Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Paranoia-Polizei"

Musik, Film, Heiteres

Christian Fuchs

Christian Fuchs

Twilight Zone: Film- und Musiknotizen aus den eher schummrigen Gebieten des
Pop.

1. 3. 2010 - 03:23

Paranoia-Polizei

"The Bad Lieutenant" & "Shutter Island": Zwei hypnotische Psychostudien von Gesetzeshütern, die am Rande des Abgrunds taumeln.

Wo hört Gut auf und fängt Böse an? Was sind das überhaupt für Begrifflichkeiten? Sind es die staatlichen Gesetze, die uns in der Spur halten oder ein längst verwaschener Konsens aus christlichen und sozialen Werten? Oder gibt es tatsächlich so etwas wie ein Gewissen?

Keine Ahnung, ob sich diverse Denkerrunden auf philosophischen Tagungen noch mit derartigen Fragen auseinander setzen. Vielleicht täusche ich mich, und ihr da draußen diskutiert ohnehin ständig über solche Themen.

Ich habe jedenfalls das unbefriedigende Gefühl, dass im Alltag dazu nur erstarrte, verfestigte, eingemeißelte Meinungen dominieren, die aus unterschiedlichen ideologischen Lagern kommen.

Umso schöner, dass das Kino neben der Literatur, eines der letzten Rückzugsgebiete zu sein scheint, in dem Ethik und Moral noch so richtig grundsätzlich verhandelt und hinterfragt werden.

Dabei denke ich jetzt aber gar nicht an strenge Altmeister wie Tarkovsky, Kieślowski, Bergman und ihre potentiellen Nachfolger. Sondern an knallharte Thriller, rabiate Horrorfilme und andere Genrestreifen, die inmitten plakativer Schauwerte auch die Grauzonen von Gut und Böse erforschen.

"The Bad Lieutenant: Port of Call - New Orleans"

Die Schlüsselfigur für Krimiautoren und Regisseure ist dabei natürlich der Ermittler. Spätestens seit der Ära der Hard-Boiled-Literatur und des klassischen Film Noir bevölkern angeknackste, paranoide, an sich selbst und dem Gesetz zweifelnde Polizisten etliche Romane und Filme.

Von den üblichen kettenrauchenden, deprimierten, grummelnden Inspektoren, die mit dem halbvollen Kaffeebecher über Tatorte stolpern, bis hin zu Abel Ferraras "Bad Lieutenant" ist es aber dann doch ein gigantischer Sprung.

Der ewige Regie-Rebell zeigte Harvey Keitel 1992 als drogensüchtigen, sexbesessenen, korrupten New Yorker Cop am Rande der Selbstdestruktion. Dabei steckte hinter all den Exzessen ein katholisches Drama. Letztlich mündete der Leidensweg des abgefuckten Protagonisten in einem Sühneakt, der radikaler nicht sein könnte.

Als das Gerücht herumschwirrte, dass ausgerechnet dieses Meisterwerk des Körperkinos eine Neuauflage erfahren soll, schüttelten viele klarerweise den Kopf. Aber dann trudelten die ersten hymnischen Berichte vom letzten Filmfestival in Venedig ein, auch von meinem Kollegen Markus Keuschnigg. Und viele Besucher der vergangenen Viennale überschlugen sich ebenfalls vor Begeisterung.

Zu Recht. Es verdankt sich dem deutschen Ausnahmefilmemacher Werner Herzog, dass "The Bad Lieutenant: Port of Call - New Orleans" nicht einmal in Ansätzen ein Remake geworden ist. Oder gar eine gefällige Variante des selben Stoffs. Sondern eine neue Annäherung an ein ähnliches Thema, die auf ihre Weise genauso irrlichternd ausgefallen ist wie das Original.

"The Bad Lieutenant: Port of Call - New Orleans"

Die Schauplätze, das Umfeld, die Story, alles anders. Nur den übertriebenen Hang zum Rausch, sei es via Drogen, Sex oder beides, teilt der neue böse Lieutenant mit seinem Vorgänger aus den frühen Neunzigern.

Dabei scheint der manische Cop Terence McDonagh, den Nicolas Cage einfach umwerfend darstellt, nicht den Eskapismus zu suchen. Er will einfach nur funktionieren. Seine Devise: Ich hab versehentlich Heroin erwischt, muss aber in einer Stunde in die Arbeit. Hast du noch etwas Koks, Baby?

Wie Abel Ferrara ist auch Werner Herzog kaum an der Kriminalgeschichte interessiert, sondern an einer moralischen Untersuchung. Dabei meidet der deutsche Regisseur, der sich weltanschaulichen Schubladen immer entzogen hat, die religiösen Bezüge, die Ferraras Film eigentlich ausmachen.

Wir erfahren nicht, woher die Restspuren des Anständigen kommen, die tief drinnen im raubenden, mordenden, vergewaltigenden Körper von Lieutenant McDonagh noch schlummern. Herzog verzichtet auch auf die üblichen billigen Psychologismen. Und gerade das macht diesen Streifen so faszinierend und seinen verkorksten Titel-Antihelden wirklich unberechenbar.

"The Bad Lieutenant: Port of Call - New Orleans"

Dafür liefert der Film mit desolaten Bildern des vom Hurrikan Katrina verwüsteten New Orleans erschütternde Vignetten der Armut und des Verfalls im heutigen Amerika. Diese beinahe dokumentarischen Ansätze treffen in "The Bad Lieutenant" wiederum auf surreale, halluzinatorische Momente.

Überhaupt verblüfft Werner Herzog ständig mit stilistischen Brüchen, genialen Casting-Entscheidungen und seltsamen Wendungen. Am erstaunlichsten ist aber der Humor, der diesen Film durchzieht.

Während Harvey Keitel sich als greinender Schmerzensmann durch ein modernes Passionsspiel quälte, rast Nicolas Cage mit köstlichen Onelinern in die Hölle, diabolisch grinsend an seinem Crackpfeiferl ziehend. "The Bad Lieutenant: Port of Call - New Orleans" ist etwas sehr Seltenes: Ein Feelgood-Movie über Tod, Verfall und Substanzmissbrauch.

"Shutter Island"

Wenig zum Lachen bietet ein anderer Streifen, der eben angelaufen ist und auch einen heftig herumstrauchelnden Polizisten in den Mittelpunkt stellt. Und noch etwas fehlt diesem Film im Vergleich zu "The Bad Lieutenant": die großen Überraschungsmomente.

Bevor sich das jetzt zu negativ anhört, soll fairerweise erwähnt werden, dass "Shutter Island" mit völlig anderen Erwartungshaltungen zu kämpfen hat. Folgt dieser Thriller doch nicht nur einer gefeierten Buchvorlage des Bestsellerautors Dennis Lehane ("Mystic River"), im Regiestuhl sitzt einer der zentralen Filmemacher der letzten Dekaden, Mr. Martin Scorsese.

Während sich kaum jemand von einem Quasi-Remake eines virtuosen Abel-Ferrara-Films etwas erhofft hat, fieberte die Kinocommunity "Shutter Island" kollektiv entgegen.

Hörte sich doch auch der Inhalt maßgeschneidert für den Regisseur an: Ein von Panikattacken geplagter Cop reist mit einem Kollegen zu einer abgelegenen Insel, wo sich eine Anstalt für geistesgestörte Gewaltverbrecher befindet. Dort angekommen, wird der US-Marshall schnell selber in den Fall einer verschwundenen Patientin hineingezogen. Die Grenzen zwischen Normalität und Irrsinn, Recht und Unrecht verschwimmen.

Wie oft ist hier nicht schon diskutiert worden über das unlösbare Dilemma von Literaturverfilmungen. Nun die gute Nachricht: Martin Scorsese hat Dennis Lehanes finstere Psychostudie unverfälscht und teilweise wortgenau für die Leinwand adaptiert.

Allerdings, und hier kommen etwas ernüchternde News für Kenner der Vorlage, Spannung stellt sich eigentlich nie richtig ein im dunklen Kinosaal, wenn einem sämtliche Wendungen bekannt sind.

"Shutter Island"

Allerdings ist die Story ja immer nur ein Teilaspekt eines Films. Und wo sich im Mittelteil sogar Längen einstellen, da punktet Maestro Scorsese mit der Besetzung. Vor allem der von Wahnvorstellungen getriebene Leonardo DiCaprio brilliert für seinen Mentor erneut mit maximaler Kaputtheit, aber auch alle anderen Akteure begeistern.

Die wirkliche Klasse von Scorsese zeigt sich aber in der audiovisuellen Umsetzung. "Shutter Island", das ist ein oft atemberaubend in Szene gesetztes gothisches Schauerstück, eine teils stockdüstere, dann wieder grellbunte Komposition aus Kostümen, Dekors und Setdesign.

Die Referenzen geistern in diesem Film-Film herum wie die Dämonen, von denen die Figuren gequält werden. Val Lewton, Otto Preminger, Sam Fuller sind nur einige der Namen, die Cineasten sich zuflüstern werden.

Der wirkliche Star in "Shutter Island" ist aber der Soundtrack. Konträr zu den schundigen Pulp- und Trash-Zitaten, die in den schummrigen Gängen des Ashecliffe Hospital aufflackern, setzt Martin Scorsese auf strenge, verstörende E-Klänge. Und wie die Neue Musik von Ligeti, Penderecki oder Feldman hier mit blutroten Horrorimages kollidiert, das hat es seit "The Shining" nicht mehr gegeben.

Erst im letzten Drittel, wo dann der Inhalt an den furiosen Mix aus Bild und Ton anschließt, wo die Tragik in einen Film Einzug hält, der zuvor eher verführerische Oberfläche ist, läuft der Meisterregisseur zur Hochform auf. Aber ein Martin Scorsese, der ein wenig scheitert, garantiert immer noch einen grandiosen Kinoabend.

"Shutter Island"

Haftungsausschluss

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

Zum Eingabeformular Kommentieren

  • alabaster | vor 713 Tagen, 8 Stunden, 39 Minuten

    soso, ein "gothisches Schauerstück"!

    Ostgothisch oder westgothisch?

    Na jedenfalls gab es doch vor paar Jahren schon mal einen Film "Mystic River". Weiß wer noch ob der was hiermit zu tun hatte?

    Auf dieses Posting antworten
    • nadir | vor 713 Tagen, 7 Stunden, 58 Minuten

      lies halt den text, da steht's eh drin.

    • alabaster | vor 711 Tagen, 10 Stunden, 26 Minuten

      ne da gehts nur um das buch. aber ich habs mal eben nachgesucht, die haben nix miteinander zu tun glaub ich

      http://www.imdb.com/title/tt0327056/

  • johnleehookerelectro | vor 714 Tagen, 7 Stunden, 34 Minuten

    die szene des jahres war wohl wie cage in der scheune ,bumzua aber mit hypnotischem können, die silberlöffelgeschichte erzählt hat,und die mendez mit erwartunsgvollen augen drauf ansprang als wär sie eine naive 5 jährige(zusammen mit den "fucking iguana" und "souldancin" szenen vl)das schliest auch irgendwie nahtlos in gut und böse(ob jetzt kant-3-stufig-böse oder sonstwie is mal egal..) über.inmitten vom chaos die suche nach einen moment glück seis durch eine erfundene geschichte oder reale erinnerung.ob "wahregeschichte" oder nicht, war in dem fall vollkommen egal,man konnte nicht erkennen ob cage selber an die geschichte glaubt oder nur die mendez entführen will um ihr einen kurzen moment des glücksgefühls zu geben.aber man konnte bildlich die fäden in der hand des (pseudo?)-virtuosen heroin-puppenspielers cage erkennen wie er seine marionette mendez verführt und sie es bereitwillig zulässt.das war richtig böse haha..er war immer an der grenze zum bewussten "böse sein".manchmal wirkte er unbewusst manchmal aus dem nichts vollkommen bewusst und genau das war das geile am film->man wusste nie ob er "genial böse" oder nur "lächerlich böse" wurde
    (beim original mit keitel war null humor bzw. überraschung da war halt "gott" d.h. mehr psycho)

    shutter island hingegen
    die...

    Auf dieses Posting antworten
    • johnleehookerelectro | vor 714 Tagen, 7 Stunden, 34 Minuten

      shutter island hingegen
      die erste halbe stunde war für mich eine agatha christie verfilmung.
      der letzte monstersatz hats aber wirklich ziemlich rausgerissen
      er hat wirklich alles auf den kopf gestellt...alles is spiegelverkehrt und A-synchron an dem film...not bad

  • naughtylittlekitten | vor 714 Tagen, 12 Stunden, 21 Minuten

    zur einleitung

    ich möcht ja nicht groß rumgschafteln, aber die philosphischen Debatten zu Gut und Bös sind grad der Hammer!! Jetzt wo Neurowissenschaftler zunehmend meinen, den Sitz des Bösen lokalisieren zu können, die Möglichkeit von Pre-Scans real zu werden scheint oder über die Determiniertheit des Bösen diskutiert wird - alles sehr spannend! Guter Filmstoff das alles!

    Auf dieses Posting antworten
    • christianfuchs | vor 714 Tagen, 11 Stunden, 44 Minuten

      das klingt wirklich spannend!

      wobei mich immer schon der philosophische ansatz interessierte: was ist "böse"? wo beginnt das? und, frei nach dem alten herrn de sade: wenn man die garantie hätte, vom gesetz nicht geschnappt zu werden, welche untaten könnte man sich dann erlauben? und ab wann würde man schlecht träumen?

      vielleicht weil ich selber im realen leben so übervorsichtig agiere, übt das verbrechen eine ewige faszination aus.

    • naughtylittlekitten | vor 714 Tagen, 10 Stunden, 58 Minuten

      In der Kunst und als Gedankenspiel wirklich sehr faszinierend, aber ich finde, in der Realität sind die Grenzen doch unheimlich schnell ausgelotet; der Optimist und Philanthrop in mir widerspricht dem de Sade - es braucht keine Gesetze, innerhalb deren rigiden Grenzziehung das Richtige und Gute getan wird oder es sind auch keine pragmatischen Gründe, dass wir uns sozial verhalten und nicht gegenseitig wegbomben - sondern es ist einfach die LIEBE, die im Innersten alles zusammenhält.
      love is m religion...
      ;)

    • naughtylittlekitten | vor 714 Tagen, 10 Stunden, 39 Minuten

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-52417857.html

    • beastmaster | vor 714 Tagen, 6 Stunden, 40 Minuten

      Aber hat niemand die "Star Trek"- Episode "Kirk:2=?" gesehen, in der Kirk in eine gute und böse Version - mit fatalen Folgen für beide- geteilt wird ? Ja hat denn niemand daraus gelernt ??!!!

  • veliec | vor 714 Tagen, 13 Stunden, 4 Minuten

    ein hervorragender nicolas cage...ich hab sehr lange darauf gewartet und mich darüber umso mehr gefreut

    Auf dieses Posting antworten
  • jason21 | vor 714 Tagen, 19 Stunden, 43 Minuten

    Ich fand ja SHUTTER ISLAND sehr dürftig. Klar, die Szenerie, die Bild- und Tonkulisse sind natürlich beachtlich. Aber sonst ist das ganze eher lahm. Die Stoy flach und sofort durchschaubar (keine Seite des Buches gelesen), die Traumszenen kitschige Lynch-Abklatsche, das Ende so überaschend wie der tägliche Aufgang der Sonne und DiCaprio schon etwas zu bemüht kaputt. Selbst wenn man das Ganze al homage an das Horror Kino vergangener Zeiten sieht wirds nicht unbedingt besser. Dazu werden einem einfach zu oft "standard Bilder" dieses Genres neu aufgekocht vorgeführt. (Gibt es die Leuchtturmszenen schon im Horror-Paket vorgefertigt? Was ist an denen denn so schlimm?)

    Auf dieses Posting antworten
  • deralltaeglichewahnsinn | vor 714 Tagen, 20 Stunden, 12 Minuten

    Frage

    Was mich interessieren würde: Funktioniert Shutter Island für jemanden, der das Buch noch nicht gelesen hat, besser? Dass man als Fan des Buches manche PAssage (weil man deren Ende schon kennt) nicht ganz so spannend findet, ist doch irgendwie klar, oder?

    Auf dieses Posting antworten
    • harald123 | vor 714 Tagen, 20 Stunden, 8 Minuten

      hab mich dem film vollkommen unvorbereitet genähert. keine vorab-kritiken, kein trailer, das buch schon gar nicht. hat bestens funktioniert.

      obwohl die twists nicht wirklich neu sind. aber, wie christian geschrieben hat, besteht ein film ja nicht nur aus handlung allein. der ist einfach visuell und atmosphärisch überwältigend.

    • piareiser | vor 714 Tagen, 19 Stunden, 58 Minuten

      und wie der funktioniert! ich kann seit samstag nichts anderes mehr als "shutter island" sagen, der film hat mir die luft geraubt. fantastisch.

    • nadir | vor 713 Tagen, 22 Stunden, 29 Minuten

      ich wollte, ich koennte mich anschliessen. wirklich. hatte vorher das gefuehl, das koennte "mein" scorsese werden, aber leider geht's mir mit dem so wie mit allen seinen filmen: sehenswert, klar, aber wieder nicht wirklich ueberzeugend. der unoriginelle plot (in der literatur x-fach abgehandelt, im kino auch nicht selten - "identity", "beautiful mind" & so weiter) hat nicht geholfen, aber auch aesthetisch zuviele vorbehalte (vorallem die opulenten flashbacks [ehefrau & dachau]). bleiben die excellenten schauspielerischen leistungen, viele gute cameraeinstellungen & 1a soundtrack. reicht mir leider nicht...

  • perrymason | vor 715 Tagen, 3 Stunden, 46 Minuten

    Taxi Drive sollte man auch in die Überschrift einreihen, denke ich.

    Auf dieses Posting antworten
    • perrymason | vor 715 Tagen, 3 Stunden, 46 Minuten

      r nachschmeiß

    • perrymason | vor 715 Tagen, 3 Stunden, 37 Minuten

      Das gibt auch mehr Raum über Moral jenseits einer Uniformiertheit zu sinnieren.

    • jarmusch07 | vor 714 Tagen, 18 Stunden, 17 Minuten

      solange an dieser stelle nicht wieder das unbegreifliche "Hohelied" an "The Aviator" bzw. "Gangs of New York" angestimmt wird is mir alles recht

    • garibaldi | vor 714 Tagen, 17 Stunden, 34 Minuten

      "Gangs of New York" ist wohl der mit Abstand übelste Scorsese und in "Aviator" wurde einfach ein toller Filmstoff leichtfertig vergeben. What a shame!

    • johnleehookerelectro | vor 714 Tagen, 16 Stunden, 41 Minuten

      ein buch mit dem darauf basierenden film in der selben dimension zu vergleichen funktioniert..äm NICHT...

    • johnleehookerelectro | vor 714 Tagen, 16 Stunden, 38 Minuten

      aviator ist mit like a raging bull DER film von scorsese.in aviator steckt "whatever works ,fight club und benjamin button" in EINEM film..in einem buch steckt halt mehr detail aber nicht zwingend mehr essenz

    • garibaldi | vor 714 Tagen, 16 Stunden, 8 Minuten

      Ich werde jetzt nicht alles aufzählen, was mich an Aviator geärgert hat. Für mich hat der Film aus allen möglichen Gründen nicht funktioniert. Howard Hughes hatte einen der spannendsten Lebensläufe des 20. Jhdts., aus dem Stoff ließe sich so viel herausholen. Das Ergebnis war dann aber dann eine ziemlich konventionelle Verfilmung einiger Eckpunkte seines Lebens, die sich wenig für Details interessiert. Für jeden anderen Regisseur ok, für Scorsese aber sehr lau.

    • sauvage | vor 714 Tagen, 14 Stunden, 11 Minuten

      Bin ich froh, dass ich doch nicht die Einzige bin, die "Gangs of New York" übel fand!

    • christianfuchs | vor 714 Tagen, 13 Stunden, 44 Minuten

      so, jetzt auch noch mein senf, ha.

      ich fand die beiden vielgedissten filme spannender und aufregender als "shutter island", weil nicht ganz so aufgelegt & voller überraschungen & gefühlsmäßiger höhen & tiefen.

      und den leo/howard in seiner antiseptischen menschenfeind-szene liebte ich (auf ganz andere weise) so wie den guten alten travis bickle.

    • johnleehookerelectro | vor 714 Tagen, 11 Stunden, 29 Minuten

      @garibaldi
      ja für alle details müsste man draus 6 staffeln ala sopranos machen.
      in dem film sind die eckpunkte e spannend und die truestory ansich is so unkonventionell das man e ned viel falsch machen kann wenn man "nur" eckpunkte nimmt denk ich mal.
      film pusht/reizt/regt halt(meistens) mehr als nur zum grübeln anzuregen..und pushen tut aviator gewaltig

      so jetzt shutter island räuber maratahon

      auf zum atom!