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Musik, Film, Heiteres

Markus Zachbauer

Markus Zachbauer

Bildung und Einbildung, die Herrscher der Welt. Lifelong Learning in der FM4 Internet-Redaktion.

5. 11. 2009 - 14:04

"Freie Bildung für alle"

Ein bundesweiter Aktionstag soll es werden, wenn möglich mit nochmal mehr TeilnehmerInnen als vergangenen Mittwoch. Hotspot der Studierendenproteste: Der Wiener Gürtel

Die Uniproteste auf FM4

Und alles im Überblick auf fm4.orf.at/uni

Nach der doch für einige überraschend hohen Beteiligung an der Wiener Bildungsdemo von letztem Mittwoch baut man diesmal vor. Genau zwei Wochen, nachdem die Proteste für einen frei(er)en Hochschulzugang und bessere Bedingungen an den Universitäten mit der Besetzung des Wiener Audimax begonnen haben, soll heute, Donnerstag, ein großer "Aktionstag für Freie Bildung" stattfinden.

Jede Menge Absperrgitter stehen rund ums Wissenschaftsministerium bereit, parkende Autos sind nicht gerne gesehen.

Abschleppzone
Autos werden abgeschleppt

Zäher Start im Morgennebel

Es könnte ein langer, kalter Tag werden. Das Wetter haben die Studierenden dabei jedenfalls nicht auf ihrer Seite. Zumindest in Wien steht ihnen ein vernieselter Novembertag bevor. Die ersten als Vorspiel gedachten Aktionen verliefen dann hier auch ohne sehr große Publikumsbeteiligung: Etwa 60 SchülerInnen statteten dem Bildungsministerium um 9 Uhr früh einen Besuch ab, 50 Wecker klingelten bei einer Medienaktion der ÖH vor dem Bundeskanzleramt Werner Faymann aus seinem "Bildungspolitischen Schlaf", eine gemeinsame Aktion von SchülerInnen und BesetzerInnen des Audimax fiel dem Nebelwetter am Vormittag ganz zum Opfer. Stattdessen zogen Studierende und Lehrende der Theater-, Film und- Medienwissenschaft in ein Lokal am Minoritenplatz, das auch Kantine von Bildungs- und Wissenschaftsministerium ist und machten dort mit Mit "Lasst uns nicht verhungern"- und "0,05 Quadratmeter pro Student"-Aufklebern auf sich aufmerksam.

Die Schülerdemo am Aktionstag für Freie Bildung.

Medienwirksam waren die Aktionen der letzten beiden Wochen allemal. Das Meinungsforschungsinstitut IMAS bescheinigt den Protesten einen bemerkenswerten Bekanntheitsgrad von 96%.

Einen Rückblick auf 14 Tage Uniproteste hat Arthur Einöder zusammengestellt:

Demonstrationen

On Air
Berichte von den Studierendenprotesten an diesem Aktionstag gibt es ab 15 Uhr in FM4 Connected und ab 19 Uhr in der Homebase.

Für den Nachmittag und frühen Abend kann man allerdings mit den Erfahrungen der letzten Wochen doch mit deutlich mehr TeilnehmerInnen rechnen.

In Wien werden zwei Demonstrationszüge jeweils um 16 Uhr vom Hauptgebäude der TU am Karlsplatz und von der Universität am Karl-Renner-Ring weg zu einem gemeinsamen Treffpunkt am Urban-Loritz-Platz führen. Dort wird ab 18 Uhr eine Abschlusskundgebung stattfinden, gegen 19.30 werden Attwenger auf der Bühne stehen.

Ebenfalls um 16 startet eine Demonstration in Graz. Dort zieht man von der Karl Franzens Uni zum Hauptplatz.

In Salzburg startet eine Prozession unter dem Motto „Hahn trägt die Bildung zu Grabe“ um 16 Uhr am Geswi-Gebäude am Rudolfskai.

Die Demonstration in Linz startet um 17:30 Uhr und geht vom Volksgarten über die Landstraße und den Hauptplatz zum AEC Platz.

Keine großen Demonstrationen, sondern kleinere Aktionen sind auch in Klagenfurt und Innsbruck geplant.

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Forum

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  • einoeder | vor 15 Tagen, 13 Stunden, 37 Minuten

    jössas und achtung

    wer findet den fehler im audio-beitrag? zu gewinnen: protest.

    Auf dieses Posting antworten
    • christianlehner | vor 15 Tagen, 12 Stunden, 8 Minuten

      "vorgehensweise"?

    • polanoid | vor 15 Tagen, 11 Stunden, 29 Minuten

      bildende statt angewandte...

    • pixacao | vor 15 Tagen, 10 Stunden, 16 Minuten

      shit, zu spät - und dabei wollt ICH den protest gewinnen ... trostpreis? uni-brennt-sticker vielleicht??

  • johnny13 | vor 15 Tagen, 14 Stunden, 6 Minuten

    warum hört man eigentlich bei den wortmeldungen vor ort immer so viele teutonen?
    will fm4 da den hörer extra desensibilisieren oder ist der deutschen-anteil unter den studis in ö. schon bei 50%

    Auf dieses Posting antworten
    • 81eas | vor 14 Tagen, 17 Stunden, 10 Minuten

      der anteil liegt bei 6%

      und das die kolleg_innen sich öfters zu wort melden mag u.a. daran liegen, dass die dinge die jetzt so lautstark gefordert werden, erst langsam handlungen provozieren.
      während bei den studis die aus dem benachbarten ausland nach wien gekommen sind, bereits zuvor zu einer viel radikaleren handlung geführt hat - nämlich dem wohnortswechsel über die grenze hinweg!
      sprich: sensibilisierung durch persönlicher erfahrung vermischt mit einer berechtigten kritik an herrschenden zuständen, lässt einen wohl eher öffentlich an mikrofone treten.

    • elvishasleftthebuilding | vor 14 Tagen, 11 Stunden, 18 Minuten

      Wären sie in Deutschland aktiv geworden, statt hier und jetzt einen auf dicke Hose zu machen, dann hätten sie nicht übersiedeln müssen - selber schuld!
      Wir sollten nur Personen zum Studium zulassen, die auch in Deutschland studieren dürfen.

      Schließlich gilt das auch im beruflichen Alltag - EU-Freizügigkeit hin oder her, die Qualifikation entscheidet, nicht das Wollen.

  • os84 | vor 15 Tagen, 14 Stunden, 7 Minuten

    hm..

    das bild oben hinterlässt gemischte gefühle. tolle momentaufnahme einerseits, rote flaggen andererseits. ich hoff das politische gleichgewicht der bewegung kippt nicht zu stark in eine richtung..

    Auf dieses Posting antworten
  • balancepoint | vor 15 Tagen, 15 Stunden, 26 Minuten

    UNIted we stand

    Rebellion gibt es nicht zum Download - Wir sehen uns auf der Straße!

    Auf dieses Posting antworten
  • ipood | vor 15 Tagen, 15 Stunden, 48 Minuten

    wieder einmal...

    eine Demo, die als Pendlerschreck fungiert: Die Studis auf den Straßen hätten mir mehr imponiert wenn sie sich heute vor das Praterstadium stellen, und den Rapidfans den Zugang verwehren... wär mal was anderes als ständig Autofahrer am Sack gehen...

    Auf dieses Posting antworten
    • jimihendrix87 | vor 15 Tagen, 15 Stunden, 30 Minuten

      warum scheinen Staus die einzige Angst der Österreicher zu sein? Als würde das Auto das einzige Fortbewegungsmittel in der Stadt sein

    • ipood | vor 15 Tagen, 15 Stunden, 25 Minuten

      manche...

      müssen aus der Stadt raus.... haben nach einem anstrengenden Arbeitstag frecherweise das Bedürfniss nach Familienleben...

    • tom1305 | vor 15 Tagen, 14 Stunden, 45 Minuten

      und das familienleben gibts nur wenn man mit dem auto kommt?

    • johnleehookerelectro | vor 15 Tagen, 13 Stunden, 14 Minuten

      um die grösste massenschlägerei der 2ten republik zu provozieren?
      entbehrt sich bisl der logik undso ..nöm

    • sammyjenkins | vor 15 Tagen, 9 Stunden, 9 Minuten

      naja, mal abgesehen von der vorprogrammierten schlägerei: was wäre das für ein statement die rapidfans vom stadion fernzuhalten?

      "uns soll freie bildung verwehrt werden, also soll euch der eintritt ins stadion ebenso verwehrt werden" !?

      steht irgendwie in keinem verhältnis zu der sache

    • zorro69 | vor 15 Tagen, 6 Stunden, 56 Minuten

      armer ipood... vollkommen verständlich natürlich dachte ich mir, als ich gschmeidig mit meinem radl zu meiner familie nach haus gegondelt bin

  • pixacao | vor 15 Tagen, 16 Stunden, 14 Minuten

    'besetzung minoritenstüberl'

    Promi-Koch Andreas Wojta - auch bekannt aus der ORF-Sendung "Frisch gekocht" - hat nichts gegen die Proteste in seinem Lokal einzuwenden: "Ich finde die Aktion toll. Wenn man Anliegen hat, soll man auch dafür eintreten." (standard.at)

    Auf dieses Posting antworten
    • schwedenschwein | vor 15 Tagen, 14 Stunden, 24 Minuten

      wer hat schon was gegen umsatz ? :)

      aber schreit nach ner parodie in der nächsten wö-folge.

    • pixacao | vor 15 Tagen, 10 Stunden, 22 Minuten

      ach, ich hoffe, wir werden nicht so lange warten müssen; andi, die profihumorkanone, als die wir ihn kennen und schätzen gelernt haben, wird diese angelegenheit wohl in seiner eigenen sendung angemessen auszuschlachten wissen ;)