Erstellt am: 7. 8. 2009 - 21:56 Uhr
No Nonsense: Dorian Concept

Dorian Concept während der FM4 Soundpark Studio2 Session
Die Loud Minority nennt es "Fantasy Metal", meine Musikerziehung "Leftfield HipHop": Ich spreche von unberechenbaren und quietschenden Synths auf fetten Bässen, deren Meister Dorian Concept ist.
Peterson nennt ihn den "Zawinul of Techno", Concept lehnt solche Vergleiche ab und spricht von einer Erwartungslast, der gerecht zu werden ihm Erfahrung und Jahre fehlen. Es ist Hochachtung geboten, wenn Talente wie D.C. jegliche Erhöhung von sich weisen.
Dorian Concept wird von Japan über Australien bis Frankreich von Festival zu Festival gereicht, selbst für internationale Verhältnisse eine bemerkenswerte Karriere. Die Reaktionen sind länderübergreifend mit fassungslosem Enthusiasmus zu beschreiben, das gilt für Publikum und fellow musicians gleichermaßen.

Am, Samstag, 8. August 2009, ab 19 Uhr spricht Dorian Concept in FM4 Davidecks über Motivation, Gegenwart und Zukunft, die neue EP "Trilingual Dance Sexperience" gibt's in voller Länge zu hören.
Concept ist der Prototyp einer No Nonsense Musikgeneration, die unbelastet neue Wege beschreitet. Er ist sein eigener Asphalt und auch der Caterpillar, der darüber fährt. Man muss sich seine Musik erarbeiten, sie ist nicht selbstverständlich, und, bei aller Liebe, nicht easy. Die neuen Stücke der "Trilingual Dance Sexperience" EP sind da bereits ein wenig entgegenkommender, ohne an Entschlossenheit zu verlieren. D.C. nähert sich in Zeitlupe Popstrukturen an.
Ein junger, zuvorkommender und bescheidener Musiker, der Stücke produziert, die bei einem Avantgardeabend und in einem gedroschenen Techno Set ähnlich gut funktionieren. So jemanden hat man gern als Gast in der Sendung.
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