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Musik, Film, Heiteres

Pia Reiser

Filmflimmern

2. 7. 2012 - 14:27

Parker im Parka

This reboot is made for walking: "The Amazing Spider-Man" ist ein Blockbuster mit Indie-Geschmack. Andrew Garfield brilliert als Peter Parker zwischen Teenage Angst, Teenage Kicks und Superheldenpflichten.

  • Nochmal von vorn: Der regelmäßige Neustart erhält langlaufende Comicserien am Leben. Hulk, Batman und jetzt „The Amazing Spider-Man“ führen das Reboot-Prinzip auf der Leinwand fort (Christian Fuchs)

Das erste, was dieser Peter Parker sagt, ist "Ready or not, here I come" beim Versteckenspielen als Kind, doch scheint dies irgendwie auch eine Botschaft ans Publikum zu sein. Hört mir doch auf mit dem Gemaunze, dass es gerade Mal zehn Jahre her ist, dass erzählt wurde, wie aus Peter Parker Spider-Man wird, ready or not, here I come. Mit dem Peter Parker, den Tobey Maguire unter der Regie von Sam Raimi spielte, hat dieser Peter Parker hier nichts mehr zu tun. An Tobey Maguire erinnert nur mehr der in Gwen Stacys Zimmer rumliegende "Seabiscuit"-Roman, in dessen Verfilmung Maguire mitspielte. Der Maguire'sche Peter müsste zumindest von einem "Urban Oufitters"-Filialleiter gebissen werden, um mit dem Garfield'schen Peter styletechnisch auf Augenhöhe zu sein. Schluss mit geseitenscheiteltem Nerdtum, dieser junge Mann trägt Parka, Kapuzenpulli, "Ramones"-Shirt und fährt Skateboard.

Andrew Garfield

Ein High School-Außenseiter ist er natürlich immer noch, nur wabert hier rebellisches Potenzial und das noch bevor der junge Mann mit der fantastischen Haarpracht in den Spider-Man Anzug schlüpft. Der Blick von Regisseur Marc Webb ist nicht der des Comicfanboys Sam Raimi, Webb sucht vielmehr teenage angst und teenage kicks in der Geschichte um den Schüler und Superhelden. Wo Raimi als ausgewiesener Spider-Man-Liebhaber die Nähe zur Comicvorlage suchte, nicht nur in der Geschichte, sondern auch in der visuellen Umsetzung, da wandelt "The Amazing Spider-Man" auf dunkleren Drama-Wegen. Und die Dunkelheit sovieler Superhelden, sie hat ihren Ursprung in der Kindheit. Peter Parkers Eltern packen eines Nachts hastig ein paar Unterlagen zusammen, liefern petit Peter bei Onkel Ben und Tante May ab und verschwinden. Der Verlust der Eltern und die zahlreichen offenen Fragen um ihr mysteriöses Verschwinden sind der Motor der Unrast des Teenagers. Er ist bereits vor der lebensverändernden Begegnung mit der Laborspinne mutiger und weniger zögerlich, als man das von Tobey Maguire kannte. Als er nach dem Spinnenbiss, noch unwissend über seine Veränderung und seine neuen Kräfte, einen U-Bahnwagen fast zerlegt, kann man im Hintergrund auf einers Werbeanzeige "This year 1000 of men will die from stubborness" lesen. Ein naseweiser Kommentar, stur ist dieser junge Herr nämlich auch ein bissl.

ANdrew Garfield in "The Amazing Spider-Man"

The Spider-Man who loved me

Ein bisschen stur war es vielleicht, dass Sony unbedingt einen Reboot des Spider-Man Franchise wollte und nicht einfach ein Spider-Man Abenteuer auf die Leinwand brachte, ohne die Superhelden-Initiationsgeschichte nochmal zu erzählen. Andererseits steckt in der Wandlung von Peter Parker zu Spider-Man soviel Identifikationspotential, man muss an dieser Stelle anfangen, das Franchise-Netz zu spinnen, sonst bleiben vielleicht nicht alle potentiellen Zuseher drin hängen und sonst reißt vielleicht der Erzählfaden. So aber knüpft Webb ein engmaschiges Netz der Identifikation und zumindest ich klebe dankbar fest. Und dankenswerterweise macht "The Amazing Spider-Man" doch kleine Abweichungen von der Geschichte im Vergleich zu "Spider-Man". Neue Frauen gibt es, zum Beispiel. Tante May ist nicht mehr die - sehr nah am Comic gehaltene - Kuscheloma mit der Strickjacke, sondern eine deutlich verjüngte und deutlich geerdetere Frau, gespielt von Sally Field, die aus den wenigen Szenen das beste rausholt. Und statt Kirsten Dunst als Mary-Jane, steht hier Emma Stone als Gwen Stacy am High School Spind und lässt Peter Parkers Herz rasen. Auch hier gibt es eine Erdung der Liebesgeschichte, wo mir das Geturtle zwischen Parker und Mary Jane immer ein bisschen die Nervenstränge angesägt hat, geben Stone und Andrew Garfield dieser komplizierten jungen Liebe ein pochendes Herz.

Emma Stone und Andrew Garfield in "the amazing spider-man"

Garfield of Dreams

Dass Marc Webb ein Händchen für die passende Dosierung von quirky und awkward in einer Liebesgeschichte hat, hat er mit "500 Days of Summer" bewiesen und setzt dies auch in "The Amazing Spider-Man" ein. Die Nervosität, Unbeholfenheit aber auch der Herzklopfen dieser Liebe ist sicht- und spürbar. Und nicht nur den kopfverdrehten Schüler spielt Garfield mit Leichtigkeit und einer coming of age-Glaubwürdigkeit, sondern auch den tieftraurigen, wütenden, verletzten Peter Parker. Als er am Gehsteig seinen toten Onkel Ben entdeckt, muss ich an "Never let me go" denken, und die Szene, wo Garfield schreiend und weinend nachts auf einer Straße auf die Knie geht. Als Peter Parker hat er das Drama aber auch die Komik geschultert und jongliert beide mit Leichtigkeit. Der großartige Andrew Garfield ist das Herz dieses Films und es ist aus Gold.

Andrew Garfield als Spider-Man

Sein Gegenspieler, Rhys Ifans als Wissenchafter Curt Conners, der zu einer riesigen Eidechse mutiert, ist weniger Gold, aber zumindest Kupfer. Mir fehlt hier ein bisschen die Eleganz des grünen Kobolds auf seinem Hooverboard, der Maguires Gegenpart war. The Lizard schaut aus wie ein Teenage Mutant Hero Turtle mit ein bisschen Genmaterial von The Thing von den Fantastic Four. Mein Missfallen liegt aber auch an meiner generellen Fadesse bei Gegenspielern mit fehlender Feinmotorik. Doch ein die High School kurz und klein schlagender Kampf zwischen Spider-Man und The Lizard sorgt für den schönsten Cameo Auftritt von Stan Lee, ever.

Dieser Spider-Man, der seine neuen Superkräfte nicht zu pompösem Soundtrack über den Dächern New Yorks ausprobiert, sondern beinahe "Footlose"-artig in einer leeren Lagerhalle zu Indie-Gitarren, vielleicht ist er nicht amazing, dazu ist die Gegenspieler-Geschichte zu mau, aber pretty pretty pretty awesome ist er allemal. Aber davon war ich schon überzeugt, als ich das "Rear Window"-Plakat in Peter Parkers Zimmer erspäht habe.

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  • deargonzo | vor 321 Tagen, 2 Stunden, 57 Minuten

    Aus bald gegebenem Anlass

    Sehr spannend was man hier findet -> http://www.imdb.com/title/tt1877830/

    Aronofsky und Batman klingt sehr vielsprechend. Hab auch schon Gerüchte gelesen, dass Nolan und seine Frau das Spektakel produzieren sollen.

    Vielleicht übernimmt ja Joseph Gordon-Levitt das Cape, ich traue Christopher Nolan nämlich durchaus zu, Batman (bzw. die Bruce Wayne Variante davon) sterben zu lassen. Oder er überlebt durch eine Lazarus Grube und Christian Bale ist bei einem neuen Teil wieder mit dabei.

    Gottseidank dauerts nicht mehr lang, ich freu mich auf die finalen 165 Minuten.

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    • johnleehookerelectro | vor 321 Tagen, 2 Stunden, 40 Minuten

      oder bruce wacht nach rises schweissgebadet in der 2ten traumebene neben der prometheus auf ..und erzeugt die giger aliens unter der tochterfirma weyland um bane damit aufzuhalten
      ..geht vollkommen schief.er wacht wirklich auf.und kommt als japanischer mech warrior wieder....und danach als manbat-vampir in nem wieder fehlgeschlagenen experiment mit fledermausgenen...

      naja hauptsache nicht aronofsky!
      dann wirds kitschig

      wenn batman dann nur mit epic shit

    • johnleehookerelectro | vor 321 Tagen, 2 Stunden, 37 Minuten

      aronofsky würd aus dem simplen 1000fach ausgeschlachteten thema bzw charakter um brucewayne wieder ne ode ans einschlafen machen..thema rache und bruce wayne zB..nicht schon wieder

      ausser er macht ganz was neues

    • deargonzo | vor 321 Tagen, 2 Stunden, 30 Minuten

      aronofsky und dieses thema wär sicher ein interessantes experiment, stell dir mal so eine art "pi" mit batman darin vor ... dann kann man sich den bösewicht sparen

    • deargonzo | vor 321 Tagen, 2 Stunden, 24 Minuten

      na gut, den aufguss rache/usw könnte man sich sparen, spannend wirds dann ja mit der justice league sache. deshalb wär es angenehm, nicht wieder mit einem origin anzufangen

    • johnleehookerelectro | vor 321 Tagen, 2 Stunden, 21 Minuten

      ja pi hat ne gute idee und den trash faktor und extrem lange bevor er fountain narzismus gemacht hat

      ich seh mit aronofsky irgendeinen phantom der oper shit das man dann auch als musical aufführen kann

    • johnleehookerelectro | vor 321 Tagen, 2 Stunden, 18 Minuten

      und ja origins braucht die welt echt nichtmehr

      interessant wirds erst bei den elseworld batmans

      oder comedys mit andy samberg als batman

    • johnleehookerelectro | vor 321 Tagen, 2 Stunden, 16 Minuten

      http://fuckyeahandysamberg.tumblr.com/post/7163590503/classic-digital-short-hero-song

    • deargonzo | vor 321 Tagen, 2 Stunden, 10 Minuten

      hahaha, sehr nett

    • piareiser | vor 320 Tagen, 16 Stunden, 13 Minuten

      mah, ein "batman" musical von aronofsky mit samberg als batman. das wär ein potentieller lieblingsfilm.

    • deargonzo | vor 320 Tagen, 15 Stunden, 14 Minuten

      hier noch ein paar production notes für TDKR -> http://www.superherohype.com/news/articles/171485-the-dark-knight-rises-production-notes-reveal-new-details

  • elchaos | vor 321 Tagen, 23 Stunden, 31 Minuten

    oh pia, i'm with you! heut gesehen und blendend unterhalten. give me teenage kicks any day!

    andrew garfield kriegt diese jugendliche komische körperlichkeit grossartig hin. dieses fremdsein im eigenen körper, nicht ganz da sein, sich ducken vor der welt, unsicher wackeln, schlurfen, stolpern. in manchen momenten hat er sich ein bisschen viel geduckt, haarscharf an der grenze zum overacting. aber allein wie er nach der begegnung mit gwen vor freude um die ecke gehüpft ist - i liked it. und natürlich ist dieses körperliche unbehagen der perfekte kontrast zum bald wachsenden körperlichen selbstbewusstsein

    ausserdem super: emma stone, as always. diese stimme. damn! emma and andrew in the hall, vorm um-die-ecke-hüpfen. die ubahn-szene, und wie oft er da sorry gesagt hat. die bibliotheksszene. seine grosse klappe. ich mochte den tobey-spidey ja auch sehr, aber dass der andrew-spidey nicht so schüchtern, sondern mehr frech/unbeholfen war, das fand ich gut

    und natürlich mochte ich das skateboard! denk mir jetzt nur, damit hätten sie noch mehr machen können. er kann sich das ding doch im flug irgendwo herziehen und beim landen damit losfahren, zb. ich will mehr skateboard-spider-action im nächsten teil!

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    • piareiser | vor 321 Tagen, 16 Stunden, 48 Minuten

      mah, da freu ich mich, dass ich nicht allein bin! mir haben ja eben auch stone/garfield so viel mehr freude bereitet als maguire/dunst. das skateboard fand ich auch spitze!

  • elchaos | vor 322 Tagen, 22 Stunden, 30 Minuten

    von wegen nostalgie, schöner anlass mal wieder dieses lied zu hören...

    The Metasciences
    Four-color Love Story
    Another day at work is nearly over
    You must've seen the whole thing on T.V.
    Seventeen more city blocks and I can almost smell you
    Waiting at the windowsill for me
    It's our 41st anniversary
    But we don't look a day over 23
    usw
    http://www.youtube.com/watch?v=Te0smsBSu1s

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  • losferwords | vor 323 Tagen, 8 Stunden, 29 Minuten

    Also ich kann die Begeisterung in deinem Artikel aber so was von überhaupt nicht nachvollziehen. Klar, einzelne Szenen sind schon nett, und die Schauspieler eh super, aber als Ganzes ist der Film eine Katastrophe (weiß gar nicht, was schlechter ist, die Dialoge oder die Dramaturgie), ich dachte die ganze Zeit nur, Webb will mich verarschen. Düster sollte der Reboot werden. Das Einzige, das düster ist, ist meine Stimmung, wenn ich an eine Fortsetzung denke.

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    • unami | vor 322 Tagen, 7 Stunden, 13 Minuten

      Absolut. Der Film ist einfach schlecht - die Handlungen, Motivationen und Emotionen der Figuren imho nicht nachvollziehbar (natürlich kann man bei der dünnen Story nicht viel missverstehen, aber funktioniere tut's trotzdem nicht), und das 3D flacher als raimi's 2D-Spidey. Yup, Andrew Garfield wäre ein besserer Spiderman als Tobey Maguire - er entspricht wohl mehr der Comicvorlage. Aber ein paar gute Schauspieler und Farbschemen retten dieseKatastrohphe auch nicht mehr. The Kidds Review auf AICN (Christian hat's unten gepostet) trifft's auch für mich ganz gut.

  • aereogramme | vor 323 Tagen, 18 Stunden, 53 Minuten

    Ich versteh den Sinn hinter dem Streifen einfach nicht.
    Aber bitte - Hauptsache, man scheffelt noch ein bissel mehr Geld.

    Auf dieses Posting antworten
    • piareiser | vor 323 Tagen, 15 Stunden, 40 Minuten

      naja, es ist so, dass, wenn sony nicht in einer bestimmten zeitspanne wieder einen spider-man film dreht, gehen die rechte zurück an marvel. nach den uneinigkeiten zwischen sony und raimi hat man sich dann eben für einen neustart entschieden, aus gründen, die eh auch oben im artikel stehen. der nächste superman fängt übrigens auch wieder mit der "baby aus dem all landet auf der farm"-geschichte an.

    • fargonaut | vor 323 Tagen, 15 Stunden, 5 Minuten

      http://www.youtube.com/watch?v=D7SvTmRllmk

  • christianfuchs | vor 324 Tagen, 38 Minuten

    ich mag maguire (der bei teil 1 seinerzeit ja auch noch den ang lee "indie" bonus genossen hat) und garfield gleichermaßen.

    beim neuen film hab ich mich wirklich bemüht, aber irgendwie hat es nicht richtig gekickt, letztlich ging es mir wie diesem reviewer von "aint it cool news":

    http://www.aintitcool.com/node/56709

    vielleicht lag es aber auch dran, dass ich am selben vormittag vorher "prometheus" gesehen habe. und gegen diesen unerwartet berauschenden sci-fi-albtraum wirkte der spider-man dann dermaßen unamazing...

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    • johnleehookerelectro | vor 323 Tagen, 20 Stunden, 30 Minuten

      es gibt ja schon wahnsinnige die nach prag gefahren sind, um für prometheus nichtmehr warten zu müssen.
      vl wahnsinnig aber nichtmehr zerfressen vor neugier..verflucht

    • piareiser | vor 323 Tagen, 16 Stunden, 53 Minuten

      na, prometheus ist wahrscheinlich nicht ankämpfbare konkurrenz. ich hatte ja den bonus, dass ich von allen seiten nur gehört hab, dass es nicht so besonders sei. und dann war ich irgendwie hin und weg.

    • christianfuchs | vor 323 Tagen, 15 Stunden, 52 Minuten

      ja, das gute alte erwartungshaltung-phänomen. meine war ja bei "prometheus" denkbar gering und dann hat es mich (allerdings nicht unmittelbar im kinosaal, sondern stunden danach) weggeblasen. umgekehrt werden da viele enttäuscht sehen, eben wegen der positiven vorabpropaganda.

    • johnleehookerelectro | vor 323 Tagen, 10 Stunden, 14 Minuten

      ihr privilegierten pressevorführung-pimps..
      bei prometheus bin ich schon über das gefährliche "vorfreude-stadium" hinaus und nurmehr in einem eingeschworenen hypnose-tunnelblick zustand..d.h. ridley scott kann machen was er will es wird zu 95% gänsehaut

      DK rises hingegen wird befürchte ich nicht ganz den erwartungshaltungen gerecht werden

    • johnleehookerelectro | vor 323 Tagen, 10 Stunden, 9 Minuten

      ich glaub ja dass die space jockeys auf prometheus in 2 clans geteilt sind und der eine clan hat die aliens als biowaffe erzeug (und weyland corp is nur eine marionette des clans)

      und die grosse frage wies mit alien 1 zusammengängt..aber nicht spoilern bitte..
      ich weis dafür wie dark knight rises ausgeht..wir sind hier also alle gefährlich bewaffnet

    • elchaos | vor 322 Tagen, 22 Stunden, 6 Minuten

      oh ja, das lag bestimmt an prometheus, christian! ging mir ähnlich wie pia und dir. hatte grad in london das unfassbare glück, ihn auf riesengrosser leinwand zu sehen. wollt ja zuerst noch auf wien warten und stattdessen film schauen, der nie zu uns ins kino kommen wird, war aber dann glücklicherweise doch schlau genug, einfach beides zu machen. vorfreude war gross, erwartung gebremst, filmerlebnis hat das alles gesprengt. bin schon lang nicht mehr so zufrieden aus einem kino spaziert. und meine michael fassbender und noomi rapace liebe ist nochmal um ein paar galaxien gewachsen. ich vermut dir gings so mit charlize ;) ach, schade, dass wir mit dem ausführlichen schwärmen noch warten müssen!

    • elchaos | vor 322 Tagen, 21 Stunden, 44 Minuten

      und ich freu mich, dass ich mich vor DK rises gar nicht fürchten muss, sondern wunderbar entspannt bin. nachdem ich DK bis auf den unheimlich grossartigen joker überhaupt nicht toll fand, kann mich DK rises nur positiv überraschen. und selbst wenn er wieder nicht berauschend ist, machts auch nichts

      wobei ich ja nix dagegen hätt, wenn christopher nolan mal wieder einen richtig guten film machen würd. meiner bescheidenen meinung nach, mit der ich wohl ziemlich allein bin, gehts seit following und memento nur bergab. aber ich traum ihm zu, dass da noch mehr kommt

    • elchaos | vor 322 Tagen, 21 Stunden, 43 Minuten

      trau natürlich, ich hoff das bleibt kein wunschtraum

    • piareiser | vor 322 Tagen, 15 Stunden, 31 Minuten

      ich freu mich so auf DK rises, alleine schon anne hathaways spitzenmaske ist so super!

      http://clubmyrtlemae.tumblr.com/post/26415592943/anne-hathaway-in-the-dark-knight-rises-best

    • elchaos | vor 322 Tagen, 14 Stunden, 2 Minuten

      stimmt! auf anne freu ich mich auch

    • johnleehookerelectro | vor 322 Tagen, 8 Stunden, 33 Minuten

      ja hauptsache man kann die machart wieder etwas vom vorigen teil unterscheiden

      es gibt nichts was(zurecht)in den letzten jahren so oft kopiert wurde wie der zimmer/newton howard sound .aufbau von action sequenzen etc...
      man sollte schon vor dem overload respekt haben...

    • elchaos | vor 322 Tagen, 46 Minuten

      ich hab eh respekt, für blockbuster-verhältnisse bleibt nolan natürlich eine absolute ausnahmeerscheinung. trotzdem find ich, dass inception eine katastrophe ist, insbesondere in relation dazu, wieviel begeisterung er ausgelöst hat. normalerweise würde ich sagen: ein hoch auf die subjektivität, und schön wenns den leuten gefällt. aber in dem fall macht mich das wütend. inception ist kein film, sondern ein sündteures treatment mit bildern, das nur "funktioniert", oder eben nicht funktioniert, indem mit jedem dialogsatz die handlung erklärt wird. ich find das irre frech und kanns nicht fassen, dass alle "daraufreinfallen". hatte lang auch angst vor einer riesentrendwelle von konzeptfilm-nachahmern. zum glück ist die bisher ausgeblieben, oder die ergebnisse sind noch so viel schlechter ausgefallen, dass nichts davon bis zu mir durchgedrungen ist :)

      aber heut nochmal DK rises trailer gesehen, mah, der macht schon viel lust. bombastisch and oh so very melancholy, i like!

  • johnleehookerelectro | vor 324 Tagen, 2 Stunden, 38 Minuten

    besser als tobey
    aber was soll diese strange "bauarbeiter amerikas vereinigt euch! michael bay ästhetik" bei der kran szene.
    danach war das letzte bischen serious von komplettem auslachen verdrängt

    Auf dieses Posting antworten
    • piareiser | vor 324 Tagen, 2 Stunden, 25 Minuten

      haha, ja, das war in der tat eine etwas seltsame szene. ebenso fred, die mutierte riesenratte hinterm conners-schreibtisch, die hat meme-potential, wie ich finde.

    • johnleehookerelectro | vor 323 Tagen, 20 Stunden, 44 Minuten

      oder ein multiverse crossover double feature mit der boxer-ratte aus ratatouile

    • piareiser | vor 323 Tagen, 14 Stunden, 10 Minuten

      der mutierte fred hätte sich in "hexen hexen" auch sehr gut gemacht.

    • beastmaster | vor 323 Tagen, 11 Stunden, 2 Minuten

      nichts schlägt nick noltes mutierte riesenpudel in ang lees hulk.

  • jangoman | vor 324 Tagen, 6 Stunden, 30 Minuten

    also ich find den neuen spider-man superbrav, bieder und muffig - viel mehr als die raimi-trilogie. die charaktere bleiben im neuen allesamt unglaubwürdig (ein peter parker, der einen auf cooler revoluzzer macht und dann vor seinen spießigen onkel+tante kuscht? die superstrengen eltern, die der 17-jährigen tochter nicht erlauben bei dunkelheit aus dem haus zu gehen? hallo? -- auch die liebesbeziehung bleibt unglaubwürdig und superkeusch - so wie twilight für burschen.)

    auch die action und besonders das aufgesetzte 3D (von dem man praktisch nichts merkt) bleiben unter den erwartungen. langweilige, viel zu lange & absolut unnötige neuauflage, meiner meinung nach. die raimi-filme mit tobey maguire waren bei weitem nicht perfekt, aber auf alle fälle besser als dieser neuaufguss, der mehr schlechte romcom als actionfilm ist.

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  • beastmaster | vor 324 Tagen, 10 Stunden, 3 Minuten

    Die Originaltrilogie war ja meiner Meinung nach so was von muffig und superbrav, dass sich der neue Film zum besten Spiderman- Film emporschwingen (sic!) muss.

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    • piareiser | vor 324 Tagen, 8 Stunden, 16 Minuten

      muffig find ich fast ein bisschen streng, aber ich bin auch kein allzu großer fan dieser spider-man filme.

    • beastmaster | vor 324 Tagen, 8 Stunden, 5 Minuten

      Gut, vielleicht ein bißchen streng, aber ich habe mir von Raimi eine etwas überbordendere Inszenierung erwartet (wie in Darkman z.B.). Die Filme sind einfach zu offensichtlich nach dem alten Strickmuster, dass es seit Batman 1989 gibt, gefertigt: Einfache Geschichten, viel zu umständlich, mühsam und undynamisch inszeniert.

    • piareiser | vor 324 Tagen, 8 Stunden, 2 Minuten

      mir sind ja tante may und mj immer wahnsinnig auf die nerven gegangen. klasse war hingegen jk simmons als cholerischer chefredakteur.

    • beastmaster | vor 324 Tagen, 7 Stunden, 48 Minuten

      ja, auch bei tobey maguire haben zunehmend die sympathiwerte gefehlt, das sieht mir bei der neuen verfilmung besser aus. simmons holt ja immer das beste raus.
      tante may und mj waren ja wirklich so nervig, dass man sie zu Jar Jar Binks ins Archiv "Filmfiguren mit nicht erklärbarer/existenter Zielgruppe" räumen darf.

    • johnleehookerelectro | vor 323 Tagen, 20 Stunden, 48 Minuten

      jar jar bings hat dieselbe zielgruppe wie zoidberg timme oder hans maulwurf
      .absolut existent

    • christianfuchs | vor 323 Tagen, 14 Stunden, 12 Minuten

      jetzt kommts: ich mag ja diese muffigkeit. was einen simplen und doof nostalgischen grund hat. ich bin mit den ur-comics von stan lee & steve ditko aufgewachsen. und mit einer tante may, die an die vorspänne der prähistorischen serie "lassie" erinnert hat. eine weißhaarige traumtante bzw surrogat-oma, direkt aus einer unschuldigen kindheits-idylle entsprungen.

      für mich war die dialog zwischen tantchen & peter im zweiten raimi "spider-man", wo sie ihn motiviert weiterzukämpfen, ein highlight der saga.

      ich liebe auch bryan singers extrem muffigen "superman returns", der eine einzige hommage an die christopher reeves-ära ist. und ich fürchte mich vor dem superman-reboot sehr.

    • piareiser | vor 323 Tagen, 13 Stunden, 59 Minuten

      ich glaub ja, der "amazing spider-man" ist für die leute, die nie spider-man oder überhaupt nie comics gelesen haben. wie ich. den muffigen "superman returns" mag ich auch trotz der lois lame, vorm zach snyder-superman hab ich auch ein bissl angst. ich hab früher sogar die superman tvserie mit terri hatcher total gern angeschaut. wegen dem zeitungsredationssetting (und dem in "his girl friday" und "die unbestechlichen") wollt ich was mit "schreiben" machen.

    • beastmaster | vor 323 Tagen, 11 Stunden, 22 Minuten

      @fuchs

      Ich verstehe ja diesen Hang zum brav-nostalgischen, mir war das ja sowohl beim tobey-spidey als auch beim singer-superman aber zu kalkuliert und beim ersteren fast schon zu selbstgefällig. Am besten war es wohl beim donner-superman hingekriegt, der hatte einen wirklich aufrichtig unschuldigen charme.

    • unami | vor 322 Tagen, 2 Stunden, 51 Minuten

      na, so lange der neue Superman nicht auf "dark@ daherkommt. das dunkle Zeitalter sollte mit noland letztem Batman vorbei sein - avengers ist der neue chic, auch am Box office. Vor allem: zur Krise gehört Eskapismus, nicht Realismus.

      Aber, so schlimm wird's schon nicht werden - watchmen & Dawn of the dead hat er ja auch halbwegs geschaukelt, 300 war auch nicht soweit von der Vorlage - und Sucker Punch soll auch nicht so schlecht sein. Vielleicht wird's ja ein "All Star Superman" ohne die 100. Entstehungsgeschichte *hoff*

      Ah ja - Aunt Mary ist weißhaarig und Superman Returns war schon O.K. Was treibt eigentlich Kevin Spacey so?

    • piareiser | vor 321 Tagen, 15 Stunden, 38 Minuten

      kevin spacey war recht super in "horrible bosses". laut kurzbeschreibung wird der "man of steel" sehr wohl wieder bei null anfangen. und kevin costner spielt jonathan kent. das muss ich jetzt mal sickern lassen.