Erstellt am: 17. 7. 2009 - 14:20 Uhr
Der Summer Of Rage 2009
Das Eberkreuzenbacher Dialektfilmforum schaut, wie Beuschel und Brägen im internationalen Unterhaltungsfilm zubereitet werden.
Der Summer Of Rage hat dieser Tage auch vom Kalender her begonnen. Was das bedeutet, ist nicht zu übersehen. In Österreich ist der vielbesungene Kuschelkurs der beiden ranghöchsten Landesverwalter für beendet erklärt und in Frankreich wollen Arbeiter eine Fabrik sprengen.
Kaum eine Nachrichtensendung kommt heute mehr ohne explizite Gewaltdarstellung aus, manche schlagen vor, den Diskurs um das Nomen Verherrlichung zu erweitern.
FM3000 widmet dem Summer Of Rage einen Schwerpunkt.
Letzte Woche waren Gewaltbereite Jugendliche aus aller Welt im Hard – Talk und haben erzählt, wie sind violente Interventionen in ihrem Leben erfahren.

Diese Woche haben wir uns wieder einmal in Eberkreuzenbach eingemietet. Vom Summer Of Rage ist im schönen Eberkreuzenbach natürlich nichts zu merken. Dort werden nicht mehr Ohrfeigen und Magenstrudel verteilt als im langjährigen Mittel, und die Eigentumsverhältnisse sind stabil, d.h. was nicht zufällig schuldenfrei ist, gehört der Bank.
Trotzdem nutzen Anderl und sein Sidekick, der Xaverl, ihren weiten Horizont, um auf cineastische Weise ihre Solidarität mit den Jähzornigen und Gewaltbereiten und Zurückzahlern der Welt zu unterstreichen.

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