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Musik, Film, Heiteres

Martin Blumenau

Geschichten aus dem wirklichen Leben.

15. 6. 2009 - 17:02

Journal '09: 15.6.

Anmerkungen zu "10 Strategien für den Journalismus 2.0".

Die deutsche Medienjournalistin Ulrike Langer hat anlässlich Anfang Juni abgehaltenen Global Media Forum der Deutschen Welle ein Paper mit dem Titel 10 Journalistic Strategies for Competing in the Web 2.0 präsentiert.

Die zehn Punkte sind klar gedacht, stringent ausgeführt und eine der aktuell weitsichtigsten Zusammenfassungen in diesem wichtigen Feld.

An dieser Stelle mein Dank an den Aufmerksam-Macher Philip Pfleger!

Ich möchte sie hier kurz vorstellen und mit ein paar (einerseits österreichischen, andererseits persönlichen) Anmerkungen versehen - ganz wie es in Punkt 1 auch gleich gefordert wird - und wie es auch im April anlässlich der 10 Thesen zum Modernisierungsversagen der Medieneliten des deutschen Medienforschers Robin Meyer-Lucht hier in einem Journal schon der Fall war.

1. Diskussion ermöglichen

Journalismus 1.0 druckt eine fertige Geschichte oder stellt sie ins Netz. Dann dürfen die Leser in einem abgetrennten Bereich – manchmal, aber nicht immer – kommentieren. Der Autor schaltet sich in der Regel nicht in die Diskussion ein, die Redaktion höchstens, um umpassende Kommentare zu löschen.
Journalismus 2.0 ist anders: Ein Beitrag ist nicht in dem Moment fertig, wo er veröffentlicht wird. Autoren sind gefordert, mitzudiskutieren. Nutzerkommentare müssen ein gleichwertiger Teil der Veröffentlichung werden, wobei aus einem Zeitpunkt ein Prozess wird. Außerdem müssen die Kommentare raus aus den Ghettos und prominent neben den dazu gehörigen Beiträgen platziert werden.

Das sehe ich, zu meiner Überraschung, nach einigem Nachdenken, letztlich genauso. Natürlich hat die Gleichwertigkeit der Information Sinn: bei Info-Geschichten wie meinem Legionärseintrag würd ich mir eine solche Struktur sogar wünschen. Dass sich beim Meinungs-Blog andere Maßnahmen empfehlen ist wohl evident.

Wichtig ist mir auch der Punkt, dass der Beitrag mit seiner Veröffentlichung nicht fertig ist. Ich hab eben das gestrige Journal um ein paar Sätze angereichert, die mir eben erst eingefallen sind. Die Unterschiedlichkeit der Festigkeit eines Print- und eines Web-Beitrags ist allerdings etwas, was dem Großteil der österreichischen Konsumenten noch Verständnis-Probleme bereitet.

2. Journalistische Plattformen müssen öffentlicher Gesprächsstoff sein

Webplattformen von Medienhäusern dürfen sich nicht hinter Bezahlschranken verstecken. Sie müssen sich öffnen, um gefunden zu werden. In der Link-Ökonomie, wie sie der New Yorker Medienprofessor und Autor Jeff Jarvis ("Was würde Google tun") beschreibt, sind Medien-Websites um so wertvoller, um so mehr sie mit dem Rest der Onlinewelt vernetzt sind. Isoliert hinter Pay-Walls, hinter denen sie nicht gefunden, nicht verlinkt und nicht weiterempfohlen werden können, verlieren die Inhalte an Wert. Sie sind der öffentlichen Diskussion entzogen. Die New York Times hat das erkannt und hat die Bezahlschranke vor ihrem Angebot "Times Select" 2007 wieder aufgehoben. Seitdem ist der Traffic auf der NYT-Website um 40 Prozent gestiegen und die erhöhten Werbeeinnahmen haben die Gebührenverluste mehr als wettgemacht.
Das Marktforschungsunternehmen Hitwise hat für Großbritannien analysiert, dass zehn Prozent aller Links von Twitter auf Zeitungswebseiten führen. Da Nutzerzahlen von Twitter in Europa noch gering sind, ist das erst 0,3 Prozent des Gesamttraffics. Links von Facebook auf Verlagsseiten machen im UK aber schon 3,3 Prozent des Traffics aus – doppelt soviel wie von Google.

Das war für Österreich nie eine seriöse Frage: Alle, die sich hinter Bezahl-Formen verstecken, büßen das. Dazu ist die österreichische Gratis-Mentalität viel zu entwickelt. Allerdings ist die hiesige Werbe-Industrie, vor allem die srukturkonservativen Media-Agenturen recht weit hintennach.

Zum Thema Verlinkung folgt später noch mehr. Dass Facebook und vor allem Twitter wahre Medien-Link-Schleudern sind, merkt der geneigte User recht schnell.

3. Journalismus muss dort sein, wo die Nutzer sind

Der Guardian, die New York Times, National Public Radio (USA) und die BBC ermöglichen ihren Nutzern, Inhalte mitzunehmen und auf ihren eigenen Webseiten (oder wo auch immer sie wollen) einzubetten, z.B. in Form von Widgets. Die NYT hat im Februar 2009 eine offene Schnittstelle alias API (Application Programming Interface) angekündigt, mit der alle seit 1981 verfügbaren Beiträge – über 2,8 Millionen – im Web transportabel sind. Und zwar in Gänze, nicht nur als kurze Zitatschnipsel. Die Schnittstelle enthält 28 verschiedene Suchfelder und aktualisiert stündlich frischen Content. Nutzer können so zum Beispiel ihre Facebook-Website oder ihren Blog zum NYT-Newsticker machen.

Da winkt die Zukunft - siehe auch Punkt 10. Die Implementierung von Widgets wird das Ding sein, mit dem sich die Medienhäuser in den nächsten Monaten herumschlagen werden.

4. Journalistische Plattformen sollten multimediale Erzählformen und die Kreativität der Nutzer fördern

Der Guardian hat die gesamten verfügbaren Daten zum Spesenskandal der britischen Unterhaus-Abgeordneten (Wer hat welche Steuernachlässe in Anspruch genommen? Wer hat sie zurückgezahlt? Wer nicht?) in Tabellenform aufbereitet. Das Erstaunliche daran ist nicht so sehr die ausgezeichnete interaktive Darstellungsform, sondern vielmehr die Offenheit und der kollaborative Charakter des Projekts, der sich in dieser Frage an die Nutzer ausdrückt: Can you do something with this data? Please post us your visualisations and mash-ups below or mail us.

Das ist mir, ehrlich gesagt, zu sehr ein Einzelbeispiel um was draus zu lernen. Und es verstärkt die prekäre Ausbeutung.
Ich kann auch ein paar Beispiele aufzählen, in denen FM4-Hörer Dinge gebaut haben, die wir uns auf regulärem Weg nicht hätten leisten können - solche Fan-Geschenke zum Prinzip zu erheben, ist allerdings problematisch.

5. Tue, was Du am besten kannst, und verlinke zum Rest

Jahrelang ist Online-Journalisten beigebracht worden, bloß nicht nach draußen zur Konkurrenz zu verlinken. Sie sollten umdenken. Laut Jeff Jarvis gebiert die “Kultur des Verlinkens" nicht weniger als eine “neue Nachrichtenarchitektur".
Journalistische Webseiten sollten sich nach Jarvis’s Leitsatz “Do what you do best and link to the rest" auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und diese Kompetenzen auch bei den Wettbewerbern anerkennen. Nutzern, denen Mehrwert in Form von guten Links geboten wird, kehren um so lieber zurück.
Blogs mit ihrer liberalen Verlinkungskultur und dem bereitwilligen Anerkennen anderer guter Blogs in der Blogroll können hier als Vorbilder dienen. Doch auch manche Medien erkennen inzwischen, dass "Link-Karma" in beide Richtungen wirkt.

Da hat (und das plaudere ich aus dem FM4-Nähkästchen) wahrhaftig ein Umdenken eingesetzt.
Früher war die Outdoor-Verlinkung wegen ihres wegführenden Charakters verpönt. Mittlerweile achtet man zwar noch auf die Kompatibilität der Seiten, auf die man User seines Contests so schickt - hat aber keine große Hemmschwelle; auch wegen des angesprochenen Link-Karmas.
Wichtig ist dass die"best"-Bereiche eine Art Exklusiv-Anspruch vermitteln. Beispiel: die denkerische Exklusivität zb meiner Fußball-Journale kann niemand beeinspruchen - also kann ich mit zahlreicher Verlinkung sonstwohin in die Fußballwelt führen.

6. Multimedial denken

Im Jahr 2009 muss eine Journalistenaus- und weiterbildung zwingend medienübergreifend geschehen. Ausbildungsstätten wie die Axel Springer Akademie gehen hier beispielhaft voran. Doch davon profitieren nur die wenigsten Journalisten. Vor allem Freie müssen sich mittlerweile auch mit 40 oder 50 Jahren in Eigenregie für sie eventuell ganz neue Kenntnisse und Fähigkeiten aneignen, um nicht in einigen Jahren von Aufträgen ausgeschlossen zu bleiben. Printjournalisten müssen lernen, Verlinkungen mit zu denken, Radiojournalisten müssen auch Bilder liefern können und Fotografen müssen auch mit der Videokamera umgehen können.
Wirklich attraktiver und preiswürdiger Webcontent zeichnet sich oft dadurch aus, dass hier ein Verlag die Printgrenzen überwunden und multimediale Darstellung nicht bloß als zusätzliches schmückendes Beiwerk benutzt, sondern in Qualität investiert.

Das sollte eigentlich Punkt 1 sein.
Wer da nicht mitmachen will - und die alte Schule in diesem Land weigert sich ja großteils mit erstaunlich dümmlich argumentierter Beharrlichkeit - dem ist nichts von allem hier Besprochenen begreiflich zu machen.
Nicht sehr hilfreich ist in diesem Zusammenhang die durchaus auch nur strukturkonservative Haltung der zerspragelten Journalisten-Gewerkschaft, die leider auch zu schwach für brauchbare Definitions-Arbeit ist - was den Arbeitgebern wieder (wie immer in Umbruchzeiten) die Chance auf prekäre Beschäftigung gibt.
Wie wenig die österreichische Ausbildungs-Praxis, von der immer noch auf eine schwächelnde Print-Welt ausgerichteten Wiener FH bis zu allen anderen Lehrredaktionen des Landes, den Anforderungen der Zukunft entspricht, lässt sich jeden Tag aufs Neue wahrnehmen.

7. Die Weisheit der Masse nutzen

Medien und Bildungseinrichtungen sollten nicht nur professionelle Journalisten im Umgang mit Social Media Tools von Blogs bis Twitter schulen, sondern auch Social Media Nutzer, welche diese Techniken schon wie im Schlaf beherrschen, und Interesse an eine Kooperation haben, im Umgang mit journalistischen Gepflogenheiten von A wie Archiv bis Z wie Zitieren. Profi- und Amateur- oder Bürgerjournalisten müssen sich beim "Crowdsourcing" (die Weisheit der Masse anzapfen) nicht als Konkurrenten begreifen, sondern können konstruktiv zusammenarbeiten. Journalisten haben in dieser Konstellation vor allem die Aufgabe, Dialoge zu moderieren und Recherchen zu begleiten.
Kollaborativer Journalismus per Crowdsourcing hat ein riesiges, bisher noch weitgehend ungenutztes Potenzial. Laut eMarketer haben allein in den USA mehr als 82 Millionen Menschen eigene Inhalte ins Netz gestellt, davon 21 Millionen auf Blogs – und sind somit im weitesten Sinne als Medienschaffende zu bezeichnen. Bis 2013 soll ihre Zahl auf 115 Millionen anwachsen.

Da hinkt die Welt hinter den USA, Europa hinter England oder Frankreich und Österreich hinter Deutschland her. Das hat mit der wenig demokratischen Grundstruktrur, der herrschaftsbejahenden und sich stets als halbstaatliches Regulativ betrachtendem hiesigen Presse-Tradition zu tun, die letztlich immer Journalismus gegen das Volk bestritten hat, anstatt es als mündig anzusprechen, anstatt es zu Bürgern auszubilden. Im Land in dem Medien sich als Vormund einer tölpelhaften Masse begreifen wird diese Entwicklung spät, vielleicht sogar gar nicht, funktionieren.

8. Hyperlokal denken

Crowdsourcing bietet die Chance, Journalismus auf kleinste lokale Einheiten herunterzubrechen und somit über das zu berichten, was die Nutzer in ihren Stadtvierteln oder Dörfern interessiert.

Das wiederum könnte eher klappen - die kleine lokale Unit ist durchaus unabhängiger bespielbar. Allerdings refereziert Langer da etwa auf Manhattan oder einzelne Stadtteile - die jedoch soviel Medienkompetenz aufweisen wie ganz Österreich zusammen nicht.

9. Spendenfinanzierten Journalismus ermöglichen

Wer bezahlt, sucht auch die Themen aus. Bei Spot.Us , einem Projekt des erst 27 Jahre alten Journalisten David Cohn in San Francisco, bestimmen die Nutzer mit ihren Spenden, für welche Themen und Recherchen sie bereit sind zu zahlen. Erst wenn eine Recherche finanziert ist, ziehen die Reporter los. Wenn klassische Medien die Geschichten anschließend kaufen, bekommen die Finanziers ihr Geld zurück. Cohns Projekt wird derzeit durch ein Stipendium der Knight Foundation finanziert. 23 Geschichten wurden in den ersten sechs Monaten finanziert. Cohn arbeitet eng mit dem New Yorker Medienprofessor Jay Rosen und dessen NewAssignment.Net für kollaborativen Journalismus von Profis und Bürgern zusammen.

Auf dem Papier klingt das super - und vor allem in einer Gesellschaft, in der das Prinzip der Charity den Sozialstaat ersetzt gibt es eine große Anzahl von Bürgern, die derlei als eine ihrer Grundaufgaben begreifen.
Im Umfeld der entmündigten Tölpel, die jede Unterstützung von "G'scheitem" als Angriff auf ihre Nivellierungs-Versuche nach unten betrachten, ist sowas allerdings zum Scheitern verurteilt.
Da unterscheidet sich Österreich noch einmal ganz drastisch von Deutschland, wo die selbstlos-mäzenische Denke noch existiert

10. Neue Technologien umarmen

Jede Tage werden neue Tools und Techniken erfunden, die den Journalismus 2.0 erleichtern oder überhaupt erst ermöglichen. Gerade deutsche Journalisten nutzen sie aber oft nur zögerlich und mit großer Zeitverzögerung.
Zum Beispiel: Online-Recherchen gemeinsam betreiben mit Wikis und netzbasierten Lesezeichen.
Oder bei Mobile Reporting: Mit dem Handy Videos vor für Live-Berichte direkt auf die Website streamen. Video-Interviews mit einfachsten Mitteln in guter Webqualität (Flip-Kamera).
Google Wave kann neue Maßstäbe beim kollaborativen Arbeiten an journalistischen Projekten setzen. Zum Beispiel können mehrere Autoren gleichzeitig an Texten und Notizen schreiben.

Ja, eh. Und täglich gibt's mehr davon.
Und täglich schrumpfen die Budgets und die personal-Ressourcen, egal ob bei Print oder im ORF.
Und täglich steigen die Anforderungen an die Journalisten.
Einfach gestrickte Gemüter ohne innere Energie, die in den 70er und 80ern noch ein Plätzchen fanden, weil sie nach zwei Stunden dann doch noch zwei hübsche (wenn auch inhaltsarme) Sätze drechseln konnten, hätten im Multitasking-System keine Chance.
Ich wünschte die Zukunft wäre schon früher dagewesen.

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  • lederfratze | vor 2568 Tagen, 5 Stunden, 45 Minuten

    off topic

    ad pkt. 7: welchen grad an unmündigkeit will der durchschnittsösterreicher eigentlich noch erreichen? entsetzliche studie hierzu:
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/487445/index.do?_vl_backlink=/home/index.do
    ad pkt. 5: ich finde, ein gedanklich eigenständiges fußball-journal zum confed-cup ist überfällig.

    Auf dieses Posting antworten
  • nukeduken | vor 2568 Tagen, 17 Stunden, 48 Minuten

    Anreize für Brüller

    Eine Sache, die ich an den Entwicklungen nicht mag, kann man mit den Begriffen "Anreize" und "Selbstselektion" beschreiben. Die Frage ist: wer kommentiert, bzw. produziert content im web 2.0?

    Es sind die Brüller, die Extrovertierten, die Schnellhandler, die Aufmerksamkeitssuchenden, oft auch Reaktionäre und Populisten. Nicht, dass deren Meinung pauschal die dümmere ist, aber im Gesamtkontext entstehen dadurch hässliche Verzerrungen.

    Dahinter steckt die Frage der Anreize: warum kommentieren manche Menschen unablässlich und andere nicht, obwohl letztere auch eine Meinung, oftmals eine sehr interessante, haben?

    Im "alten" System gab es dafür Anreize, häufig monetäre. Im neuen System liegen die Anreize in erster Linie in der Befriedigung des Egos, der Suche nach Aufmerksamkeit, Bestätigung etc. pp. Demnach produzieren vor allem die Menschen content im web, deren oben genannten Motive stärker ausgeprägt sind.

    Natürlich war es immer schon so, dass die Brüller mehr Einfluss hatten, aber dennoch denke ich, dass im aktuellen Informations-Verarbeitungs-Kontext diese Gruppe sogar zunehmend an Bedeutung gewinnt - leider.

    Ähnlich wie in der Musik: wenn Labels wegfallen, wird der Akt, der am lautesten brüllt, omnipräsent auf allen Plattformen Freunde sammelt, kommentiert, labert und sich anpreist, gehört. Früher waren die Brüller die Labels,...

    Auf dieses Posting antworten
    • nukeduken | vor 2568 Tagen, 17 Stunden, 46 Minuten

      [...] die für die Künstler gebrüllt haben, nun müssen die Künstler selber brüllen und das liegt nicht jedem.

    • christianfuchs | vor 2568 Tagen, 12 Stunden, 40 Minuten

      danke für den besten kommentar seit langem, der einen eigenen artikel wert wäre.

    • crutches | vor 2568 Tagen, 12 Stunden, 8 Minuten

      Ist es nicht auch so, dass die Pflicht, als PR-Manager in eigener Sache tätig zu werden, das unmöglich macht, was man früher mal "Glamour" nannte (nämlich das paradoxe Zusammenfallen von "pop-ular" sein und Verweigerung)?

    • christianfuchs | vor 2568 Tagen, 11 Stunden, 27 Minuten

      auch das ein sehr guter & richtiger gedanke.

      glamour 2.0 ist ein paradoxer kompromiss aus verweigerung/mysteriosität und dem pr-manager in eigener sache sein.

    • christianfuchs | vor 2568 Tagen, 11 Stunden, 11 Minuten

      popkultur ist ja gegenwärtig auch (sowohl von der schöpferischen als auch reflektierenden seite, ich kenne beide) ein paradoxer kompromiss aus:

      1) die brüller verachten.

      weil die brüller immer böse sind. weil auch auf einer privaten party die brüller immer die öden sind & die schönheit eher im stillen blüht. weil es die brüller sind, die auch die konstruktive mitarbeit an politik verhindern, weil es in parteien, sitzungen, auf demos und uni-seminaren vor brüllern (im sinne der nukeduken-definition) wimmelt.

      2) die brüller überbrüllen

      weil man sonst von labelbetreibern, herausgebern, galleristen, fans, käufern, potentiell interessierten und natürlich auch im web und von mitmenschen nicht wahrgenommen wird.

    • christianfuchs | vor 2568 Tagen, 11 Stunden, 11 Minuten

      dieser kompromiss kann ganz schön auf den magen schlagen. dass dieser kompromiss ausschließlich die kreativität anstachelt und einen zu einem geilen, lässigen networkern & subversiven selbstvermarktern macht, das finden eher etwas ältere menschen (so erlebt unlängst auf einem seminar zum tod/der zukunft des musikvideos) und/oder mit monetär gesicherten existenzen.

      gerade junge leute (einige von ihnen kenne ich persönlich) leider unter diesem kompromiss bisweilen schwer und gehen gar nicht so selbstverständlich saucool 2.0-mäßig damit um.

      weil das nicht-brüllen/die verweigerung meist mit kompletter nicht-wahrnehmung bestraft wird.

    • christianfuchs | vor 2568 Tagen, 11 Stunden, 5 Minuten

      fehlerteufel

      dieser kompromiss kann ganz schön auf den magen schlagen. dass dieser kompromiss ausschließlich die kreativität anstachelt und einen zu einem geilen, lässigen networker & subversiven selbstvermarkter macht, das finden eher etwas ältere menschen (so erlebt unlängst auf einem seminar zum tod/der zukunft des musikvideos) und/oder solche mit monetär gesicherten existenzen.

      gerade junge leute (einige von ihnen kenne ich persönlich) leiden unter diesem kompromiss bisweilen schwer und gehen gar nicht so selbstverständlich saucool 2.0-mäßig damit um.

      weil das nicht-brüllen/die verweigerung meist mit kompletter nicht-wahrnehmung bestraft wird.

    • blumenau | vor 2568 Tagen, 8 Stunden,

      das web 2.0 komplett in seinem denken zu einem outlet der brüllaffen zu machen, ist auch eine möglichkeit sich der realität, und so dem nachdenken drüber, zu entziehen.

      fakt ist dass die reaktionäre und populisten eher die alten medien (von talk radio bis zur krone) nützen als die neuen.
      fakt ist, dass die leisen auch in den alten medien nicht präsent sind, oft auch weil sie leider keine ausgeprägte meinung haben, was ja dazu führt, dass sie leise sind. und auch die alten medien waren/sind kein versammlungsort der faden und unscheinbaren.
      fakt ist, dass aktuell sowohl im alten als auch im neuen system keinerlei monetäre anreize mehr drinstecken.

      die brüller-these gilt für medien generell.
      jeder, der in medien tätig ist, brüllt auf seine art.
      hier das web 2.0 rauszuheben und den rest mit verklärtem blick zu einem hort des seriösen zu machen, ist so strukturkonservativ, so gegenwartsnegierend, so selbstgefällig nerdistisch, so lieb neben der spur, dass man fast schon mitleid wegen haben muß - wie mit dem vogelstrauß.

      was die brüllerei in der musikindustrie bzw im indie-bereich betrifft, möchte/kann ich nicht widersprechen - aber auch hier geht es nicht um alt/neu sondern um ein struktur-immanentes...

    • pixacao | vor 2568 Tagen, 6 Stunden, 43 Minuten

      ich kann doch nicht ständig nur produzieren, ich muss doch auch mal substanz aufbauen ...
      gegenwärtig schauts so aus, als würden die meisten nur um die wette veröffentlichen (print, web, blog, video, twitter etc...), mit dem resultat, dass alles sehr seicht und denkanstoßfrei bleibt ...
      ja, blumenau, in den 'alten medien' gibt's mehr reaktionäre (und möglicherweise auch populisten) als in den neuen; das bequeme arrangement mit der oberflächlichkeit, das die gepriesenen '2.0 multitasker' getroffen haben, kennt man in dem ausmaß aus den alten medien allerdings bislang nicht ...
      ich bin grundsätzlich der meinung, weniger ist mehr, deshalb freu ich mich zum beispiel auch mehr über das seltene ereignis eines spex im postkasten als zb über einen weiteren video-kommentar vom mitteljungen, mittelhübsch aussehenden, auf innovativ machenden journalisten xy, der niemals ruht und ständig seinem drang nachgeben muss, seine (gar nicht so weisen) weisheiten zu verbreiten ...

    • nukeduken | vor 2568 Tagen, 5 Stunden, 51 Minuten

      ich finde strukturkonservativ eher, das web 2.0 weiterhin als das anzapfen der massenintelligenz zu bezeichnen. die 10 strategien sind ziemlich romantisch, undifferenziert und für leute, für die web 2.0 immer noch das neue ding ist. natürlich sind sie grundsätzlich richtig und gut, aber eben nur grundsätzlich.

      ein kleines bsp., das mir kürzlich bei einem remix contest untergekommen ist (ein paradebeispiel für web 2.0 und dessen funktionsweise):

      gewinnen tut der remix, der am meisten votes bekommt (klassisches und dominierendes web 2.0-system: ein blog will viele leser, ein video viele views, ein myspace-ler viele freunde, ein twitterer viele follower etc. die mit den meisten stehen oben auf den liste und bekommen die aufmerksamkeit. ein sich selbst verstärkendes system).

      an platz 1 stand der remixer, der jeden, aber wirklich jeden anderen remix, und es waren ca. 500, kommentiert hat. und zwar mehr oder weniger immer mit den selben worten: "what a nice remix, u got my vote, please check mine [link]". natürlich klickt jeder auch erstmal auf den remix, der auf platz 1 steht, insofern verstärkt sich der gesamteffekt.

      2 ergebnisse hat dieser nonsense: 1. es gewinnt der, der am lautesten brüllt (qualität egal), 2....

    • nukeduken | vor 2568 Tagen, 5 Stunden, 49 Minuten

      2. die kommentare sind alle völlig inhaltslos, weil man keine zeit hat sich 499 andere remixe wirklich anzuhören und sie somit nur um aufmerksamkeit betteln und einschleimerisch sind.

      das ist einfach die negative seite des „neuen“ systems: verlinken, kommentieren, anzahl von plays, klicks, mit jedem freund sein wollen etc.

      übrigens: das was du machst, ist nicht 2.0. auch viele andere professionelle journalisten, die einen blog betreiben, das ist nicht 2.0. sie kommentieren eher selten andere, sondern schreiben ganz klassische one-to-many artikel. sie produzieren content auch nicht for free. sie bekommen geld dafür, von einer institution. da muss man natürlich nicht um aufmerksamkeit buhlen, nicht einschleimen und auch nicht von der masse gevotet werden. das ist imho auch gut so, widerspricht aber dem 2.0 gedanken, den du hier so anpreist.

    • gunki | vor 2568 Tagen, 5 Stunden, 23 Minuten

      das problem mit den schreiern und web 2.0 ist, im gegensatz zu den alten medien aber, dass sie hier die möglichkeit haben überall zu schreien. bisher gabs halt nur auf der einen seite presse, standard usw und auf der anderen seite die krone etc. durch web 2.0 oder auch ein simples online-forum kann man sich überall einklinken und seinen müll abladen, was sich auch schon zerstörierisch ausgewirkt hat.
      beispiele: trent reznor hat in den letzten monaten versucht vermehrt mit seinen fans via web 2.0 in kontakt zu treten. dadurch dass er als folge von ein paar wenigen mit gehässigem müll zugespamt wurde, hat er beschlossen sich wieder auszuklinken
      oder: diestandard.at hat vor nicht allzu langer zeit den postingfreien dienstag eingeführt, da man sich nicht mehr sieben tage die woche mit dem anfeindungen ein paar weniger herumärgern wollte.

      und das hat dann schon eine eigene qualität

    • christianfuchs | vor 2568 Tagen, 5 Stunden, 18 Minuten

      missverständnisse

      es ging mir überhaupt nicht darum, das web 2.0 komplett als outlet der brüllaffen abzustempeln, das wäre wirklich dumm und vermessen.

      zumal die realität des ganzen auch in meinem leben omnipräsent ist, auch die reflexion darüber 24/7. und jede kleine verweigerungsgeste, in ihrer ebenso reflektierten armseligen sinnlosigkeit, ist bewusst gesetzt.

      natürlich verstehe ich auch ein gewisses brüllen, geht ja überhaupt nicht anders, wenn man mit medien/musik/pop/krimskrams zu tun hat & im aufmerksamkeitswettbewerb mitspielt.

      aber es ging mir darum (ohne die vergangenheit zu verklären) einen gewissen gegenwärtigen zwiespalt zu thematisieren.

      dass man sich bisweilen beim (mit-)brüllen & aufmerksamkeitsheischen etwas strange und unwohl fühlt.

      als mir bei besagtem musikvideo-seminar ein höchst gesettelter alter professor erklärte, wie wunderbar doch die kreativen herausforderungen der popkrise seien & geld ohnehin völlig nebensächlich & dynamisches networken die rettung für alles, empfand ich das doch als sanften zynismus.

    • christianfuchs | vor 2568 Tagen, 5 Stunden, 16 Minuten

      vielleicht, denke ich mir manchmal, ist das ständige und auch anstrengende überlegen, wo/wann/wie sprechen/agieren/schreien/posieren/ die letzte interessante geste im augenblick.

      und - ganz persönliche beobachtung im umfeld & auch im popterrain - wenn ich mir bestimmte leute ansehe, die bestimmte kleine schweigeakte setzen (und sei es nur, dass sie ihr schweigen lautstark verkünden) dann sind das fast nie fade und unscheinbare & nerds schon gar nicht, die brüllen auf ihre weise eh dauernd & zerren an den ärmeln...

    • cheguevarawithblingon | vor 2568 Tagen, 5 Stunden, 14 Minuten

      wie blumenau schön gesagt hat, kann so ziemlich alles als hort von brüllaffen dienen. im web 2.0 hat man eben leichter die möglichkeit den brüllaffen eine rein zu würgen.
      und es kann schon sein, dass sehr viele brüllaffen hie und da schreiben. in manchen ländern benützt man es aber auch für fachliche und sachliche artikel, die man einer grossen zahl mitteilen kann, ohne "middle men".
      und wie gesagt...wie sehr web 2.0 helfen kann bei allem möglichen, sieht man in tehran.
      http://tinyurl.com/twttrzd

    • softmachine | vor 2567 Tagen, 22 Stunden, 52 Minuten

      gerade beim iran sieht man das undifferenzierte 2.0. denken, dass eben vor lauter kommunikation nicht mehr kommuniziert, ein white noise der twitterstimmen. eine kommunikation, die keine konsequenz mehr hat, da wird ein konservativer kriegspremier (irak/iran krieg) wie moussavi einer ahistorisierten gesellschaft als befreier verkauft, obwohl eine unmittelbare, echte demokratie im iran mitsamt seinen religösen führern gar nicht möglich ist. ein virtueller bühnenzauber quasi. eine revolution auf zweiter ebene, die gar nichts verändert.

    • nukeduken | vor 2567 Tagen, 13 Stunden, 23 Minuten

      ich sage nicht, dass die alten medien besser sind und ich finde ausnahmslos jede innovation gut (denn sie ist immer nur eine weitere option zum alten). eine weiterentwicklung des neuen wird aber auch nur dann stattfinden, wenn man es immer wieder kritisch hintefragt.

      darum hier noch ein aspekt, der mir kürzlich beim sehen des Robert Misik videocast gekommen ist: es ging um die strache-kreuz geschichte und den ratschlag von Misik, die menschen sollen sich nicht für dumm verkaufen lassen. alles vollkommen richtig. seine meinung ist 100% meine meinung (wie sehr oft) und genau da liegt das problem.

      wir pinseln uns gegenseitig die bäuche, weil wir in gleichgesinnten gruppen unterwegs sind. ich denke nicht, dass auch nur ein strache-wähler seinen videocast sieht. strache-wähler suchen und finden nur den content, der ihren meinungen entspricht. es gibt also sehr wenig postive, ich nenne es mal, streugewinne im web 2.0.

      diese hyperdiversifizierung des long tails und die reine on-demand content abfrage per ausgeklügelten suchfunktionen führt dazu, dass man genau das zu sehen bekommt, was in das eigene denkschema passt. klar hat eine kronezeitung und ein standard auch eine andere zielgruppe, aber sie sind nicht so...

    • nukeduken | vor 2567 Tagen, 13 Stunden, 21 Minuten

      extrem diversifiziert wie bspw. blogs.

    • blumenau | vor 2567 Tagen, 4 Stunden, 41 Minuten

      um bei softmachines in sich richtigem iran-beispiel zu bleiben: das da angesprochene info-chaos ist/war/wäre in alten medien, web1.o oder web2.0 ident;
      weil es ums mediale brüllen an sich geht. das dem web2.0 exklusiv zuzuschustern ist ein grober (und sehr naiver) denkfehler.

  • perrymason | vor 2568 Tagen, 22 Stunden, 42 Minuten

    Vom Link zum Link zum Nichtwissen:

    Buchtipp (ich habe es zwar selbst nie gelesen, aber das Buch scheint mir irgendwie auf kritische Weise auf die Gefahren einer "unkontrollierten" Wissens- und Informations- bzw. Unwissenspotenzierung und -maximierung zu verweisen): Konrad Paul Liessmann "Theorie der Unbildung: die Irrtümer der Wissensgesellschaft"

    Auf dieses Posting antworten
    • altruist | vor 2568 Tagen, 21 Stunden, 12 Minuten

      ich habs zweimal gelesen. am ende des buches wusste ich, dass nur wenn ich es nochmal lese, ich einen teil begreifen werden. die essenz des buches: das system muss sich von indikatordektierten entscheidungen verabschieden und sich der erkenntnisorientierung zuwenden.
      status: universitäten werden zu betrieben.
      ziel sollte sein: betriebe werden zu universitäten. google vertritt dies und auch der fc barcelona. sie sind die erfolgreichsten auf dieser welt und trotzdem tickt diese welt leider anders. zumindest machen die beiden hoffnung.

    • perrymason | vor 2568 Tagen, 21 Stunden, 3 Minuten

      Ich weiß zwar nicht viel über Erkenntnistheorie, aber zumindest soviel, dass sie, die Bedingung der Möglichkeit der Erkenntnis, nicht bloß mit einem Himmel von Ideen auskommt, sondern sehr wohl auf "Indikatoren" angewiesen ist.

    • perrymason | vor 2568 Tagen, 21 Stunden, 2 Minuten

      Das ist keine Kritik, sondern nur eine Ergänzung zu deinem Kommentar!

    • altruist | vor 2568 Tagen, 20 Stunden, 5 Minuten

      danke perrymason

      ich sehe auch keinen widerspruch: ekrnntnis VOR indikatoren, aber nicht ohne.

  • cheguevarawithblingon | vor 2569 Tagen, 1 Stunde, 9 Minuten

    #iranelect

    das was im iran grad passiert, ist der erste grosse aufruhr, der von web 2.0 und twitter getragen wird.
    updates über twitter, einerseits von journalisten und bloggern, andererseits von leuten in den camps, waren erstaunlich.
    bestes beispiel war die von BBC und anderen medien übernommene Nachricht, dass die Demo heute ausfällt, die genau 2 Minuten später auf Twitter widersprochen und korregiert wurde.
    Vor allem war Twitter wegen seiner tausend möglichkeiten der Mitteilung unmöglich zu blocken.
    sollte echt in jeder vorlesung und grundkurs des journalismus gebracht werden.

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    • fightclub | vor 2568 Tagen, 11 Stunden, 53 Minuten

      das was im iran grad passiert, spielt sich auf der straße ab, nicht im web. siehe hier http://tinyurl.com/lcmp5t
      dass die tools nützlich sind soll hier ausdrücklich unwidersprochen bleiben.

    • cheguevarawithblingon | vor 2568 Tagen, 5 Stunden, 18 Minuten

      hat ja niemand angezweifelt...aber organisation, kontakt zu aussenwelt und wirken gegen propaganda erfolgt alles über web 2.0.

    • fightclub | vor 2568 Tagen, 4 Stunden, 57 Minuten

      es ist zweifelsfrei hilfreich. nur das ALLES ist unrichtig. das wichtigste passiert analog, face-to-face und unter einsatz des persönlichen lebens.

    • cheguevarawithblingon | vor 2568 Tagen, 1 Stunde, 4 Minuten

      whatever

  • funkem0t0r | vor 2569 Tagen, 4 Stunden, 22 Minuten

    @ausbildung/lehrredaktion

    Die Presse veranstaltet heuer KEINE lehrredaktion
    :o

    http://diepresse.com/unternehmen/lehrredaktion/index.do

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  • checker1337 | vor 2569 Tagen, 5 Stunden, 3 Minuten

    das fettgedruckte zu lesen, ist ziemlich anstrengend...

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    • blumenau | vor 2569 Tagen, 5 Stunden, 1 Minute

      die internet-redaktion sagt, das ist super so - also ist das auch so!

    • altruist | vor 2568 Tagen, 22 Stunden, 38 Minuten

      in jedem kleinen präsentations- und moderationshandbuch findest du die grundregel: vermeide fettdruck! egal welches medium! ist schlichtweg anstrengender zu lesen.
      ansonsten danke für den beitrag. wäre für euch medienfachleute eine echte herausforderung diese 10 thesen auf 3 axiome herunterzubrechen.

    • redken | vor 2568 Tagen, 22 Stunden, 27 Minuten

      Tut mir leid, die internet-redaktion hat keine ahnung von "writing...

      ...for web"

    • altruist | vor 2568 Tagen, 22 Stunden, 24 Minuten

      Naja. da hab ich es mal selbst versucht und eine inhaltliche Faktorenanalyse durchgeführt.
      Vorläufiges Ergebnis:
      Die 10 Thesen sind auf 6 Dimensionen reduzierbar:
      1. Kreativität
      2. Bildung
      3. Demokratie
      4. Autarkie
      5. Ökonomie
      6. Technologie
      Weniger geht nimma.

    • altruist | vor 2568 Tagen, 22 Stunden, 11 Minuten

      Was mir eigentlich fehlt ...

      bei diesen 10 Thesen:
      1. Information
      2. Menschlichkeit/ Redlichkeit
      3. Anonymität
      4. Erkenntnis

      Also für mich wären 4 Thesen ersetzbar.