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Musik, Film, Heiteres

Martin Blumenau

Martin Blumenau

Geschichten aus dem wirklichen Leben.

3. 3. 2010 - 20:38

Fußball-Journal '10-9.

Der Hauptact: Live-Blog vom Dänemark-Länderspiel. Oder: Standards üben = halbe Miete.

Zum Vergleich: eine nachträgliche Analyse samt Ausblick von derstandard.at:

Der ÖFB und vor allem das Trainerteam seiner A-Nationalmannschaft hat es sich selber zuzuschreiben, dass jetzt bei jedem Länderspiel ein Phantom-Team miteinlaufen wird, in dem jene Spieler stehen, auf die Constantini und Co zu verzichten glauben können.

Heute lautet es: Manninger (Gspurning); Garics, Stranzl, Ertl (Markus Berger), Ibertsberger; Harnik, Jürgen Säumel, Prager, Ivanschitz (Lexa, Bahadir, Korkmaz, Junuzovic, Manuel Weber); Hoffer, Maierhofer (Pichlmann, Stankovic). Anm.: Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Nochmal zur Erinnerung der Kader zum heutigen Spiel:

Tor: Christian Gratzei (Sturm), Helge Payer (Rapid).

Verteidigung: Aleksandar Dragovic (Austria), Paul Scharner (Wigan/ENG), Franz Schiemer, Andreas Ulmer (Salzburg), Christian Fuchs (Bochum/DEU), Sebastian Prödl (Werder/DEU).

Mittelfeld: David Alaba (Bayern/DEU), Julian Baumgartlinger (Austria), Veli Kavlak, Christopher Drazan, Christopher Trimmel (Rapid), Jakob Jantscher (Sturm), Mario Reiter, Patrick Wolf (Neustadt), Ekrem Dag (Besiktas/TUR).

Angriff: Daniel Beichler (Sturm), Marc Janko, Roman Wallner (Salzburg).

Absage wegen Verletzung: Christoph Leitgeb (Salzburg), Andreas Hölzl (Sturm), Jürgen Macho (LASK), Emanuel Pogatetz (Middlesbrough/ENG).
Gesperrt: Yasin Pehlivan (Rapid).

Verletzt: Rubin Okotie (Austria), Ronald Gercaliu (Neustadt), Mario Kienzl (Sturm).

Entschuldigt, aus diesem gutem Grund: Martin Harnik (Düsseldorf/DEU).

Dazu kommt noch der U21-Schattenmann Marko
Arnautovic, der mit einem mehr oder weniger im Alleingang gewonnenen Vorspiel zusätzlichen Druck auf Picky Didi ausübt.

Der haut sich mit seinen undurchdachten Sprüchen, seinen dauernden Spitzen und seinen verbalen Untergriffen systematisch die Basis mit letztlich bald allen Spielern zusammen. Und durchbricht damit die eigene Forderung (Kritik intern üben!) permanent, ist also als Fußball-Lehrer irgendwie gescheitert.

Das haben die aufgebotenen/nominierten Scharner, Pogatetz, Prödl und Dag auch schon zu spüren bekommen.

Zum Spiel jetzt:

Österreich spielt mit Gratzei (1) im Tor, mit Dag (19) als rechtem Verteidiger, mit Scharner (16) als halbrechtem und Dragovic (2) als halblinkem Innenverteidiger, Fuchs (5) links. Davor im defensiven Mittelfeld Schiemer (3), halbrechts und Baumgartlinger (14) halblinks, Beichler (18) auf der rechten Außenbahn, Kavlak (22) auf der linken. Und vorne im Sturm das Angriffsduo, das sich Huub Stevens in Salzburg gar nicht so oft zusammenspielen lassen traut: Wallner (7) und Neo-Kapitän Janko (17).
Also immerhin mit zwei echten Außenverteidigern; was ja gar nicht so selbstverständlich ist.

Die Dänen kontrollieren das Spiel von Beginn an, bei der vorsichtigen Variante mit 6 ausschließlich defensiv Orientierten und dem daraus resultierenden taktischen Loch in der österreichischen Mittelfeld-Zentrale, auch kein Wunder.

Das geschieht dann auf der anderen Seite.
Und zwar aus einer Standard-Situation (nein, das gibt's nicht!!) in der 12. Minute - hat man das etwa (erstmals in der Ära Constantini, ich muss hier nicht extra erwähnen, dass diese Unsitte ein zentrales Ceterum Censeo meiner Klagen über die Fauligkeit des Systes Constantini ist) geübt - kaum glaublich!
Kavlak zirkelt den Ball von halblinks rein, Scharners 1. Versuch wird geblockt, Schiemers zweiter nudelt sich irgendwie rein. Schiemer hatte in der 5. Minute in einer ähnlichen Szene eine Halbchance.
Ich erschnuppere ein System... Kann das denn sein?

Dass die Dänen aus einer vergleichbaren Situation (auch Freistoß-Cross, auch von links) durch Kröldrup in der 15. nicht den Ausgleich sondern nur einen Lattentreffer schaffen: Glück. Zwei Minuten später ist es dann soweit: Bendtner-Superstar köpft nach einem Corner von Krohn-Dehli problemlos ein.

Zu Null, jaja...

Constantinis ein wenig törichte "Zu-Null"-Forderung hat sich damit schon wieder erübrigt.

Morten Olsens Dänen spielen mit Kapitän Sörensen (Stoke) im Tor, davor eine stabile Viererabwehr mit Silberbauer (2, Utrecht), Kjaer (3, Palermo), Kröldrup (4, Fiorentina) und Jessen (5). Davor mit Kvist (6), Daniel Jensen (7, Werder) und Kahlenberg (8, Wolfsburg) drei fast gleichberechtigte Lenker zwischen Defensive und Offensive. Links außen Krohn-Dehli (10), rechts Rommedahl (7, Ajax) und vorne im Angriffszentrum eben Nicklas Bendtner (9, Arsenal). Im Gegensatz zum 4-1-4-1 der dänischen U21 ist das eine Art 4-3-3.

Und sie kontrollieren das Spiel, trotz Gegentreffers weiter.
13.500 Zuschauer sind offiziell dabei, das sind nicht viele, okay, es ist kalt im Stadionrund.

Wallner hängt jetzt zurück, um dieses gefühlte Loch in der Zentrale - denn weder Schiemer, der geht nur bei Standards vor, noch Baumgartlinger sind Typen wie Kahlenberg, die neben den Defensiv- auch noch die Offensiv-Aufgaben wahrnehmen können. In Österreich vermag das aktuell gerade Leitgeb, der ja leider angeschlagen ist. Prager und Manuel Weber könnten das auch, aber... egal.

Und noch mehr Standard-Situationen

Und schau, was so ein paar gelungene Standards aus einem technisch feinen Kicker wie Veli Kavlak machen - sie geben ihm den Mut (wie in der 32.) von halblinks die rechte Stange anzuvisieren. Also hat auch eine scheinbar simple Arbeit durchaus Mehrwert-Nutzen.

Und schau, der Typ der in Deutschland so viele Direktfreistöße gemacht hat, der auch gemeckert hat gegen die Außenverteidiger-Niedermache des Dietmar Constantini, der Christian Fuchs halt, der gibt einen guten Corner rein, auf den Kopf des kleinen Roman Wallner, der gar nicht mithüpft, sondern sich eher kleiner gemacht hat - und wieder ist der Ball im Tor.
Und wieder war's - wie bei allem, was gefährlich wurde - eine Standard-Situation. Unglaublich, was?

Jaja, die Dänen probieren viel herum. Da sind vom Stamm, der die WM-Quali geschafft hat, nur sieben dabei, da werden etliche Neulinge und Fast-Neulinge ausprobiert, aber immerhin. Trotzdem hör ich sie schon, die

Pausenmusik, zumindest in den Schlagzeilen der Aufplusterer: Österreich ist Weltmeister!

Nach der Pause kommt mit Rieks (15, statt Rommedahl) kommt noch so ein Newbie, dazu Lumb, der Linksverteidiger von Zenit (12, für 5 Jesse).
Natürlich kann jetzt passieren, was auch schon das Vorspiel der U21 ab der 70. Minute völlig vergatscht hat: dass zuviele Test-Wechsel alles verderben.

Die zu ziehenden Lehren sind allerdings meiner Meinung nach jetzt schon klar.

1) Standard-Situationen weiter trainieren und verbessern. Etwa für jedes Länderspiel zwei neue Tricks lernen.

2) Außenverteidiger stabilisieren - entweder durch starke Außen davor oder ein sicheres und spielerisch starkes zentrales Mittelfeld. Beides war heute nicht der Fall. Kavlak war zwar forsch und gut, aber Beichler ist ausgefallen (auch weil er rechts halt ein Fehlgriff ist). Und die zwei Zentralen sind zu abwehrorientiert.
Dag und Fuchs meiner Ansicht nach sehr gut, beide.

3) Das ewige Loch zwischen Mittelfeld-Zentrale und Angriff schließen. Hängt eh mit Punkt 2) zusammen. Geht nur mit einem modernen Profil eines versatil einsetzbaren Spielers, einer Art universellen 8ers. Seine letzten drei Trainer haben Chrstoph Leitgeb dazu gemacht, sonst... siehe auch weiter oben.

4) Janko die Abseitsregel beibringen, sicherheitshalber auch Wallner, der vergisst sie auch alle halben Jahre wieder.

Janko vergibt in der 55. Minute allein vor Sörensen, zut alors!
Das hat auch damit zu tun, dass die Dänen in der 2. Halbzeit nicht mehr so dominant sind wie in der 1.Hälfte (was die rosabebrillten österreichischen Analysten allesamt weggedrängt haben und morgen nicht mehr wissen werden wollen). Man spielt aktuell auf Augenhöhe.

Dann ein wichtiger dänischer Moment, vergleichbar mit dem Debut von Alaba: Christian Eriksen, 18jähriges Wunderkind bei Ajax, kommt aufs Feld. Und plötzlich, durchaus unabhängig von dieser Einwechslung, drücken die Dänen wieder los. Dann kommt allerdings der junge Lekic für Bendtner, und das deutet doch draufhin, dass Morten Olsen das Resultat sehr wurscht ist - er will wissen, wer für die WM taugt.

Stars and Friends

Sehr böse Menschen, von denen ich mich heute nachmittag schon distanziert habe, behaupten ja (nicht nur im privaten Giftspritzen, sondern durchaus auch öffentlich in Foren), dass die späte Einberufung von Patrick Wolf, dem braven Flügelspieler, nur dazu dienen würde an dessen Marktwert zu schrauben, und ein Freundschaftsdienst für seine Agentur wäre.
Davon halte ich wenig.Wolf entspricht genau dem Ideal Constantinis - ein schneller Flügelläufer. Was der dann soll, hat sich im ÖFB-Trainerstab noch niemand so richtig überlegt, weil es ja keine Philosophie, kein System , kein Gar-Nix gibt, weil Sich-was-überlegen als unmännlich belächelt wird. Aber: dieses ein wenig plump hingestellte Ideal ("I brauch Spieler, de wos schnöi seind!") erfüllt der manchmal tapsige Wolf.

Deswegen ist er da, jetzt auch auf dem Feld, der Patrick Wolf (11), statt Wallner, was bedeutet, dass er rechts rackert, Kavlak nach links geht und Beichler in die Spitze vorrücken darf. Vielleicht hänt Beichler, der ja auch ein Mittelfeld-Hirn hat, auch im offensiven Zentrum. Schaden würde es nicht.
Prödl (15) kommt in einem Positionswechsel für Dragovic; wegen der Spielpraxis und auch wohl um Werder zu zeigen: der ist uns wichtig. Was genauso ein strategischer Einsatz ist, wenn man das böswillig betrachtet.

Alabismus und Dagismus

Dann, in der 73. Minute David Alaba (6, mit neuer Frisur) statt Veli Kavlak, den der Oberschenkel plagt. Und es ist nichts Ungewöhnliches mehr dran. Der Youngster darf auch für die großen Bayern spielen, warum nicht hier. Und gleich seine erste Volley-Flanke hat diese freche Klasse, die heute nachmittag schon bei Arnautovic zu spüren war, dieser Alabismus eben.

Alaba ist zwar ein Seitenspieler, aber er wäre einer, der dieses mittlerweile von allen zu spürende Loch in der Zentrale (das eventuell auch nur ein Loch der Abwesenheit von Verantwortungs-Übernahme sein könnte) zu füllen.

Peter Schöttel auch hier, sehr fleißig der Mann.

Mein Spieler des Abends ist Ekrem Dag.
Endlich sein Teamdebüt gegeben, mit 29, obwohl er das schon mit 24, damals noch bei Sturm, verdient gehabt hätte. Aber damals war die Zeit noch nicht reif in einem doch immer noch xenophoben Umfeld, in dem die wenigen Ausnahmen als Ausrede dafür herangezogen wurden, die serbokroatischen oder türkischen Talente wegzudrücken.
Als Rechtsverteidiger gut gespielt, okay in der Defensive (obwohl Krohn-Dehli einer der besten Dänen war), und mutig in der Offensive, gute Vorstöße dort.
Und das, obwohl er bei Besiktas aktuell ganz was anderes spielt, hauptsächlich im Mittelfeld.

Gut, dort spielerte auch der Scharner, und auch das ist den ÖFB-Coaches wurscht. Die werden sich doch nicht vom "Ausland" vorschreiben lassen, was sie zu tun und lassen haben, als fleißige österreichische Österreicher... Hoppala, jetzt tu ich überinterpretieren.

Ende einer Serie

Sollte man nicht. Auch Christopher Trimmels Nummer 9 bedeutet nicht, dass er ein Goleador ist. Obwohl: sein erster Fehlpass hat mich durchaus an Krankl erinnert.

Ich fürchte, dass von diesem Spiel nicht die von mir angesprochenen Punkte mitgenommen werden, die "verbessern!" schreien, wenn man weiterkommen will, sondern dass sich die Verantwortlichen auf dem Erfolg die Serie verlorener Jahres-Auftaktspiel gebrochen zu haben, ausrasten wollen.

Zumal jetzt ja eh einmal monatelang gar nix passiert, ehe es im Frühjahr noch genau ein Testspiel gibt (in Mai gegen Kroatien).

Das am Beginn angesprochene Phantom-Team war nicht auf dem Platz. Obwohl viele davon einem echten Nationalteam immer noch guttun würden; auch weil die Personaldecke (und das hat man heute durchaus gemerkt) so dünn ist. Mindestens 10 der dort genannten brächten durchaus eine Qualitätssteigerung.
Und die sollte das Ziel sein, in jeder Hinsicht, nicht nur beim Verbessern der bislang katastrophalen Bilanz der Standard-Situationen - anstelle des aktuellen Schlecht- und Schiachredens, das der Teamchef in den letzten Wochen als Dauerfeuer vom Stapel ließ.

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  • mashos | vor 710 Tagen, 15 Stunden, 37 Minuten

    Und Wallner beibringen, net in jedem Zweikampf Foul zu spielen.

    Nummer 3 ist aber nicht unbedingt ein Must Have, das ist eine Sache der Spielanlage, ein 6er mit mehr Offensivqualität und ein Stürmer, der auch nach hinten arbeitet, schon schaut die Sache anders aus.

    Grade die 2 in der Luft hängenden Spitzen und das Loch im Mittelfeld lassen die Aussenspieler regelmäßig kollabieren, da die zentralen Spieler nie in den Spielaufbau miteingebunden sind, da ist es wurscht ob ein Garics dort spielt oder sonst wer.

    Dann bleibt nur der lange Ball nach Vorne oder schnelle Konter bei gegnerischem Ballverlust, das checken aber unsere 78er Taliban nicht und nie mehr.

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  • gunner0 | vor 710 Tagen, 20 Stunden, 32 Minuten

    ad Bendtner

    der heißt im Übrigen Nicklas...und nicht Niclas lieber Martin...
    und Superstar? *prust*
    naja....bei uns spielt er ja "nur" weil RVP verletzt ist, ansonsten ist er noch weit enfernt vom "Superstar"...das mag aber im Danish dynamite-Team und auch in der persönlichen Wahrnehmung vom Nick natürlich anders aussehen...

    Auf dieses Posting antworten
    • gunner0 | vor 707 Tagen, 16 Stunden, 44 Minuten

      siehe auch

      die gefühlten 15 Hundertprozentigen, die er gegen Burnley vergeigt hat.
      Superstar.....har, har.

    • gunner0 | vor 705 Tagen, 20 Stunden, 25 Minuten

      hmm..

      gestern war er allerdings superb....naja....aber zum Superstar brauchts mehr.

    • blumenau | vor 692 Tagen, 15 Stunden, 54 Minuten

      bendtner ist aktuell der superstar der dänen
      http://www.transfermarkt.at/de/spieler/34557/bendtner-nicklas/default/2009/leistungsdaten.html

  • ceterumcenseo | vor 711 Tagen, 8 Stunden, 6 Minuten

    passt zwar nicht genau zum thema, aber es interessiert mich:

    prohaska hat nach dem spiel gemeint, es gebe leider nur noch 2 testspiele vor dem beginn der em-qualifikation, und es sei schade, dass nicht mehrere spiele möglich sind.
    nun ist es doch so, dass einige nationalteams im juni eine wm austragen, daher alle ligen ruhen, und die spieler der nicht teilnehmenden länder daher zeit hätten. was spricht also dagegen, im Juni Testspiele gegen zB Russland und Irland auszutragen. Die verfehlte Qualifikation sollte ja nicht mit 4 Wochen Extra-Urlaub belohnt werden, oder?
    Und so könnte auch der Wettbewerbsnachteil minimiert werden, den wir gegen deutschland haben, denn die werden top eingespielt in die em-quali starten.

    Auf dieses Posting antworten
    • mischnimpossible | vor 710 Tagen, 23 Stunden, 39 Minuten

      Weil mia uns da die WM anschauen und nicht selba einlaufen.

    • dilak | vor 710 Tagen, 22 Stunden, 58 Minuten

      >ceteru

    • dilak | vor 710 Tagen, 22 Stunden, 58 Minuten

      >ceteru

    • dilak | vor 710 Tagen, 22 Stunden, 56 Minuten

      Mein broser spinnt!
      Also bin absolut deiner meinung ceteru.

      In Graz spielt Japan gegen England einen test.
      In Kärnten sind Kamerun, Slowakei und ich glaub noch 2 Teams.

      Hier wären Tests absolut möglich und sinnvoll.

    • mischnimpossible | vor 710 Tagen, 22 Stunden, 27 Minuten

      Schon mal was von Urlaub gehört?

    • blowfly1968 | vor 710 Tagen, 18 Stunden, 21 Minuten

      Ganz einfach
      Die WM ist vom 11.06. - 11.07. und unsere Meisterschaft beginnt sinnvollerweise wahrscheinlich wieder am 13.07. oder so - d.h. da wird im Klub vorbereitet und keine Spieler für irgend ein Gurkenländerspiel freigestellt...

    • ceterumcenseo | vor 709 Tagen, 18 Stunden, 9 Minuten

      mission impossible

      ja, aber als belohnung für versagen eigentlich noch nicht. ist aber ein interessanter Ansatz.

  • polypus | vor 711 Tagen, 15 Stunden, 31 Minuten

    …DARÜBER, WAS IHM GEGEN DÄNEMARK NICHT GEFALLEN HAT:

    Wir haben hinten oft den Ball zu lange gehalten. Das ist immer gefährlich. Das ist dann wieder besser geworden.

    WTF! Der gehört doch gehauen, der Didi...

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  • joemovze | vor 711 Tagen, 15 Stunden, 54 Minuten

    …ÜBER DIE LEISTUNG VON EKREM DAG:

    Den haben wir schon einmal einberufen, und er ist beim Training nicht aufgefallen. Dadurch, weil wir ihn auch nicht gekannt haben, war es ein Risiko. Irgendwo habe ich ihn dann zwei, drei Mal im Fernsehen beobachtet und mir gedacht: Der ist auch ein extrem schneller Spieler. Am Anfang hat er sich ein bisschen angepasst, mit der Zeit ist er immer besser geworden, und hat eine gute Leistung gebracht.

    Dem ist wirklich nichts zu peinlich.

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  • realizer | vor 711 Tagen, 16 Stunden, 41 Minuten

    Realistisch betrachtet: ÖFB = eine Firma, UEFA/FIFA-Kosmos = Wirtschaft, oder?!

    In der Privatwirtschaft würde jemand, der mit Ferialpraktikanten hier und da Glücksergebnisse landet - obwohl ihm eine Riege talentierter und fähiger Manager zur Verfügung stünde und er mit der Begründung "i bin a sturer Tiroler" nicht auf diese zurückgreift - hochkant rausgeworfen werden... RESSCOURCENOPTIMIERUNG!!!! In keiner zielorientierten Firma würde man so einen Abteilungsleiter aus Gefälligkeit behalten! dieses offensichtliche Freunderltum in Österreich verursacht allein beim daran denken Migräne und Verzweiflung...

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    • linzsandler | vor 711 Tagen, 16 Stunden, 17 Minuten

      Machst an WIFI-Kurs?

    • dilak | vor 711 Tagen, 16 Stunden, 15 Minuten

      ich weiß ja nicht welche Erfahrungen in der Privatwirtschaft gemacht hast, aber meine Erfahrungen sagen dass fachliche Inkompetenz noch länge kein Hinderungsgrund ist gewisse Ebenen zu erreichen. Und auch länger anhaltender Mißerfolg ist mit den richtigen Freunden und entsprechend talentierter Auredenkultur (immerhin auch 1 Talent) kein Grund für eine Entlassung.
      Alles nur Politik.

  • nochangeintheweather | vor 711 Tagen, 18 Stunden, 34 Minuten

    Das Loch in der Mitte

    war meiner Meinung nach auch ziemlich "spielschädigend". Das Mittelfeld hat mit knapper Müh und Not einmal 3 Pässe hintereinander zusammengebracht. In der Mitte hat die Erfahrung und die Kleverness, das Hirn gefehlt. Schiemer und Baumgartlinger waren "brav", aber sie sind nicht so erfahren, technisch versiert bzw. konnten dem Spiel keine Richtung geben. Das wäre eher was für Kavlak in der Mitte, der wieder sehr gute Ansätze gezeigt hat, ein paar sehr schöne Ideen und Pässe. Wenn man es schafft, dem Spiel einen Rhythmus zu geben, wäre das sehr hilfreich. Beichler auf rechts war übrigens eine Verschwendung an Talent.

    Auf dieses Posting antworten
  • watchtowerman | vor 711 Tagen, 18 Stunden, 35 Minuten

    kann mir eigentlcih mal wer erklären wo die rechtfertigung für einen baumgartlinger im team ist???

    mir kommt vor, zu wenig austrianer im team.
    es gibt so viele die diese position besser spielen, sogar schiemer, der sonst verteidiger ist macht das besser.

    und überhaupt wie kann man ein mittelfeld ohne nummmer 8 spielen?!!

    naja, glück hamma gehabt

    Auf dieses Posting antworten
    • blumenau | vor 711 Tagen, 15 Stunden, 10 Minuten

      baumgartlinger (guter, hochintelligenter spieler) kann nix dafür, dass ihm schiemer beigestellt wurde. normalerweise ist ER der schiemer neben einem 8er.
      schuld ist der der so eine aufstellung macht, nicht der falsch eingesetzte spielertypus.

  • namehiereintragen | vor 711 Tagen, 18 Stunden, 38 Minuten

    Xenophobes Umfeld?

    Also irgendwie finde ich das schon eine starke Unterstellung. Dass Dag ignoriert wurde liegt imho eher daran, dass die türkische Liga nicht ernst genommen wird. Weil man sie halt nicht kennt. Genau so wie die Presse die israelische, belgische oder rumänische im Vorfeld der EL nicht ernst genommen hat.
    Die Zahl der Spieler mit "Migrationshintergrund" ist beim ÖFB aber sicher mehr als ein Feigenblatt:
    Vastic, Korkmaz, Garics, Kavlak, Pehlivan, Dragovic, Alaba, Okotie, Arnautovic, Özcan, Atan, Junuzovic, Sariya, Kuljic, Akagündüz , Kocijan,...

    Helmut Köglberger ist auch sicher erwähnenswert in dem Zusammenhang. Also bitte nicht überall wo Österreich steht findet sich Fremdenfeindlichkeit.

    Auf dieses Posting antworten
    • watchtowerman | vor 711 Tagen, 18 Stunden, 12 Minuten

      ja und jetzt überleg mal wie viele von denen nicht erst seit ein paar jährchen überhaupt in erwägung gezogen werden.

      außer vastic gabs da nämlich niemanden.

      also ja es wird auf jeden fall besser, aber das ist noch nicht lange der fall

    • namehiereintragen | vor 711 Tagen, 15 Stunden, 57 Minuten

      Die Anzahl relevanter Einwanderer und vor allem derer die im fußballtauglichen Alter waren ist erst in den letzten 20 Jahren erreicht worden.

      Und wie gesagt Köglberger spielte afaik ab den 60ern im NT und war dort sogar Kapitän.

    • blumenau | vor 711 Tagen, 15 Stunden, 8 Minuten

      ein paar ausnahmen sollten nicht drüber hinwegtäuschen, dass das ausbildungssystem die yugo/türkiye-buben lange vernachlässigt hat. laßts euch nicht wegblüffen, forscht nach.

      und im fall von dag sprech ich die einstellung von vor füf, sieben jahren an; die war keinesfalls auf dem heutigen level.

    • namehiereintragen | vor 711 Tagen, 14 Stunden, 45 Minuten

      Mag sein, dass das Bewusstsein dafür, dass es in den Gemeindebau einige Fußballerische Rohdiamanten schlummern erst spät gekommen ist. Aber wenn Sie jetzt genau den Zeitraum von vor 5-7 Jahren ansprechen dann muss man dazu aber auch sagen, dass damals halt null für den Nachwuchs prinzipiell getan wurde, weder im Gemeindebau, noch am Dorfvereinsplatz.

      Und wenn man Dag als Einzelbeispiel hervorbringt dann kann man als Gegenthese ohne weiteres Akagündüz oder gar Vastic nennen. Die haben ja auch gespielt und im Fall von Vastic haben wir es ja sogar mit einem nationalen Liebling zu tun.

  • brainfoot | vor 711 Tagen, 19 Stunden, 42 Minuten

    junge Teams

    durchschnittsalter der anfangself
    österreich 24.5
    deutschland: 24.8
    niederlande 25.4
    spanien 25.5
    frankreich 26.7

    quelle: transfermarkt.at

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