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Musik, Film, Heiteres

25. 8. 2012 - 17:00

Brand new

Die Neuvorstellungen der Woche: Maximo Park - "The Undercurrents" | alt-J - "Breezeblocks" | Muse - "Madness" | Mumford & Sons - "I Will Wait"

Maximo Park - "The Undercurrents"

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Rückkehr nach drei Jahren Pause bedeutet heutzutage eigentlich schon Comeback. Maximo Park ist mit ihrem heuer erschienenen, vierten Album "The National Health" eine agile Rockplatte geglückt, die fast schon an das Debütalbum "A Certain Trigger", dieses ewige Meisterstück der Band, heranreichen kann. Immer noch ist der Einfluss von energischem Postpunk auf den Sound der Band aus Newcastle deutlich, stärker als bisher jedoch spricht mittlerweile die Melancholie aus Maximo Park. "The Undercurrents", eine Ballade, ein Lovesong, ist das wohl stärkste Stück des Albums: "Just Think of the Heat that We Create."

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alt-J - "Breezeblocks"

Die Band alt-J verdient so ziemlich jeden Hype, der ihr entgegenschlägt. Das Quartett aus Leeds hat sein Debütalbum "An Awesome Wave" genannt, weil die Platte eben genau so klingt. Auf dem Fundament von verschachteltem Folk-Pop explodiert da ein regelrechtes Kaleidoskop an Ideen, Färbungen und Duftnoten. Elektronische Spielereien, Zuckerwatten-Psychedelik aus dem Kinderzimmer, Quietsch- und Quängel-Geräusche. Nach den Stücken "Matilda" und "Fitzpleasure" ist "Breezeblocks" schon wieder so eine tolle Popnummer in Schieflage.

Muse - "Madness"

Jetzt haben Muse also auch endgültig wobbly Elektronik der Schule EDM für sich entdeckt, im Stück "Madness", dem Vorboten zu ihrem sechsten Album "The 2nd Law", wird sie glücklicherweise nur behutsam eingesetzt - es geht hier nämlich um richtiges und großes Songhandwerk. Chris Martin von Coldplay hält "Madness" für den besten Song, den Muse je zustande gebracht haben, und ist damit ziemlich nah dran der Wahrheit. Ein Song, der eventuell auch erklärte Feinde von Muse immerhin kurz bekehren könnte. In der Mitte gibt es ein komisches Anti-Gitarren-Solo. Man stelle sich vor, dieses Lied würde von Freddie Mercury gesungen – das macht Spaß!

Mumford & Sons - "I Will Wait"

Im September wird mit "Babel" das zweite Studio-Album von Mumford and Sons erscheinen, die Vorabsingle "I Will Wait" überbrückt die Wartezeit. Ein Stück, das wieder einmal alles mitbringt, was die englische Band so – nahezu schon absurd – erfolgreich macht: Es ist ein beschwingter Folk-Rock, getragen von triumphierenden Harmonie-Gesängen, ein wild laufendes Banjo, epochal donnernde Bläser, ein rhythmisches Aufstampfen mit dem Fuß. Weniger als Hymnen in Cinemascope für alle Menschen darf man sich von Mumford and Sons nicht erwarten.

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  • Maximo Park - "The Undercurrents": 9%
  • alt-J - "Breezeblocks": 39%
  • Muse - "Madness". 23%
  • Mumford & Sons - "I Will Wait: 29%

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  • vertebra78 | vor 266 Tagen, 13 Stunden, 28 Minuten

    gäääähn

    unglaublich wie perfekt sich mumford & sons mittlerweile selbst kopieren - alter wein in neuen schläuchen pflegt man da zu sagen. muse und chris marin müssen es ja wissen das synthies grad voll angesagt sind, gääähn. mein punkt geht an diese alt-j partie, die macht wenigstens spaß diese nummer

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