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Christian Lehner mit Hut

Christian Lehner New York

Süß/saure Geschichten aus dem Big Apple.

20. 1. 2010 - 19:18

Das kranke Ende der Health Care Reform

Über ein System, das nicht gesunden will, persönliche Erfahrungen damit und welchen Einfluss das Ergebnis der Senatswahlen in Massachusetts auf das wichtigste innenpolitische Vorhaben Obamas haben könnte.

Health! Where is your care?

Weiterführender Link: Die Unbesiegbaren - Junge Amerikaner und das US-Gesundheitssystem.

Wir haben Glück, wir sind krankenversichert. Ich über meine Frau. Sie über ihre Arbeit. Wir zählen nicht zu jenen 30 Millionen in den USA lebenden Menschen, für die eine simple Verkühlung tödliche Folgen haben kann, weil sie sich keine Versicherung leisten können, illegal im Land leben, oder ihre Firma keinen Health Care Plan anbietet.

Wir sind also auf der sicheren Seite. Sind wir?

Kurz vor Jahreswechsel hat die Firma meiner Frau bekannt gegeben, den Health Care Provider zu wechseln. Das dürfen sie in den USA. Die Versicherungen sind private Dienstleister. Wer kostengünstigere Angebote legt, bekommt den Zuschlag. Nicht immer zum Vorteil der Angestellten.

Die Belegschaft der Firma meiner Frau reagierte mit Verunsicherung. Wie hoch werden die monatlichen "premiums" (Versicherungsbeiträge) ausfallen? Was muss ich bei einem Arztbesuch selbst bezahlen ("co-pay")? Wo liegt bei einem Unfall oder einer schweren Erkrankung das "out of pocket maximum", also jener Deckelungsbetrag, der aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss? Wie hoch ist die "deductable rate", der Mindestbeitrag, der in jedem Fall auf die Krankenhausrechnung kommt? Wo liegt bei den drei preislich gestaffelten Packeten das "life max", also jene kritische Marke von Behandlungskosten, bei deren Überschreiten die Versicherung aussteigt - egal ob man noch "treatment" braucht oder überhaupt chronisch krank ist.

Pre Existing Conditions

* "My name is Linda Peeno. I am here primarily today to make a public confession: In the Spring of 1987, as a physician, I denied a man a necessary operation that would have saved his life, and thus caused his death. No person, and no group has held me accountable for this, because in fact, what I did was I saved a company a half a million dollars for this. And for the more, this particular act secured my reputation as a good medical director, and it insured my continued advancement in the health care field. I went from making a few hundred dollars a week as a medical reviewer, to an escalating six-figure income as a physician executive. In all my work, I had one primary duty, and that was to use my medical expertise for the financial benefit for the organization which I worked. And I was told repeatedly that I was not denying care, I was simply denying payment. I know how managed care maims and kills patients. So I am here to tell you about the dirty work of managed care. And I'm haunted by the thousands of pieces of paper in which I have written that deadly word - 'denied'."

  • Linda Peeno in Michael Moores Sicko (2007)

Die Mitarbeiter der Firma meiner Frau machten sich also Sorgen. Würde der neue Versicherungsanbieter bereits bestehende Erkrankungen als "pre existing conditions" qualifizieren, als gesundheitliche Beeinträchtigungen, die schon vor Abschluss der Versicherungspolicen bestanden haben und deshalb ein Ausschließungsgrund wären?

Ich kenne jemanden, dem genau das schon einmal passiert ist: Rückenschmerzen. Arztbesuch. Behandlung kein Problem. Versicherungswechsel. Neuerliche Behandlung. Rote Karte vom Health Care Provider. Die "medical records" hätten eine "pre existing condition" ausgewiesen. Erst die Drohung mit einem Anwalt brachte die Versicherung zum Einlenken.

Aufatmen nach erfolgter Recherche: Der Bundesstaat New York hat bereits die Ablehnung wegen Vorbelastung per Gesetz verhindert. Immerhin.

Free As In Market

Die Krankenversicherung funktioniert in den USA ähnlich wie jene für Kraftfahrzeuge in Österreich. Im Schadensfall muss man häufig streiten. Der Unterschied: Die Folgen können bei der US-Krankenversicherung noch lange nach einem Unfall tödlich sein - aus rein finanziellen Gründen.

Health Care ist eines der lukrativsten Geschäfte im Amiland. Das Streben der Versicherungsanbieter gilt der Gewinnmaximierung und nicht der Gesundheit der Gemeinschaft. Dabei ist die Höhe der Beiträge nicht einkommensabhängig, sondern Verhandlungssache zwischen Anbieter und versicherungstragenden Firmen.

Der Marktlogik folgend bekommen große Corporations in der Regel die besseren Deals für ihre Mitarbeiter, einfach weil sie viele Menschen beschäftigen.

Kleinunternehmen hingegen können sich den Schutz ihrer Dienstnehmer oft gar nicht leisten oder müssen wesentlich höhere Beiträge für schlechtere Versicherungsleistungen bezahlen.

Und weil medizinische Behandlungen nun mal teuer sind, versuchen die Anbieter bei den Leistungen zu sparen. "Payment denied", dieser knappe Satz im Antwortschreiben auf Zahlungsanträge kommt in einzelnen Fällen einem Todesurteil gleich*.

It's sicko

Aber es gibt noch mehr Gründe, warum das US-Gesundheitssystem krank macht. Die Bürokratie ist ineffizient, zeit- und kostenintensiv - also alles, was der so genannte Freie Markt angeblich von allein regelt. Diese Dysfunktionalität geht zu Lasten der Patienten und Ärzte, der Firmen und Steuerzahler. Praxen, Apotheken und Firmen beschäftigen Mitarbeiter, die sich eigens um die selbst für Profis kaum durchschaubaren Versicherungsregelungen kümmern.

Jedes Rezept, jede Behandlung muss über langwierige Prozesse gegengeprüft werden (was in der Apotheke in der Regel zu sehr langen Wartezeiten führt).
Befindet man sich nicht im staatlichen Programm der Medicaid (Bedürftige unter bestimmten Konditionen), kostet jeder Arztbesuch, jede Notfallaufnahme, jeder Rettungseinsatz Co-Pay. Selbst die Altersverischerung Medicare (für Senioren) muss aus der eigenen Tasche unterstützt werden.

The Great Project

Aber was ist das? Time for change? Wollte Präsident Obama nicht all das ändern? Versicherungsschutz bei Jobverlust? Keine "pre existing condition"-Klauseln mehr? Das Angebot einer staatlichen Fürsorge als Alternative zu den Privaten, finanziert über Umverteilung? Enlastung für Kleinunternehmer, sodass diese ihren Beschäftigten Versicherungsschutz anbieten können? Aufnahme der Nichtversicherten in verschiedene Programme? Eine Health Care Reform, die fast "universal" ist, also dem Lebenstraum von Senator Ted Kennedy ziemlich nahe kommt?

Not anymore. Mit der gestrigen Wahlniederlage im tief demokratischen Massachusetts hat sich gezeigt, dass die US-Amerikaner diesen Wandel nicht wollen. Nach nur einem Jahr im Amt, also einer Periode, in der kein größeres Reformvorhaben wirksam werden kann, hätten die Wähler genug vom "government spending", von "sozialistischer" Gesundheitsreform und all den Schrecklichkeiten des Obama-Regimes, das absolut alles falsch gemacht habe und also nichts richtig. So lauteten jedenfalls die ersten Kommetare auf CNN und Co. Teaparty for ever!

Statt dessen hat man einen Vertreter jener Geisteshaltung in den zweiten Senatssessel von Massachusetts gewählt, der bis auf Punkt und Komma dem Bush/Cheney-Kurs das Wort redet (allerdings im Wahlkampf betulichst darauf geachtet hat, als Independet zu erscheinen und nicht als Republikaner). "Lower taxes", "less government", Anti-Washington, die alten simplen GOP-Antworten auf komplexe Fragen der modernen Welt. Sie trüben in Zeiten der Krise die Erinnerungsfähigkeit. Ein Jahr ist genug.

Hello 1994!

Mit der dadurch erfolgten Mandatsverschiebung im Senat haben die Republikaner nun die Möglichkeit, Gesetzesbeschlüsse zu blockieren.

Hat Obamas Health Care Bill auf dem Weg durch die beiden Kongresskammern ohnehin schon genug Federn lassen müssen, kann man sich nun wohl endgültig von einer tiefgehenden Gesundheitsreform verabschieden. Die Republikaner sind momentan sowieso geschlossen dagegen, die gesellschaftlichen Fronten verhärtet und konservative Demokraten in Absprungslaune.

Dass diese Wahlniederlage(n – siehe auch New Jersey und Virginia) auf lokaler Ebene durchaus als normale Reaktion auf die Machtübernahe auf Bundesebene zu lesen sind? Klaro! Dass die Health-Care-Deals der Regierung mit einzelnen Senatoren eine Rolle gespielt haben und die "Change Washington"-Rhetorik Obamas ad absurdum geführt haben? Aber hallo! Dass die überhebliche Old-School-Kampagne der Kandidatin der Demokraten erbärmlich war wie jene von McCain/Palin? Auch das wird als Grund der gestrigen Niederlage angeführt.

The Great Depression - auch das eine Krankheit.

Die Mehrheit der Polls unmittelbar nach dem Urnengang in Massachusetts zeigte jedoch, dass die Health Care Reform Obamas den Ausschlag für die meisten WählerInnen gegeben hat, für ein ehemaliges Unterhosenmodel zu votieren.

Passiert ist das in Massachusetts, das nicht nur traditionell eine Hochburg der Demokraten ist, sondern ein Bundesstaat, der seinen Bürgern Health Care anbietet, die dem "universal" Traum von Ted Kennedy sehr nahe kommt.

Dass ausgerechnet Ted Kennedys Tod im Vorjahr diese Senatswahl notwendig machte und schlussendlich seinen Traum post mortem zum Scheitern verurteilt hat, fügt sich nahtlos in die bitterschwarze Familiengeschichte der persönlichen und politischen Tragödien der Politiker-Dynastie ein. Ein Tod mit Folgen für Millionen.

Stupid Change

Umfragen in den USA zur Health Care ergeben stets das selbe: Die große Mehrheit der US-Amerikaner ist mit dem bestehenden Versicherungssystem zufrieden. Aber reflektiert diese Zahl nicht bloß jene Versicherten, die bisher das Glück hatten, weder schwer krank noch arbeitslos geworden zu sein?

Wenn alles bestens ist, warum werden als häufigste Ursache für Privatkonkurse und bankrotte Familien ausufernde Gesundheitskosten ausgewiesen? Warum scheint es niemanden zu jucken, dass das US-amerikanische Gesundheitssystem das teuerste und ineffizienteste der westlichen Welt ist? Ist es tatsächlich die Erblast der Prägung, die Angst vieler Amerikaner vor staatlicher Intervention und dem Unbekannten?

Übrigens: Der Versicherungswechsel der Firma meiner Frau hat fast funktioniert. Unsere monatlichen Premiums sind trotz Leistungsminderung empfindlich teurer geworden. Meiner Frau wurde bei der ersten Beitragszahlung der falsche Plan verrechnet. Und obwohl vor Ort bar bezahlt, habe ich erst gestern per Post eine Co-Pay-Aufforderung von meinem Arzt erhalten.

Und wir haben Glück, wir sind gesund. Und - hmm - krankenversichert.

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  • arnonymous | vor 58 Tagen, 11 Stunden, 38 Minuten

    hmm

    die menschliche gesundheit ist auf der gleichen ebene wie die wasserversorgung zu sehen. hier hat der freie markt nichts verloren, man WILL 100% deckung, also jeder konsument bekommts, was nur über die gemeinschaft aller, den staat funktioniert. konkret staatliche kassen, den rest kann man privatisieren, der staat verhandelt und gibt die leistungen vor. findet sich keine firma, macht er es selbst.

    ich war letztes jahr ein paar mal drüben und hab versucht amis den luxus zu erklären, den der gedanke an meine versichterten eltern, nachbarn, freunde darstellt. krankheit ist schlimm genug, unnötig deswegen auch finanziell ruiniert zu werden.

    jedwede partei die das us-modell in ö will ist unwählbar und menschenfeind.

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    • chesvic | vor 58 Tagen, 10 Stunden, 14 Minuten

      wie lange der Patient von der ach so tollen staatlichen Monopolkasse mit ihren Monopolpreise noch rundum versichert wird, lässt sich an deren teifroten Bilanzen ablesen. Großbritannien hat die Leistungen bereits massiv eingeschränkt und das ist anders als dumpfe Linke nicht müde werden zu betonen kein Symptom irgendeines Neo-Ismus, sondern die Verfallserscheinungen eines Sozialismus. Kommen immer - früher oder später.

    • chesvic | vor 58 Tagen, 10 Stunden, 5 Minuten

      die Diskussionen über Gesundheitsversicherung werden in Österreich im Grunde genau so geführt wie jene über die Lebensmittelversorgung in der Sowjetunion 1988 - es ist erstaunlich dass das nicht mal den wacheren Usern hier wie arnonymous auffällt und dich sogar du in die einschlägigen Hohlsätze flüchtest. Es besteht nun wirklich keinerlei Gefahr dass irgendwer in diesem Staat von der sozialistischen Kranken"versicherung" abrückt. Leider.

    • hilmarthehump | vor 58 Tagen, 8 Stunden, 34 Minuten

      zumindest eine basisversorgung MUSS der staat bereitstellen. private anbieter können da gern einsteigen und tun sie ja auch. monopol hat der staat schon lang keins mehr, es gibt keine versicherung die nicht entsprechende produkte anbietet. man muss es ja staatlicherseits nicht drauf anlegen ein defizit zu machen. aber bei grundsätzlichen dingen wie gesundheitswesen, bildung, wasser und (weil die umstände es von uns fordern) auch mobilität, ist es in kauf zu nehmen. das werma uns auch noch leisten können.

      wofür sind wir denn sonst eine republik, eine gesellschaft, ein gemeinwesen? nur als vehikel zur größtmöglichen selbstentfaltung? das kann nicht alles gewesen sein.

      und wenn bei uns mittlerweile nicht alle solche ideologisch-verbissenen hornochsen wären, könnte man in diesen punkten relativ leicht eine annehmbare balance finden.

      aber leider faselt die eine seite leichfertigst von nazizeit und ständestaat, die andere wähnt sich in der ddr und will am liebsten kreiskys leiche ausbuddeln und schänden.

      manchmal...

    • fouloleron | vor 58 Tagen, 8 Stunden, 31 Minuten

      Marktversagen

      Sobald es bei einem Produkt zu einer Form von Zwangsabnehmerschaft kommt, kann der freie Markt nicht funktionieren. Monopole und gewisse technische Bedingungen (Wasser, Kanal) führen eindeutig zu Zwangsabnehmerschaft. Bei medizinischer Versorgung ist es häufig aber nicht immer.

    • hilmarthehump | vor 58 Tagen, 7 Stunden, 10 Minuten

      da würd ma gsund ausschauen wenn das kanalnetz von (sagen wir halt) 10 verschiedenen privatfirmen geplant, gebaut und betrieben würde. die würden sich dann alle um die gebiete mit dem meisten, aber am wenigsten verschmutzten abwasser reissen. "0 cent für jeden scheiss!"
      in ländlichen gegenden (hoher baulicher aufwand für wenige kunden) würden sie es auf irgendeiner wiese verklappen.

      wie gesagt. staatliche basisversorgung, privater zusatz. dann hat das auch nichts mit monopol zu tun.

    • christianlehner | vor 58 Tagen, 3 Stunden, 9 Minuten

      ad hilmar: word!

      es geht nicht um links, es geht nicht um rechts. obamas health care reform im aktuellen entwurf sieht ja auch nicht eine übernahme durch den staat vor. von momopolkassen kann da gar keine rede sein. die finanzierung soll über eine umverteilung der steuerlast und nicht über eine erhöhung reguliert werden usw.

      leider gottes haben die reps aber prinzipiell zu allen vorschlägen nein gesagt. leider gottes hat das teaparty movment die öffentlichkeit dahingehend beeinflusst, das tatsächlich niemand will, was allen helfen soll.

      was ich an der ablehnung nicht verstehe: wie soll die reform dann ausschauen? alle wollen sie, aber die republikaner haben noch keinen einzigen brauchbaren vorschlag zum thema abgeliefert.

      obama signalisiert jetzt kompromissbereitschaft. wo soll denn die bitte greifen? hinunter bis ins bestehende system, das auch die geop angeblich nicht mehr will?

  • bauchstimme | vor 58 Tagen, 20 Stunden, 22 Minuten

    Health Design

    Kränkelt da das System?
    Wie weit sind wir in Europa von solchen "Zuständen" entfernt? Wie guth wirtschaften die Krankenkassen in Europa?

    Persönlich achte ich auf mich selbst und gönne mir das allerbeste. Human Design Ausbildung und Health Design haben mich darin unterstützt und bestärkt. Das sind unter anderem Investitionen, die mir und auch meiner Gesundheit als auch meinem Umfeld nützen.

    Auf dieses Posting antworten
  • bauchstimme | vor 58 Tagen, 20 Stunden, 23 Minuten

    Health Design

    Kränkelt da das System?
    Wie weit sind wir in Europa von solchen "Zuständen" entfernt? Wie guth wirtschaften die Krankenkassen in Europa?

    Persönlich achte ich auf mich selbst und gönne mir das allerbeste. Human Design Ausbildung und Health Design haben mich darin unterstützt und bestärkt. Das sind unter anderem Investitionen, die mir und auch meiner Gesundheit nützen.

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    • mapinguari | vor 58 Tagen, 19 Stunden, 11 Minuten

      hihi ...so ein schmarrn!

  • chesvic | vor 58 Tagen, 22 Stunden, 7 Minuten

    wenn "Lower taxes" und "less government" als "simple" Antworten gelten, impliziert das dass more Government und höhere Steuern die "komplexen" Antworten auf eine komplexe Welt wären? Dein Ernst?

    Je größer die Risiken des Lebens, desto vehementer offenbar die Denkverweigerung. Ich weiß schon, als FM4-Redakteur muß man dem Publikum das geben, was es hören will - aber muß es deshalb immer so dermaßen finster werden, sobald sich auf diesen Seiten politisch geäußert wird? Die eindimensionale, sektenhafte Homogenität und die Bitterkeit des Zorns auf alles, was auch nur Milimeter von einer bestimmten Sicht der Dinge abweicht ist erstaunlich hier.

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    • christianlehner | vor 58 Tagen, 20 Stunden, 58 Minuten

      "wenn "Lower taxes" und "less government" als "simple" Antworten gelten, impliziert das dass more Government und höhere Steuern die "komplexen" Antworten auf eine komplexe Welt wären? Dein Ernst?"

      hat ja niemand behauptet. dieser umkehrschluss würde ja genau der dieser mentalität entsprechen - oooops.

    • chesvic | vor 58 Tagen, 10 Stunden, 17 Minuten

      Soso, aber tertium non datur. Der Wischiwaschi-Mix ist hüben wie drüben status quo. "Markt" ist die komplex-möglichste Antwort auf komplexe Probleme.

    • kristiandavidek | vor 58 Tagen, 9 Stunden, 13 Minuten

      I smell Einfältigkeit.

    • chesvic | vor 58 Tagen, 9 Stunden, 12 Minuten

      das kann man so sagen, ja. Er hat Jehova gesagt!

    • kristiandavidek | vor 58 Tagen, 9 Stunden, 7 Minuten

      Mist, schon wieder auf einen Troll reingefallen.

    • diamondback | vor 58 Tagen, 8 Stunden, 40 Minuten

      tja morb hat schon bessere zeiten...