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Roland Gratzer

Roland Gratzer

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7. 8. 2012 - 17:15

Großvoda! - Ist die Familie noch zu retten?

In der FM4 Sendung dreht sich diese Woche alles um den Synapsen-Alltime-Einbrenner "Großvater" von STS. In einer genauen Wort- und Zeilen-Analyse widmen wir uns (mit professioneller Hilfe) der Zukunft des Konzepts Familie.

FM4 Sendung zum Thema Familie. Wenn ihr eure nicht mögt oder gern eine neue hättet: Wir versuchen gerne, euch zu helfen. Die Nummer ins Studio:
0800 226 996

Radio Steiermark hat wohl mehr für das Verhältnis Enkel-Großvater getan als jede Karamel-Zuckerl-Werbung. Hass auf den eigenen Opa wäre gar nicht möglich gewesen, schließlich belehrte uns STS in jahrelanger High Rotation eines Besseren. Die Story mit dem Russen und der Tschik ist so eindrucksvoll gesungen, dass viele Jugendliche dieses doch eher unrealistische Szenario gleich den Kriegserzählungen ihrer eigenen Großväter übergestülpt haben.

Gewisse Reim-Schwächen wie bist ... Schiss oder bereden ... irgendwem tun da gar nichts zur Sache. Es ist ein Hit in einer kleinen Welt. Aber mit Nachdruck und bietet Diskussionsmaterial für mindestens eine Stunde. Versprochen. Deshalb werden wir Mittwoch ab Mitternacht den Song in all seine Einzelteile zerlegen. Wort für Wort, Reim für Reim. Zum Glück mit professioneller Hilfe.

Roland Gratzer, Hannes Duscher und ein Großvater
GAD: Gratzer - Alter Mann (unbekannt) - Duscher (DG ist markenrechtlich problematisch)
Claudia Kratochwil

Claudia Kratochwil wird uns mit psychologischem ExpertInnen-Wissen aushelfen.

Hier ein kleiner Auszug aus den zu besprechenden Familienproblematiken:

  • Wo war der Vater?
  • Wohnsituation am Land
  • Wie kann man in einer einzigen Land-Diskothek irgendwann in den Siebzigern "a poar tausend Schilling" verprassen?
  • Stecken da gar Drogen oder Prostitution dahinter?
  • Sind KatholikInnen am Land wie Buddhisten, nur viel schlechter drauf?
  • Sind unsere Großeltern die letzte Generation, die noch Vernunftehen eingegangen ist?
  • Von wo soll der Großvater eigentlich "owa kumman"?

Die FM4 Sendung, den ganzen Sommer lang immer mittwochs von 00 bis 01

Weil die beiden überzeugten Dilettanten Duscher/Gratzer zwar viel von Pseudo- aber nichts von echter Psychologie verstehen, werden sie von der angehenden Psychologin Claudia Kratochwil hoffentlich rechtzeitig in die Schranken gewiesen. Wenn ihr Antworten auf die vielen Fragen oder selbst Fragen habt, die ihr euch besser nicht von uns beantworten lassen solltet, ruft an.

Und keine Angst: Dazwischen spielen wir auch echte Musik.

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  • moosesgarcia | vor 283 Tagen, 22 Stunden, 53 Minuten

    Ich mach mir mal meine Gedanken...

    Wo war der Vater?
    Wahrscheinlich wie so viele Männer in der Steiermark ein Handwerker, der oft wochenlang auf Montage war und deshalb vom Familienleben ned so wirklich viel mitbekommen hat.

    Wohnsituation am Land
    Bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, mit den Großeltern gleich nebenan. Da ist der Opa wirklich so was wie der erste Haberer, der dich vom Kindergarten abholt und mit dir Pferde anschauen geht. Die Eltern sind arbeiten und die Oma zumeist mit Kochen, Putzen usw. beschäftigt. Ergibt also Sinn.

    Wie kann man in einer einzigen Land-Diskothek irgendwann in den Siebzigern "a poar tausend Schilling" verprassen?
    Siehe unten.

    Stecken da gar Drogen oder Prostitution dahinter?
    Eher ned.

    Sind KatholikInnen am Land wie Buddhisten, nur viel schlechter drauf?
    Man findet am Land oft unvermutet sehr große Geister und wahre Philosophen. Aber mann muss sich wirklich durch eine Wand von Grant durchbohren.

    Sind unsere Großeltern die letzte Generation, die noch Vernunftehen eingegangen ist?
    Nope, das gibts überall immer. Oder glaubt ihr die ganzen Trophy Wives der Agenturbesitzer und Unternehmensberater sind wirklich super verliebt in ihre Sugar Daddies.

    Von wo soll der Großvater eigentlich "owa kumman"?
    Na vom Heustadl, wohin man die Alten verbannt, wenn sie nicht mehr arbeiten können ;-)

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  • moosesgarcia | vor 283 Tagen, 22 Stunden, 58 Minuten

    Tausende Schilling

    Hab das mal schnell mit einem Inflationsrechner durchgerechnet. Bin von 1972 ausgegangen, da war der Steinbäcker 20 Jahre alt. Das entspräche einem Kaufwert von rund 500 Euro heute. Das ist für eine Landdisco tatsächlich viel Geld, aber es würde gehen. Man braucht nur eine Runde Freunde auf ein paar Flaschen Wodka, Bacardi oder Sekt einladen und man is schon dort. Wiewohl es trotzdem ordentlich geprotzt ist.

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  • lucers | vor 284 Tagen, 9 Stunden, 36 Minuten

    VERPUTZEN

    Welche Bedeutung hat das Wort "verputzen" eurer Meinung nach?

    Ich dachte immer der Charakter im Lied besitzt eine Diskothek in der er renovieren will... Dann macht die Summe auch viel mehr Sinn... Nein?

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  • bueffeline | vor 284 Tagen, 12 Stunden, 5 Minuten

    Steinbäckers Grossvater war wirklich beeindruckend ...

    ... hat in einem Akt von Mut den Bruder eines Freundes von mir, der wegen Desertion in den letzten Kriegstagen von der Wehrmacht aufgegriffen und verhaftet wurde, freigelassen und ihm somit wohl das Leben gerettet.

    Auf dieses Posting antworten
  • bueffeline | vor 284 Tagen, 12 Stunden, 6 Minuten

    Der Grossvater war wirklich beeindruckend ...

    ... hat in einem Akt von Mut den Bruder eines Freundes von mir, der wegen Desertion in den letzten Kriegstagen von der Wehrmacht aufgegriffen und verhaftet wurde, freigelassen und ihm somit wohl das Leben gerettet.

    Auf dieses Posting antworten
  • sauvage | vor 284 Tagen, 16 Stunden, 46 Minuten

    Ich hab immer "üba tausend Schülling" gehört, nicht "a poar tausend" (nein, ich hör's mir jetzt nicht an). Aber das tät passen, oder? 1.050 Schilling kann man als Jugendlicher in den Achtzigern schon einmal an einem Abend verputzen, wenn man ausnahmsweise einmal nicht nur Bier trinkt.

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    • gratzer | vor 284 Tagen, 16 Stunden, 36 Minuten

      interessante beobachtung. es handelt sich im text allerdings definitiv um "die poar tausend Schülling". Und des Steinbäckers Jungend war Ende der 60er Jahre. Für diese Zeit dürften auch 1.050 Schülling viel gewesen sein.

    • sauvage | vor 284 Tagen, 47 Minuten

      Du hast recht, so praktisch habe ich nicht gedacht. In den Sechzigern war das allerdings eine Wahnsinnssumme. Well, dann weiß ich auch nicht!

  • blumenau | vor 284 Tagen, 17 Stunden, 16 Minuten

    auch ein groß´vati wie aus dem bilderbuch: http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Scheuch

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    • gratzer | vor 284 Tagen, 16 Stunden, 35 Minuten

      was für einen Tschik er wohl dem Russen angeboten hätte...

  • stradivari | vor 284 Tagen, 18 Stunden,

    Wo war der Vater?

    Laut Wikipedia verlor Gert Steinbäcker seinen Vater bereits im Alter von 8 Jahren "durch plötzlichen Tod".
    Historisch interessant ist jedoch die Frage, von welchem Krieg der Großvater erzählt! Bei einer angenommenen Generationendauer von 30 Jahren muss der Großvater um 1890 geboren worden sein, war also 1914-18 sicher kriegstauglich, 1939 jedoch bereits knappe 50.

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  • coolekuh | vor 284 Tagen, 20 Stunden, 47 Minuten

    ich hab auch noch eine frage:

    was sagt die großmutter?

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    • gratzer | vor 284 Tagen, 19 Stunden, 15 Minuten

      der Großvater hat ihr nie zugehört.

    • coolekuh | vor 283 Tagen, 18 Stunden, 41 Minuten

      ein österreichischer paradesexist, wie er im buche steht.

    • bigbadjohn | vor 283 Tagen, 12 Stunden, 43 Minuten

      ist es sexistisch, wenn man einer person, die weiblichen geschlechtes ist, kein gehör schenkt?

      liebe kuh, du solltest mal wieder gemolken werden, hab ich recht?

    • simonside | vor 282 Tagen, 22 Stunden, 26 Minuten

      im text heisst es, der großvater „muss ned alles was sie sagt immer hören...” da ist ein unterschied.