegen dem mail!

    • prom000 | vor 1009 Tagen, 20 Stunden, 48 Minuten

      Herr Fuchs, nochwas:
      Haben wir den gleichen film gesehen?
      Sie müssen mich da aufklären: Wieviel einfluss haben Drehbuchautoren den?

    • schwedenschwein | vor 1009 Tagen, 17 Stunden, 16 Minuten

      warum sorry ?

      um die frage an herrn fuchs etwas zu entkräften - sie schreiben das drehbuch!

    • prom000 | vor 1009 Tagen, 16 Stunden, 35 Minuten

      heidlbär hat nach weitern urls gefragt und nicht du.
      Genau das meinte ich also ist es legitim zu erwähnen dass sie auf dem film einen einfluss haben, eben weils sie Transformers geschreiben haben. Von der Tiefe des Film von der Herr Fuchs schreibt, vermag ich weder etwas zu hören noch zu sehen.

    • johnleehookerelectro | vor 1009 Tagen, 14 Stunden, 58 Minuten

      aber der gottkrieger orchester-synthie-hybrid berserker soundtrack von transformers war tiefer als jeder startrek ton...und megan fox

    • prom000 | vor 1008 Tagen, 13 Stunden, 49 Minuten

      wo bitte hab ich das den bitte behauptet? Im gegenteil der Film ist kaum über Transformers.