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Rafael Reisenhofer

Rafael Reisenhofer Osnabrück

Mein Leben als Zukunft. Erfahrungen aus erster Hand, Meinungen zu praktisch allem.

25. 10. 2009 - 14:06

Zum politischen Auftrag meiner Generation

Wir lassen uns nicht verarschen, wir werden die Solidarität entdecken.

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  • viktualiapfefferminz | vor 136 Tagen, 22 Stunden, 28 Minuten

    Danke...

    ... für diesen Artikel und für das Offenlegen deiner Gedankengänge. Schwierig, dieses komplexe Thema zu behandeln. Auch ich habe das Gefühl, als wäre 2009 ein Umbruchsjahr. Mal sehn.

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    • rafael | vor 136 Tagen, 15 Stunden, 19 Minuten

      danke auch fürs lesen. außerdem kickt beim lesen deines nicks auch nachm zehnten mal noch ein wenig behütete kindeheits sentimentalität ein. super!

  • duzur | vor 137 Tagen, 5 Stunden, 1 Minute

    Spannende Ansätze

    Eine menschenwürdige Grundsicherung wird unumgänglich sein. Der Spruch "Wer wird dann noch um wenig Geld die Drecksarbeit machen?" ist zynisch und menschenverachtend. Solidarisch wäre z.B. die Drecksarbeit in kleinen Portionen auf Alle zu verteilen.
    Mich wundert es nicht, dass es so wenige Kinder in die Welt gesetzt werden, mich wundert es, dass es überhaupt noch welche gezeugt werden... Verantwortungsbewußt (was man früher selten war) ist es bedenklich in die Welt deren Probleme wir heute besser überblicken als je zuvor, Kinder zu gebären. Eine solidarische Gesellschaft und stabilere Aussichten (falls die überhaupt möglich sind) hätten sicher auch diesbezüglich eine positive Wirkung.

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  • reneg | vor 137 Tagen, 21 Stunden, 17 Minuten

    "Wir lassen uns nicht verarschen. Wir verarschen einfach weiter."

    ...wäre die passendere Überschrift

    Auf dieses Posting antworten
    • rafael | vor 137 Tagen, 15 Stunden, 56 Minuten

      ich weiß schon, don't feed the troll und so.

      aber nach den ganzen knackigen anpatzereien würd mich schon interessieren, ob du bezüglich wesen und zukunft meiner generation eine echte gegenmeinung auch hast, beziehungsweise muße, die auszuformulieren?

    • turroq | vor 137 Tagen, 1 Stunde, 56 Minuten

      vielleicht hätte er die. Aber das senderinterne Ministerium für
      Wahrheit war wieder schneller. Gell.

    • fightclub | vor 137 Tagen, 1 Stunde, 24 Minuten

      hat er nicht. auch nicht, wenn man ihm alle zeit der welt gibt.

  • perrymason | vor 137 Tagen, 21 Stunden, 48 Minuten

    Word up!

    Auf dieses Posting antworten
    • reneg | vor 137 Tagen, 21 Stunden, 19 Minuten

      ur!

  • rautavaara | vor 137 Tagen, 22 Stunden, 45 Minuten

    Sehr guter Artikel.

    Allerdings habe ich bei der derzeitigen Diskussion das Gefühl, dass manch unangenehme Zusammenhänge ausgeblendet werden. In der Tat ist der Arbeitsmarkt und die Zukunftsperspektive der 'Generation Praktikum' recht trist, aber ist das zu großen Teilen nicht einfach die Konsequenz daraus, dass viele von uns eben ihre Ausbildung an Neugierde und Interesse orientieren, und nicht an den Anforderungen des Arbeitsmarktes. Natürlich ist die Angst vor ungesicherter Pension und Überalterung der Gesellschaft real, aber liegt es auch nicht daran, dass viele von uns es vorziehen, aus hedonistischen Überlegungen kinderlos zu bleiben?
    Der Wechsel von Ellbogenmentalität zur Solidarisierung ist wünschenswert, aber die Selbstreflexion sollte dabei auch nicht auf der Strecke bleiben.

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    • rafael | vor 137 Tagen, 14 Stunden, 29 Minuten

      was du in deinem ersten punkt ansprichst, ist wohl das klassische "schöne neue welt"-problem. wir wünschen uns eine gesellschaft, in der jeder komparistik studieren und glücklich werden kann. gleichzeitig wärs aber schon toll, wenn auch in zukunft irgendwer früh aufstehen und den müll vor meiner haustür wegbringen würd. wirklich was sinnstiftendes kann ich da auch nicht dazu sagen. ist scheisse. roboter vielleicht.

      was man schon sagen kann ist, dass eine von oben krampfhaft verordnete trimmung aller studienrichtungen auf wirtschaftliche verwertbarkeit sicher nicht der beste ansatz ist. und eben (und das ist ja teilweise auch thema meines textes) eine art wortbruch an unserer generation.

      zur überalterung: dass mit steigendem wohlstand die lust an kindern sinkt, ist ein bekanntes phänomen. hedonismus würd ich da aber gar nicht so als hauptgrund sehen. erstens fällt eben ab einem gewissen level die notwendigkeit von kindern als arbeitskräfte weg. zweitens steigt mit der allgemeinen bildung meist auch das wissen, woher die kinder kommen und wie sie eventuell verhindert werden können, bzw. spielen irgendwelche kruden religiösen vorschriften nicht mehr so eine rolle. drittens ist es schwer, auf kinder zu schauen, wenn beide partner arbeiten müssen, um den haushalt halbwegs...

    • rafael | vor 137 Tagen, 14 Stunden, 29 Minuten

      ...halbwegs zu erhalten. hier spielt auch die abkehr von der großfamilie eine entscheidende rolle. und viertens ziehen viele eltern es vor wenigen kindern (bzw. einem kind) das volle programm (aufmerksamkeit, skiausrüstung, gute schule, studium usw. usf.) bieten zu können, anstatt vielen einen kompromiss.

  • judithgruber | vor 138 Tagen,

    ich kann mich sehr gut erinnern an dieses gefühl der enttäuschung als ich damals selbst auszog (aus meinem wohligen elternhaus) um das fürchten zu lernen. die welt war nicht so wie man mir in medien und schule erzählt hatte. ich fiel hart und ich musste lernen mich wieder aufzurappeln und weiterzumachen. ich kann heute nicht sagen wer an diesem mißverständnis schuld trägt, aber ich weiss das ich ohne meine mißerfolge wohl eine sehr oberflächliche person geblieben wäre. viele haben heute eine schöne kindheit und werden von ihren eltern geliebt und beschützt und einerseits ist das gut, aber andererseits bringt es meist früher oder später ein unangenehmes erwachen. ich will damit nicht die zustände an österreichs unis rechtfertigen, oder die prekären arbeitsverhältnisse der generation praktikum negieren. ganz im gegenteil, die existieren. aber ich meine, das im scheitern und in der enttäuschung wachstum liegt und wie du (rafael) schon oben schreibst, man aus der trotzphase herausmuss um tätig zu werden für was auch immer einem am herzen liegt. insofern kann vielleicht der aktuelle unistreik als ein weiterer schritt in der überwindung der schockstarre verstanden werden.

    Auf dieses Posting antworten
    • rafael | vor 137 Tagen, 20 Stunden, 55 Minuten

      antwort siehe oben. danke jedenfalls für das posting, weil sonst hätt ich den artikel wohl ohne jede referenz zu den uniprotesten stehen lassen und das wär glaub ich ziemlich ignorant gewesen.

      außerdem sorry, dass du 2 stunden lang mit "stockstarre" zitiert wurdest...

    • judithgruber | vor 137 Tagen, 18 Stunden, 58 Minuten

      haha, stockstarre wäre dann ja doch was ganz anderes:). stimme dir bei den letzten beiden absätzen zu und bin schon sehr gespannt wie sich die proteste weiterentwickeln. aber es macht doch den anschein als ob die generation praktikum genug wissen und können (siehe online live video übertragung, webpage, allgemeine organisation) angesammelt hat um minister hahn noch etwas länger auf trab zu halten.

    • reneg | vor 137 Tagen, 18 Stunden, 54 Minuten

      online live video übertragung, welch maß an sophistication. Echte Könner am Werk.

  • reneg | vor 138 Tagen, 35 Minuten

    Ihr habt immer nur weggesehen
    es wird immer so weitergehen
    gebt endlich auf - es ist vorbei!
    Ihr habt alles falsch gemacht
    habt Ihr nie drüber nachgedacht?
    gebt endlich auf- es ist vorbei!

    Auf dieses Posting antworten
    • fightclub | vor 137 Tagen, 18 Stunden, 54 Minuten

      auch wenns eigentlich egal ist, aber wer genau ist "ihr"?

    • reneg | vor 137 Tagen, 18 Stunden, 51 Minuten

      das mußt du den neuerdings weißgewandeten Distelmeyer fragen, ich befürchte sein ihr weicht erheblich von meinem ab

  • reneg | vor 138 Tagen, 2 Stunden, 11 Minuten

    typisches Blablah für linke Klassensprecher und Lieblingsschüler der SPÖ-Lehrer. Rex dir dein "Wir" ein. "Ihr" seid nichts weiter als das blasse Echo dieser Vollkasko-Spießergeneration, der wir die Suppe verdanken.

    Auf dieses Posting antworten
    • reneg | vor 138 Tagen, 2 Stunden, 10 Minuten

      hoffentlich werd ich mal 1420 mal wertvoller als mein durchschnittlicher Angestellter. Ich arbeite daran. Get lost.

    • reneg | vor 138 Tagen, 2 Stunden, 4 Minuten

      und der letzte mit dem ich mich solidarisieren werd ist: Typus klugscheißender Bobo auf Politik-Karrieretrip. Nichts zu sagen, das aber mit Pathos.

    • wedge75 | vor 138 Tagen, 1 Stunde, 54 Minuten

      wirst sicher nicht. allein mit diesen kurzen postings wirst niemals wertvoller sein als ein staubkorn eines kieselsteins.
      und wenn du dann ganz allein mit deinem ach so wertvollen whatever bist, menschlich vollkommen versagt hast, weinst und keiner zu dir steht, dann wird auch die fette kohle auf deinem konto genau null wert sein.
      nicht alles, was einen wert hat, muss auch einen preis haben.

    • reneg | vor 138 Tagen, 1 Stunde, 33 Minuten

      Ich bin nicht allein und werds nie sein, fette Kohle inklusive. Vor allem aber möchte ich von eurem miefigen Bobo-"Wir" so weit wie möglich entfernt sein. Alles an euch ist hassenswert.

    • reneg | vor 138 Tagen, 1 Stunde, 30 Minuten

      tragisch genug dass ich mir mit euch den Musikgeschmack teilen muß. Ansonsten möchte ich am liebsten weniger als nichts mit euch zu tun haben. Fuck you hard, "wir". Danke.

    • wedge75 | vor 138 Tagen, 1 Stunde, 6 Minuten

      ach, morb, du entlarvst dich immer wieder

    • rautavaara | vor 137 Tagen, 22 Stunden, 54 Minuten

      Ist das nun Satire oder Real-Satire?

    • reneg | vor 137 Tagen, 21 Stunden, 21 Minuten

      you are losing and you know it

    • fightclub | vor 137 Tagen, 18 Stunden, 55 Minuten

      er hat recht. das land geht vor die hunde, nicht mal der morb hats noch drauf.