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Musik, Film, Heiteres

Christian Fuchs

Christian Fuchs

Twilight Zone: Film- und Musiknotizen aus den eher schummrigen Gebieten des
Pop.

1. 5. 2012 - 13:02

Dream Team

Ein paar Notizen zu „Marvel's The Avengers“

Schon lange habe ich kein sogenanntes Press Junket mehr euphorischer verlassen. Während manche Gruppeninterviews, die von Filmfirmen für Journalisten organisiert werden, nur aus gleichgültig abgespultem Promotion-Blabla bestehen, liegt hier etwas Besonderes in der Luft. Fast ein Hauch von Elektrizität. Ich spüre das Britzeln noch stundenlang.

Tom Hiddleston, Chris Helmsworth und Mark Ruffalo stehen hintereinander in einem Berliner Hotel zu „Marvel’s The Avengers“ Rede und Antwort. Die zweite Liga, könnten manche boshaft meinen, denn Superstars wie Robert Downey Jr. und Scarlett Johansson sind zu Hause geblieben. Aber Loki, Thor und Dr. Bruce Banner machen die Abwesenheit der großen Namen mehr als wett.

Da ist Hiddleston, der britische Dandy mit der distinguierten Bühnensprache, der verbissene Method Actors im Interview ebenso belächelt, wie es sein Vorbild Anthony Hopkins tut. Dann Helmsworth, ein Shootingstar im Actiongewerbe, der so viel australische Bodenständigkeit verstrahlt, dass ein Teil der Pressemenschen mit ihm wohl sofort Pferde stehlen und Surfbretter besteigen würde. Schließlich Ruffalo. Der unfassbare Mark Ruffalo. Ein Mann, dessen geballte Smartness mich sprachlos macht.

Marvel's The Avengers

Alle drei, der Engländer, der Australier und der an diesem Tag coolste Amerikaner des Planeten sprühen vor Begeisterung über den Film, der sie zusammengeführt hat. Sie schwärmen über die großzügigen Produktionsbedingungen und bejubeln den Regisseur und Drehbuchautor, bei dem alle Fäden zusammengelaufen sind, the one and only Joss Whedon. Es ist ein Enthusiasmus, der nicht einstudiert wirkt und der sich auf die anwesende Presse-Runde überträgt.

Beim Einpacken meines Aufnahmegeräts fällt mir die fiebrige Aufregung ein, als ich als Kind mein erstes „Die Rächer“-Heft durchgeblättert habe. Diese kaum definierbare Energie, die sich aus Naivität, Pathos, Witz und dem Glauben an Wunder speist, strahlten damals weder Superman noch der entschieden charismatischere Batman aus. It’s a Marvel thing you have to understand.

Marvel's The Avengers

Jahrelange Vorfreude

Beim Verlassen der Pressevorführung, ein paar Tage vor dem Interviewzirkus, bin ich nicht ganz so verzückt. Ich mag „The Avengers“, amüsiere mich wunderbar in den zweieinhalb Stunden, aber wieder einmal kommt die hohe Erwartungshaltung – der heilige Comic-Gral, die umwerfende Besetzung, der bestgeeignete Regisseur – der Filmerfahrung in die Quere.

Dabei wurde die Vorfreude auf dieses Megaepos ja auch geschürt wie bei wenig anderen Streifen. 2008, als „Iron-Man“ wie eine Bombe an den Kinokassen einschlägt, beginnt alles mit einem kleinen Insiderjoke nach dem Abspann. Samuel L. Jackson taucht da als der legendäre Nick Fury der Geheimorganisation S.H.I.E.L.D. auf und erzählt dem Titelhelden von der „Avengers Initiative“, ein Satz, der die eingefleischten Fans rund um den Globus ganz kribbelig macht.

Es ist der erste Streifen, den die Filmabteilung des Comickonzerns Marvel selbst finanziert, bald setzt sich eine geölte Maschinerie aus Eigenproduktionen in Gang, in denen immer wieder Teaser und Abspielungen auf ein großes Ganzes versteckt sind. „The Incredible Hulk“, „Thor“, „Captain America: The First Avenger“ finden ihren Weg ins Kino, im Fall von Iron-Man wird eine ganze Serie angedacht.

Marvel's The Avengers

„Ich glaube Robert Downey ist an allem schuld“, grinst Mark Ruffalo in Berlin. „Er hat den Weg vorgegeben für die Entwicklung, und ihm ist es auch verdanken, dass die Produzenten an jemanden wie mich gedacht haben“. Unzweifelhaft ist das Casting die Geheimwaffe der Marvel-Macher, avancierte Akteure wie Edward Norton, Natalie Portman oder Stellan Skarsgård verirren sich in die grellen Comicgeschichten.

Als sich allmählich ein Blockbuster ankündigt, in dem tatsächlich die Avengers zusammenfinden, neben den X-Men und den Fantastic Four das sagenumwobenste Marvel-Dream-Team, wird das Schauspielerthema aber auch zum potentiellen Problemfall. Ist ein Overkill an Stars und Superhelden, Bösewichten und Mythologien nicht automatisch zum Scheitern verurteilt? Verderben zu viele Köche in knallbunten Trikots nicht den Brei?

Marvel's The Avengers

Gruppenbild mit Dame

Dann kommt irgendwann die Meldung, dass definitiv kein unsensibler Feldmarschall á la Michael Bay die gigantische Unternehmung „The Avengers“ dirigieren wird. Sondern ein intellektueller Genre-Innovator namens Joss Whedon. Der Geekgodfather und Schöpfer gefeierter Fernsehserien soll die unmögliche Aufgabe erfüllen, all die Charaktere in einen Film zu pressen. Er muss Fanhoffnungen erfüllen. Und natürlich auch das unbefangene Massenpublikum rocken.

Auch jetzt, nach dem zweiten und weitaus emotionalerem Ansehen des Films denke ich mir: Diesen Zwängen kann gar kein Drehbuchautor oder Regisseur gerecht werden. Man spürt, wie sich manchmal das Skript verbiegt, nur damit Iron-Man, Thor, Hulk, Captain America, Hawkeye und Black Widow auch halbwegs gleichwertige Auftritte haben, ohne dabei den fiesen Loki, Samuel Jackson als Teamleader, oder den schrulligen Agent Coulson zu vergessen.

Marvel's The Avengers

Gänzlich Uneingeweihte, die den bisherigen Marvel-Film-Countdown verpassten, haben in dem Superhelden-Durcheinander wahrscheinlich wenig Durchblick. Oder zumindest werden all jene, die weder „Thor“ noch die „Iron Man“-Filme oder „Captain America“ gesehen haben, die zahlreichen Geplänkel der übermenschlichen Protagonisten relativ ungerührt betrachten.

Joss Whedon knüpft nämlich direkt an die Vorgänger an, verzichtet auf Erklärungen und Backstories, setzt die Mythologien voraus. Fast wie ein direktes „Thor“-Sequel startet der Film mit der Ankunft des nordischen Gottes Loki auf der Erde, die er mit seinen monströsen Heerscharen unterwerfen will.

Die Fantasy-Dimension, die durch die Präsenz des finsteren Kerls in die Geschichte kommt (auch wenn ihn Tom Hiddleston köstlich verkörpert) scheint fast too much in einer Story, in der es vor Handlungssträngen rund um mutierte Wissenschaftlern, Supersoldaten und Spezialagenten wimmelt.

Marvel's The Avengers

Team America: World Police

Aber bevor sich diese Zeilen hier wie nörgelnde Kritik anhören: Bei allen Schwierigkeiten, die durch die immense Größe des Ensembles erwachsen, holt Joss Whedon aus den einzelnen Figuren doch ein Maximum heraus.

Eine vermeintliche Propaganda-Ikone wie Captain America (Chris Evans) mildert der linksliberale Regisseur soweit ab, dass ein fast schon liebenswürdiges Portrait eines anachronistischen Kriegers entsteht. Der Chef der amerikanischen Weltpolizei darf im Laufe der Story auch ernsthaft an der Aufrichtigkeit seiner Regierung zweifeln. Dem potentiell etwas unfreiwillig komischen Donnergott Thor (irgendwie wird Helmsworth immer sympathischer) verpasst er ebenfalls einen sanft ironischen Touch, ohne sein Heldenimage zu beschädigen.

Überhaupt ist der Humor, der sich in Form genialer Oneliner durch „The Avengers“ zieht, ganz im Sinne der Comicvorlagen. Neben dem Außenseiterfaktor und der Tragik, die aus dem Leben als Mutation erwächst, gehört das glucksende Lachen zur Marvel-Essenz, zumindest der Gründerväter Stan Lee und Jack Kirby. Der erneut phänomenale Robert Downey Jr. hat dabei als Tony Stark natürlich leichtes Spiel, ihm legt Whedon die besten Sätze in dem Mund.

Marvel's The Avengers

Eine andere Stärke des Autors und Filmemachers sind die starken Frauenfiguren, die sich durch sein Schaffen ziehen. Auftritt Scarlett Johansson als Black Widow, die das Klischee vom attraktiven Aufputz im kostümierten Männerbund auf mitreißende Weise ad absurdum führt. Man wünscht ihr ebenso einen eigenen Film wie dem (un-)heimlichen Star der ganzen Riege. Mark Ruffalo fasziniert als labiler Bruce Banner ebenso, wie er als erstmals via Motion-Capturing-Technologie perfekt umgesetzter Hulk das Publikum mitreißt.

Was bleibt unterm Strich von der 220 Millionen teuren Parade der exzentrischen, eitlen, egomanischen Superhelden? Ein charmantes Insiderfest für Comicliebhaber und Marvel-Afficionados, ein fast schon zu geballter Action-Wahnsinn, ein teilweise dramaturgisches Ächzen und Stöhnen. Vielleicht kann man am gigantischen Universum der Avengers ohnehin filmisch nur scheitern. Wenn ja, dann hat es Joss Whedon auf höchst unterhaltsame, spektakuläre und lässige Weise getan.

Marvel's The Avengers

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  • mishkin | vor 368 Tagen, 7 Stunden, 26 Minuten

    sry to be a party pooper

    aber ich habe mich schrecklich gelangweilt. Spannung kommt nicht einmal ansatzweise auf. Die ständige Militärverherrlichung ging mir auf die Nerven. Wirklich, ich bin mir sicher, ein paar Zuseher meldeten sich direkt nach dem Film zum freiwilligen Militär.
    Das kaltblütige Ermorden von "unwichtigen" Extras links und rechts gehört ja mittlerweile zum Standard, aber etwas Sensibilisierung in dieser Richtung täte auch mal wieder gut. Just sayin'.
    Scarlett ist ab der Hälfte des Films unbrauchbar, läuft noch als Eyecandy mit und schießt mit Pistolen auf die Superarmee. BTW, warum sich die Superhelden am Ende immer noch prügeln, als könnten sie sich nicht mit ihren Spezialwaffen auslöschen, ergibt irgendwie auch keinen Sinn.

    Aber ja, wenn man auf Hirn abschalten und basic emotions stimulation steht, ist der Film wohl durchaus sehenswert. Immerhin besser als ein Emmerich.
    Und ja, Iron Man und Hulk hatten ein paar wirklich gute Momente und hielten mich am Ende vorm Einschlafen ab.

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  • kleinerrollhügel | vor 387 Tagen, 4 Stunden, 20 Minuten

    spoiler

    ja, also, gesamteindruck kurz nach dem ersten mal sehen ist ok, obwohl er jetzt schon zu wachsen anfängt. in ein paar tagen werd ich das vermutlich nochmal sehen wollen.
    agent coulson ist für mich der heimliche star, der braucht mehr screen time. einfach herrlich mit welcher vergnügten lakonie lakonie er immer in die szene schlendert.
    scarlett, ach scarlett, sie ist und bleibt einfach umwerfend wenn sie schauspielen darf und nicht nur kämpfen.
    und ruffalo hat wohl den besten auftritt des ganzen films wenn er auf einem alten motorrad daherkommt um dann als hulk so ein riesenvieh mit einem faustschlag niederzustrecken...
    ok, ich mag den film eh jetzt schon

    Auf dieses Posting antworten
    • elchaos | vor 387 Tagen, 53 Minuten

      agent coulson war grossartig und ebenso grossartig gespielt, ist mir auch fast am eindrücklichsten in erinnerung geblieben (neben dem 1-minute-lachanfall in der szene, wo sich ein typ im hintergrund so schön unbeobachtet fühlt :))

  • eierbär74 | vor 387 Tagen, 9 Stunden, 10 Minuten

    Erst mit den Comic-Verfilmungen der letzten Jahre ist mir aufgefallen, dass die Marvel-Comics eigentlich doch alle große Schwächen haben. Wenn man nach den besten Comic-Verfilmungen fragt, werden eigentlich kaum Marvel Comics aufgezählt: Dark Knight + Batman Begins, Watchmen, Sin City, Road to Perdition usw. Bei den schlechtesten landet man sehr schnell bei Marvel: Daredevil, Fantstic Four, Hulk, usw. Daneben gibt es wahnsinnig viele mittelmäßige von Marvel (X-Men + Wolverin, Thor, Spiderman, usw.) die zwar erfolgreich waren aber auch etwas austauschbar und mit zu wenig Tiefe und Subtext. Das waren alles NUR Comic-Verfilmungen, die weder inhaltlich (wie z.B. Watchman, Dark Knight) noch Formal (wie z.B. Watchmen, Sin CIty, 300) überragend waren und ihre Vergangenheit als Kinder/Teen-Unterhaltung nicht verbergen können. Die beste Marvel-Verfilmung ist derzeit sicher Iron(y)man.

    Auf dieses Posting antworten
    • fargonaut | vor 387 Tagen, 4 Stunden, 28 Minuten

      die beste Marvel Verfilmung ist X-Men first class von Matthew Vaughn
      ...ehrlich!

    • christianfuchs | vor 387 Tagen, 2 Stunden, 6 Minuten

      ich mochte die ersten beiden x-men & auch den ersten spider-man zb lieber als batman begins oder watchmen, hatte da viel emotionalere bezüge. x-men first class rockt bis auf das öd-bombige finale auch sehr. road to perdition hab ich schon beim anschauen vergessen & der dark knight überstrahlt natürlich fast alles.

    • elchaos | vor 387 Tagen, 46 Minuten

      iron(y)man find ich super!

      und mir ist ja relativ wurscht, welches haus hinter den comicverfilmungen steckt, ich bin da glücklicher oder tragischerweise null sozialisiert. als kind nur die alleroffensichtlichsten comics, als jugendliche calvin+hobbes. meine comicliebe hat als junge erwachsene mit neil gaiman und dem sandman begonnen - und jahrelang feuchte verfilmungsträume gehegt und idealbesetzungen ausgeheckt, die sich wohl nie erfüllen werden, auch tragischer oder glücklicherweise. von den "klassikern" hab ich nur watchmen nachgeholt

      ich mochte x-men und den ersten spider-man auch sehr, die watchmen aber auch, dark knight halt ich dafür für grandios überschätzt, bis auf den joker, der überstrahlt tatsächlich alles

    • elchaos | vor 387 Tagen, 41 Minuten

      weltbeste comicverfilmung btw: tekkonkinkreet

    • elchaos | vor 387 Tagen, 40 Minuten

      zu schnell abschicken gedrückt bzw nicht nachgedacht, ist halt keine realverfilmung. aber abgesehen davon... und sowieso ist das alles wieder mal ein wunderbarer anlass ein hohelied auf subjektive wahrnehmung und wertschätzung anzustimmen

    • garybuseygefälltdas | vor 386 Tagen, 22 Stunden, 40 Minuten

      ich bin traurig.

    • garybuseygefälltdas | vor 386 Tagen, 22 Stunden, 35 Minuten

      Der Krieger erwacht er wurde über Nacht zum Krieger gemacht
      macht sich bereit hat sich gedacht
      wir haben die längste Zeit Zeit mit warten verbracht
      Zeit mit Worten verbracht es uns bequem gemacht
      doch jetzt macht sich Zeitlosigkeit breit
      der Schläfer erwacht und ist bereit
      und befreit vom Raum lebt er in der Vision
      durchschreitet Deinen Traum in geheimer Mission
      und er kämpft um die anderen aus ihrem Traum zu wecken
      weil er weiß daß in ihnen viele kleine Krieger stecken
      und dennoch sagt er nicht komm mit mir
      er fragt nach Deinem Traum fragt warum bist Du hier
      er hat die Macht der Magie im Fluß der Zeit wird ihm klar
      er nimmt mit allen seinen Sinnen seine Zukunft war
      erweitert das jetzt durch sein Bewußtsein und erfüllt vomAugenblick
      geht er den nächsten Schritt und weiß jetzt gibt es kein zurück
      denn jetzt wacht er auf doch sein Traum geht weiter weil derZauber wirkt
      er wacht auf und sein Traum geht weiter weil sein Zauber wirkt
      er wacht auf sein Traum geht noch weiter als der Zauber wirkt
      er wacht auf und weiß es

      er wacht auf aus dem Traum den das Kollektiv träumt
      hat mit seinen alten Vorstellungen endlich aufgeräumt
      ersetzt die Isolation und setzt an ihre Stelle
      die Vision das...

    • garybuseygefälltdas | vor 386 Tagen, 22 Stunden, 34 Minuten

      ß

    • irbaboon | vor 386 Tagen, 18 Stunden, 24 Minuten

      Da wird mal wieder auf den genialen V wie Vendetta vergessen!! TsTsTs.
      Watchmen stellt viel in den Schatten und steht für mich auf einer Stufe mit Dark Knight. Knapp dahinter X-Men:First Class.

    • johnleehookerelectro | vor 386 Tagen, 16 Stunden, 30 Minuten

      best comic verfilmung allerzeiten
      ist und bleibt batman returns.
      bin sonst kein extremer tim burton fan aber sonst hats bis jetzt niemand geschafft soviele arten von emotion und atmosphäre auf spielfilmlänge zu packen..

      wegen dem film(zur weihnachtszeit auf pro7) hab ich damals begonnen ne zeitlang comics zu sammeln..rastlos getrieben von catwoman und clowns nur um zu wissen was in diesem universum noch so abgeht(bzw um draufzukommen das mans nicht vergleichen kann)

      anna hathaway kann ja nur scheitern gegen die pfeiffer..die tut mir jetzt schon leid

    • johnleehookerelectro | vor 386 Tagen, 16 Stunden, 27 Minuten

      hatte wohl auch prepupertäre gründe...räusper

    • elchaos | vor 386 Tagen, 16 Stunden, 21 Minuten

      blödsinn, ich habe grosses vertrauen in anna hathaway (absurderweise seit love and other drugs)

    • irbaboon | vor 386 Tagen, 16 Stunden, 2 Minuten

      Ja die Tim Burton Batman-Filme waren/sind tatsächlich großartig. Die hab ICH jetzt vollkommen vergessen.
      Und bei der Pfeiffer sprichst du mir aus der Seele (endlich mal einer): Mehr Sex geht nimmer...

    • fargonaut | vor 386 Tagen, 15 Stunden, 44 Minuten

      ja der Batman Return ist sehr gut,
      aber Heath Ledger als Joker führt die Liste der Super Villains an, denn umso besser der Schuft, umso besser der Film

    • eierbär74 | vor 385 Tagen, 10 Stunden, 56 Minuten

      @fargonaut: den Batmanneustart mit Burton lasse ich bewusst außen vor. Erstens habe ich mich von einem Burton-Fan zu einem Skeptiker gewandelt, da ich seine Filme für redundant halte, da alles gleich ausschaut und alle Figuren gleich wirken und aggieren, egal um welchen Stoff es geht.
      Die Batmanfilme waren Vorreiter und haben das Feld für die späteren Comic-Verfilmungen bereitet, sind aber heute eher bunte Kinderfilme und Batman und Robin und der mit Jim Carrey sind abgrund tief schlecht.

      @christianfuchs: ich weiß, Sie stehen mehr auf den "Held ist ganz normaler Teenager mit Problemen"-Schmäh und der ist ja auch Marvels ganz große Stärke.
      Mir ist bei den Spiderman- und X-Men-Filmen aber schlicht die Optik zu geradlinig und traditionell (im Vergleich zu Watchmen, Dark Knight, Sin City, usw.), als dass ich sie für bedeutend halte.

  • irbaboon | vor 387 Tagen, 17 Stunden, 48 Minuten

    Newbie

    weil du dir "Sorgen" um die Uneingeweihten gemacht hast: Unsere Gruppe war zur Hälfte von dieser Spezies und sie hatten alle riesen Spaß beim Film und keinen hat es gestört dass manch Hintergrundinformation fehlte.
    *spoiler*
    In eigener Sache:
    hab ich das im Nachspann richtig gesehen? War das der RS?

    Auf dieses Posting antworten
    • irbaboon | vor 387 Tagen, 17 Stunden, 34 Minuten

      Ok...grad nachgelesen..is nit der RS...

    • christianfuchs | vor 387 Tagen, 8 Stunden, 38 Minuten

      das freut mich zu hören. bin auch nur ein halb-eingeweihter, weil ich marvel comics nur als kind gelesen habe und das ist verdammt lange her. konnte die nachspannsequenz deshalb auch nicht dechriffrieren, werwardenndas?

    • deargonzo | vor 387 Tagen, 5 Stunden, 45 Minuten

      ich hätte gesagt der super skrull

    • christianfuchs | vor 387 Tagen, 2 Stunden, 5 Minuten

      bitte klärt mich da kurz auf, ich bin ja noch generation stan lee/jack kirby:-)

    • irbaboon | vor 386 Tagen, 18 Stunden, 33 Minuten

      ..fieser als Viktor von Doom, Tom Riddle und Gundel Gaukeley zusammen
      der da:
      http://www.youtube.com/watch?v=RXsrLeInuM8

  • fargonaut | vor 388 Tagen, 5 Stunden, 20 Minuten

    Mich stört an der Comicverfilmung dass die Helden kaum körperliche Schwächen haben. Die werden bis zum Geht-nicht-mehr- abgewatscht und stehen dann trotzdem wieder (mit maximal einer Magenverstimmung) auf den Beinen. Ja sogar Scarlett Johansson(Black Widow) und Jeremy Renner (Hawkeye), die ja eigentlich keine körperlich übernatürlichen Kräfte besitzen stecken alles weg.
    Ein Stückchen Kryptonit hätte der Story ganz gut getan!

    Auf dieses Posting antworten
    • fargonaut | vor 388 Tagen, 4 Stunden, 38 Minuten

      Ich habe große Hoffnungen in Iron Man 3 directed by Shane "telling sexual jokes" Black

    • christianfuchs | vor 387 Tagen, 8 Stunden, 37 Minuten

      "kiss kiss bang bang", da hat mein robert downey-fantum erst so richtig begonnnen!

    • kleinerrollhügel | vor 387 Tagen, 4 Stunden, 34 Minuten

      naja, eigentlich müsste man hier den ironman am meisten "kritisieren", der tony stark ist körperlich eher ein durchschnittstyp und steckt die ganzen beschleunigungskräfte die auf ihn bei einer durchschnittlichen actionszene wirken viel zu gut weg...da kann eine rüstung auch nix dran ändern. aber he, ist ja nicht real life, gell...

    • elchaos | vor 387 Tagen, 43 Minuten

      geburtsstunde meines robert downey fantums = ally mcbeal :)

    • irbaboon | vor 386 Tagen, 18 Stunden, 34 Minuten

      ..fieser als Viktor von Doom, Tom Riddle und Gundel Gaukeley zusammen
      der da:
      http://www.youtube.com/watch?v=RXsrLeInuM8

    • irbaboon | vor 386 Tagen, 18 Stunden, 32 Minuten

      ups...gehört natürlich eins höher :-)

  • sauvage | vor 388 Tagen, 10 Stunden, 16 Minuten

    Tom Hiddleston war ein Wochenende lang mein neuer Star Crush. Dann hat er ein Paulo Coelho-Tweet retweetet. Und ich wusste, aus uns wird nichts werden.

    Auf dieses Posting antworten
    • christianfuchs | vor 388 Tagen, 7 Stunden, 15 Minuten

      ich weiß nicht, was mark ruffalo liest. aber wäre ich eine frau, hätte ich mich beim press junket wohl an seine seite geheftet. soviel coolness,intelligenz, zurückhaltung, modegespür und blendendes aussehen, das hat fast weh getan.

    • elchaos | vor 388 Tagen, 4 Stunden, 24 Minuten

      ach sauvage, ich liebe deine star crush postings :)

      mark ruffalo kenn ich zwar nur von seinen filmrollen, aber hab ihn immer als "guten" abgespeichert, deine begeisterung überrascht mich somit überhaupt nicht christian. und bestimmt liest er was ebenso cooles und intelligentes

    • sauvage | vor 387 Tagen, 18 Stunden, 1 Minute

      @ elchaos: :-)

      @ beide: Ich trage eine Umhängetasche mit mir herum, auf der geschrieben steht: "Gehen Sie mit einem guten Buch ins Bett. Oder mit jemandem, der gerade eines gelesen hat." :D

    • elchaos | vor 387 Tagen, 16 Stunden, 50 Minuten

      mah! das sind wirklich zwei sehr gute ins-bett-geh-optionen :)

    • elchaos | vor 387 Tagen, 16 Stunden, 48 Minuten

      und von wegen gute bücher, hast du mit wild dogs schon angefangen? ich les grad mein zweites buch von helen humphreys, leaving earth, über zwei fliegerinnen in den 1930er jahren - perfekte lektüre, wenn man am wienerberg fast vom wind weggeblasen wird :)

    • sauvage | vor 387 Tagen, 15 Stunden, 34 Minuten

      Nein, ich hab noch nicht angefangen, ich lese gerade meinen zweiten Paul Ekman (das ist der, auf dessen Forschungen die Fernsehserie "Lie to Me" basiert, übrigens eine Empfehlung!), deshalb hab ich auch neulich die Grundemotionen so cool runterbeten können. (Einen Fehler hab ich in dem Posting trotzdem gemacht, Ekel und Verachtung sind verwandt, aber nicht die gleiche Emotion.)

      Aber ich hab "Wild Dogs" schon zu Hause! :-)

    • elchaos | vor 387 Tagen, 15 Stunden, 11 Minuten

      oh, das freut mich!

      lie to me wurde mir schon mal von einem lieben menschen empfohlen, dessen meinung ich schätze, ich schreibs gleich auf meine viiiel zu lange serien-die-ich-noch-nicht-kenn-und-sehen-will liste

      und bitte, wieder mal ein antrag ans universum: 4-6 stunden täglich mehr zeit nur zum lesen, filmschaun, musikhören! wenn sich das noch dieses jahrhundert ausgeht, wär echt super!

    • sauvage | vor 387 Tagen, 12 Stunden, 51 Minuten

      Ich unterzeichne den Antrag, ergänzt um den Passus: "und bitte zwei Stunden täglich mehr Schlaf".

    • littlelionman | vor 387 Tagen, 10 Stunden, 47 Minuten

      *pfeif* ab mit "wild dogs" auf die to read-liste! schlimm ist das hier ;)

    • christianfuchs | vor 387 Tagen, 8 Stunden, 35 Minuten

      @elchaos: diesen antrag ans universum unterstreich ich auf der stelle doppelfett! lustigerweise hat man durch das schreiben/arbeiten über filme, musik, bücher immer weniger zeit für filme, musik, bücher...

    • elchaos | vor 387 Tagen, 32 Minuten

      ach, wenn ihr wüsstet, wie oft ich diesen antrag schon gestellt hab im lauf der jahre. wird leider immer wieder abgewiesen oder ignoriert. na vielleicht haut es ja mit eurer unterstützung hin ;)

      und ich glaub, dass man im schreiben/arbeiten mit/über film, musik, etc einfach von so viel mehr dingen was mitbekommt, für die man dann gern zeit hätte, und dass sich die diskrepanz dadurch grösser und paradoxer anfühlt. logisch ist es nämlich nicht, ein anderer job würd dich zeitlich ja genauso einschränken. einzige ausnahme: filmfestivalbesuche, da gehen sich ohne schreibtätigkeit tatsächlich mehr filme aus ;)

      @littlelionman: juhu, freut mich sehr wenn sich noch wer zum lesen anstiften lässt. guten büchern kann man nicht genug leser_innen wünschen (mein lieblingsbuch hab ich schon so vielen menschen geschenkt, dass ich nimma weiss, wer es noch nicht von mir bekommen hat ;))

  • johnleehookerelectro | vor 388 Tagen, 12 Stunden, 32 Minuten

    "unfreiwillig komischen Donnergott"
    unfreiwllig..
    naja der gott of "I need a horse"! ist da wohl nicht zu unterschätzen und wenns so weitergeht is er sicher bald SNL-host..änlich wie bei channing tatum kann man diesen alabama-australia farmerboy-style gezielt verwenden und ausbauen.thats how they roll

    ja als DC-scherge war man auf hulk und thor ziemlich neidisch und verriet DC hier und da ..den rest(vorallem x-men und spiderman) belächelte man nur auf den wizard-magazin ranglisten(hattet ja nichtmal elseworld, oder darkhorse crossovers muaha)

    Auf dieses Posting antworten
    • johnleehookerelectro | vor 388 Tagen, 12 Stunden, 28 Minuten

      http://www.youtube.com/watch?v=qUqcPR-SjQg

    • kleinerrollhügel | vor 388 Tagen, 12 Stunden, 1 Minute

      ja, da waren einige wenige super sachen dabei, schade dass der film als ganzes so in den sand gesetzt wurde. an hemsworth lags jedenfalls nicht...

    • johnleehookerelectro | vor 388 Tagen, 10 Stunden, 29 Minuten

      ach war doch ganz ok für ne marvel verfilmung..besser als spidey wolverine zeugs..aber halt auch kein nolan - dark knight aber fast so gut wie ironman1 mmn..(allein die schauspieler bei thor,natl bis hopkins)

      bin mal auf die avengers gespannt...
      einer der 3 mustsee sommerblockbuster only in nem overlordmegaplex gewölbe mit ner leinwand so gross wie ein fussballfeld.
      ..nolan , scott und anscheinend auch ein typ namens joss whedon..verdammte nerdlücke meinerseits..schäm

    • johnleehookerelectro | vor 388 Tagen, 10 Stunden, 2 Minuten

      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=g8evyE9TuYk

      http://www.youtube.com/watch?v=1byZkbNB3Jw

      die 3ten und letzten trailer von DK rises und prometheus sind da....überdosis gefahr ...nicht.... vorhanden

    • johnleehookerelectro | vor 388 Tagen, 9 Stunden, 59 Minuten

      sieht so aus als hätten die spacejockeys die xenomorph(giger aliens)erfunden..als bio waffe...omg

      und was aus batman wird weis e jeder der die knightfall saga kennt..knacks

    • christianfuchs | vor 388 Tagen, 9 Stunden, 52 Minuten

      die gefahr beim ridley scott ist größer als beim nolan, weil er ja seit dekaden keinen durchgehend guten film mehr gemacht hat.

    • johnleehookerelectro | vor 388 Tagen, 6 Stunden, 29 Minuten

      american gangster war knapp dran dekaden zu überdauern.bisl zuviel 70s und DIY-gangster-scorsese-klischees..
      gladiator hat sandallenfilme revolutioniert...

      aber so ein werk wie alien bzw das man ein ganzes genre aus dem boden stampft passierte ihm sicher nur einmal.
      (vl war er deswegen so extrem euphorisch bei den comic-con interviews für prometheus..um da endlich wieder anknüpfen zu können)

      however schönlangsam muss man sich wirklich vor der überfütterung in acht nehmen..bei beiden gibts schon soviel material zum ansehen...der nerd in einem freut sich bei jedem video wie ein kleines kind zu weihnachten und verstrickt die neuen infos..der cineast in einem runzelt zweifelnd die stirn ob seiner schlechten erfahrungen mit zuvielen infos......
      ab jetzt heists diszipliniertes wegschalten und ausblenden!

    • christianfuchs | vor 388 Tagen, 4 Stunden, 59 Minuten

      bin gespannt auf deine meinung zu den avengers!

    • kleinerrollhügel | vor 388 Tagen, 4 Stunden, 40 Minuten

      überdosis gefahr nicht vorhanden heißt was? der dark knight trailer sieht verdammt gut aus, viel besser als der letzte. prometheus zeigt vll schon ein wenig zu viel story...
      aber jetzt erstmal avengers...

    • elchaos | vor 388 Tagen, 4 Stunden, 6 Minuten

      mich hat selten ein trailer im kino so elektrisiert wie der zu prometheus. dabei bin ich nicht mal wirklich alien fan, trotzdem ist promotheus so aufgeladen mit unendlich viel positiver erwartungshaltung. keine ahnung wieso, bestimmt erfolgreiche marketing strategie, buildup mit teaser trailer und so. und bestimmt auch noomi und michael. ich hab laut michael gerufen im haydn nach zwei sekunden trailer ;)

    • deargonzo | vor 387 Tagen, 9 Stunden, 23 Minuten

      falls noch nicht bekannt ...

      ... happy birthday david.

      -> http://www.youtube.com/watch?v=cWmbqH_z7jM