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Musik, Film, Heiteres

Christian Fuchs

Christian Fuchs

Twilight Zone: Film- und Musiknotizen aus den eher schummrigen Gebieten des
Pop.

14. 4. 2012 - 18:02

Survival Training

In "Battleship" kämpft er gegen Aliens, in "The Grey" gegen hungrige Wölfe. Essentiell ist aber nur einer der beiden Leinwandauftritte von Liam Neeson diese Woche.

"Computerspielverfilmung", bei diesem Begriff rümpfen die meisten Kritiker die Nase und gehen regelmäßig in Deckung. Sofort ist von der Ideenlosigkeit in Hollywood die Rede und von beinhart kalkulierten Marketingvehikeln. Nicht zu Unrecht, muss man anmerken.

Dabei dürften all die Videogame-Adaptionen, mit denen seit Dekaden potentielle Zielgruppen bombardiert werden, anscheinend erst der Anfang gewesen sein. Brettspiele sind der neueste heiße Scheiß in Hollywood. Cluedo und Monopoly sollen ihren Weg auf die Leinwand finden, jetzt ist aber erst einmal Schifferl versenken dran.

Willkommen also zu "Battleship", einem 200-Millionen-Dollar-Blockbuster, der auf einem schnöden Kinderzimmer-Spiel basiert.

Weil die Vorlage unfilmischer nicht sein könnte, setzt Regisseur Peter Berg, ein bislang eher farbloser Kino- und TV-Handwerker, auf ein klassisches Genre-Geschichtengerüst. Ein internationaler Flottenverband aus fünf Kriegsschiffen wird während eines gemeinsamen Manövers im Pazifik mit einem gigantischen Raumschiff konfrontiert, das aus dem Wasser ragt. Schnell entpuppt sich das U.F.O als Vorbote einer außerirdischen Invasion. Durch ein undurchdringliches Energiefeld von jeglicher Hilfe abgetrennt, müssen die unglaublich tapferen Navy-Truppen im Alleingang die Welt retten.

Battleship

Schon der Trailer machte klar: Das wahre Vorbild für dieses Destruktionsspektakel heißt "Transformers". In etlichen Szenen huldigt Peter Berg seinem Vorbild Michael Bay. Und zwar so eindeutig, dass die Grenzen zwischen Peter Bay und Michael Berg verschwimmen.

Freunde und Feinde von Hollywoods erfolgreichstem Feldmarschall wissen also, was sie erwartet. Eine Heiligsprechung des American Way Of Life, eine Breitwand-Huldigung sämtlicher republikanischer Werte und ein Kniefall vor dem Militär. Und natürlich ein Großaufgebot an außerirdischen Vernichtungsmaschinen und amerikanischen Schlachtschiffen, brüllenden Soldaten und infernalischen Explosionen.

Auch die bewusst inhomogene Castingmischung erinnert an das Bay’sche Oeuvre, wo richtige und falsche Schauspieler schon immer gerne durcheinander gewürfelt werden.

Alexander Skarsgård, der charismatische "True Blood"-Sexgott, wird viel zu schnell versenkt. Taylor Kitsch darf als dessen trotzköpfiger Navy-Bruder, der am Ende zum Helden mutiert, seinem Nachnamen gerecht werden. Der prinzipiell großartige Tadanobu Asano, Nippons Indie-Antwort auf Johnny Depp, muss sich als japanischer Admiral besonders farblos geben. Ach ja, Rihanna ist auch mit an Bord und den Namen der blonden weiblichen Hauptdarstellerin habe ich verdrängt.

Battleship

Was "Battleship" ideologisch von den rechtskonservativen Michael-Bay-Machwerken abzuheben scheint, ist der Versuch, nicht bloß martialische weiße Amibuben ins Bild zu rücken. Aber wenn Peter Berg Japaner, Afroamerikaner, Kriegsversehrte und Pensionisten in trauter Einigkeit an die Front schickt, ist das vielleicht nur der ultimative Gipfel des Zynismus.

Mittendrin in diesem digitalen Hokuspokus, der die Festplatte krachen lässt, ist jedenfalls auch Liam Neeson. Groß steht sein Name auf dem Plakat, den gefühlt zehn Minuten langen Auftritt als strenger General dürfte er aber in zwei Drehtagen auf Autopilot absolviert haben.

Weitere Filmrezensionen

Wer den irischen Akteur in der Rolle seine Lebens sehen will, muss sich einen anderen Film ansehen, der diese Woche bei uns anläuft. Auch ein Streifen in dem ums Überleben gekämpft wird, aber CGI-Außerirdische sucht man hier glücklicherweise vergeblich. "The Grey" erzählt von einer Gruppe Bohrarbeiter, die nach einem Flugzeugunglück im eisigen Niemandsland stranden, ganz auf sich alleine gestellt.

Regisseur Joe Carnahan machte sich mit höchst unterschiedlichen Actionthrillern einen Namen. Mit dem gefloppten Serienremake "The A-Team" erreichte er 2010 jedenfalls einen künstlerischen Tiefpunkt. Die Hoffnungen, der Carnahan einst mit dem Polizistendrama "Narc" weckte, nämlich hochgradiges Spannungskino mit einem Gespür für rohen Realismus zu verbinden, erfüllt er aber erst jetzt. "The Grey" ist stellenweise einfach atemberaubend geraten.

The Grey

Am Anfang stehen Bilder der Vergletscherung, äußerlich und emotional. John, ein alternder Biologe (Liam Neeson) hat sich auf eine Ölraffinerie in Alaska zurückgezogen. Weil nach dem Tod seiner geliebten Frau einfach nichts mehr geht. In sich versunken und dem Selbstmord nahe steigt er mit anderen Arbeitern zusammen in ein Flugzeug. Doch die Reise Richtung Kanada findet ein jähes Ende.

Die kleine Maschine stürzt ab, mitten in der menschenleeren Wildnis. Die wenigen Überlebenden sehen sich mit arktischen Temperaturen konfrontiert, mit Hunger, Durst und nackter Panik. Aber da funkeln vor allem auch glühende Augen draußen in der Dunkelheit. Ein Rudel Wölfe liegt auf der Lauer. John hat sich lange mit den Tieren beschäftigt und wird zum unfreiwilligen Anführer der kleinen Gruppe.

Rohe Männerfilme sind sie allesamt, die bisherigen Werke von Joe Carnahan. Von einem billigen Testosteron-Thriller ist "The Grey" aber meilenweit entfernt. Das eisklirrende Kammerspiel verzichtet zwar nicht auf reißerische Effekte und plakativen Nervenkitzel. Im Grunde inszenierte Carnahan aber ein Survivalepos, in dem Friedrich Nietzsche und Jack London mit Horror-Elementen kollidieren.

Liam Neeson, dessen Frau Natasha Richardson tragischerweise 2009 bei einem Schiunfall verstorben ist, personifiziert die existentiellen Themen, um die der Film angesichts des nahen Todes kreist, er gibt ihnen ein raues, verwittertes Gesicht. Kein simpler Tierschocker also, sondern ein kleines Genre-Meisterwerk über die ganz großen Fragen des Menschseins.

The Grey

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  • elchaos | vor 399 Tagen, 2 Stunden, 4 Minuten

    ein sehr später nachtrag zu den vorfreudigen euphorieschüben, keine ahnung, wie ich das damals vergessen konnt...

    premium rush = NYC-fahrradkurier-thriller mit joseph gordon-levitt

    immerhin gibts inzwischen einen trailer
    www.imdb.com/video/imdb/vi2321521689

    and i absolutely don't care if it will be bad. joseph gordon-levitt! the cycling! michael shannon! a bad-ass muscly courier girl! I CAN'T WAIT :)

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    • christianfuchs | vor 399 Tagen, 1 Stunde, 23 Minuten

      freu dich vorher auf den krebskranken joseph gordon-levitt in "50/50". kein meisterwerk, aber ein schönere film!

    • elchaos | vor 398 Tagen, 19 Stunden, 47 Minuten

      schon gesehen ;) nicht mit kinostart gerechnet. und ja kein meisterwerk, aber einige feine momente

  • beastmaster | vor 399 Tagen, 7 Stunden, 44 Minuten

    Gute Nachrichten: Angeblich soll der Filmdeal mit Hasbro, der Spielefirma, geplatzt sein, weil "Battleship" als zu erwartender Flop gehandelt wird. Also keine Monopoly-, Ouija- etc. Filme.

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    • softmachine | vor 399 Tagen, 2 Stunden, 40 Minuten

      aber mikado mit mickey rourke soll bald beginnen. ich zittere schon vor aufregung.

    • elchaos | vor 399 Tagen, 2 Stunden, 25 Minuten

      zittern ist bei mikado ganz schlecht

    • christianfuchs | vor 399 Tagen, 1 Stunde, 22 Minuten

      ;-)

  • kleinerrollhügel | vor 399 Tagen, 10 Stunden, 32 Minuten

    the grey hat halt leider das problem mit den wölfen. darüber kann ich nicht hinwegsehen, das ist einfach zu gehirnamputiert, was da passiert. und fast am schluss wo er eine gefühlte viertelstunde im eiskalten wasser planscht, raussteigt und einfach weitergeht durch den wald als wär sommer in der karibik...come on...
    in einem survival thriller erwarte ich zumindest einen funken glaubwürdigkeit.

    neeson ist natürlich ein wahnsinn. allein was er am beginn abliefert, diese unglaublich traurigen augen, die absolute kaputtness gepaart mit dem alaska winter und den ölbohrtypen die direkt von dmax ensprungen sind...das kann was...

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  • johnleehookerelectro | vor 400 Tagen, 38 Minuten

    aus peter berg der ständig "bevaternden" kitsch-drossel wird man selten schlau.seine herzensangelegenheit ist ja die serie fridaynight lights.als ausgewiesener fan von white-trash-bierdosenamkopfzerknüll-akwardness findet man die hundstage-goes-texas ähnliche millieustudie anfangs ja noch recht sehenswert(so ziemlich alles der heutigen gesellschaft wird eindringlich dekonstruiert:rassismus,vorgegebene rollen und tabus der geschlechter und des alters,akzeptanz von behinderten etc etc alles sehr noble themen mit 100%schauspielern(battleship is halt ein money maker und ein leider wiedermal nervendes CGI showreel.kein film.nichtmal gute editor) bis zu dem punkt wo peter berg halt seine unnötige oldschool-partriachaliche moralkeule auspackt,die phrasendrescherein sich häufen("be humble" etc) mit soviel geplanten pathos das ich mit meinem derzeitigen leichten fieber nichtmehr weis woher ich kotzen könnte..naja immerhin ein bisl whitetrash akwardness neben der hysterie(die halt leider oft realität ist) in der serie.anywhos

    schöne divergenz in der obrigen rezession, denn
    das genaue gegenteil von oldschool-bevaterungen sind mmn die surviver-neeson filme.auch wenn manche ihn (vl zurecht) als testo-prollo or woteva bezeichnen.das würde definitiv zu kurz greifen.
    neeson spielte nie jemanden der leuten etwas von sich aus etwas aufdrücken oder belehren will(ausser seine eigene existenz steht damit verbunden auf dem spiel)er ordnete sich,wie schon erwähnt, immer einer idee unter für die er...

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    • johnleehookerelectro | vor 400 Tagen, 37 Minuten

      alles aus sich rausholte,zum mythologischen berserker wurde.er drückte niemandem etwas auf. im gegenteil die idee drückt ihn aus.schweigsam und konzentriert wartend bis das ziel erreicht ist.wenn man die idee füllen kann nur dann kann man aus sich selbst alles bis zum fucking letzten atemzug rausholen undsoon(die "die idee wird voll- verschmelzt sich im besten fall mit dir oder du wirst leer-philo-shit etc)..vl is auch viel oldschool-patriachalischer-shit dabei.. aber aufjedenfall mit kontext.er selbst war immer sekundär.somit fällt auch dieser grindige peter berg männer-narzismus und vorallem die hysterie weg. wie schon gesagt.

      in taken wars seine tochter,in unknownidentity seine eigene identität(sprich er war von haus aus "selbstlos"..haha undso)in the grey gings halt um die katharsis mit seiner frau bzw um ein prinzip, das sich jeder selber mit dem seltsamen gedicht seines irish-dads,und dem "scream of the brutal nature" jack london like, zusammenreimen kann... mit nem editor namens barton der weis wie man adrenalin in scheiben schneidet (und ähnlich wie der regisseur auch viel scheisse machen musste).
      schade war nur, dass es nach den abspann noch ne szene gab..für mich unnötig

      ansonsten ein neeson jacklondon-noir vom feinsten genau wie der fuchs-artikel on point wie immer

    • johnleehookerelectro | vor 399 Tagen, 11 Stunden, 46 Minuten

      sry für die diesmal extremen rechtschreibfehler..omg..rezension..survivor..und dativ akkusativ switch orgien...omg

  • elchaos | vor 400 Tagen, 4 Stunden, 12 Minuten

    oh und ich will den cluedo film sehen! die sollen sich beeilen

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  • elchaos | vor 400 Tagen, 4 Stunden, 26 Minuten

    mah, ihr macht mir angst mit euren superlativen. klassischer fall von herzkasperl-erwartungshaltung, wo kein reales filmerlebnis mithalten kann. und ich dann enttäuscht bin, dass der überdrüber-effekt ausbleibt und der film 'nur' 'gut' ist. der überdrüber-effekt ist nämlich per definitionem fast nur möglich, wenn man solche filme unvorbereitet sieht. dilemma, das mich zuletzt bei drive und take shelter erwischt hat [immerhin ist die 'enttäuschung' bei drive mit dreimal sehen und viel nachwirken einer sich schleichend steigernden begeisterung gewichen und dem vollen bewusstsein, was sehr besonderes gesehen zu haben, egal wie sehr ich den überdrüber-kick beim ersten mal vermisst hab]

    aber, jetzt kommt ein positives aber, ich würd mir den film ohne eure superlative ja nie anschauen. weil neesam mir wurscht ist (um nicht zu sagen reizlos bis wenig sympathisch). weil ich bei solchen filmen nicht mal die inhaltsangaben les und sie schon beim überfliegen von titel und personal als uninteressant abhak. aber herzrasen, survival-romantik und lebenspathos? und wölfe? herzkasperl-enttäuschung, ich komme!

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    • johnleehookerelectro | vor 399 Tagen, 23 Stunden, 22 Minuten

      "der überdrüber-effekt ist nämlich per definitionem fast nur möglich, wenn man solche filme unvorbereitet sieht."

      konsenz 4real

      der geht entweder durch schlichtes nichtwissen von zuvielen rahmenbedingungen,oder spontanes reinrutschen in fremder umgebung oder spannung erzeugt durch spontane begleitungen.oder manchmal durch selbst-austricksen...bzw beinhartes ausblenden der rahmenbedingungen und die euphorie einfach mit den ersten szenen überhand gewinnen lassen...
      aber der echte überdrüber was geht überhaupt ab-YÜA- effekt geht mit vorbereitung wohl echt nicht

    • johnleehookerelectro | vor 399 Tagen, 23 Stunden, 17 Minuten

      ausser bei filmen mit verstrickteren handlungssträngen ..ekloa

    • christianfuchs | vor 397 Tagen, 15 Stunden, 39 Minuten

      das mit dem überdrüber-effekt versteh ich natürlich. und ich hab auch ein schlechtes gewissen mit den superlativen. aber es geht halt durch mit mir. und ich muss sagen, in drive, shame, take shelter & the grey bin ich mit allerhand kritiker-hype im kopf rein & sie haben mich alle auf unterschiedliche weisen umgehauen. but i know what you mean!

    • elchaos | vor 397 Tagen, 14 Stunden, 15 Minuten

      stimmt, in ausnahmefällen funktioniert es manchmal doch mit dem umhauen-trotz-hype. bei mir halt scheinbar seltener als bei dir. aber kein grund ein schlechtes gewissen zu haben! j'adore superlative, und wenns mit einem durchgeht, dann muss man das zulassen :)

    • elchaos | vor 397 Tagen, 14 Stunden, 14 Minuten

      und ebenso selten, aber umso schöner: das unvorbereitete den boden unter den füssen weggezogen bekommen

  • christianlehner | vor 400 Tagen, 5 Stunden, 15 Minuten

    die survival-romantik und das lebenspathos von the grey sind einfach überwältigend! die wölfe waren mir da total blunzn. eigentlich. und neeson as neeson can be!

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    • christianlehner | vor 400 Tagen, 5 Stunden, 13 Minuten

      und schon lange kein besseres finale mehr in einem film gesehen.

    • piareiser | vor 400 Tagen, 40 Minuten

      bist du bis nach dem abspann sitzengeblieben?

    • christianfuchs | vor 399 Tagen, 1 Stunde, 20 Minuten

      werde ihn mir diese woche nochmal anschauen & dann den nachspann abwarten. oder macht das gar etwas kaputt?

    • johnleehookerelectro | vor 399 Tagen, 14 Minuten

      kaputt vl nicht aber es hätte ,das in dem moment bereits angebrochene grübeln, unterbrochen

      bei der trumanshow sah man nach dem cleanen endcut ja auch nicht wie sich jim carry dann ausserhlab der halbkugel tut..wozu...

      aber habs auch voreilig verpasst..räusper vl is es auch einfach nur der ärger im nachhinein nachschaun zu müssen

    • christianlehner | vor 398 Tagen, 22 Stunden, 44 Minuten

      oh, shit, no, pia! was ist da noch passiert? wenn es zu arg spoilert, antwort bitte über fb.

  • piareiser | vor 400 Tagen, 6 Stunden, 48 Minuten

    "the grey" ist _so gut_. ich war hin und weg. bei der "klippenszene" ist mein herz gerast vor spannung, ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann das das etzte mal war. (najo, "take shelter" wahrscheinlich). aber neeseon ist ja auch als zeus in "wrath of the titans" super.

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  • sauvage | vor 400 Tagen, 7 Stunden, 26 Minuten

    Die blonde Heimsuchung in "Battleship" ist Brooklyn Decker.

    Ich habe beide Trailer gesehen, als ich mir letzte Woche endlich "Haywire" angeschaut habe und - nein. Also wirklich, nein. Meine einzige Erklärung für Liam Neesson in "Battleship" ist, dass die Dreharbeiten in die Phase direkt nach Natasha Richardsons tod gefallen sein müssen, als er jeden Blödsinn gespielt hat, nur um sich abzulenken, weil - nein. Der Trailer ist schon SO SCHLECHT! Rihannas "My dad said they'd come. He said that we are not alone. He said one day we would find them. Or they would find us.". (Ich hab den Trailer nur zweimal gesehen und ich kann's auswendig. Spricht das für die -äh, Komplexität des Scripts? Sagte ich schon HEIMSUCHUNG?)

    Und "The Grey" - da verweigert sich die Fünfjährige in mir. Weil Wölfe, so elegant, so schön, so loyal. Mensch gegen Grizzly, okay. Aber Mensch gegen Wolf? Neinneinnein.

    *rant ends here*

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    • elchaos | vor 400 Tagen, 6 Stunden, 5 Minuten

      liebe sauvage, aber du hast das wichtigste vergessen :) wie hat dir haywire gefallen?

      ich hab den battleship trailer erst einmal gesehen, mir aber glaub ich sogar gedacht: sieht nach spass aus. entweder bin ich ein sehr einfaches gemüt (unwahrscheinlich) oder einfach a sucker for wasser, schiffe, kampfzeugs (viel wahrscheinlicher). die kombination schiff+aliens (wenn ich den hochkomplexen trailer richtig verstanden hab) find ich einfach SUPER. die frisur von rihanna find ich dafür tatsächlich SO SCHLECHT. also diese kombi mit kappe und komischen fransen, die drunter rausstehen. ich muss jedesmal im skip ganz schnell weiterblättern

    • elchaos | vor 400 Tagen, 6 Stunden, 4 Minuten

      oh und wenn du wölfe magst, ein aussergewöhnlich superes, besonderes, gscheites, feinfühliges (aber auch sehr trauriges) buch: wild dogs von helen humphreys. eine superherzliche empfehlung

    • sauvage | vor 400 Tagen, 5 Stunden, 36 Minuten

      Dear Chaos,
      ich hab "Haywire" GELIEBT, trotz der komplett fehlenden Auflösung. Ich meine, Hintermänner, anyone? Who's Studer? Dafür war das tatsächliche Ende so billig, dass ich's schon wieder cool fand. Ich wäre für ein Sequel sowas von zu haben!

      Also, ich bin ein selbstdeklariert einfaches Gemüt, was Filme betrifft UND ein ziemliches Skarsgard junior fangirl, aber nicht einmal Alex wäre Grund genug, mir diesen Schwachsinn anzuschauen.

      "Wild Dogs" werde ich bestellen. Hast du schon die Stieg Larssons begonnen? :-)

    • elchaos | vor 400 Tagen, 4 Stunden, 21 Minuten

      oh, das freut mich sehr! ich hab die geschichte schon vergessen und keine ahnung mehr, wer studer sein könnte und wo ich hintermänner vermissen hätt können. vermisst hab ich nichts und gefragt hab ich mich auch nichts. also eigentlich bin ich doch auch ein einfaches gemüt bzw kann sehr gut eines sein, wenn ich will :)

      und sequel, bitte her damit!

      mal schaun, ob mir meine zeit für battleship nicht zu schade ist, dann werd ich berichten, ob es sich aus skarsgard fangirl perspektive auszahlt

    • elchaos | vor 400 Tagen, 4 Stunden, 16 Minuten

      stieg larsson liegt neben meinem bett, weil ich mich immer freu, wenn ich lisbeths iro am cover seh, aber die beste freundin hat gemeint: heb das doch für den sommer auf, perfektes greifenstein-buch. und ich glaub sie hat recht

      dafür hat mir die post diese woche the curious coupling of sex and science und what you really really want gebracht, freu mich schon auf kombilektüre

      lass mich wissen, wie dir wild dogs gefallen hat!

    • elchaos | vor 400 Tagen, 4 Stunden, 10 Minuten

      ich finde es übrigens erstaunlich, dass sich jemand den namen brooklyn decker merken kann. hab sie gerade gegooglet und alles was man gehirn wiedergeben kann ist: brüste! brüste! brüste!

    • sauvage | vor 400 Tagen, 3 Stunden, 4 Minuten

      Mach ich! :-) Bestellt isses. Ich stimme deiner Freundin auch zu, es sind perfekte Sommerbücher, einerseits (ich hab sie größtenteils auf der Donauinsel gelesen, es war mein letzter freier Sommer). Andererseits kann man die echt immer lesen.

      Dass du Mary Roach lesen wirst, freut mich sehr. Ich hab das Buch letzte Woche erst verschenkt.

      Ich hab Brooklyn Decker noch nie wirklich spielen gesehen, weil ich mir diese Adam Sandler/Jennifer Aniston-Geschichte letztes jahr nicht gegeben habe, da war sie Sandlers ursprüngliches Love Interest, für das er die ganze Komödie aufführt. Was ich aber im "Battleship"-Trailer gesehen habe, sah nach glorios schlecht gespielter Furcht aus. Und, naja, ich bin durch Brüste halt nicht wirklich zu verwirren. Aber es gibt ein Still aus "True Blood", Alex in der Badewanne, da... *wachel*

    • elchaos | vor 400 Tagen, 2 Stunden, 40 Minuten

      welches still? :)

      ich muss ja schon wacheln, wenn ich an taras oberarme denke ;) another thing i'm a sucker for, und zwar so richtig, muskolös-definierte frauenoberarme, maaaaahhh

    • elchaos | vor 400 Tagen, 2 Stunden, 40 Minuten

      und sorry an christian für so viel offtopic!!!

    • sauvage | vor 399 Tagen, 16 Stunden, 3 Minuten

      Liebes, ich kann dir leider keinen Link schicken, das Foto dürfte irgendwann im Laufe meiner äh, Recherchen aufgetaucht sein. *räusper* Google einfach "Alexander Skarsgard naked pics", da landest du dann irgendwann dort. Auf jeden Fall sieht man da Vielversprechendes. *waaaachel*

      Auch gut definierte Frauenoberarme lassen mich kalt (gut definierte Männeroberarme allerdings nicht). Wenn mich eine Frau auf der Leinwand umhaut, dann ist das meist eher eine Gesichtssache (Tricia Helfer! Eine der schönsten Frauen da draußen!). Ja, was soll's, ich bin so dermaßen heterosexuell, also reagiere ich bei Frauen eher analytisch auf ästhetische Reize und bei Männern halt dann eher mit einer Hormonkaskade (kannst du dich noch an mein Dwayne Johnson-Gewimmer erinnern?;-).

      Was Rutina Wesley/Tara betrifft, möchte ich aber noch anmerken, dass sie eine der schönsten Hautfarben hat, die man je gesehen hat. Zart schmelzende 70%ige Bitterschokolade.

    • elchaos | vor 399 Tagen, 12 Stunden, 44 Minuten

      grad gegooglet, aber auf seite 6 die geduld verloren. da schlägt doch meine überwiegend homosexuelle orientierung durch ;) ich find den alex yummie, aber es hat absolut nichts mit seinem oberkörper zu tun. ist mehr ein ausstrahlungsding, und das kommt in unbewegten bildern nicht so gut rüber. durchaus ein sexuell aufgeladenes ausstrahlungsding, ich bin nicht vollkommen immun ;) auch wenn sich mein männerinteresse tendentiell auf ästhetische reize und sympathiefaktoren reduziert. joseph gordon-levitt bilder google ich zb gern, nicht nur weil mich die heath ledger ähnlichkeit immer wieder unheimlich berührt, der ist einfach unglaublich fesch, cool und sehr sympathisch. ich hoffe ich muss nicht erwähnen, dass der reduktionismus nicht für michael fassbender gilt. grosse, grosse ausnahme. wachelinferno!

      rutina wesley/tara ist prinzipiell super und schön, ja. aber ich bin total fixiert auf die arme :)

    • elchaos | vor 399 Tagen, 12 Stunden, 29 Minuten

      tricia helfer kannte ich noch nicht, ui, da gibts ein paar sehr ähm ästethische bilder

      erinnert mich an meine superabsurd-unheimliche entdeckung gestern nacht - www.femininebeauty.info

      suuuuperunheimliche seite, die sowas wie ein digitales kampfplädoyer für "klassisch weibliche" schönheit in die welt posaunt. einerseits sehr fragwürdiges, extremes schönheitsideal, das genau das gegenteil von meinem geschmack beschreibt ("schwaches weibchen"). tricia helfer würde dort gnadenlos durchfallen. andererseits sehr seltsamer spagat - unglaublich reflektierte haltung, die jeder kritik per mitkalkulation versucht den wind aus den segeln zu nehmen, aber trotzdem homophobie und rassismen rechtfertigt und schönredet. mind-boggling ist zb die these, warum high-fashion models so skinny sind - weil die fashion industry von homosexuellen männern dominiert wird und die es eben am liebsten haben, wenn die models wie adoleszente jungs aussehen. wahnsinn! uuuuuuuunheimlich

    • elchaos | vor 399 Tagen, 12 Stunden, 26 Minuten

      oh, und von wegen homosexuelle vorlieben und naked alex :)
      http://tinyurl.com/bwfj8qr

      hier das original
      http://tinyurl.com/6mhuthy

    • sauvage | vor 399 Tagen, 10 Stunden, 6 Minuten

      Ad Rolling Stone Magazine und True Blood: Ich kannte nur das Originalcover. Wenn ich mich recht erinnere, war der Grundtenor in den Kommentaren damals: "Sookie, you bitch, DROP THAT LEG!". :D

      Ad Tricia Helfer: Wenn sie dir gefällt: Schau "Battlestar Galactica". Erstens ist die Serie allgemein absolut super und zweitens spielt Tricia Helfer sehr verschiedene Varianten derselben Figur. Und wenn jemals jemandes Körper ein Wonderland war, dann der ihre.

      Ad femininebeauty: Ooooooo ja, creepy trifft's. "She was added to the Attractive Women Section"? WTF? Ich verstehe allgemein den Drang nicht, Schönheit wissenschaftlich zu zerlegen und Kategorien dafür zu finden. Warum Geld für Studien raushauen, wenn die seriöse Antwort doch immer wieder lauten wird müssen: Geschmäcker sind sooooo verschieden! ? Meine beste Freundin und ich eint eine Vorliebe für Bärte und Brusthaare. Trotzdem passiert es kaum jemals, dass wir uns auf einen Mann einigen können in puncto sofortige Eierstockreaktion. Unsere Geschmäcker sind zu verschieden.

      Und dann stößt mir jemand zu wie Tom Hiddleston, der in mein oberflächliches Beuteschema nicht wirklich passt, der aber nach zwei geschauten Interviews mit dem kleinen Finger Alexander Skarsgard als meinen Numer One Star Crush vom Thron stieß. Weil ich...

    • sauvage | vor 399 Tagen, 10 Stunden, 5 Minuten

      Weil ich letztendlich offenbar auf die Kombination aus dunkler Stimme, wundervollem Lachen und o Gott, so sympathisch offenbar doch noch mehr fliege als auf breite Schultern allein. Was sagt uns das? Menschen sind unberechenbar und letztendlich haben wir alle keine Ahnung. Deal with it!

    • elchaos | vor 399 Tagen, 9 Stunden, 26 Minuten

      word!

      :) @sookie, wobei das ein bisschen unfair ist, eigentlich müsst es heissen: alex, you hunk, drop that hand!

    • sauvage | vor 399 Tagen, 9 Stunden, 20 Minuten

      Wenn Sookie in der Situation ein "bitch" kriegt, dann ist aber ein "hunk" für Herrn Northman ein bisschen sehr nett (nicht, dass ich der Bezeichnung an sich widerspräche!). Was halten wir von "Eric, you sucker [pun intended], stop hiding behind that little fairy's fair leg and SHOW US WHAT YOU GOT!"?

    • elchaos | vor 399 Tagen, 7 Stunden, 2 Minuten

      davon halten wir sehr viel :)