Erstellt am: 7. 9. 2009 - 17:09 Uhr
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Forum
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post fuer blogger mi eq unter 83.
orthodiox kann mensch mit th schreiben, und das entweder im 2fingersuchsystem oder klassisch. und schoen langsam frag ich mich, ob ihr blogger wisst, wo rechts und links IST??? ein rechtshandiger journalist haelt den bleistift z.b. mit rechts, und rechts ist da, wo der daumen links ist um helge schneider zu zitieren - weil die post da unten namlich nix anderes verdient hat - "LERNEN,LERNEN,LERNENPOPERNEN". und dann gehts alle brav zur wahlurne und lassts polotische positionierung das sein, was sie ist: a. eine freie entscheidung und b. privatsache. mfg,nd,bbc4.
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duden, teil 1.
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zwar etwas spät....
...aber dennoch will ich mich zu diesem äußern:
obwohl blumenau sonst allerorts als ziemlicher kommunisten-fresser auftritt, deffiniert er hier "die linke" als etwas nicht-bürgerliches, also nach klassisch (die bobo-koffer unter euch werden das sicher als "ortodox" bezeichnen) sozialistisch-marxistischer diktion... und ich glaube nicht das sich blumenau selbst zu den liberalen und konsevativen bürgerlichen und den leuten mit der blockwart -mentalität gesellen will...
blumenau, bitte entscheiden! rechts, oder links? weil unpolitisch kannst du nicht sein!... -
wer sind denn die intellektuellen linken im ausland? gysi? die zeit? lafo?
mir fällt spontan grad noch titanic ein.
(gern hätte ich auch andere nationen gebracht, da scheiterts aber an der sprachbarriere)und es gibt sie noch, die linken in österreich, nur werden sie allerorts (auch von fm4) übersehen. der herr hermes soll versuchen jetzt im casino baumgarten was zu feiern.
und da gäbs noch einiges mehr zu berichten, passiert viel zu wenig (das jungendzimmer vom wagenplatz als positive ausnahme)-
@abhorash: ein großer teil der titanic macher und redakteure ist politisch, in der linken und kommunistischen bewegung anzusiedeln! deswegen wird auch in der titanic immer für die "junge welt" geworben, die einzige marxistische, linke tageszeitung des vereinten deutschland!
übrigens macht der großartige wladimir kaminer mittlerweile wahlwerbung für die linkspartei (früher war er grün sympathisant, diesen fehler begeht er wohl nicht mehr...)
man kann gysi und lafo noch so oft als sozialdemagogisch (ungeachtet der falschheit dieser wortwahl) verunglimpfen, es ändert nichts an der rhetorischen und intellektuelen bilanz der zwei "besseren sozialdemokraten"...das intellektuelle in österreich logischerweise auch im "kpö"-lager (interessierte werden wissen, dass es so etwas wie eine kpö-bundespartei nicht mehr gibt) zu finden sind, beweise ich hier:
kurt palm der die nette leit show für phettberg konzipiert hat ist kommunist, kpö-steiermark anhänger... der mittlerweile verstorbene kotan und tohuwabohu-erfinder und regiseur helmut zenker war bis zuletzt kpöler, lotek 64 ist der grazer kpöler georg fuchs und natürlich ehemalige kommunistInnen und nachwievor sympathisantInnen der bewegung wie elfriede jelinek, peter turrini, marlene streeruwitz...
ich hoffe das reicht dir als beweis! ;)
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Martin Blumenau
Der österreichische Matthias Matussek.
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ach bitte
die linke vielleicht nicht.
sozialistisch ist in Ö ja jede partei, andereseits sind auch alle sehr gläubig christlich...
und so weiter
p.s.: Nur damit das mal klar ist die Presse wurde von der CIA mitbegründet, haben sehr wahrscheinlich immer noch ihre Finger dort drinnen.
Und bitte letztlich gibts weder gute noch böse. -
Ab den 70ern gab es in der "linken Szene" bereits den Begriff "roter Faschismus". (Ostblock, China usw).
Sollte erwähnt sein...-
obs du es Faschismus oder Kommunismus nennst ist ja wohl schnurzegal. Das Gewissen der Linken wird durch diese künstliche Abgrenzung wohl etwas erleichtert werden. Klar ist wohl, dass man "links" nicht demokratisch umsetzen kann wie alle bisherigen Versuche uns gelehrt haben. Deshalb läuft alles auf einen totalitären Staat hinaus.
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a geh
die "rechte" tendiert in gleichem maße zu faschistisch-totalitären strukturen.
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a geh
die "rechte" tendiert in gleichem maße zu faschistisch-totalitären strukturen.
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Kommt darauf an, was du unter "rechts" verstehst. "Rechts" im Sinne des NationalSOZIALISMUS, soviel Staat wie möglich, hat sicher das Endziel eines totalitären Staates. "Rechts" im Sinne von mehr Privat weniger Staat (manche würden die Richtung auch als "liberal" bezeichnen) ist kann den Reizen totalitärer Strukturen sicher am wenigsten verfallen.
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vielleicht sollten wir mal die begriffe auseinander dividieren
http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Linke
im gegensatz dazu kann rechts wohl kaum liberal sein.
und die formel "mehr privat, weniger staat" hatten wir schon im alten rom und im ständestaat und eigentlich überall wo das "bürgertum" den staat ansich bildete weil das proletariat nichts zu melden hatte.
also hat sich die reinform des kapitalismus insgesamt schon öfter und grausamer erledigt als alle marxistischen alternativmodelle.
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Linkes Gedankengut, das per se das Kollektiv über den Einzelnen stellt, als liberal zu bezeichen ist für mich Schwachsinn. Sorry.
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Um auch Wikipedia auszupacken:
Der Liberalismus (lat. liber: frei, lat. liberalis: die Freiheit betreffend, freiheitlich) ist eine philosophische, ökonomische und politische Ideologie, die die individuelle Freiheit als normative Grundlage der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung anstrebt.
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individuelle Freiheit als normative Grundlage der ... Wirtschaftsordnung.
nur gut dass wir gerade gesehen haben das exakt das auch nicht funktioniert und "das kollektiv" für das versagen einzelner aufkommen muss.
und "das kollektiv" muss über dem einzelnen stehen weil der einzelne untrennbar mit "dem kollektiv" verwoben ist. ein beispiel: ein ganzer berg gold bringt gar nichts ohne "kollektiv" in dem es mit einer vorstellung von einem gegenwert aufgeladen ist. und solange man nicht als selbstversorgender einsiedler lebt, wird der liberalismus immer an natürliche grenzen stoßen.
klar kann man das hartnäckig ignorieren und von sich selbst regulierenden marktutopien träumen. die realität sieht anders aus.
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Das wird mir zu müßig. Du kannst ja ruhig von Planwirtschaft träumen.
Nur eine kurze Anmerkung: Ob Staats- oder Marktversagen die Wirtschaftskrise verursacht hat ist noch lange nicht raus. Aber lieber alle 10 Jahre eine Krise, als eine Dauerkrise mit Planwirtschaft.
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Echte Linke gab es beim Volksstimmefest.
Die haben zwar die richtigen Ansätze, aber keinerlei Macht. Der richtige Ansatz für eine links-rechts-Diskussion wird eine zwischen absurf viel Besitzenden und massiv Verarmten sein, der richtige Zeitpunkt nach dem Zusammenbruch des Sozialsystems mangels frischem Geld. Solange der Staat das alte System noch über eine massive Neuverschuldung intakt halten kann, ist business as usual angesagt.
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Ich denke eher, sie stellen in vielem die richtigen Fragen (was allerdings mit etwas Grips so schwer auch wieder nicht ist).
Gerade die Antworten erschöpfen sich dann allerdings meist in altbekannten Utopien oder in Phrasen.Sie hatten ihre historische Chance, an vielen Orten der Welt.
Dass sie überall gescheitert sind (meist mit hohem Blutzoll und systematischer Vernichtung aller Strukturen) wird kein Unfall der Geschichte gewesen sein.
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Dieses ganze selbstmitleid und beleidigt sein wenn jemand (ein wenig polemisch) die linken angreift ist wirklich köstlich.
Nebenbei ist es widerlich die ganze arschkricherei zum hr. blumenau in manchen postings. Ich möchte von so manchen nicht seine illusionen rauben aber fakt ist doch das das seit den frühen siebzigern gesellschaftpolitisch und kulturell die linken dominiert haben oder noch oder wieder dominieren.
Ihre anhänger sind in die meisten verwaltungen eingezogen,sie beherrschen den öffentlichen dienst,die erziehungsinstitutionen und die kultur.
Doch es gibt nix neues keinen aufbruch mehr, keine neuen ideen, das einzige, was die linken beschäftigt, ist heute die verteidigung des erreichten. Es herrscht ein wahrer linker konservatismus.-
Die meisten in der medienbranche tätigen fühlen sich eindeutig den linken verbunden, weil es die anderen ja auch sind, weshalb sie aber nimmermüde und immerzu einen heroischen kampf gegen eine feindliche übermacht herauf beschwören.
Nach einer untersuchung von (2004/05) medienwisschaftler siegfried weischenberg,direktor des institutes für journalistik u. kommunikationswissenschaft uni hamburg sieht in deutschland die sympathie der medienschaffenden wie folgt aus: Grüne 35,5%, SPD 26%,CDU 8,7%,FDP 6,8% keine präferenz 19,6% die linke 0,8%. Nicht eimal ein sechstel fühlt sich dem bürgerlichen lager nahe. Also immer locker durch die hose atmen. -
Danke für die Zahlen! Ich hoffe jetzt herrscht endlich Klarheit. Interessant welche Verschwörungstheorie jetzt hervorgekramt wird.
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dir wärs lieber wenn man dir in den arsch kriecht, gell? blöderweise beziehen sich deine zahlen auf deutschland und nicht auf österreich. somit hast dein thema verfehlt, weil's hierzulande wirklich anders ist als im feindlichen ausland! schau mal in deinem ORF-landesstudio vorbei und sag mir, wieviele von denen links stehen?
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Hast irgendwelche Zahlen um das zu belegen? Wenn nicht sind die Zahlen von jumo1704 der einzige ernsthafte Ansatzpunkt. Aber wenn es dir subjektiv zu wenig links in der österreichischen Medienlandschaft vorkommt, dann wird es wohl so sein... Mir kommt es nicht so vor, so what?
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krone zeitung?
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Außer beim Ausländerthema keine rechtslastigkeit zu erkennen.
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wir reden aber von linkslastigkeit. die erkenn ich da nicht, auch nicht beim standart, schon gar nicht in der tiroler tageszeitung, oder beim orf. und dorfer's donnerstalk ist nur special interest und nicht mainstreamtauglich. es gibt eine linkslastige strömung in österreich, keine frage! aber in der hiesigen medienlandschaft gibt's die so gut wie nicht
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Also den Standard würden wohl sehr viele Leute als linkslastig einstufen...
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die süddeutsche würde ich so einstufen. standart ist vielleicht für österreichische verhältnisse linkslastig(er). generell ist es überhaupt nicht auszuschließen das eine große anzahl von medienmachern privat links stehen. nur ihre "produkte" sind dennoch recht an den markt angepasst, dessen abnehmer ja doch überwiegend mitte-rechts sind.
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Folklore, hierzulande, längst.
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