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Musik, Film, Heiteres

Christian Fuchs

Christian Fuchs

Twilight Zone: Film- und Musiknotizen aus den eher schummrigen Gebieten des
Pop.

13. 10. 2009 - 16:31

Chaos regiert

Eine Begegnung mit Lars von Triers "Antichrist".

Heute in der Früh war es endlich so weit.

Vor zwei Wochen hatte ich etwas die Zeit übersehen und rannte dann in die Pressevorführung zum für mich heißest erwarteten Film des Jahres. Nur um dann schweißüberströmt festzustellen, dass ich mich wegen eines verpassten Newsletters im falschen Kino befand.

Damals hätte mein Zustand wahrscheinlich besser zu Lars von Triers neuem Werk gepasst. Nicht nur wegen meiner Abgekämpftheit, sondern wegen eines E-Mails, das mich zuvor schwer verstört hatte. Einer meiner besten Freunde berichtete darin vom Zusammenbruch seiner langjährigen Beziehung, in sehr beunruhigenden, traurigen Worten.

Inzwischen hat er sich glücklicherweise etwas gefangen und redet von einem neuen Beginn. Und ich wagte am heutigen Vormittag, an dem die Sonne hervorblinzelte, einen zweiten Anlauf in Sachen "Antichrist". Gar nicht gehetzt, sondern einfach nur erwartungsvoll.

Antichrist

Ich weiß, dass ich in einem ähnlich gefassten Zustand seinerzeit in "Breaking The Waves" gegangen bin, auch so eine frühe Pressevorstellung. Und ich erinnere mich an das fast wie betrunkene Herauswanken aus dem Saal, das Schluchzen und die Taschentücher um mich herum und auch in meiner Hand, an meine roten Augen und an das schmerzende Tageslicht.

Ich werde nicht vergessen wie mich dieser Film devastierte, wie er den ganzen Tag dunkel einfärbte. Und wie er mir trotzdem oder gerade deswegen das Leben ins Bewusstsein rief, das wirkliche, schmerzhafte, leidenschaftliche und außerordentliche Leben, abseits des Wachkomas, in dem wir alle durch den Alltag treiben. Ich habe "Breaking The Waves" danach sofort in meiner privaten Lieblingsfilmliste weit nach oben gereiht - und bewusst nie wieder angesehen.

Mir fallen auch die Tränen ein, die nach dem Abspann von "Dancer In The Dark" kollektiv im Kinosaal vergossen wurden, dieses schöne gemeinsame Heulritual, dieses melodramatische Fest, gegen das Radiohead-Konzerte wie Kasperltheater wirken.

Und ich denke an mein genüssliches, fieses Grinsen am Ende von "Dogville" und "Manderlay" zurück, beides politische Filme, die den Großteil des so genannten politisch engagierten Kinos wie armselige Seminararbeiten wirken lassen.

Antichrist

Jetzt also "Antichrist". Als der mit Kreide gekritzelte Vorspann auf der Leinwand auftaucht, fällt mir meine Vorfreude ein, als ich zum ersten Mal hörte, dass ausgerechnet Lars von Trier, der große Manipulator, der Poet der puren Unschuld und der reinen Niedertracht, der intellektuelle Anti-Intellektuelle par excellence, einen Horrorfilm drehen würde.

Denn nichts kann der dänische Meisterregisseur so gut wie etablierte Genres - vom Thriller über den Liebesfilm oder das Musical - formal und inhaltlich an einen Endpunkt zu treiben oder auch auf einen gewisse Weise zu vergiften.

Doch dann folgten die erste Berichte aus Cannes. Hasstiraden, Enttäuschung, breite Ablehnung. Wie kann an der Idee, Charlotte Gainsbourg und Willem Dafoe in den deutschen Wald zu schicken und dort mit dem Grauen zu konfrontieren, nur irgendetwas falsch sein, fragte ich mich. Zwei anbetungswürdige Ausnahmetypen, der idealste Schauplatz, dazu noch der Beelzebub und Herr von Trier als Fädenzieher, eine bessere Konstellation gibt es doch nicht.

Aber die Medien geiferten, von Frauenfeindlichkeit, genüsslich inszenierter Gewalt, Dummheit. Erst in den letzten Wochen ist die Stimmung umgeschwenkt, ausgerechnet viele amerikanische Kritiker, sogar der alte und konventionell gestimmte Roger Ebert, feierten den Film. Worauf im Verlauf sogar Teile der deutschsprachigen Presse ihr vernichtendes Cannes-Urteil hinterfragten.

Antichrist

Um es endlich vorwegzunehmen: Ich bin heute nicht bis auf die Grundfesten erschüttert aus der Vorführung gekommen. "Antichrist" hat mich weder zermalmt noch meinen Gefühlshaushalt komplett durcheinandergewirbelt. Schade eigentlich.

Auch dieses gemeine, glucksende Lachen, das mich angesichts des finalen Racheakts in "Dogville" erfasste, blieb aus. Stattdessen spazierte ich in einer seltsam indifferenten Laune nach Hause und versuchte erstmal meine Gedanken zu ordnen.

Bin ich nun so abgebrüht, dass mich all die Quälereien und Verletzungen, die Lars von Trier explizit vorführt, kalt ließen? Möglicherweise. Aber es ist vor allem die immense Schönheit vieler Einstellungen, die dem ultimativen Schrecken entgegensteuern. In atemberaubenden Bildern bringt der Regisseur jene (schwarz-)romantische Faszination für den Wald und seine Bewohner auf den Punkt, die auch durch die Popkultur dieser Dekade geistert.

Märchenhafte Geweihe, Tannen, Rehlein und Hirsche, all das ist ja auf Bandfotos, Albumcovern, Möbeln und Tapeten schon lange omnipräsent, ich selber gehöre zu den Süchtigen, liebe meine Halskette mit dem versilberten Zweig, bin entzückt von Häschen und Füchsen, erspare mir dazu jetzt jede soziologische Erklärung. Wem es ähnlich geht, der wird sich an diesem Film, der wie ein überlanges Fever Ray-Video aussieht, visuell delektieren.

Antichrist

Es ist aber eben auch diese Überästhetisierung, die an Lars von Triers stilisiertes Frühwerk ("The Element Of Crime", "Europa") erinnert, die dem Inhalt von "Antichrist" etwas im Weg steht. Und dann steht sich der Inhalt noch selbst öfter im Weg. Fast schon streberhaft lässt der Regisseur bisweilen Horrorzitate aufflackern, um die Genrekollegenschaft zu übertrumpfen.

Dabei liegt unter all diesen Schichten, dem traumhaften Wald- und Wiesenzauber, den hypnotisierenden Zeitlupen, dem Geflüster über Hexen und, ja, den Satan, etwas viel Spannenderes vergraben.

Eine fatale Beziehungsgeschichte im von Trier'schen Sinn nämlich. Eine schockierende Studie weiblicher Depression und männlicher Paranoia. Die Hölle, das sind Mann und Frau.

"Ich bin ziemlich offen bei der Gleichberechtigung der Geschlechter", sagt der Regisseur im Presseheft zum Vorwurf der Misogynie. "Ich glaube nur nicht, dass sie jemals wirklich passieren wird. Die Geschlechter sind sehr verschieden - oder es würde keinen Spaß machen."

Antichrist

No risk, no fun. Angesichts der zelebrierten Verstümmelungen dieses Films wäre so ein Fazit wohl mehr als zynisch. Aber Lars von Trier ist auch für seinen Sarkasmus bekannt.

Es ist jedenfalls schade, dass "Antichrist" seine eigentlich zwingenden Themen - die absolute Absage an das Zusammensein, das grundlegende Böse im Menschen und der Natur, die Nähe von Sex und Tod - gegen Ende immer mehr dem simplen Grusel opfert. Denn dadurch kommt er, trotz geballter Katastrophen, nicht an die Überwältigungskraft anderer von Trier-Werke heran.

Vielleicht hat das auch mit dem Gesundheitszustand des Regisseurs zu tun, der selber, von einer schweren Depression erfasst, diesen Film nur auf Autopilot drehte. Von einer bloßen surrealen Bildersammlung spricht er im Interview, von verfilmten Träumen, unreifen Fantasien aus seiner Jugend.

"Antichrist" also: Eine milde Enttäuschung oder zumindest kein emotionaler Aufruhr. Aber auch kein blöder Skandalstreifen, sondern ziemlich grandioses Scheitern. Selbst wenn sich Lars von Trier einmal irrt oder danebentritt, dann liegt er immer noch richtig.

Antichrist

"Antichrist" startet ab 5. November in den österreichischen Kinos und wird bei der Viennale gezeigt.

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  • mistersimpson | vor 949 Tagen, 4 Stunden, 41 Minuten

    hab den film auch schon gesehen und mir hat er gefallen. allein das eigentlich fast der komplette film mit nur 2 darsteller auskommt fand ich toll.

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  • nadir | vor 954 Tagen, 14 Stunden, 23 Minuten

    sollte "stars" heissen. oder étoiles... falls dass nicht trop prétentieux ist ;-)

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  • dumichauch | vor 954 Tagen, 23 Stunden, 55 Minuten

    mein persönliches...

    ...lars von trier highlight ist und bleibt die erste staffel von the kingdom, ich werde nie vergessen, wie ich in einem programmkino alle folgen am stück mit nur einer pause gesehen habe! hierfür bleibt er mein held!

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    • ambre | vor 954 Tagen, 12 Stunden, 40 Minuten

      absolut! riget war ein traumhafter wahnsinn, und ich bin total traurig, dass schon soviele darsteller gestorben sind :(

  • dilak | vor 955 Tagen, 2 Stunden, 14 Minuten

    ernsthaft

    ich danke allen die die disziplin aufbringen spoiler zu kennzeichnen.
    danke.

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  • toteraltermann | vor 955 Tagen, 16 Stunden,

    Ist mit Abstand der beste Film dieses Kinojahres.

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    • erynnia | vor 955 Tagen, 15 Stunden, 52 Minuten

      na das will ich ja hoffen, obwohl dieses kinojahr eh schon gut im rennen ist.

    • frankie1972 | vor 954 Tagen, 21 Stunden, 31 Minuten

      wird

      "das weiße band" schwer übertreffen können, aber schauen wir mal...

    • toteraltermann | vor 954 Tagen, 16 Stunden, 18 Minuten

      @frankie: wenn's dich interessiert und dir die 10 € wert ist: im aktuellen Cargo-Heft gibt's einen interessanten Vergleich zwischen Antichrist und Das Weiße Band, zusammen mit einer tiefergehenden Betrachtung von Elfriede Jelinek. Ist für Cineasten durchaus zu empfehlen, trotz des Preises, und außerdem schreibt auch die Frau Rösinger dafür ;)

    • christianfuchs | vor 954 Tagen, 13 Stunden, 35 Minuten

      aha.wo gibt es das cargo-heft?

      ich find den philosophischen unterschied zwischen haneke und von trier schon sehr interessant.

      "das weiße band" war ja der erste haneke, der mir wirklich sehr gefallen hat. weil da noch immer genug "geheimnnis" war. und möglichkeiten eigenes hineinzuinterpretieren.

      ansonsten sind seine filme einfach immer viel zu leicht aufzuschlüsseln. hinter all der eiseskälte verbirgt sich ein glauben an den humanismus, an freud, theweleit, eventuell marx. ein glauben an die aufklärung & die vernunft. haneke ist jelinek und sogar turrini sehr nahe diesbezüglich.

      hätte von trier dagegen "das weiße band" gedreht, dann wären es nicht die eltern, das dorf und die umstände, die die kinder zu ihren taten treiben. von trier glaubt an ein grundsätzliches böses im menschen. er steht nietzsche, bataille & de sade näher.

      "das weiße band" erzählt von den abwegen des menschen. "antichrist" ist eine grundsätzliche absage an das menschsein.

    • kleinerrollhügel | vor 954 Tagen, 13 Stunden, 19 Minuten

      wow, das hast du schön gesagt, das haneke-von trier ding.
      haneke ist ein pädagoge, von trier ein bös-grinsendes rumpelstilzchen

    • toteraltermann | vor 953 Tagen, 23 Stunden, 59 Minuten

      @christian: wo's das in in Wien bzw. Österreich gibt, kann ich leider nicht genau sagen. In D hab ichs im Bahnhofsbuchhandel bekommen.

      Andere schöne Sätze im Bezug auf die beiden:

      "Haneke als Regisseur - immer schon - der protestantischste aller Protestanten" (Ekkehard Knörer, filmzentrale.com)

      "Lars von Trier, der katholische Konvertit, steht in der Linie der Künstler der Romantik, die, wie Clemens von Brentano, erschreckt von einer gottlosen Welt, die Flucht in einen Glauben antraten." (Jutta Brückner, epd Film)

      "Entscheidend ist allein, dass Lars von Trier den orthodoxen Kinozusammenhang von Inhalt und Form, den Michael Haneke deutlich zugunsten der Form aufkündigt, von der Seite des Inhalts her zerreißt" (Bert Rebhandl, Cargo)

    • christianfuchs | vor 950 Tagen, 23 Stunden, 11 Minuten

      zitat lars von trier 2009

      "religion allgemein ist großer mist, soviel weiß ich." (aus dem presseheft zu "antichrist")

  • konraider | vor 955 Tagen, 19 Stunden, 14 Minuten

    Richtig Schiss hatte ich, in Erwartung dessen, was da auf mich losbrechen würde, als ich neulich im Kino Platz nahm um mir denselbigen Film anzuschaun. Die grandiose Anfangssequenz gehört für mich zum Besten, was das Kinojahr bisher gebracht hat. Förmlich zogen mich diese gewaltigen Bilder in den Film rein. Und ja ich muss es sagen, durch diese feenhafte Überzeichnung, machte es auch irgendwie Spaß, den beiden zuzuschauen, wie sie aneinander scheitern, ich konnte keinen Anteil nehmen (wie zB bei Dancer in the Dark). Natürlich hab ich den Schluß mit all den Menschen nicht geschnallt, wenn jemand einen Tip hat.. bittesehr ..!

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    • christianfuchs | vor 955 Tagen, 16 Stunden, 25 Minuten

      achtung SPOILER

      all die menschen waren frauen, das ist zumindest mal ein hinweis...weitere diskussionen hier zu führen ist schwierig, so lange vor dem start...

    • harald123 | vor 955 Tagen, 16 Stunden, 20 Minuten

      lustig: ich hatte eben mit freunden eine ausufernde facebook-diskussion über diese szene. fazit:

      -- spoiler --
      offenbar hat diese ominöse sternenkonstellation gepasst und die hexen, über die SIE ihre diplomarbeit geschrieben hat, haben SIE in ihre gemeinschaft aufgenommen.
      -- spoiler ende --

      aber ist das in wahrheit nicht völlig egal? ich meine, ein film, der aus traumbildern und fantasien besteht, jugendlichen, unreifen fantasien noch dazu, muss nicht bis ins letzte detail analysiert, interpretiert und "verstanden" werden.

      lieber lasse ich filme auf mich wirken. und 'antichrist' HAT gewirkt.

    • harald123 | vor 955 Tagen, 16 Stunden, 9 Minuten

      ein ergänzender dvd-tipp: 'vinyan' von fabrice du welz. nahezu identisches thema: paar verliert sohn und wird von depression und paranoia (und höheren mächten?) auseinander dividiert. aber nicht im deutschen wald, sondern im burmesischen dschungel. und die mysteriöse massenszene gibt's da auch ...

    • erynnia | vor 955 Tagen, 15 Stunden, 48 Minuten

      oh gott, bei all dem vorgeschmack, den ihr da liefert, rinnt mir ja das wasser im mund zusammen. mittlerweile denke ich ja, dass wahrscheinlich gerade bei diesem film mit dieser thematik das ausbleiben des "teilnahme-sogs" (im gegensatz zu dancer in the dark, breaking the waves) bzw. die überzeichnung noch zusätzlich einen kick liefern. ich freu mich schon so.

    • toteraltermann | vor 955 Tagen, 15 Stunden, 22 Minuten

      Lascia ch´io pianga
      Mia cruda sorte,
      E che sospiri
      La libertà.
      Il duolo infranga
      Queste ritorte
      De´ miei martiri
      Sol per pietà.

    • christianfuchs | vor 955 Tagen, 15 Stunden, 15 Minuten

      harald, hab ich nicht mal aufgeschnappt, dass du auch "possession" vom großen zulawski verehrst? ist auch einer meiner all time-favorites & wäre ein schönes doublefeature mit "antichrist", im sinne von: sich das horrorgenre schnappen, es auseinandernehmen, vereinnahmen und daraus ein ultimatives beziehungsdrama machen.

      hier gainsbourg, dort adjani. beide unglaublich gut, agierend bis zur selbstaufgabe.

    • harald123 | vor 955 Tagen, 14 Stunden, 58 Minuten

      ja, das hast du richtig aufgeschnappt. ich hab mich bei antichrist mehr als einmal an den großen klassiker von zulawski erinnert gefühlt - der übrigens diesen herbst endlich eine angemessene dvd-veröffentlichung erfahren soll.
      http://www.bildstoerung.tv/blog/?p=108

    • konraider | vor 955 Tagen, 12 Stunden, 44 Minuten

      dank euch für die Antworten, da geht mir dann ein lichtlein auf !

    • nadir | vor 955 Tagen, 3 Stunden, 7 Minuten

      hm, ich habe von "posession" schon 2 gute dvd-versionen, mit audio-commentar von zulawski &c... mal abwarten, ob die neue bildmaessig deutliche verbesserungen bringt (obwohl die beiden, die ich habe, ohnehin sehr gut sind)...

    • harald123 | vor 955 Tagen, 2 Stunden, 16 Minuten

      zulawski

      unfassbar dumpfes revolverblatt. aber so hab ich den regisseur seinerzeit entdeckt:
      http://www.kiosk-sophiemarceau.com/Kinohit/Kinohit199009t.html

    • nadir | vor 954 Tagen, 16 Stunden, 55 Minuten

      ich hab' mal ne e-mail von sophie marceau bekommen, aber das ist eine andere geschichte...

    • harald123 | vor 954 Tagen, 15 Stunden, 33 Minuten

      @nadir: erzählen!

    • nadir | vor 954 Tagen, 14 Stunden, 24 Minuten

      kurzfassung: ich hab' ein interview von ihr von frz. auf engl. uebersetzt. nicht nur hat sie's auf englisch gelesen, sie hat sich auch die muehe gemacht mir eine mail zu schicken, um mich wissen zu lassen, dass sie in der engl. fassung praetentioes klaenge. ich habe mir erlaubt zu antworten, dass ich eben mein bestes taete, den originalton auch in der uebersetzung zu treffen. seltsamerweise habe ich daraufhin nichs mehr von ihr gehoert ;-))
      [bisschen eitel ihrerseits kam mir das schon vor - das einzige mal, dass mir sowas passiert ist - aber was soll's, ich nehme an stras muessen um ihr image besorgt sein].

  • screenshot33 | vor 955 Tagen, 20 Stunden, 15 Minuten

    "... vom Zusammenbruch seiner langjährigen Beziehung ..."

    Das muss am Jahr liegen. Allein ich kenn jetzt schon mehrere Fälle wo sich Leute nach Jahren getrennt haben.

    Das bestärkt mich natürlich in meiner Ansicht, dass Menschen zu allermeist nicht für einander gemacht sind sondern hauptsächlich deshalb Beziehungen eingehen weil sie angst vor dem allein sein haben.

    Freu mich schon auf Antichrist. Und seis der schönen Bilder wegen.

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    • screenshot33 | vor 955 Tagen, 20 Stunden, 14 Minuten

      ... am Jahr 2009 liegen. Meinte ich.

  • nadir | vor 955 Tagen, 20 Stunden, 16 Minuten

    ueberaesthetisierung wie im fruehwerk! wunderbar! jetzt freu' ich mich als "element of crime"/"europa"-aficionado gleich noch mehr auf den film!

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