Erstellt am: 9. 5. 2009 - 15:00 Uhr
Grüne & Alternative StudentInnen - GRAS
Von 26. - 28. Mai wählen die Studierenden ihre VertreterInnen für die kommenden zwei Jahre.
Wir stellen euch eine Woche lang die Spitzenkandidaten und Spitzenkandidatinnen der bereits in der BV vertretenen Fraktionen vor. Heute: Sigrid Maurer von GRAS (Grüne und alternative Studenten und StudentInnen)
Das Interview führte Michael Fiedler
Wie hat sich das ergeben, dass du zur Politik, dass du zur ÖH gekommen bist?
Sigrid Maurer

- 24 Jahre alt
- Studiert Politikwissenschaften
- Spitzenkandidatin der GRAS bei den ÖH-Wahlen 2009
Ich habe 2004 begonnen, Muskwissenschaft zu studieren und dann ist unser lieber Rektor Gantner, eines der absoluten Schatzis von Gerer, auf die Idee gekommen, dass Musikwissenschaft wirtschaftlich nicht verwertbar ist, genau wie ein paar andere Studienrichtungen, und wollte es abschaffen. Da habe ich dann begonnen, Unterschriften zu sammeln, gegen diese Abschaffung der Studienrichtung. Ich bin im Zuge dessen auf die ÖH gegangen und hab gesagt, Leute, wir müssen was machen. Da waren Leute von der Gras, die das sofort aufgenommen haben, mich mit dem Anliegen total unterstützt haben und wirklich viel auf die Füße gestellt haben, um eben diese Studienstreichungen zu verhindern. Das war so irgendwie der Einstieg in das Ganze.
Der Name Gras hat einen Bias, wie schaut es mit dir aus: Kiffst du?
Selten.
Und ohne zu inhalieren?
Natürlich. Das ist ja illegal.
Wie schaut denn dein oder euer Verhältnis zu den Grünen aus, wie gestaltet sich das?
Naja, die Grünen geben uns Geld und sie nennen uns befreundete Organisation - es ist ein kritisches Naheverhältnis...
Jetzt zitierst du eine andere Kandidatin, die ich interviewt habe, glaube ich (nämlich VSSTÖ-Spitzenkandidatin Sophie Wollner, Anm.).
Echt? Lustig. Naja, wir haben mit den Grünen eigentlich recht wenig zu tun. Wie gesagt, sie geben uns eben Geld und es gibt punktuelle Zusammenarbeit. Wie jetzt zum Beispiel in Bezug auf E-Voting, oder natürlich spreche ich mich mit dem Kurt Grünewald ab, wenn es um bildungspolitische Themen geht. Aber das ist punktuell, wir sind zwei völlig getrennte Organisationen, wir sind nur befreundete Organisationen. Wir haben auch kein Stimmrecht in der Partei und das wollen wir auch nicht.
Bei Nationalratswahlen oder Landtagswahlen tun sich die Grünen momentan wieder ein bisschen schwerer, ihr seid tendenziell wesentlich stärker: Eines eurer Wahlziele ist heuer stimmenstärkste Fraktion zu werden. Bei solch hohen Zielen, holen sich die Grünen manchmal Tipps von euch?
Ach, ich würde mir das wünschen. Es wäre nett, wenn sie sich Tipps holen würden, wir hätten da schon einiges, das wir ihnen dringend empfehlen könnten. Aber nein, das tun sie natürlich nicht.
Was würdet ihr ihnen denn empfehlen?
Es gibt ein paar Kritikpunkte, die den Grünen auch klar sind, die Gras steht natürlich weiter links, als die Grünen. Zum Beispiel das Migrationsprogramm, das ist von der Gras sehr stark kritisiert worden. Es gibt immer wieder Dinge, wie dieser Efgani Dönmez oder so, das ist hart.
Du studierst Politikwissenschaften, wie lange denn noch? Wird sich das verzögern durch deinen Umzug?
Also mein Studium befindet sich eher in der ersten Hälfte, wenn nicht im ersten Drittel. Ich studiere seit 2006 Politikwissenschaften, aber neben der ÖH-Arbeit ist einfach keine Zeit. Das ist unglaublich schwierig. Wie lange ich noch brauche - keine Ahnung.
Wann hast du das letzte Mal eine Prüfung geschwänzt? Und: Der Grund des Schwänzens, der aber nichts mit der ÖH-Wahl oder der ÖH-Arbeit zu tun haben darf.
Puh.
Grundsätzlich geschwänzt?
Das ist oft passiert, das Problem ist halt, Prüfungen sind am Semesterende, wo die ganzen Probleme auftauchen. Aber mir ist doch ein Fall eingefallen, von einer geschwänzten Prüfung, die nichts mit der ÖH zu tun gehabt hat: Und zwar habe ich mit einem Professor so gestritten, dass ich beschlossen habe, das ich mir das nicht gebe und die Prüfung nicht mache.
Worum ist es da gegangen?
Ach, der ist ein super Prof, aber wir haben politisch sehr unterschiedliche Meinungen und das er meinte dann, er müsse mich in Vorlesungen ziemlich überfahren und es so hinstellen, als wäre meine Meinung eh jenseitig. Was gar nicht gestimmt hat und was er im Endeffekt eh bestätigt hat, dass es cool ist, dass es Leute gibt, die sich solche Gedanken machen.
Die GRAS bei den ÖH-Wahlen 2007

- In der derzeitigen Bundesvertretung stellt die GRAS 15 von 66 Mandaten.
- Die GRAS ist auch in den meisten Universitätsvertretungen vertreten. Die besten Ergebnisse erzielte sie 2007 an den Universitäten Wien (32,0%), Innsbruck (32,8%) und der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (38%) .
Wie schaut denn euer Wahlkampf aus? Hat das Netz für euch die tatsächliche Flyerverteilung an den Unis abgelöst?
Nein. Definitiv nicht. Und das wird es auch nie können. Das geht gar nicht, weil ich einen Flyer jedem und jeder in die Hand drücken kann. im Netz sind vermutlich auch alle, aber es sind nicht alle auf diesen Plattformen, die wir verwenden. Wir sind auf Youtube und Facebook und Twitter und StudiVZ, auf allen diesen Plattformen, die es da gibt, aber da Flyerverteilen ersetzen werden die nie können. Das sind einfach zwei verschiedene Kommunikationsschienen.
Ich habe gelesen, du hast vergangenes Jahr an einer UNO-Jugendkonferenz teilgenommen und dort die Interessen Chinas in einer Diskussion um das Iranische Atomprogramm verteten. Das klingt jetzt nicht gerade nach typisch Grünen Positionen, die du dort vertreten hast, du bist aber als beste Rednerin ausgezeichnet worden. Gehört es zu den Aufgaben einer Politikerin, eines Politikers, sich so verstellen zu können?
Ich habe gewusst, irgendwann fällt mir das auf den Kopf. Nein, ich finde nicht. Also ich finde Authentizität gehört zum Wichtigsten, das man als Politiker oder Politikerin mitbringen muss. Es war aber sehr witzig. Die Aufgabestellung bei diesen simulierten Sitzungen ist ja, dass die Leute dort nicht ihre persönlichen Meinungen vertreten, sondern sich wirklich anschauen, was ist die Außenpolitik von dem Staat. Und es war deshalb witzig, weil die Position Chinas zur Iran-Programm schon spannend ist – aus verschiedenen Gründen. Es war sehr spannend, das ganze zu machen, aber man denkt sich die ganze Zeit: „Mein Gott!“ Man steht ja nicht hinter dem, was man sagt, da ist ja sehr viel Schauspielerei dabei. Aber es ist etwas ganz anderes, als das, was ich so politisch mache.
Was sind denn die eigentlichen Aufgaben der Österreichsichen Hochschülerschaft? Was sollte die tun, was tut sie, was muss sich da ändern?
Die ÖH ist eigentlich eine unglaublich starke Institution, wenn man sich das im internationalen Vergleich anschaut. Die zentralen Aufgaben der ÖH sind natürlich die ganzen Basis-Arbeissachen, Service, Skripten kopieren und so weiter, das ist selbstverständlich. Das ist 0815-Arbeit. Das ist das, was die Studienrichtungsvertretungen direkt machen in ihrer Studienrichtung und das läuft auf Universitätsebene. Das ist extrem wichtig, aber das darf niemals das Einzige sein. Und das hat die Gras immer gesagt und das ist etwas, wofür wir ganz klar stehen. Die ÖH hat ein ganz starkes politisches, ein allgemein politisches Mandat. Das bedeutet, die ÖH muss Bildungspolitik mitgestalten. Das bedeutet, aufzustehen gegen Zugangsbeschränkungen. Das bedeutet aufzustehen gegen die Pläne von Hahn, die jenseitig sind, mit einer Wiedereinführung einer Studieneingangsphase oder solchen Dingen. Das bedeutet, sich ganz stark auf politischer Seite einzusetzen. und das ist etwas, das die Aktionsgemeinschaft nie verstanden hat und deswegen war sie auch nie sichtbar. Ich verstehe nicht, was die das letzte Jahr gemacht hat. Der Samir (Samir Al-Mobayyed, Spitzenkandidat der AG, Anm.) hat keinen Plan. Der war jetzt ein Jahr lang ÖH-Vorsitzender, und ist nicht in der Lage der APA die Kritikpunkte an Bologna zu sagen. Die APA ruft bei mir an und sagt, sie haben jetzt gerade mit dem Samir telefoniert, ob ich ihnen nicht sagen könnte, was die Kritikpunkte an Bologna sind, weil er weiß es nicht. Und so jemand ist ÖH-Vorsitzender.
Und das darf nicht sein. Die Aufgabe der ÖH ist, die Studierenden zu vertreten und für ihre Interessen einzustehen. Das bedeutet, man muss sich einarbeiten, und man muss natürlich mit dem Ministerium reden, aber das bedeutet auch, nicht diesen Kuschelkurs zu fahren, der da jetzt eingeschlagen worden ist. Und das ist halt fatal, weil die ÖH damit ziemlich viel Credibility verliert, finde ich. Und das ist etwas, das die Gras sicher wieder leisten wird. Wir lassen uns vom Hahn nicht an der Nase herumführen.
Sigrid Maurer assoziiert
- Johannes Voggenhuber
Gut, dass er weg ist
- Genderwahnsinn
Versteh ich nicht, was das bedeuten soll
- Kameltreiber
Wüste?
Das klingt jetzt sehr AG-kritisch, auf der anderen Seite kommt es mir – zumindest von den Themen - her so vor, als ob sich Gras und VSSTÖ schon ein bisschen zu ähnlich sind. Fast austauschbare Programmpunkte, die Roten würden auch am liebsten mit euch koalieren. Wie schaut es aus: Magst du dich hier jetzt auch festlegen?
Das haben wir eh schon oft gesagt: Wir schließen eine Koalition mit der Aktionsgemeinschaft aus und unsere Wunschkoalition – nachdem wir höchstwahrscheinlich doch nicht die Absolute haben werden – ist der VSSTÖ. Zum Unterschied zwischen Gras und VSSTÖ, das ist natürlich etwas, das immer wieder kommt: Was die Gras halt schon von allen Fraktionen unterscheidet, ist, dass wir ein Gesamtbild im Kopf haben. Bildungspolitik ist kein Thema, das man abgekoppelt sehen kann von Gesellschafts- und Sozialpolitik. Bildungspolitik ist ein riesengroßes Feld, das demokratiepolitisch unglaublich wichtig ist. und es ist wichtig, ein Gesamtkonzept zu haben. Es ist wichtig, zu verstehen, wie Universitäten funktionieren, es ist wichtig, zu verstehen, wie ein Bildungssystem funktionieren kann. Da geht es drum, was ist die Rolle von FHs, was ist die Rolle von Universitäten und so weiter. Da braucht es ein Gesamtbild und das ist etwas, das offenbar bei den anderen Fraktionen ganz stark fehlt.
Apropos FHs: Die dürfen heuer zum ersten Mal bei ÖH-Wahlen mitmachen und könnten, wenn sie sich zusammentun würden, auf Anhieb zweitstärkste Fraktion werden. Damit wird die Absolute oder vielleicht auch die stärkste Fraktion eh nicht funktionieren.
In Bezug auf die FHs ist es ein bisschen anders, insofern, als dass sie ja das Personenwahlrecht haben. Ich nehme an, sie werden einen Club bilden, genauso wie die anderen Fraktionen. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass das dann eine homogene Gruppe ist. Das wird man sehen. Sie haben fünfzehn oder sechzehn Mandate.
Was ist denn eure Lösung für die überfüllten Hörsäle, für überlaufene Studien, ohne dass das Budget der Unis erhöht wird, weil wir haben Wirtschaftskrise.
Die Interviews mit den Spitzenkandidaten zu den ÖH-Wahlen 2009

- Philipp Schrangl (RFS) - 4. Mai
- Sebastian Wisiak (KSV) - 5. Mai
- Alegra-Isabel Raising (JULIs) - 6. Mai
- Sophie Wollner (VSSTÖ) - 7. Mai
- Manfred Menhart (FLÖ) - 8. Mai
- Sigrid Maurer (GRAS) - 9. Mai
- Samir Al-Mobayyed (AG) - 10. Mai
Die Keule. Aber es gibt viele Dinge, die man machen kann und machen muss. Eines der Hauptprobleme, das wir haben, und der Grund dafür, dass die Studienrichtungen teilweise so überlaufen sind, ist, weil die Schülerinnen und Schüler nicht entsprechend darauf vorbereitet werden, an die Universität zu gehen und es relativ fixe Vorstellungen von bestimmten Studienrichtungen gibt. Das heißt, die Beratung an den Schulen muss wesentlich besser und differenzierter werden. Das zweite, das meiner Meinung nach sehr wichtig wäre, ist, dass es endlich ein Gesamtkonzept für die Fachhochschulen und die Universitäten gibt. Da haben wir das riesengroße Problem, dass die Aufgaben für die beiden Institutionen nicht ganz geklärt sind. Die Universitäten versuchen, ein bisschen Fachhochschule zu sein, während die Fachhochschulen versuchen, ein bisschen Universität zu sein und sie bekämpfen sich da gegenseitig. Der wichtige Punkt ist aber, dass sich die beiden sich nicht gegenseitig bekämpfen müssen, sondern es braucht eine positive Abgrenzung und die Universitäten, die Fachhochschulen und die Pädaks müssen gemeinsam in die Schulen gehen und sagen: he Leute, das sind eure Möglichkeiten. Wir haben an den Universitäten sehr viele Studis, die eigentlich lieber an der Fachhochschule wären, dort gibt es aber zu wenige Plätze. Wenn die Fachhochschulplätze massiv ausgebaut werden würden, dann wäre da ziemlich viel Ausgleich möglich. In anderen Staaten ist die Aufteilung zwischen Fachhochschulen und Universitäten 50 : 50.
Großes Thema Feminismus. Ihr fordert Gleichstellung auf allen Ebenen und ihr wollt „feministische Theorie“ in allen Studienplänen verankern“. Jetzt kann ich mir vorstellen und habe das Argument auch schon gehört, dass der Informatikstudent, die Informatikstudentin sagt: Was hat das bitte mit meinem Studium zu tun. Da wüsste ich gerne, was du dem sagst.
Feministische Theorie und Kritik in allen Studienplänen bedeutet nicht, dass wir in allen Studienplänen die Vorlesung "Feministische Theorie und Kritik" haben wollen. Überhaupt nicht. Unsere Forderung ist Feministische Theorie und Kritik als Querschnittsmaterie und das bedeutet gerade für die technischen Studienrichtungen zum Beispiel, dass in der stinknormalen „Einführung in die Informatik“-Vorlesung auf genderspezifische Aspekte eingegangen wird. Da gibt es sehr viele Beispiele, was das bedeutet. Informatik fällt mir jetzt nichts ein, aber ich kann ein Beispiel aus der Architektur bringen: Wenn man sich alte Gebäude, aber auch noch neuere Gebäude anschaut, dann stellt man fest, dass die Männertoiletten immer doppelt so groß sind, wie die Frauentoiletten, und auch die Anordnung ist anders. Das kann man statistisch belegen, dass das so ist und das sind halt so Dinge, auf die man hinweisen kann. Man kann sagen, bei der Konzeptionalisierung eines Gebäudes kann man auch auf solche Dinge Rücksicht nehmen. Oder in der Landschaftsplanung, wo es darum geht, wie sich Erbschaftsverhältnisse von Bauernhöfen ausgewirkt haben, was das für einen Unterschied für die Entwicklung von dem Raum macht, ob das jetzt – wie früher üblich – die Söhne erben, oder eben auch Frauen. Es geht jetzt nicht darum, dass wir Leute in Vorlesungen "Feministische Theorien" zwingen wollen, aber es geht darum, dass man insgesamt auf diese Diskriminierung hinweist und sich genau anschaut: Hoppala, wo passieren denn diese ganzen Fehler.
Thema E-Voting. Wir können heuer fix elektronisch abstimmen. Ihr seid dagegen, was tut ihr denn dagegen?
Die Gras ist ganz stark dagegen, genau wie eigentlich die ganze ÖH dagegen war, die Aktionsgemeinschaft ist dann leider gekippt. E-Voting ist deswegen so katastrophal, weil die ganz zentralen, verfassungsrechtlichen Grundprinzipien einer freien, geheimen und persönlichen Wahl nicht eingehalten werden. Das ist eine Katastrophe und die ÖH-Wahl ist eine ganz normale Wahl wie jede andere auch und Hahn geht her, haut uns diesen riesen Brocken E-Voting, der Millionen von Euro kostet, vor die Füße und missbraucht die Studierenden als Versuchskaninchen für sein Prestigeprojekt. Dafür, dass dann irgendwann einmal Nationalratswahlen über E-Voting ablaufen sollen. Die Gras hat sehr früh angefangen, Dinge dagegen zu unternehmen, wir haben parlamentarische Anfragen gestellt, wir haben Eingaben bei der Datenschutzkommission gemacht und der nächste Schritt ist, dass wir die Wahl auf jeden Fall anfechten werden. Egal wie das Wahlergebnis ausschaut, es ist vollkommen klar für uns, dass die Gesamtauswirkungen viel zu drastisch sind und uns ist Demokratie wichtiger als unser eigenes Wahlergebnis. Das darf nicht sein, dass Österreich im Jahr 2009 die freie und geheime Wahl abschafft. Das ist eine Katastrophe.
Wie schaut euer konkretes Wahlprogramm aus? Was ist euer Alleinstellungsmerkmal in diesem Wahlkampf?
Alle Infos zu den ÖH-Wahlen
Was ich bei allen anderen Fraktionen nicht gesehen habe, ist die Forderung nach einem Gesamtkonzept für die Bildungspolitik. Das ist etwas, das wir fordern, weil in Österreich immer alle Institutionen immer für sich stehend behandelt werden. Angefangen beim Kindergarten über die Volksschule bis zu den Hauptschulen und den Gymnasien und Universitäten und Fachhochschulen, das wird alles immer separat behandelt. Um aber wirklich sinnvolle Bildungspolitik machen zu können, müssen diese ganzen Ebenen immer mitgedacht werden. Es muss mitgedacht werden, welche Möglichkeiten die Leute haben und welche Systeme wir haben und was können wir wie ändern, damit Dinge besser funktionieren. Und das kann nie abgetrennt sein von den jeweils anderen Bildungsinstitutionen, die davor oder danach erfolgen.

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