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Musik, Film, Heiteres

Martin Blumenau

Martin Blumenau

Geschichten aus dem wirklichen Leben.

28. 7. 2009 - 16:30

Journal '09: 28.7.

Der Experte und die De-Nationalisierung. Und wie sich dann draus Teil 10 von "2009 - Das Jahr, in dem Österreich kippt" entwickelt.

Peter Filzmaier ist Experte. Und zwar der Prototyp des Experten, den die Kollegen aus der FM4-Experten-WG zurecht aufs Korn nehmen. Und zwar nicht, weil er ein böser oder schlechter Kerl wäre, sondern weil diese Struktur des Expertismus, die sich in die Medien eingeschlichen hat, gar nicht mehr möglich macht.

Es sind zwei Parameter, die Peter Filzmaier und die anderen immer zwangsläufig zu der verwaschen-übervorsichtigen Bestätigung angemaßter Vermutungen bringen: zum einen der Druck des Mainstreams, der unter dem Titel "Den Menschen nicht zuviel zumuten, vor allem nicht eigenständige Denkleistung" ganz automatisch Scheren im Kopf erzeugt; zum anderen die Zeitknappheit, die in einem Rahmen, in dem gerade einmal ein Gedanke halbwegs erläuert werden könnte, zumindest fünf Antworten auf drei Fragen einfordert.
Das ist auch der Unterschied zum Musterknaben vergangener Experten-Zeiten, Hugo Portisch. Der hatte minutenlang Zeit für einen Punkt, den er dann drastisch-plastisch und nachvollziehbar erklärt hat. Den Filzmaiers wird nur ein Bruchteil dieser Zeit zugestanden, vom sinnlosen "Das müssen wir jetzt auch noch schnell unterbringen, wenn wir Sie schon dahaben!"-Irrtum, einem der Kreuzübel aktuellen Journalismus' gar nicht erst zu sprechen.

Der Experte als Interview-Gast ist also in einer recht ausweglosen Lose/Lose-Situation.
Sein einziger (inhaltlicher) Benefit ist die aus diesen Auftritten, in denen man sich bemüht, gleichzeitig staatstragend und clever zu wirken, resultierende Zuschreibung von Kompetenz, die dann auch anderswo verwendet werden kann.

Die wahren Probleme der Demokratie

Bei Filzmaier, dem Leiter der Abteilung Politische Kommunikation an der Uni Krems, sind das Publikationen; auch Gast-Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften (sowas wie ein Experten-Blog wird wohl erst in ein paar Jahren in Mode kommen...)
Dort ist wenigstens ein bisschen Platz, dort gibt der Autor den Gedanken vor.

Filzmaier zb schreibt eine wöchentliche Analyse zum politischen Geschehen. Ich hab sie am Montag in den OÖN gelesen, und in der TT fand sie sich auch - es handelt sich also um eine syndoicated column, einem Teil des Austauschprogramms der regionalen Tageszeitungen.
Die wenden sich ja traditionell an ältere Eingesessene, also auch nicht unbedingt an ein Segment, dem wagemutiges Denken vertraut ist. Das kommt Filzmaiers leicht konservativer Art einerseits entgegen, perpetuiert aber das oben angesprochene Problem der Zumutbarkeiten, Stichwort "eigenständige Denkleistung".

Zieht man also all die hier jetzt erwähnten Filter und Behinderungen in Betracht, ist der Content von Filzmaiers Montags-Kolumne vergleichsweise erstaunlich radikal.
Und deshalb interessant.

Sie beginnt mit einem Satz, der in Wahrheit der österreichischen Mainstream-Ansicht ins Gesicht spuckt.
Filzmaier klagt an, dass "Österreich die Qualität seiner Demokratie gern anhand von Wahlergebnissen definiert."

Wider den Resultatsfetischismus

Gut, dass es einer aus der (scheinbaren) Nomenklatura einmal anspricht: der Resultats-Fetischismus ist tatsächlich wenig wert. Wichtig ist nicht der Ergebnis des letzten Spiels (das spätestens dann, wenn das nächste ansteht, eh genau gar nichts mehr wert ist), sondern die Entwicklung der Spieler - um da in einem Fußball-Motiv drinzubleiben.

Um diese Entwicklung sorgt sich Filzmaier zwar auch - aus allerdings anderen Gründen als zb ich - allerdings nützt er die These auch um die Horrifizierung der zuletzt erfolgreichen "bösen Rechten", wie er sie nennt, zu beeinspruchen.

Diese Geplänkel, samt Wahlkampf im Vorfeld und Analysen danach hätten mit den "echten Herausforderungen wenig zu tun."
Und zwei davon spricht er beispielhaft an.
Zum einen das "Zeitalter der elektronischen Demokratie". Keine politische Kraft mache sich da tiefer gehende Gedanken.
Auch nicht was die Verrechtlichung betrifft. Da redet Filzmaier, für mich durchaus überraschend, nicht einer dumpfen Überregulierung das Wort, die sowas wie die Piratenpartei entstehen lässt.
Nicht, dass er die als Rute im Fenster erwähnt hätte - dafür ist das Publikum selbstverständlich das Falsche.

Sein zweiter Punkt ist die Überalterung, das Verleugnen der demographischen Problemspirale - und da ist sein Lese-Publikum genau das richtige.

Der Verlust des Bezugspunkts

Dann kommt Filzmaier zu einem als PS getarntem Fazit, das er in dieser Deutlichkeit nie in einem Experten-Talk äußern würde.
Er spricht die aktuellen österreichischen Identifikationsprobleme an. Die Menschen würden sich entwder als Weltbürger oder Europäer fühlen, oder "aufgrund von Regionalisierung und Lokalismus primär als Bürger eines Bundeslandes oder einer Gemeinde. In beiden Fällen kommt es zur De-Nationalisierung, der Staat gilt nichts mehr und die gesamtösterreichische Demokratie ist kein Bezugspunkt mehr."

Ich weiß, es gibt eine Menge Menschen, die jetzt eine "Na und? Eh super!"-Denkblase absondern.
Nein, gar nicht super. Im Gegenteil.

Mir haben drei Tage außerhalb meiner engeren Heimat, drei Tage in NÖ und OÖ, mit ein bisschen Reinschnuppern nach Salzburg gereicht, um (wieder einmal) sofort zu erkennen, dass der Regionalismus zwar ein sozial sicherer Hort sein kann, aber in punkto Demokratie oder Kultur eine geradezu schmerzhaft verengte Sichtweise annimmt; eine die nachhaltige Gefahren nach sich zieht, die schlagartig in angewandten Isolationismus, Revanchismus, Lokalpatriotismus samt zugehöriger Stammtischpolitik ausarten kann, gegen den Dogville ein Lapperl ist.

Erst das überregionale Konstrukt des Staates (um den bei manchen inkrimierten Begriff der Nation zu vermeiden) macht aus einem Einwohner einen Bürger, einen Citoyen, erst der abstrakte Begriff des Staats transformiert plumpes Clan-Denken in eine wahrhaft partizipatorische Demokratie.

Die Gefahr der De-Nationalisierung

Die von Filzmaier angesprochene De-Nationalisierung ist also kein Juchu! im Kohr'schen Sinne, sondern eine veritable Gefahr.
Denn aus den geistig immer nur von der Hand in den Mund lebenden Regional-Gesellschaften, und die meisten der österreichischen Bundesländer agieren, was ihr Leitbild, ihr Mission Statement betrifft, leider immer noch in Herrenbauern-Tradition (und: ich nehme Wien da eigentlich nicht aus...). Die Definitionsmacht in die Länder, die Bezirke oder die Gemeinden zu verlagern - das ist eine schöne Vision aus der Anfangszeit der Umwelt-/Friedensbewegung, hat aber versagt.

Nun ist davon, juristisch und praktisch, eh nicht die Rede. Gefühlt aber schon. Und zwar weil die Zentral-Macht, der Staat, der Bund immer mehr Bereiche an Europa/Brüssel bzw die globalen Ökonomie-Mächte abgeben muss.
Daraus schlagen lokale Fürsten Kapital und entziehen der Nation dann also auch an der anderen Flanke ihre Substanz.

Das ergibt in Zeiten eines diffusen, irgendwie österreichischen Gefühls die Exekutiv-Macht doch an einen starken Mann auszulagern ein hochexplosives Gemisch.

Wenn der Staat, der wir alle sind (was einer minimalanfordernden Denkleistung bedarf, als Quasi-Eintrittskarte) nichts mehr gilt und eine überregionale Demokratie als überflüssiger Luxus zutodegeredet wird dann ist "Im Vergleich dazu die Banalität eines Wahlergebnisses vernachlässigbar." wie Filzmaier in seinem Schlusssatz sagt.

Stimmt.
Denn die drohende Gefahr der österreichischen Variante der Postdemokratie, der Security-Demokratie, sitzt nicht bloß in irgendwelchen Wahlergebnissen oder ist bei einzelnen Parteien daheim - sie gedeiht in einem sorglos angelegten Gesamt-Biotop zunehmender politischer Lustlosigkeit und Abkopplung von der Außenwelt, dessen gefährliche Bestandteile wir täglich füttern als ob sie nur lustige Zierfische wären.

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  • agent47 | vor 192 Tagen, 20 Stunden, 53 Minuten

    Liest euch das durch

    http://www.zpa.at/

    Auf dieses Posting antworten
    • altruist | vor 192 Tagen, 5 Stunden, 57 Minuten

      mann-o-mann.
      die zpa liegt wirklich voll daneben

    • wasauchimmer | vor 190 Tagen, 5 Stunden, 16 Minuten

      fast noch besser:

      www.nvp.at

  • russellsteapot | vor 194 Tagen, 4 Stunden, 4 Minuten

    Lieber Blumenau

    Du hättest deine Nase noch weiter gen Westen stecken sollen und in Tirol ein wahres Sammelsurium an bizarren Lokalpatriotismen entdecken können. Das "heilige Land" schwelgt momentan geradezu in revisionistisch-reaktionär verbrämten Freiheitsphantasien. Was war denn die Andi-Hofer-Freiheitsphantasie? Ein habsburger- und klerusinspiriertes Rückschrittsmanifest! Du wirst gar nicht glauben wieviele, auch Junge, mit "Dem Land Tirol die Treue"-Shirts herumlaufen. Und das nicht nur auf diversen Jungbauernzeltfesteln sondern auch im angeblich urbanen (*lolz*) Innsbruck. Die Graf-Aussagen in diesem Kontext kommen da noch bedenklicher daher.

    Die De-Nationalisierung nicht im Sinne von Europäisierung sondern als lokalpatriotischer Mauerbau wundert mich nicht - das war vorauszusehen und ist ein Ausdruck der in vielen innewohnenden Angst das hart Geschaffene/Erarbeitete zu erhalten oder noch schlimmer - "Oh Schreck!"- gar teilen zu müssen!

    Auf dieses Posting antworten
    • dstd | vor 193 Tagen, 18 Stunden, 29 Minuten

      klingt sehr sympathisch, ich kann dieses Kippen gar nicht erwarten.

  • drfell | vor 194 Tagen, 8 Stunden,

    Der angesprochene Gegentrend zur Globalisierung, der zu einer Verlagerung des Bezugspunktes auf die regionale Ebene führt (und den anzufachen Haider wohl der unumstrittene Meister war), nennt man übrigens auch Glokalisierung (etwa in Dahrendorf oder auch Zygmunt Bauman). Scheint außerdem so, als wäre die Spiralen-Methapher, die bei Misik anscheinend so gut gefallen hat, hier ebenso hineingequetscht worden als viele andere Begriffe (etwa "Definitionsmacht": Wer übt hier diskursive Macht über wen und worüber aus? Die Region darüber was "wir" sind?), die niemand brauch um das Argument zu verstehen. Ich glaube der Grund, warum das hier so viele immer wieder aufregt, sind nicht die (manchmal ganz brauchbaren) Argumente, die vorgebracht werden, sondern diese zutiefst anmaßende Sprache und rhetorische Wichtigtuerei, die aber wohl schon so etwas wie ein zweifelhaftes Markenzeichen geworden ist.

    Auf dieses Posting antworten
  • grubsch | vor 195 Tagen, 7 Stunden, 11 Minuten

    spätestens seit den letzten landtagswahlen in kärnten hege ich zweifel, ob die filzmaiers expertise von einer wissenschaftlicher herangehensweise getragen ist, oder doch nur die verdichtung der medialen berichterstattung darstellt. da verkündete filzmaier nämlich einen oder zwei tage vorher, dass eine vorhersage des ergebnisses "too close to call" sei und meinte damit, dass das rennen um platz eins von bzö und spö völlig offen sei. schließlich betrug der abstand dann satte 16 %. nur so by the way...

    zur eigentlichen thematik des beitrages:

    rein verfassungsrechtlich ist österreich als relativ starker bundesstaat konzipiert, in dem die länder nicht gerade zahlreiche und wichtige kompetenzen hätten. außerdem verpflichten die vorschriften der eu die länder ganz genauso zur umsetzung wie den bund.

    und trotzdem ist in den letzten jahren auch dort, wo dies nicht traditionellerweise schon immer der fall war - etwa tirol - meines erachtens eine stärkere identifikation mit der unmittelbaren region oder dem bundesland entstanden. vielleicht liegt das an den immer zahlreicheren und professionelleren regionalmedien, am stetig schwindenden ansehens der bundespolitik (die nämlich im gegensatz zur regionalpolitik von kritischer medienberichterstattung begleitet ist) oder an der tatasache, dass bürger in "unsicheren, sich verändernden zeiten" (ziemlich schwammig...)...

    Auf dieses Posting antworten
  • altruist | vor 195 Tagen, 7 Stunden, 21 Minuten

    Mangelndes Vertrauen in den Staat

    So gesehen ist Österreich schon 1985 gekippt. Die Republik, die Regierung, die Sozialpartner ließen eine ganze Region im Stich. Erstmals schaute der Staat zu, wie ein ausländischer Investor einen quasi-verstaatlichten Betrieb scheibchenweise in Billiglohnländer verlagerte. Der Region Traiskirchen wurde ihr Semperit abmontiert und ganz Österreich schaute zu. Ab nun wusste jeder in Österreich, dass kein Job in diesem Staat mehr sicher ist, kein Verlass mehr auf diesen Staat ist.
    Das war der Beginn der De-Nationalisierung. Ein Jahr später begann dann auch noch ein gewisser Jörg Haider den Abgesang der politischen Kultur in diesem Staat einzuläuten, der noch nach seinem Tod vehement fortgesetzt wird.
    Wundern braucht man sich also nicht, dass heute kaum wer noch Bundespolitikern vertraut und die Leute eher regionale Größen suchen.

    Auf dieses Posting antworten
    • futbol | vor 195 Tagen, 6 Stunden, 59 Minuten

      Meine Güte!

      Ich verseths auch nicht. Uns würde es viel besser gehen, wenn wir die (Billig-) T-Shirts, Schuhe und Gummireifen weiter bei uns in Österreich herstellen würden. Und am besten nicht irgendwo in großen Fabriken. Sondern jedes Dorf sollte für sich selber möglichst autark sein! Diese Sch... Globalisierung!

    • futbol | vor 195 Tagen, 6 Stunden, 56 Minuten

      Und jeder Job sollte sicher sein! Wie du es sagst. Was juckt uns das, wenn keiner mehr danach nachfragt. Am besten wir bauen noch 20 Tunnel und Brücken, damit möglichst viele eine Arbeit haben!!

      Warum sollte eine Wirtschaft auch anpassungsfähig sein? Was interessieren uns HIgh-Tech-Jobs (Photovoltaik, Windenergie, Wasserkraft) und soziale Berufe! Jeder Stahl-, Schuh-, T-Shirt- und Gummireifenarbeiter sollte für die nächsten 40 Jahre fix seinen Job haben! Warum Beamten und Verwaltung abbauen?? Hauptsache wir geben den Menschen Arbeit!

    • altruist | vor 195 Tagen, 6 Stunden, 32 Minuten

      @futbol

      Zitat futbol: "Und jeder Job sollte sicher sein! Wie du es sagst."
      Was soll diese Unterstellung? Wo liest Du das? Was soll diese Thread-Kultur?
      Du unterstellst mir Dinge, die nie gesagt oder geschrieben wurden.
      Ich ersuche Dich höflich, auf meine Beiträge nicht mehr zu antworten, solange Du des Lesens nicht mächtig bist.

    • futbol | vor 195 Tagen, 6 Stunden, 27 Minuten

      ich zitiere: "Ab nun wusste jeder in Österreich, dass kein Job in diesem Staat mehr sicher ist, kein Verlass mehr auf diesen Staat ist."

      Ich weiß nicht was du gemeint hast... Für mich hört es sich eindeutig an. Geneuso wie dein Wunsch, dass die Semperit-Reifen noch in Österreich statt in Schwellenländern hergestellt werden sollten.

    • altruist | vor 195 Tagen, 6 Stunden, 17 Minuten

      @futbol

      Lies einfach das, was dort steht. Da steht kein Wunsch, keine Forderung, kein Pamphlet.
      Ich begründe lediglich, wann und warum meines Erachtens die De- Nationalisierung begann, nicht mehr und nicht weniger.
      Also ein ganz starker Bezug zu Blumenaus und Filzmaiers Beitrag.

      Alles andere ist ein Produkt Deiner Phantasie.

    • futbol | vor 195 Tagen, 6 Stunden, 12 Minuten

      Wenn du meinst. Soviel Fantasie habe ich wirklich nicht gebraucht. Deine Aussagen sind eindeutig.

    • futbol | vor 195 Tagen, 6 Stunden, 11 Minuten

      Um beim Thema zum bleiben: Genau wegen meiner obigen Aussagen, finde ich die De-Nationalsierung der Wirtschaft einen der größten Errungenschaften unserer Zeit.

    • altruist | vor 195 Tagen, 5 Stunden, 50 Minuten

      um beim Thema zu bleiben

      Von einer De-Nationalisierung der Wirtschaft war nicht bei Blumenau, nicht bei Filzmaier die Rede.
      Zitat Filzmaier auf das sich Blumenau bezieht: "Entweder Menschen fühlen sich durch die Globalisierung als Weltbürger und EU-ropäer, oder häufiger aufgrund von Regionalisierung und Lokalismus primär als Bürger eines Bundeslandes oder einer Gemeinde. In beiden Fällen kommt es zur De-Nationalisierung, der Staat gilt nichts mehr und die gesamtösterreichische Demokratie ist kein Bezugspunkt mehr."
      Ich meine, dass dieser Prozess schon vor über 20 Jahren begann und dass die zwei von mir beschriebenen Ereignisse Meilensteine dieses Prozesses waren.

    • epicath | vor 195 Tagen, 5 Stunden, 44 Minuten

      :-)

      Lustig und interessant zu sehen, wie die Sozialisierung durch die Blumenau'sche Seite Früchte trägt: Nachdem der Meister oft genug in Postingantworten unwirsch darauf hingewiesen hat, man solle doch seine Angaben genauer lesen, fängt die Community nun auch an damit.

    • futbol | vor 195 Tagen, 5 Stunden, 40 Minuten

      okay, aber deine Argumentation hat eindeutig mit der De-Nationalisierung der Wirtschaft zu tun. Oder du meintest die Politik, und die Argumentation weist einige Lücken auf. Was hat eine Verlegung einer Reifenfabrik, welche in einem Schwellenland effizienter betrieben werden kann, mit der De-Nationalisierung der Politik zu tun? Oder für dich ist Politik und Wirtschaft das gleiche, was nicht mit meinem Wirtschaftsverständnis übereinstimmt.

      Wie auch immer. Wir reden aneinander vorbei bzw. du willst auf meine Argumente nicht eingehen. Du streitest ja sogar deine eigenen Aussagen im Nachhinein ab.

    • altruist | vor 195 Tagen, 5 Stunden, 17 Minuten

      Lieber futbol

      Jetzt fangt es an, mir richtig Spaß zu machen, auch wenn es mit dir etwas mühsam erscheint.
      1. ERSTMALIGER Abbau von Arbeitskräften in einem quasi-verstaatlichten Betrieb
      2. ERSTMALS Übernahme eines quasi-verstaatlichten Betrieb durch einen ausländischen Investor, dem das Wohl der Region egal ist (im vermeintlichen Gegensatz zu einem inländischen.
      3. ERSTMALS wurde der Bevölkerung signalisiert, dass der Staat bei Problemen die Arbeitsplätze der Region nicht rettet.
      4. Der damalige Vertrauensverlust in den Staat führte ERSTMALS zur De-Nationalisierung. Lies oben nochmals genau nach - ich weise ausdrücklich darauf hin - "... kein Verlass mehr auf diesen Staat ist".
      5. Bitte zitiere mich aus diesem Thread, wo ich ein einziges Mal eigene Aussagen im Nachhinein abstreite.

    • futbol | vor 195 Tagen, 4 Stunden, 32 Minuten

      Lieber altruist

      1.+2.: Du redest von quasi-verstaatlicht. Was jetzt? Und selbst wenn es ein rein staatlicher Betrieb gewesen wäre, war es besser diesen zu verkaufen. Oder hättest aufgrund von Steuergeld die Reifenfabrik bis heute betreiben wollen? (Wo wir heute schon waren: Sichere Arbeitsplätze nur der Arbeitsplätze willen). Hat man aus der AUA nichts gelernt?

      3. Der Staat macht dann etwas für die Arbeitsplätze in der Region, wenn er einen anpassungsfähigen Arbeitsmarkt garantiert. Künstlich Plätze einer nicht überlebensfähigen Firma zu bewahren ist das schlechteste für die Arbeitsplätze in der Region. Irgendwann wirds krachen. Es ist einfach nicht lebensfähig billig-Arbeit zu fördern anstatt auf soziale und High-Tech-Berufe umzusatteln (Wo wir heute auch schon mal waren...)

      4. Für mich ist das ein Vertrauensbeweis, wenn ein Staat an die Zukunft und an seine Steuerzahler denkt. Außerdem sollte ein Staat so wenig wie möglich lenkend in die Wirtschaft eingreifen. Denn die Interessen die der Staat vertritt, können nie stellvertretend für alle Staatsbürger sein. (Diskrepanz Erhaltung Arbeitsplätze versus Geld der Steuerzahler. (By the way: Das hatten wir heute auch schon: Stichwort unterschiedliche Wirtsftsauffassung)

      5. Du bestreitest gesagt zu haben, dass jeder Job sicher sein sollte (vom Staat garantiert). Dein Zitat...

    • futbol | vor 195 Tagen, 4 Stunden, 27 Minuten

      "Ab nun wusste jeder in Österreich, dass kein Job in diesem Staat mehr sicher ist, kein Verlass mehr auf diesen Staat ist." Viel Interpretationsspielraum hat man hier nicht. Außer du meinst die spezielle Situation bei "quasi"-verstaatlichten (was immer das ist) Betrieben. Das hast aber nicht explizit dazugeschrieben.

      Wennst das meinst, würde mein Beispiel mit den Beamten und der Verwaltung aber auch gut dazupassen. Auch mein Beispiel mit den Tunneln und den Strassen. Arbeit der ARbeitsplätze willen. Dabei würde Umschulung und Flexiblität dem Arbeitnehmer, demSteuerzahler, der Wirtschaft und ergo dem gesamten Staat mehr bringen.

    • altruist | vor 195 Tagen, 4 Stunden, 16 Minuten

      Lieber futbol

      Ich meine, jetzt den Grund deines Missverständnisses erkannt zu haben. Du glaubst, ich vertrete hier irgendwelche Interessen. Irrtum: Ich diagnostiziere. Das müsste eigentlich aus dem von mir gewählten Satzaufbauten klar erkennbar sein. Also dann:
      ad 1 bis 4: Es geht nicht um gut oder schlecht, wie aus meinem Beitrag eigentlich klar ersichtlich, sondern um das was damals passierte und was es bewirkte, nämlich einen ersten großen Schritt hin zur De-Nationalisierung aufgrund eines damals breiten Vertrauensverlust der Bevölkerung in den Staat.
      Ad 5. Ja, ich bestreite natürlich gesagt zu haben, dass jeder Job sicher sein soll bzw. vom Staat garantiert sein soll (auch wenn ich das inhaltlich nicht als etwas Böses sehe). Ich darf mich zitieren: "Ab nun wusste jeder in Österreich, dass kein Job in diesem Staat mehr sicher ist, kein Verlass mehr auf diesen Staat ist." Ich beschreibe, was dieses Ereignis in den Köpfen bewirkt hat und stellte hier keine Forderungen auf.

    • futbol | vor 195 Tagen, 4 Stunden, 9 Minuten

      Lieber altruist

      Ich würde niemals annehmen, dass du irgendwelche Interessen vertreten würdest. Warum auch?

      Du diagnostizierst, und ich diagnostiziere. Wir sind uns nicht einig. Aber es ist müßig mit dir zu diskutieren, deswegen ist das mein letzter Eintrag. Dich kann man auf nichts festlegen, du triffst keine Aussagen, du forderst nichts, du findest nichts gut oder schlecht... du diagnostizierst...

      Dein Argument, dass die Verlegung einer Reifen-Fabrik eine De-Nationalisierung hervorgerufen hat ist sicher keine Feststellung wie du es mir weismachen willst. Es ist eine persönliche Meinung von dir.

    • altruist | vor 195 Tagen, 3 Stunden, 46 Minuten

      Lieber futbol

      Ich verstehe sehr gut, dass das Dein letzter Eintrag war.
      Es sei noch angemerkt, dass Filzmaier, Blumenau und ich von der De-Nationalisierung der Bevölkerung sprechen und nicht von der De-Nationalisierung der Wirtschaft oder Politik, wie Du es tust und auch mir zu unterstellen versuchst.
      Weiters treffe ich natürlich Aussagen - in jedem Satz meines ersten Eintrags dieses Threads. Gehe es ruhig Satz für Satz durch.
      Auch geht aus meinem Beitrag klar hervor, dass es der Vertrauensverlust der Bevölkerung war, der die erstmalige De-Nationalisierung der Bevölkerung hervorgerufen hatte und Semperit der Anlass war.
      Selbstverständlich ist eine persönliche Meinung auch eine Feststellung. Beispiel: "Du irrst" :-)

    • futbol | vor 195 Tagen, 3 Stunden, 20 Minuten

      Lieber altruist

      okay, einmal muss ich noch antworten, dann ist endgültig Schluss:

      Sieh meine Reaktionen als die eines Staatsbürgers. Wenn viele so denken wie ich, hat eben keine De-Nationalisierung der Bevölkerung stattgefunden sondern sogar das Gegenteil. Jene Betroffenen in der damaligen Region haben vielleicht den Staat zu diesem Zeitpunkt verdammt, vielleicht aber auch das Bundesland (weil die sich zu wenig einsetzten)...

      Der Punkt: Woher willst du wissen was die Bevölkerung damals dachte? Vielleicht haben sich die Menschen in anderen Regionen sogar darüber gefreut, dass es verkauft wurde, damit kein Steuergeld vernichtet wird? Wenn viele so dachten wie ich jetzt denke, hat keine De-Nationalisierung stattgefunden.

    • altruist | vor 195 Tagen, 2 Stunden, 59 Minuten

      Weil ich Zeitzeuge war: Das, was damals passierte, war für die Bevölkerung unerwartet und überraschend. Man glaubte bis zu diesem Jahr 1985 nicht, dass der Staat sowas zulassen würde. Zu oft waren marode staatsnahe Betrieb schon gerettet worden. Ab Semperit wusste man, dass man bei regionalen Arbeitsmarkt-Problemen nicht mehr auf den Staat zählen dürfe. Also ein einschneidendes Ereignis, das meines erachtens eine De-Nationalisierung Einleitete und eine Hinwendung zur Globalisierung (in den seltenen Fällen) oder zur Regionalisierung (in den häufigeren Fällen) bewirkte.

  • jeangenie | vor 195 Tagen, 23 Stunden, 15 Minuten

    " sondern weil diese Struktur des Expertismus, die sich in die Medien eingeschlichen hat, gar nicht mehr möglich macht." Da fehlt was bei dem Satz, der macht so keinen Sinn.

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    • alpiarts | vor 195 Tagen, 19 Stunden, 31 Minuten

      Hab mich auch gewundert.

    • blumenau | vor 195 Tagen, 4 Stunden, 9 Minuten

      betont einfach das "mehr", wenn ihr laut lest...

      eine bestimmte struktur macht nicht MEHR möglich. worauf sich das mehr bezieht, stünde im satz davor...

    • alpiarts | vor 195 Tagen, 3 Stunden, 12 Minuten

      Alles klar. Mit Betonungen ist es halt schwierig auf der "nur" Text-Ebene. Großschreibung hilft da nach, ist aber inflationär verwendet dann auch wieder nervig. Anyway, my fault.

  • futbol | vor 196 Tagen, 11 Minuten

    Also ich finde die Idee des "Europa der Regionen" nicht so schlecht. Hab erst unlängst den Reinhold Messner darüber reden hören.

    Im Prinzip sind alle Staaten künstliche Gebilde, Regionen haben sich jedoch natürlich entwickelt. Man ist sozusagen der Region rein schon von der Entwicklung her näher verbunden als dem Staat. Als Übergebilde könnte daher die EU dienen, und man lässt die Ebene Staat einfach aus. Und in letzter Konsequenz könnte es einmal eine Weltregierung geben.

    Auf dieses Posting antworten
    • markenheini | vor 196 Tagen, 8 Minuten

      aldous huxley, brave new world, dann vergeht dir darauf der Appetit.

    • elvishasleftthebuilding | vor 195 Tagen, 23 Stunden, 48 Minuten

      Weil die Weltregierung ja kein künstliches Gebilde wäre?

      Mal abgesehen von der Unmöglichkeit auf nicht absehbare Zeit.

    • futbol | vor 195 Tagen, 23 Stunden, 39 Minuten

      @markenheini

      Hab kurz bei Wikipedia darüber gelesen: Scheint etwas ähnliches wie 1984 zu sein. So stell ich mir das bestimmt nicht vor, bin etwas empfindlich gegen linke (totalitäre) Gesellschaftsformen.

      @elvis...

      Welt und Europa sind geographisch eindeutig bestimmbare Gebilde. Staatliche Grenzen wurden willkürlich gezogen.

      Die EU, Österreich, und die Region (sei es Land oder Dorf) ist einfach etwas zu viel. Die Identifikation mit allen dreien ist gemeinsam nur sehr schwer möglich.

    • wedge75 | vor 195 Tagen, 23 Stunden, 35 Minuten

      hau mich ab, reinhold messner.
      ein alter mann, der nichts mehr erreichen will und kann, aber trotzdem zu jedem schas, der gelassen wird, etwas absondern muss. ganz weit vorne der bergfex!

    • futbol | vor 195 Tagen, 23 Stunden, 29 Minuten

      Keine Ahnung, ob du reinhold messner wirklch kennst.

      Ich habe ihn zuvor auch nur als bergsteiger gekannt. Aber er war im Europaparlament von 99-04 bei den (südtiroler) Grünen und hat recht gute Ansichten, soweit ich das im Interview mitbekommen habe.

    • wedge75 | vor 195 Tagen, 23 Stunden, 24 Minuten

      wäre fein, wenn er dem hoffentlich zur abwahl/absetzung führenden südtirol-skandal von graf etwas entgegenzusetzen hätte, wenn wir schon bei regional usw. sind!

    • elvishasleftthebuilding | vor 195 Tagen, 23 Stunden, 14 Minuten

      Politische Gebilde sind aber nicht zwangsläufig deckungsgleich mit geographischen: siehe EU und Europa (dessen Grenzziehung ja auch ein Konstrukt der Kultur ist).

      Schau, mir geht eben nur immer dieses Gerede von wegen, "das oder jenes sei nicht natürlich oder eben nur ein Konstrukt" auf den Geist.

      Ist mir persönlich zu viel Natur vs Kultur.
      Für mich schließen sich beide nicht aus und sind auch keine Gegensätze.
      Das ist eine Krankeit der europäischen Sozialwissenschaften. ;)

    • futbol | vor 195 Tagen, 22 Stunden, 28 Minuten

      @elvis...

      Die Idee ist ja die, dass man ein Europa bzw. eine EU hat. Und diese besteht aus Regionen und nicht aus künstlich gezogenen Grenzen. Insofern wäre auch der Südtirol-Streit hinfällig, wenn es keine Staaten mehr gibt. Und es gibt sicher genug in Nord-Salzburg die sich den Bayern mehr zugehörig fühlen als den Österreichern. Bei der "Region" denkt man mMn viel mehr an Heimat als bei einem "Staat". Alle Regionen koordiniert von einem Übergebilde EU wäre doch irgendwie eine schöne Idee. Ich weiß, sehr weit hergeholt und wahrscheinlich nie verwirklicht. Was aber Blumenau daran so sehr stört kann ich einfach nicht erkennen.

    • wedge75 | vor 195 Tagen, 22 Stunden, 15 Minuten

      net bös sein, die zeiten von warlords in unseren breitengraden ist vorbei!

    • futbol | vor 195 Tagen, 22 Stunden, 1 Minute

      ja, was willst damit sagen?

    • futbol | vor 195 Tagen, 21 Stunden, 55 Minuten

      bevor ich auf eine Antwort warte... Weiß eh was du ausdrücken willst.

      Wer sagt denn, wie die Struktur ausschaut? Wieviel Kompetenzen die EU, wieviele die einzelnen Regionen haben? Vielleicht kommt dabei auch etwas weniger "Staat" als jetzt heraus? Mehr Autonomie, mehr Rechte und Pflichten für die einzelnen Bürger?

      Für mich hat diese Vision einfach ein paar gute Seiten, wahrscheinlich auch ein paar Nachteile. Aber per se schlecht finde ich sie nicht.

    • fleance | vor 195 Tagen, 21 Stunden, 3 Minuten

      Das Europa der Regionen ist jetzt keine ganz neue Idee mehr. Ernsthaft hauptsächlich von Länder-Vertretern propagiert, die gerne mehr Macht hätten. Hat aber nicht funktioniert. Regierungschefs haben den Länderhäuptlingen eine lange Nase gezeigt.
      Abgesehen davon fragt sich, was eine Region ist? Sind die 300.000 Burgenländer gleichwertig eine Region neben den 18 Millionen Nordrhein-Westfälern? Was tun mit den schottischen Grafschaften, die teilweise nur 20.000 Menschen repräsentieren? Abgesehen davon: Treffen 500 Provinzpolitiker bessere EU-Entscheidungen als 27 nationalstaatliche Politiker?

      Was die angeblich so natürlichen Grenzen betrifft: Ganz gefährliches Fahrwasser. Die aktuellen Grenzen der Regionen sind genauso viel oder wenig "willkürlich" wie nationale Grenzen. Oft reicht die Vorgeschichte halt ein bißchen weiter zurück. Lies nach im Vertrag von St. Germain. Oder such mal raus, wie "natürlich" das Innviertel zu Oberösterreich gehört. Die "natürlichen" Grenzen zu suchen führt irgendwann unweigerlich zur Definition der Ureinwohner. Und die gibts in Mitteleuropa nicht, das bringt gar nix.

      Nebenbei: Europa soll geographisch eindeutig bestimmbar sein? Da lachen ja die Hühner. Die Grenze zu Asien ist die willkürlichste Grenze von überhaupt.

    • futbol | vor 195 Tagen, 20 Stunden, 12 Minuten

      Wollte diese Einschränkung zu Europa eh dazuschreiben, jedoch hatte ich gedacht, dass hier schon keiner genauer nachfragen wird...

      Aber du hast schon recht. Deshalb würde ich ja Regionen nicht als die heutigen Länder eines Staates sehen. Ich hätte mir das ganze noch dezentraler vorgestellt. Einfach als Staat die EU, oder wie das Gebilde heißen möge, und darunter die Regionen. Hier muss man ja keine künstlichen Grenzen ziehen, und keine klar abgegrenzeten Regionen definieren. ZB. die Region Wachau, Region Salzkammergut usw. Und als politisches Organ keinen Landtag in dem Sinne, sondern in der Art wie Gemeinden. Nur etwas größer...

      Aber egal. Mir ist bewusst dass es hier einige Baustellen gibt, an denen man arbeiten müsste. Aber so völlig falsch wie hier dargestellt würde ich die Richtung nicht finden. Denn heute fühlen sich die wenigsten als Europäer, Österreicher und zB. Wiener. Die Landesregierung schiebt den schwarzen Peter an die Bundesregierung, diese an die EU. Und wirkliche Identifikation mit allen dreien ist sehr schwerlich vorstellbar.

  • markenheini | vor 196 Tagen, 25 Minuten

    wer sind hier der Resultatsfetischisten: die Parteien, die verloren haben (die verschweigen und reden das Ergebnis schön)? Die Parteien, die Stimmenzuwächse generieren (die wähnen sich als Sieger) oder die vielen
    Marktschreier aus den Meinungsforschungshöhlen, die von Ergebnisfetischismus leben oder sind es gar die Journalisten ... Meter, Hundertslsekunden, Rekorde..?

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    • blumenau | vor 196 Tagen, 20 Minuten

      nicht zu vergessen ein nicht an inhalten sondern an spaßigem dissens interessiertes, denkfaules publikum.
      die sind in einer satten mehrheit.

    • markenheini | vor 196 Tagen, 10 Minuten

      und wer hätte es in der Hand, die denkfaulen fleissig zu machen? Die Parteien, die Analytiker (Meinungsforscher), der ORF (alle Medien) ... und jede(r) einzelne, ich geb noch lang nicht auf!

    • blumenau | vor 195 Tagen, 20 Stunden, 30 Minuten

      du hast recht und es ist gut dass du nicht aufgibst.

  • elvishasleftthebuilding | vor 196 Tagen, 1 Stunde, 19 Minuten

    "dass `Österreich die Qualität seiner Demokratie gern anhand von Wahlergebnissen definiert.'"

    Und das stört jetzt auf einmal wegen der äh, guten Wahlergebnisse der Grünen? ;P

    Aber ich freu mich, dass Blumenau einen Wikipedia-Artikel verlinkt den ich angelegt habe.

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    • blumenau | vor 196 Tagen, 40 Minuten

      wenn du weiterliest, erklärt dir filzmaier warum ihn das stört... hast du probleme mit längeren texten?

    • elvishasleftthebuilding | vor 195 Tagen, 23 Stunden, 49 Minuten

      Nur beim Lesen und nur im Internet.