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Musik, Film, Heiteres

Philipp L'Heritier

Philipp L'Heritier

Ocean of Sound: Rauschen im Rechner, konkrete Beats, Kraut- und Rübenfolk, von Computerwelt nach Funky Town.

22. 8. 2009 - 10:52

Tanz im Licht

Radiohead beim FM4 Frequency.

  • Im FM4 Festivalradio am Sonntag, den 5. September, zwischen 13 und 17 Uhr, überträgt Radio FM4 5 Songs vom Radiohead-Konzert beim Frequency 2009.

9/11, Michael Jackson tot, Radiohead. It takes a Nation of Millions to hold us back: Keine andere Band in den vergangenen 10, 12 Jahren hat mit stärkerem kulturellem Impact und zeichenmächtigerer Wucht meinungs- und geschmacksbildend in die diversen, höchstmöglich schwammig definierten Indie-Subkulturen (in all ihren Ausformungen) und den indieaffienen Mainstream hineingewirkt als Radiohead. Zu Radiohead soll man eine Meinung haben, es ist eine Frage der persönlichen Positionierung in der Welt wie man sich zu Radiohead verhält.

Das FM4 Frequency Festival 2009

Fotostrecken:

und

Mit Mia., Jesse Hughes, den Lines und den wahren Stars des Festivals, der Traisen und dem Zeltplatz

Das Werken und Wirken der fünf Herren aus Oxford ist ja gut dokumentiert mit beinahe Legendenstatus behaftet: Mit "OK Computer" haben Radiohead 1997 ein epochemachendes Album veröffentlicht, das so ziemlich perfekt die Pre-Millenium-Tension in sich trägt und nicht wenigen als Album des vorangegangenes Jahrzehnts gilt, nur um dann mit "Kid A" und seinem bösen Zwilling "Amnesiac" die Gitarren von Bord zu schmeißen, mit Laptop-Gebrutzel viele vor den Kopf zu stoßen und trotzdem, das muss man sich einmal WIRKLICH vorstellen, immens erfolgreich zu sein: Das ist ja eine "schwierige" Musik, Einstieg von Null auf Eins in den U.S. Albumcharts, ein Grammy, mit all dem Gefiepse und Gebrumm und keinen Songs drauf.
Man muss da aber nicht gleich unbedingt an der Pink-Floydisierung der Band verzweifeln und es bieder mit Fran Healey von Travis halten, der da immer wieder mal gerne meint: "I liked'em better when they were still writing proper songs.", man kann Radiohead auch von der anderen Seite her betrachtet langweilig finden: Radiohead, die smarten Adepten, haben Warp-Elektronik und Stockhausen in den Mainstream getragen, Krautrock verwässert, alles nur geklaut, zusammengeschnitten und die Avantgarde verraten. I heard you and your band have sold your guitars and bought some turntables. Bester Klospruch ever - true story: Du bist auch nicht cooler, nur weil du Radiohead scheiße findest.

die menge vor der bühne

Außer vielleicht denjenigen, die am Freitag beim Frequency ein paar Stunden vorher wegen Farin Urlaub und seinem Racing Team vor der großen Bühne gewartet haben, oder denen, denen gerade das markerschütternde Glück zu Teil wird, auf der Green Stage der leibhaftigen Erscheinung von Grace Jones beizuwohnen, hat da die halbe Welt draufhingelebt, auf das erste Konzert von Radiohead in Österreich überhaupt, so jung kommen wir nicht mehr zusammen. Davor kann man bei Bloc Party, quasi als kleinem Headliner, noch sehen, wie das geht, ein okayes, ein gutes, ein nettes Konzert zu spielen. Die vier Herren sind gewohnt sympathisch, Sänger Kele Okereke erkundigt sich beim Publikum, ob ihm die Hitze wohl nicht zu sehr zugesetzt hat, Bassist Gordon Moakes bedient nebenbei das Glockenspiel, zwischen die kantigen Rocknummer schieben sich die Balladen, festivalgerecht zugeschnitten. "Solide" heißt das und ist das Gegenteil von Radiohead.

der sänger von bloc party
Kele Okereke, Bloc Party

Zum Geknister von "15 Step", dem Opener von "In Rainbows", erscheint die Band auf der mit Röhren vollbehangenen Bühne, in grünes Licht getaucht, großes Johlen im Publikum. Thom Yorke schüttelt sich, tanzt, vor "There There" vom etwas an Überlänge krankenden "Hail to the Thief" entfährt ihm ein lapidares "Hi" Richtung Publikum. Unter ersten Gitarrenausbrüchen entfaltet sich nervöses Lichtgeflirre über Radiohead, eine Lichtshow, die im Laufe des Abends bedrohlich schwirrend tatsächlich noch atemberauben werden wird, Visuals im Hintergrund, links und rechts neben der Bühne zeigen die Mitglieder von Radiohead live aus dem aktuellen Moment heraus übertragen, das visuelle Geschehen, das die Band begleitet ist perfekt durchchoreografiert, anders wars von den Komplettisten Radiohead auch nicht zu erwarten.

radiohead auf der bühne
der gitarrist beim schlagzeug spielen

Der Schwerpunkt des Abends liegt auf "In Rainbows", wer ein Hit-im-Sinne-von-Hit-Programm erwartet, hat Radiohead falsch verstanden. Da gleitet die Band und ufert aus, legt falsche Fährten aus, mal elektronisch ratternd, mal von Progrock geritten, von "Nude" über "Weird Fishes/Arpeggi" und "Myxomatosis" von "Hail to the Thief" schließlich im Mittelteil dann doch zu "Street Spirit" und "Karma Police", die Stücke, die im Publikum naturgemäß den größten Anklang finden. Sind ja auch wirklich schöne Lieder.
Die Kunst von Radiohead, liegt im nicht mittelmäßen Mittelweg, dass auch beim größten Herumdoktern an den Songschemata , die Ideen "Songwriting" und "Melodie" immer noch bestehen, dass hier die Formen neben - und auch ineinander existieren können, langweilig ist das nicht.

Das letzte Stück vor der Zugabe ist das auf einer Komposition des amerikanischen Elektronikpioniers Paul Lansky aufbauende "Idioteque". Das ist Radiohead: Aus einer minimalistischen Avantgarde-Kompositition einen ihrer größten Hits basteln. Der erste Zugabenblock beginnt mit dem eben erst (Thom:"Courtesy of the internet") veröffentlichten, fantastischen neuen Stück "These are my twisted words", der "Pyramid Song", ein Track, in dem alles Stärken von Radiohead - dieses Piano, dieser Gesang, die umkleidende Komposition von Jonny Greenwood, das sachte Drumming von Phil Selway - zusammengehen, fließt in "Reckoner", eines der besten Stücke auf "In Rainbows". "Paranoid Android" und "Everything in its right place" entlassen uns glühend in die Nacht.

Wenn jetzt dann bald wieder am Ende des Jahrzehnts die Listen ausgepackt werden, wird Radiohead ganz oben stehen, als die prägendste, wenn vielleicht nicht beste, immerhin aber wichtigste Band der Gegenwart, die mit "Kid A" die die Nullerjahre vordefinierende Platte aufgenommen hat. Den Indierockern die Elektronik näher bringen, Kraut und Rüben. Jazz und Seemannslied, das Umdenken, weg von immer nur bloßen Songstrukturen hin zu offeneren Gebilden, Verzahnungen, Ausfransungen und die Möglichkeit, unterschiedlichste Stile zusammenzuführen. Machen heute ja alle. Dass es möglicherweise einen geeigneteren, feiertauglich zuarbeitenden Headliner für ein großes Festival - zumal in Österreich - geben könnte, darüber soll man sich keine Gedanken machen.Wirklich nicht. Ja: Everything in its right place.

thom yorke tanzt

Am Sonntag, 6. September 2009, gibt es als Konzertmitschnitt 5 Songs on air im FM4 Festivalradio von 13 bis 17 Uhr zu hören.

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  • coldcase | vor 890 Tagen, 21 Stunden, 20 Minuten

    radiohead

    hat eigentlich jemand einen mitschnitt von der fm4-session?

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  • weirdolo | vor 896 Tagen, 14 Stunden, 55 Minuten

    bootleg

    wenn wer den (fast) kompletten von mir aufgenommenen mitschnitt haben möchte (es fehlt nur ganz am anfang was von 15 Step und ein teil von Karma Police) einfach über email anschreiben oda ins frequency forum vorbeischaun und sichs raussuchen ^^

    Auf dieses Posting antworten
  • funkybird | vor 903 Tagen, 22 Stunden, 53 Minuten

    Das Radiohead Konzert war grandios!!

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  • mosche | vor 904 Tagen, 9 Stunden, 57 Minuten

    video

    die videoswaren live, wurden u.a. von drei Kameramännern gefilmt, die oben auf der Lichtleiste saßen. Wer beim Aufbau aufgepasst hat, konnte sie beim Klettern über die Strickleiter sehen. Das Konzept war beeindruckend, das Konzert auch: ein Hochamt des komplexen Pops, oder: der offene Kampf zwischen Appollinischem (Stil, Form, Struktur, Song) und Dionyisischem (Auflösung, Chaos, Lärm, Dekonstruktion).

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  • caveb | vor 904 Tagen, 11 Stunden, 2 Minuten

    naja, jeder muss es ja nicht mögen wenn es 7 floors gibt...

    ausserdem ein festival bei dem man voriges jahr immer Allez allez und heuer Hey das geht ab...

    ich hoffe für 2010 FQY noch mehr kleinkinder und noch mehr ballermann stimmung... denn dann bin ich nicht mehr dort, bzw radiohead: perlen vor die säue...

    es hätte wohl Frauenarzt als Headliner auftreten sollen.

    Auf dieses Posting antworten
    • prom000 | vor 904 Tagen, 7 Stunden, 2 Minuten

      es hätte wohl Frauenarzt als Headliner auftreten sollen.

      das hast du schön gesagt!

  • softmachine | vor 904 Tagen, 18 Stunden, 20 Minuten

    welcher sadist hat eigentlich radiohead parallel zu grace jones programmiert ?

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    • prom000 | vor 904 Tagen, 7 Stunden, 3 Minuten

      die versnstalter denen sowas schon immer egal war bzw. die nur an, und eben nur, Geld interessiert sind.

  • schwarzbunt | vor 904 Tagen, 19 Stunden, 52 Minuten

    zwei dinge

    1.Vielleicht täusch ich mich ja, aber ich glaube die visuals, die sehr oft thom yorke zeigten, waren nicht live sondern aufgezeichnet von einem anderen auftritt.

    Ist das sonst auch noch wem aufgefallen?

    2.wo gibts die setlist?

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    • mecc | vor 904 Tagen, 18 Stunden, 28 Minuten

      hintergrundvideo

      ad1: ich denke auch, dass die videos, welche die bandmitglieder zeigten, keine live-mitschnitte waren - am anfang des konzerts stand auf den screens berlin und ein spezielles datum - was eigentlich sehr bemerkenswert ist. nur ab und zu variierten die bewegungen von thom yorke ein wenig, wobei es nicht wirklich variationen waren, sondern nur klitze kleine zeitverzögerungen. die handbewegungen zum mikro, der seitliche kopfschüttler und das zurücktreten mitsamt den impulsiven tanzbewegungen blieben exakt gleich. ich vermute, dass die gezeigten bilder aufnahmen von einem probekonzert der band im studio stammen, da man auch markierungen am boden sehen konnte, wobei man durch die engen bildausschnitte keinen definitiven raum ausmachen konnte. was ich übertragen auf das event eines live-konzertes bei radiohead sehr spannend finde. bei durchchoreographierten popshows ist man es ja gewohnt, jede kleine bewegung und geste als vorab einstudiert und dementsprechend nicht aus dem moment entstanden zu lesen. dass dies anscheinend auch bei radiohead der fall ist, irritiert zwar im ersten moment, hat für mich aber in anbetracht der gesamten show und ihrer musik sinn gemacht.

      weiß jemand ob die zufällig in berlin für die tour geprobt haben?

    • ondrusova | vor 904 Tagen, 16 Stunden, 12 Minuten

      01 "15 Step"

      02 "There There"

      03 "Airbag"

      04 "All I Need"

      05 "Kid A"

      06 "The National Anthem"
      07 "Nude"

      08 "Weird Fishes/Arpeggi"

      09 "The Gloaming"

      10 "Myxomatosis"

      11 "Climbing Up The Walls"

      12 "Street Spirit (Fade Out)"

      13 "Videotape"

      14 "Jigsaw Falling Into Place"

      15 "Karma Police"

      16 "Bodysnatchers"

      17 "Idioteque"
      ----------

      18 "These Are My Twisted Words"

      19 "Pyramid Song"

      20 "Reckoner"

      21 "(Nice Dream)"

      22 "Paranoid Android"
      ----------
      23 "Everything In Its Right Place"

    • johnnyrep | vor 904 Tagen, 15 Stunden, 41 Minuten

      ich hege durchaus nicht geringen respekt für leute, die eine radiohead-setlist:
      a.) erkennen
      b.) im kopf behalten und mit titeln versehen
      c.) und sich diese auch noch zwei tage lang merken können.

      KUDOS!

    • jubilee | vor 904 Tagen, 14 Stunden, 55 Minuten

      @ video: war definitiv nicht vorproduziert, dafür hab ich zuviele photos wo alles, bis hin zur position der drumsticks und des kleinen fingers perfekt passt, ich nehm an die ruckler waren entweder absichtliche verfremdungseffekte oder kurze signalverzögerungen, außerdem wurde these are my twisted words zum ersten mal live gespielt und was berlin angeht wurden dort viele nummern nicht gespielt (http://www.setlist.fm/setlist/radiohead/2008/parkbuhne-wuhlheide-berlin-germany-3d6b963.html)
      positionsmarkierungen sind natürlich trotzdem und genau deshalb notwendig, sind ja fast alles statische kameras...

      @setlist:

      www.setlist.fm

      glory glory internetz!

      was radiohead im speziellen angeht gibt es auch noch ausführliche gigarchive auf atease und co

    • barnacleboy | vor 904 Tagen, 12 Stunden, 8 Minuten

      stimmt - in berlin wars zwar haargenau dieselbe bühnentechnik im letzten jahr, aber bis auf "in rainbows" songs hat sich setlist-mäßig nicht viel überschnitten.

    • toertie | vor 902 Tagen, 20 Stunden, 30 Minuten

      erstaunliche setlist - ich war am sonntag in prag und da war keine spur von karma police oder paranoid android und gar street spirit. hat aber keinesfalls gestört!:)

      dafür gabs ein unglaubliches "wolf at the door" und "how to dissappear completely"....

    • jubilee | vor 900 Tagen, 6 Stunden, 20 Minuten

      in prag kamen dazu:

      lucky
      morning bell
      2+2=5
      a wolf at the door
      exit music
      bangers & mash
      how to disappear completely
      the bends
      true love waits (!)

      in polen:

      optimistic
      you and whose army
      i might be wrong
      creep (ah doch noch wieder)

      fleißige prober und/oder selbstbewusste könner die radioheads ;)

  • plattenspieler | vor 905 Tagen, 11 Stunden, 51 Minuten

    Danke für Radiohead! Danke.

    Auf dieses Posting antworten
  • yaketiyak | vor 905 Tagen, 14 Stunden,

    Headquarter, Dept. Press & Publicity

    Jaja, die Historie, die Bedeutung, die Bedeutungsschwere, die Lichtshow, die Hits und die tiefgründigeren Stücke, der Status im Gesamtkonnex der Musikgeschichte... Kommt mir das alles nicht bekannt vor? Pink Floyd lassen grüssen. Und der wirklich bleibende Wert kann wohl, abseits momentaner Ergriffenheit, erst mit dem Abstand einiger Jahrzehnte beurteilt werden. Gestern war der Applaus jedenfalls sehr verhalten, die Menge oft ratlos. Sage ich, durchaus Radiohead-Fan.

    Auf dieses Posting antworten
    • blackjelly | vor 905 Tagen, 12 Stunden, 38 Minuten

      pink floyd?

      ein vergleich, der so leerdosig ist, dass mittlerweile sogar siebentklassige tintenvergeuder aus der musikrezensionsbranche dabei peinlich erröten. aber: wer sich bei rh eine hüpf-klatsch-veranstaltung, ganz unverhalten, erwartet, hat selbige im eigengemeinten musikalischen "gesamtkonnex" wohl noch nicht ganz in sein musikverständnis eingepasst bekommen- gell?

    • karamel | vor 905 Tagen, 5 Stunden, 11 Minuten

      ratlos?

      gerade als radiohead-fan hab ich mich gefreut, songs zu hören, die nicht so oft gespielt wurden und werden. ratlos habe ich mich nie empfunden.

    • ondrusova | vor 904 Tagen, 16 Stunden, 27 Minuten

      dieses pink floydisieren check ich überhaupt nicht. der referenzbaukasten implodiert gleich.
      aus dem ersten graben sind allerdings das muss man zugeben recht viele leute wieder abgewandert.
      bin recht ohne probleme in die 6.reihe abgewandert und das wäre bei einer rh soloshow nicht so leicht möglich gewesen.

    • yaketiyak | vor 904 Tagen, 7 Stunden, 47 Minuten

      @ blackjelly: Hat sich irgendwer ein Radiohead-Hüpfkonzert erwartet? Du vielleicht? Ich jedenfalls nicht.
      @ karamel: (Partiell) ratlos war wohl eher das nicht Radiohead-affine Publikum. Keine grosse Überraschung soweit.
      @ ondrusova: Ach, soweit hergeholt ist der PF-Hinweis nicht (sogar Philipp L'Heritier benutzt ihn), er setzt aber voraus, die Historie beider Bands (vor allem auch die Rezeptionshistorie) zu kennen. Zumal es eine ästhetisch gegenläufige Entwicklung ist. Mir ging es aber um die Bedeutungsschwere, die man solange in Rezensionen hineinpackt, bis die Kiste implodiert. Zuvorderst eine Frage der Zeitströmungen und -Moden. Bleibendes lässt sich erst aus einigem Abstand ausmachen (wohlgemerkt, ich traue RH bleibenden Status zu, ähnlich PF, zumindest für die nächsten Jahrzehnte).

    • yaketiyak | vor 904 Tagen, 7 Stunden, 33 Minuten

      P.S.: Gerade die Resumé-Aussendung des Veranstalters gelesen: "Die nicht umsonst in Indie- und Alternativekreisen über alles geliebte Band hat allen gezeigt, wie ein Festivaltag auf der Race Stage zu Ende gehen muss: nämlich mit einer überwältigenden Liveshow mit bombastischen Lichteffekten und jeder Menge Songs, die unter die Haut gehen. Richtig schön war`s jedenfalls…". Puh.

    • oxymoron | vor 903 Tagen, 12 Stunden, 42 Minuten

      "sogar philipp l'heritier benutzt ihn" ??

    • lheritier | vor 903 Tagen, 11 Stunden, 45 Minuten

      nicht weil ich so wichtig wäre:), sonder weils halt im text oben vorkommt...

    • oxymoron | vor 903 Tagen, 8 Stunden, 38 Minuten

      eh, aber das ist doch eine eher komische entgegnung, wenn jemand schreibt, dass ihm das "pinkfloydisieren" unverständlich ist - es wird doch nicht verständlicher, nur weil's jemand anders auch gemacht hat.

    • lheritier | vor 903 Tagen, 8 Stunden, 24 Minuten

      oh, dann hab ich dich falsch verstanden. dein echter diss kommt dann ja aber eh noch weiter unten:)

    • oxymoron | vor 902 Tagen, 13 Stunden, 58 Minuten

      scuse me, war nicht so gemeint, wie sich's "anliest" - ich les auch deine texte gern, find's nur absolut nicht nachvollziehbar, wenn jemand glaubt, sämtlicher nicht aus deiner feder stammende musikjournalismus auf diesen seiten wäre von geringer qualität (weil ich selbst - geschmackssache - die texte anderer meist mehr schätze), oder "befindlichkeitsjournalismus" wäre nur dann gegeben, wenn viele "ich"s oder autobiographische details vorkommen.

  • danmoodswings | vor 905 Tagen, 15 Stunden, 28 Minuten

    1. waren Bloc Party nach ca. 20 Minuten wirklich sensationell, die Stimmung war für ein Festival (und für das FQ insbesonders) super! hätte mir das gar nicht vorstellen können, im vorhinein...

    2. obwohl mir Radiohead nicht so extrem zusagen musikalisch - die Lichtshow ist genial, könnte auch gut zu NIN passen ;)

    3. Grace Jones auf der Bühne hat mehr Charisma als die ganzen neuen Teeniestars der Neuzeit, Wahnsinn!

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