Erstellt am: 26. 6. 2009 - 17:09 Uhr
Donauinselfest: Freitag
23:20 Uhr
Das Donauinselfest 2009 auf FM4
- Der Videoblog
- Der Sonntag - Live von der FM4-planet.tt-Bühne
- Der Samstag - Live vom Indie-Tag
- Der Freitag - Live vom HipHop-Tag
Die Headliner der FM4 Bühne
- Video Business - EPDM (Freitag)
- The Danube, You & The Notwist - The Notwist (Samstag)
- 25 years of musical mayhem - Die Melvins (Sonntag)
Hochwasser-Troubles
- Die Chronologie der Donauinsel-Hochwasser-Troubles kann hier nachgelesen werden
Und alles kompakt auf fm4.orf.at/donauinselfest
EPMD haben ein Fernsehinterview gegeben und sind jetzt auf der Bühne. "When I say Hip, you say Hop! - Hip" - "Hop!" - "Hip" - "Hop!"
Erick Sermon und Parrish Smith beherrschen die Kunst des Anheizens. "Say 'Hell yeah!'"

Aber überzeugt euch doch am besten selbst: EPMD live auf der Insel

EPMD live 4:59 Min. (18 MB)
Kamera und Produktion: Alexandra Augustin und Susanne Lehrner
Die Beats klingen funky wie eh und je, aber halt auch schwer nach Neunzigern. Irgendwie ein starker Kontrast zu den progressiven Tunes eines Arnewu, oder dem Party-Punkhop des Dendemanns zuvor.

Jetzt geben EPMD Props an Michael Jackson und Jam Master Jay. Es ist dreiviertelzwölf, die Sperrstunde naht. "Vienna, we love you so much." Ich hab euch auch lieb. Vor allem, weil jetzt die Vocoder-Stimme eines EPMD-Songs kommt, den ich oft aufgelegt habe (dessen Name mir aber grad nicht einfällt).

EPMD erklären den Grund für einen ihrer Klassiker aus dem Jahr 1991: "MC Hammer und Vanilla Ice waren gerade in den Charts. Kein Disrespect gegenüber den beiden, aber wir fanden ihre Musik einfach wack. Also gingen wir ins Studio mit ein paar Platten, Papier, Bleistift und Weed - und wir schrieben das." - Es folgt die Hardcore-Hymne "The Crossover".
Es ist zehn nach zwölf und es gibt noch eine Zugabe: "The Headbanger" und ein Medley weiterer Klassiker.
21:40 Uhr:
Dendemann ist am Start! Manuva wärmt das Publikum für den Hamburger Storyteller auf, das Publikum startet Sprechchöre: "Den-De-Mann!"
Soundcheck: Der DJ spielt die Bassline von "Billy Jean."
Die Sprechchöre werden lauter, der Soundcheck zieht sich in die Länge: Dendemann spielt offenbar mit Livedrums und E-Bass.

"Can you hear meeee?", ruft FM4-Host Joejoe ins Publikum. "Two more acts to go. Later on we will have EPMD in the house." Das Publikum tobt. Hat da irgendwer behauptet, EPMD interessiere nur die alten HipHopper aus den frühen Neunzigern?
Jetzt aber legt der Dendemeier endlich los... und zwar mit 130 BPM, ungewöhnlich hohes Tempo, Rockdrums und Scratches... das ist Punkrock ohne Gitarre.

21:00
Wegen der technischen Schwierigkeiten zuvor müssen Kamp & Whizz Vienna ihr Programm von 60 auf 30 Minuten zusammenkürzen. So etwas ist mir beim Donauinselfest auch einmal passiert und es ist bitter. Falls die Crew sich über die Verzögerung ärget, merkt man es ihr aber nicht an. Die Beats bouncen, die Köpfe nicken.

20:20 Uhr:
Deph Joe startet mit 50 Minuten Verspätung. Wasser war in irgendeine elektrische Anlage geronnen. Jacko ist im Publikum.
Jetzt gehts aber los, die Twin Towas an Schlagzeug und E-Bass, die Crowd tobt.


18:50 Uhr:
Fiva MC betritt unter tosendem Applaus die Bühen und startet ihre Show mit einem gekonnten Freestyle.

Leider regnet es jetzt richtig. Fiva MC lässt sich davon nicht beirren, sie spricht vom Werbebudget ihres Plattenlabels: "Wir haben minus 10.000 Euro für die Promotion, deshalb frage ich jetzt: Wie heißt mein Album?" - "Rotwild!" ruft das Publikum, das mittlerweile die Regenumhänge angezogen hat.

Das Publikum schreit Zugabe, aber der Zeitplan ist gnadenlos. Coming up next: Deph Joe.
18:15 Uhr:
Der Berliner Arnewu hat seine futuristischen Beats ausgepackt. Endlich Snaredrums, die nicht ständig auf 2 und 4 kommen, das Tempo ist ein bißchen höher geworden, und die Texte präsentieren ein Berlin abseits vom Aggro-Stereotyp. Erstmals heute verlangt das Publikum Zugabe.

17:30 Uhr:
Hinterland feat. Da Staummtisch steigen auf die Bühne, sieben Menschen auf einmal:

Und auch das Publikum wird langsam größer...

...oder doch kleiner..?

17.00 Uhr.
Falls ihr noch nicht hier seid, aber überlegt, zu kommen: Im Moment regnet es nur ganz leicht, es ist schön warm, und meine Füße haben noch keinen Gatsch berührt, weil schöne, trockene Holzstückchen ausgelegt wurden.

Die Bühne, steht heute wegen Hochwassergefahr nicht an der üblichen Stelle:

Macht aber nichts, die Tonanlage ist mächtig wie immer, und jetzt geht's los, Joejoe und Manuva gehen auf die Bühen und kündigen Sezar an:

Der bedankt sich artig und fordert uns auf, einen sonnigen Tag zu imaginieren.

Der Bass massiert uns den Bauch.
Der weitere Fahrplan

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