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Christian Stiegler

Christian Stiegler

Doktor für grenzwertiges Wissen, Freak-Shows und Musik, die farblich zu Herbstlaub passt.

14. 1. 2010 - 17:05

"Feiernde, saufende und zerstörende Chaoten"

Dominik Nepp, der Bundesobmann des Ring Freiheitlicher Jugend, im Interview über HC Strache als Bundespräsidenten und wer die wahren Ausländer in Österreich sind.

Eine Woche lang blicken wir mit den SprecherInnen der politischen Jugendorganisationen in die Zukunft der Parlamentsparteien:

Diese Woche sprechen wir jeden Tag mit einem Vorsitzenden der Jugendorganisationen der Parlamentsparteien über ihre politischen Ziele im Jahr 2010. Heute ist Dominik Nepp, der Bundesobmann des Ring Freiheitlicher Jugend, an der Reihe. Auch er blickt gespannt nach Klagenfurt, wo am Samstag der Parteitag der Freiheitlichen Partei Kärnten (FPK) stattfindet, die sich von dem BZÖ abspalten und unter das Dach der FPÖ zurückkehren möchte.

Dominik Nepp (Ring Freiheitlicher Jugend)

Dominik Nepp

Dominik Nepp hat die Position des Bundesobmanns des RFJ seit September 2009 inne, der 27-jährige Student der Rechtswissenschaften folgt dem umstrittenen Johann Gudenus. Sein Vorgänger hat mit provokanten Forderungen wie der Einführung einer Steuer für Verhütungsmittel zur Geburtenkontrolle oder dem Wunsch nach einer "voll einsetzenden Umvolkung" immer wieder für Furore gesorgt. Ein Weg, den Dominik Nepp durchaus fortsetzen möchte. Im Interview wünscht sich Nepp die Zusammenführung des dritten Lagers und hält HC Strache für jede politische Führungsrolle geeignet: egal ob als Wiener Bürgermeister oder Bundespräsident.

Während Dominik Nepp die protestierenden Studierenden im Audimax einst als "feiernde, saufende und zerstörende Chaoten" bezeichnet hat, macht er für die Fehler im Bildungssystem vor allem die Ausländer verantwortlich. Das Niveau sinke nicht nur in berufsbildenden Schulen, was vor allem dem Handwerksberuf schaden würde, sondern bereits in der Volksschule, wo Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen den Unterricht aufhalten würden. Eigene Deutschklassen für Ausländer seien die Lösung. Die Befürchtung der daraus folgenden Isolation der nicht-muttersprachlichen Kinder teilt Nepp nicht.

"Wir verlangen zuerst Deutsch dann Schule. Das beginnt bereits im verpflichtenden Kindergartenjahr, wo geschaut wird, ob die Kinder die deutsche Sprache genügend können, um dem Regelunterricht in der Volksschule dann folgen zu können. Ist das nicht der Fall, sehen wir es als besser an, dass diese Schüler dann in eigenen Deutsch-Lernklassen unterrichtet werden, in denen sie so lange bleiben, bis sie dem Regelunterricht folgen können."

Beim Thema Asyl verstehe Nepp nicht, warum viele Menschen aus dem Ausland ausgerechnet nach Österreich fliehen.

"Wenn ich aus Österreich aus irgendwelchen Gründen flüchten müsste, werde ich sicher schauen, dass ich irgendwo unterkomme, was so nah wie möglich an Österreich ist, weil ich ja wieder nach Österreich zurückkommen will."

Obwohl er HC Strache als Bundespräsident bevorzugen würde, wird sich Dominik Nepp trotzdem "Bock for President" im Kino ansehen.

Das ganze Interview mit dem RFJ-Bundesobmann

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  • longshanks | vor 757 Tagen, 12 Stunden, 11 Minuten

    beim nepp würd a bissl a aufklärung,

    wie die welt so läuft (und nebenbei auch a geschichtsauffrischung) net schaden!

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  • sicklikejosef | vor 758 Tagen, 2 Stunden, 32 Minuten

    Noch ein paar leistungsfeindliche Sozialschmarotzer wie der

    und wir können diesen Staat endgültig abschreiben.

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  • winnetou2 | vor 758 Tagen, 6 Stunden,

    nur falls der junge mann das liest:

    die meisten flüchtlinge flüchten in nachbarländer. länder wie pakistan, mali, uganda etc nehmen hundertmal mehr flüchtlinge als österreich auf. keine ahnung wie der junge mann darauf kommt dass so viele flüchtlinge "ausgerechnet nach österreich" wollen. vielleicht ein bissl weniger kronenzeitung lesen, statt dessen über die fakten informieren?

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  • circles | vor 758 Tagen, 6 Stunden, 55 Minuten

    "Wir verlangen zuerst Deutsch dann Schule"

    bitte gebts den armen buben nachhilfe in deutsch, damit sie endlich in die schule dürfen :)

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  • heimatstolz | vor 758 Tagen, 6 Stunden, 57 Minuten

    guter mann mit interessanten lösungsansätzen.
    nur weiter so.

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  • alexwagner | vor 758 Tagen, 7 Stunden, 55 Minuten

    Sich

    über die Reife eines Menschen echauffieren und gleichzeitig "Nepp-Depp"-Wortspiele bringen...

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  • dumpfschädel | vor 758 Tagen, 8 Stunden, 13 Minuten

    27 jahre alt? sicher? das ist ja grotesk! schelmisch grüßt die pisa studie...

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    • cheguevarawithblingon | vor 754 Tagen, 7 Stunden, 44 Minuten

      kann bestätigen, dass er 27 ist. kann auch bestätigen, dass er jedes jahr in der schule mindestens eine nachprüfung hatte, in Deutsch regelmässig fetzen schrieb und er dürfte noch immer im ersten abschnitt von jus sein, laut letztem stand.
      kann auch bestätigen, dass er ein super mitläufer und nachtwächter ist..und sonst auch eher eine pfeife.

  • qubert | vor 758 Tagen, 12 Stunden, 50 Minuten

    Das darf nicht wahr sein....

    Beim Thema Asyl verstehe Nepp nicht, warum viele Menschen aus dem Ausland ausgerechnet nach Österreich fliehen....
    Lernen, Lernen, Popernen!!

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  • elmarbatliner | vor 758 Tagen, 13 Stunden, 5 Minuten

    von wegen deutsch...

    hahaha:

    http://www.youtube.com/watch?v=xjxImDmhx9Q

    und raaaahahahaha:

    http://www.youtube.com/watch?v=mQHpkwuwZ3E

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  • phiffikus | vor 758 Tagen, 13 Stunden, 12 Minuten

    ich sehe einen signifikanten zusammenhang zwischen den usa als DAS einwanderungsland und den usa als mächtigste und reichste nation der erde. ergo: wie kann man dann zuwanderung grundsätzlich ablehnen???

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    • nickkay | vor 758 Tagen, 8 Stunden, 56 Minuten

      Zuwanderung abzulehnen ist auch grundsätzlich falsch!

      Aber der Vorsprung, den die USA durch Zuwanderung hat, konnte auch nur dort so zustande kommen, da die USA von Zuwanderern gegründet wurden. Dadurch herrscht(e) dort eine andere Mentalität, die Fremden zulässt bzw. zugelassen hat (!), sich nach oben zu arbeiten und das Land damit voranzutreiben.
      Die USA haben Ihre Zuwanderungspolitik aber mittlerweile auch umgestellt, wie du am Beispiel der Green Card oder der illegalen Zuwanderung aus Mittelamerika erkennen kannst.
      Ich denke auch nicht, dass die Amerikaner mit so einer Masse an islamischen Zuwanderern, wie wir sie bei uns oder in Deutschland haben, einverstanden sind. Das fängt nei denen ja schon bei der Terrorangst an...

      Und die reichste Nation der Welt sind die Amis bei Gott nicht: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20091026_OTS0083