Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Der seltsame Fall des Bradley Pitt"

Musik, Film, Heiteres

Christian Fuchs

Twilight Zone: Film- und Musiknotizen aus den eher schummrigen Gebieten des
Pop.

5. 12. 2012 - 11:02

Der seltsame Fall des Bradley Pitt

Eine Verbeugung vor einem der größten Vermittler zwischen Mainstream, Filmkunst und Genrekino.

Seine Frau ist mir reichlich egal, seine Kinder ebenso, alle diesbezüglichen Schlagzeilen umso mehr. Mich interessieren auch Brad Pitt’s Anfänge in Jeans-Werbungen ebenso wenig wie sein sicherlich höchst lobenswertes humanitäres Engagement der letzten Jahre oder seine aktuelle Leidenschaft für Architektur.

Derzeit im Kino: Brad Pitt in dem ambitionierten Gangsterepos "Killing Them Softly", den er auch produzierte.

Was mich dagegen wirklich fasziniert ist, wie dieser scheinbar im Superzeitlupentempo alternde Feschak zu einer zentralen Figur des spannenden Gegenwartskinos mutierte. Wie Regisseur Stefan Ruzowitzky an dieser Stelle unlängst bemerkte, sind es einzig hochkarätige Schauspielernamen, die bestimmte riskante Projekte in Hollywood noch möglich machen. Brad Pitt geht mit seiner diesbezüglichen Macht so kreativ um wie kein anderer Superstar seiner Generation.

Killing Them Softly

Thimfilm

Während bei Tom Cruise auch bei ungewöhnlicheren Projekten die eiskalt am Reißbrett geplanten Karriereentscheidungen offensichtlich sind (und einem dabei diverse beklemmende Abgründe ins Gesicht grinsen) und sich der von seinen Fans heilig gesprochene Johnny Depp zunehmend hinter infantilen Maskeraden verschanzt, spürt man bei Pitt eine echte Faszination für das Kino. Ohne Grenzen zwischen Realismus und Eskapismus, Cineastentum und Genre-Brachialität zu ziehen, schlüpft der Mann in zynische Auftragskiller, abgewrackte Antihelden und brüchige Väterfiguren ebenso wie in überlebensgroße Action-Charaktere.

Addiert man zum Akteur Brad Pitt noch seine Rolle als Produzent muss man ihn endgültig als einen der wichtigsten filmischen Vermittler sehen, der Kunst und Kommerz verschmilzt. Regisseure wie Terrence Malick, Andrew Dominik, Matthew Vaughn oder demnächst Steve McQueen verdanken ihm viel.

Und: Dass sich eingefleischte Multiplex-Besucher, bei denen der Namen Brad Pitt populistische Knöpfe drückt, zuweilen in Werke wie „The Tree Of Life“ oder „Killing Them Softly“ verirren, wird dem Begriff der filmischen Subversion wahrscheinlich mehr gerecht als manches radikale Viennale-Epos.

Daher hier nun eine überfällige und streng subjektive Verbeugung vor Mr. William Bradley Pitt.

Up in Smoke: Der kiffende Slacker in „True Romance“ (1993)

Haben zuvor noch einige Kritikerschnösel über das posierende Männermodel in „Thelma & Louise“ geätzt, kassiert Brad Pitt mit einer apathischen Minirolle Bonuspunkte in Sachen Credibility. Dabei tut er in Tony Scotts fantastischer Tarantino-Verfilmung „True Romance“ nicht viel mehr als faul auf der Couch zu knotzen. Das reicht aber mehr als genug.

Verloren im Regen: Der unnachgiebige Detective in „Se7en“ (1995)

Hoffnungslosigkeit steht im Zentrum von David Finchers "Se7en". Mit seinen verstörenden Mord-Tableaus wird der Film zur Blaupause für eine ganze Reihe stylischer Killermovies. Mittendrin Pitt als getriebener Polizist, dem das Leben schrittweise ausgehebelt wird. Bis zum bitteren Ende, das damals seinesgleichen suchte und erst durch den Hollywoodstar ermöglicht wurde, der es bei den Studios durchsetzte.

Manisch bis zur Nervensägen-Grenze: Der durchgeknallte Patient in „12 Monkeys“ (1995)

Man kann die Art und Weise, wie Brad Pitt in Terry Gilliams großartigem Zeitreise-Thriller einen verrückten Verschwörungstheoretiker anlegt, leicht als outrierendes Overacting auslegen. Das wäre aber reichlich humorlos. Wie eine Fleisch und Blut gewordende Comicfigur aus einem Cartoon von Tex Avery hetzt er durch den Film und lässt erstmals sein manisches Talent aufblitzen.

Schlag mich härter: Der prophetische Terrorist in „Fight Club“ (1999)

Für viele noch immer der beste Part des Herrn Pitt. David Fincher durchschaut beim Casting für seinen sarkastischen Milleniums-Schocker was viele Kritiker nicht verstehen: Es gibt nicht viele Schauspieler in Hollywood, die einen arroganten Underground-Guru so charismatisch spielen können, dass Männer und Frauen ihn gleichermaßen sexy finden. Und: Dank Brad Pitts Engagement für "Fight Club" wird das Meisterwerk des kapitalismuskritischen Körperkinos überhaupt erst finanzierbar.

He's not Irish, he's not English, he's just Pikey: Der Vagabundengangster in „Snatch“ (2000)

Natürlich ist der Mix aus Testosteron, Gewalt und Gelächter, aus sich dem Guy Ritchie eine Karriere bastelte, eher fragwürdig. „Snatch“ ist aber nicht nur der Höhepunkt seines diesbezüglichen Schaffens. Brad Pitt wächst als irischer Ganove im bizarren Stakkato-Slang über sich selbst hinaus.

Everything is more beautiful because we're doomed: Achilles in „Troy“ (2004)

Die Größen des Regietheaters mögen sich seit etlichen Dekaden an der Aktualisierung antiker Tragödien abmühen. Dieses Spektakel mit Hollywoods gesamter Marketingpower, in dem Brad Pitt in das Kostüm des legendärem Archilles schlüpft, macht mehr Spaß. Wie der schöne Trojaner hier mit Waschbrett-Bauch herumposiert, hat nicht nur einen unschlagbaren Guilty-Pleasure-Faktor. Pitt verkörpert (im wahrsten Sinn des Wortes) den unbesiegbaren Söldner wie einen Homer’schen Rockstar.

You leave, I’ll kill you: Der verzweifelte Ehemann in „Babel“ (2006)

Wieder einmal packt Regisseur Alejandro González Iñárritu alle Tragik der Welt in einen einzigen Film. Über „Babel“ lässt sich wenig Gutes sagen. Nur einige Schauspieler brillieren in dem Streifen, der mit biblischer Schwere krampfhaft diverse Handlungsebenen verknüpft: Cate Blanchett, Rinko Kikuchi und vor allem auch Brad Pitt. Angegraut, mit müdem Blick und schweren Augenringen kämpft er um seine angeschossene Ehefrau und bringt Spannung in das prätentiöse Episodenwerk.

Elegisch in den Untergang: Der Outlaw-Titelheld in „The Assassination Of Jesse James By The Coward Robert Ford“ (2007)

Meditativ kommt der Beitrag des australischen Regisseurs Andrew Dominik zum einst totgeglaubten Westerngenre daher. Brad Pitt fasziniert als Verbrecher-Ikone in einem hypnotischen Stück Slow-Motion-Kino. Ganz nebenbei sorgt er durch seine Anwesenheit auch für Reflexionen zum Celebritykult der Gegenwart.

I was thinking how nothing lasts: Der jugendliche Greis in „The Curious Case of Benjamin Button“ (2008)

Viele hassen diesen Film, ich halte ihn für einen der Besten im Gesamtwerk von David Fincher. Ein manieristisches, barockes Märchen über das Altwerden, über die Begrenztheit unserer Existenz, die Sterblichkeit. Auf den Punkt gebracht in der Sequenz, in der der greisenhafte Brad Pitt plötzlich CGI-verjüngt auftaucht und die Vergänglichheit der Jugend symbolisiert.

Someday we'll fall down and weep: „The Tree of Life“ (2011)

Während sich der gleichaltrige Johnny Depp in kindischen Rollen vom echten Leben abgrenzt, stürzt sich Brad Pitt mitten hinein. Im wunderbarsten Teil von Terrence Malicks Gänsehaut-Meisterwerk über das Sein und Nichtsein spielt er den strengen Vater in einer texanischen Familiengeschichte. Eine vielschichtige Rolle, die all die Coolness vergessen lässt, mit der Pitt manchmal hausieren geht. Und die große Hoffnung auf seine schauspielerische Zukunft schürt. Sollte sogar Brad Pitt einmal altern, wird es wunderbar sein, ihm auf der Leinwand dabei zuzusehen.


Haftungsausschluss

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

Zum Eingabeformular Kommentieren

  • johnnse | vor 603 Tagen, 8 Stunden, 44 Minuten

    ich bin ein Kindskopf

    ...und darum erachte ich den Top-Kommentar bei dem Se7en-Ausschnitt als höchst amüsant.

    Auf dieses Posting antworten
  • johnleehookerelectro | vor 603 Tagen, 11 Stunden, 9 Minuten

    welch famose huldigung im antlitz des forums!..undso

    man kann sich im ersten moment nicht zwischen snatch sieben und fight club entscheiden..wobei fight club der film war bei dem ich eines meiner ersten richtigen dates hatte--sie war auch hübsch und lieb...aber sobald der film begonnen hat konnte ich nicht aufhören die leinwand mit offenem mund anzustarren und sie bedingungslos zu ignorieren..der film war einfach zu unfassbar gut...fincher raising the bar.und ich war noch ne jungfrau und das mädchen war hübsch...hab ihn dann noch 2mal ungestört allein im kino angeschaut
    aber forrest gump fight club..cgi IM KONTEXT...next level

    deswegen is auch benjamin button der beste film aller aller zeiten...und kevin allein zu hause..und faivel der mausewanderer!
    bitches

    Auf dieses Posting antworten
    • yestheylivebaby | vor 602 Tagen, 16 Stunden, 32 Minuten

      Save private ryan war meine schlechte wahl zum schmusen, als ein soldat gerade seine gedaerme einsammelte nahm ich all meinen mut zusammen, bei mr. Und mrs. Smith hat sie angefangen, ist aber nix draus geworden

    • miikesmama | vor 602 Tagen, 13 Stunden, 7 Minuten

      Das könnte ich sowas von leicht toppen, ich sage nur "Grabschen in Ausschwitz"... true story, aber schrecklich pietätlos, und ich schäme mich ja selber dafür. Gott war ich jung und hormongesteuert...

    • johnleehookerelectro | vor 602 Tagen, 12 Stunden, 51 Minuten

      ja cool seits
      bei mir ging eben gar nichts weil ichs 1. noch steif vor angst nichtmal ansatzweise versucht hab(und sie die schwester des 110 kg bully klassenkollegen/kumpel war)

      2.sich in so einen meilenstein von film (hab in der volkschule/unterstufe referate über "the game"von fincher und 12 monkeys gehalten)reinzusteigern ist einfach keine schande...

      ein wenig OK!woteva!
      es ging darum die tragweite und damn monumentale epic-heit dieses films wiederzugeben!
      sie war verdammt hübsch!
      OKE!

    • johnleehookerelectro | vor 602 Tagen, 12 Stunden, 49 Minuten

      also nicht oag agent provcateur meets teenie hübsch ..ganz lieb halt..aber halt hübsch und ich jungfrau..also DER meilenstein film aller zeiten etc

    • yestheylivebaby | vor 602 Tagen, 12 Stunden, 27 Minuten

      Wo's mit dem schmusen auch nicht so gut lief war bei "der maschinist"

  • miikesmama | vor 604 Tagen, 1 Stunde, 36 Minuten

    Klar, Brad Pitt

    ...kennt jeder, liebt jeder (ok, manche nicht, finden ihn langweilig, aber richtig hassen kann man ihn ja auch nicht - dafür nimmt er sich selbst viel zu wenig ernst), die Filme sind auch alle bekannt und werden wertgeschätzt. Wie wäre es also mit einer solchen Liste für Schauspieler, die genauso viel Talent haben, aber nie am right place/right time waren, oder einfach immer in viel zu kleinen Rollen gecastet werden um groß rauszukommen?

    Wie zB Robert John Burke – großartig (und auch recht fesch) in Simple Men und The Unbelievable Truth, leider nicht gut gealtert, spielt mittlerweile meist Bösewichte, immerhin solche aber zB in Spielbergs „Munich“...
    Oder John Hawkes („Winter’s Bone“, „Martha Marcy May Marlene“), oder Ron Eldard (großartig in „House of Sand and Fog“), Rob Morrow (warum wurde der für „Quiz Show“ nicht mit Preisen überschüttet?), John Caroll Lynch (vgl. „Fargo“ vs. „Zodiac“), Michael Kelly und Elias Koteas (meine 2 Lieblingsglatzenträger, unglaulich tolle Schauspieler), Jeffrey Donovan (großartig in „Changeling“), Paul Schneider (Lars and the Real Girl, The Assassination of…), Harold Perrineau (Lost, Lost, Lost), Barry Pepper (25th Hour, True Grit, Three Burials anyone?), Tadanobu Asano, Tom Noonan (von Dollarhyde über den...

    Auf dieses Posting antworten
    • miikesmama | vor 604 Tagen, 1 Stunde, 36 Minuten

      Pt.2

      Ripper bis zu Sammy Barnathan), und Lance Henrikson und Rutger Hauer und Brad Dourif und Michael Ironside und William Fichtner, und the god that is Jon Polito!
      Schade, in einer gerechten Welt wären diese Schauspieler ebenso bekannt wie der Brad, an Talent fehlt ihnen nichts!

    • miikesmama | vor 604 Tagen, 1 Stunde, 30 Minuten

      PS

      Um Gottes Willen, fast vergessen: the original Oh Dae-su und Chul-Kyung: Min-sik Choi!! Und gleich noch einen koreanischen super Schauspieler hinterher: Kang Ho-Song (Sympathy for Mr. Vengeance, Memories of Murder, The Host, Thirst)

    • souzy | vor 603 Tagen, 14 Stunden, 55 Minuten

      John Hawkes ist immerhin schon Oscar-nominiert und mit The Sessions schaut's grad sehr, sehr gut aus für ihn..
      http://tinyurl.com/aep2d5o

    • johnleehookerelectro | vor 603 Tagen, 11 Stunden, 26 Minuten

      ziemlich viele johns kommen da vor....just sayin

    • johnleehookerelectro | vor 603 Tagen, 11 Stunden, 22 Minuten

      und die dies nicht auf pitt level geschafft haben, haben halt keine aquaman rollen angenommen

      man braucht nur entourage schaun und versteht ganz hollywood...ur simpel höhö
      apropo entourage film
      love and peace

    • christianfuchs | vor 603 Tagen, 9 Stunden, 42 Minuten

      ja, "entourage" erklärt alles...huch, mir fehlen noch zwei staffeln. immer diese aufholjagd.

    • elchaos | vor 603 Tagen, 8 Stunden, 42 Minuten

      "immer diese aufholjagd" ist ein schönes stichwort zum thema serien!

      und der von miikesmama genannte tadanobu asano ist schon sowas wie der japanische brad bitt denke ich - auch was den bekanntheitsgrad betrifft

    • miikesmama | vor 603 Tagen, 6 Stunden, 49 Minuten

      @elchaos: Schön wärs! Tadanobu Asano ist in Japan ohne Frage ein Superstar, aber ebenso ist das Brad Pitt. Umgekehrt kommen Asanos Bekanntkeitswerte in den USA und Europa nie und nimmer an die eines Brad Pitts ran! Der Arme spielte in "Thor" die nicht 2.te, sondern 15.te Geige und hatte einen blink-and-you'll-miss-him Auftritt in "Battleship"

    • elchaos | vor 603 Tagen, 4 Stunden, 7 Minuten

      ich meinte natürlich den bekanntheitsgrad in japan

    • elchaos | vor 603 Tagen, 4 Stunden, 6 Minuten

      (und bei am japanischen kino interessierten cinephilen)

    • christianfuchs | vor 602 Tagen, 8 Stunden, 10 Minuten

      der asano ist ein extrem superer typ. hab immer (natürlich in ignoranten westlichen medien) gelesen, er sei der japanische johnny depp:-)

  • fargonaut | vor 604 Tagen, 10 Stunden,

    zu perfekt!
    Er sollte mal einen richtig schlechten Film machen, keinen langweilig schlechten sondern einen richtig schlechten
    aber ohne Ironie/augenzwinkern oder sonstigen Quatsch einen ehrlich schlechten Film, welcher aber nicht langweilig sein darf...

    Auf dieses Posting antworten
    • jimihendrix87 | vor 604 Tagen, 8 Stunden, 23 Minuten

      um also als guter Schauspieler zu gelten muss man zumindest einmal richtigen Müll gemacht haben?

    • elchaos | vor 604 Tagen, 8 Stunden, 23 Minuten

      harte anforderungen!

    • christianfuchs | vor 604 Tagen, 7 Stunden, 8 Minuten

      "seven years in tibet"? "meet joe black"? zumindest qualvoller geht kaum.

    • zikmund | vor 603 Tagen, 16 Stunden, 22 Minuten

      Warum qualvoll?

      Gibts eigentlich noch Menschen die finden "dass Brad Pitt irgendwie gar nicht soooo fesch ist" ? ;-)

    • miikesmama | vor 603 Tagen, 16 Stunden, 14 Minuten

      The Mexican? Die Ocean's-Filme? Burn after Reading? Spy Game? Kein Film, aber der neue Chanel Werbespot?

      Na gut, alles nicht richtig "schlecht", eher so -"mäh"

    • elchaos | vor 603 Tagen, 15 Stunden, 40 Minuten

      @zikmund: ja! ich fand und find ihn immer noch sehr sehr langweilig optisch. versteh aber das andere das mögen

    • zikmund | vor 603 Tagen, 15 Stunden, 31 Minuten

      Hm, aber zwischen "Nicht mein Fall, irgendwie fad" - und "mah, ist der schiarch" liegen ja eh Welten, oder? ;)

    • elchaos | vor 603 Tagen, 12 Stunden, 58 Minuten

      du hast geschrieben "gar nicht so fesch" - dem würd ich mich 150%ig anschliessen. dass irgendjemand brad pitt richtig schiarch findet kann ich mir schwer vorstellen

    • elchaos | vor 603 Tagen, 12 Stunden, 57 Minuten

      maximal a little funny looking

  • nickkay | vor 604 Tagen, 10 Stunden, 21 Minuten

    Von den älteren Sachen...

    ...sollten hier sicher noch "Sleepers", "Kalifornia" und "Vertrauter Feind" erwähnt werden.
    Wenn man sich die Filmographie des Herrn Pitt ansieht, ist es wirklich auffällig, wie ambivalent der Bursche ist. Neben so vielen großartigen Rollen reiht sich aber gleichzeitig so viel schnulziger Müll. Mittelmaß kennt der Bursche wohl nicht. Eigentlich ähnlich wie bei seinem Buddy George, wobei bei dem der Müll doch noch klar überwiegt.

    Auf dieses Posting antworten
  • sammyjenkins | vor 604 Tagen, 10 Stunden, 44 Minuten

    große große angst hab ich vor "World War Z"...
    soll sich ja angeblich durch brad pitts engagement vollkommen vom ursprungsstoff entfernt haben. trailer sieht auch katastrophal aus

    Auf dieses Posting antworten
    • christianfuchs | vor 604 Tagen, 10 Stunden, 36 Minuten

      ich kenne ja die vorlage nicht, finde den trailer aber nicht unlustig. wobei ich völlig übersättigt von zombie-stoffen bin, ,muss ich sagen.

    • elchaos | vor 604 Tagen, 8 Stunden, 17 Minuten

      wirkt womöglich wunder gegen zombi-übersättigung
      http://www.youtube.com/watch?v=07s-cNFffDM

    • christianfuchs | vor 604 Tagen, 6 Stunden, 59 Minuten

      "warm bodies", ich bin gespalten, was meinst du? gerade der twilight-faktor, der sich hier ankündigt, könnte mich aus meiner zombie-übersättigung reißen, weil es das so hochgradig teenage-romantisch ja noch nicht gab. und die hauptdarsteller sind sehr schnuckelig. andererseits könnte es mit erhöhtem süßstoff-faktor auch alles zum kippen bringen. mal abwarten...

    • elchaos | vor 604 Tagen, 6 Stunden, 8 Minuten

      mich spricht ja mehr der otto-or-up-with-dead-people faktor an, a teenage zombie with an identity crisis. nur schlägt das untote zombieherz bei bruce labruce für das aufständische, für das, was sich der gesellschaftlichen norm widersetzt: "It's not easy being undead. The living all seem like the same person to me, and I don't think I like that person very much." oder auch "A person who functions normally in a sick society is himself sick, while it is only the nonadjusted individual who can achieve a healthy acting out against the overly strict restraints and demands of the dominant culture."

      warm bodies scheint das prinzip komplett umzudrehen und der trailer wirkt im vergleich wie normalisierung-via-liebe-propaganda

      seh somit dieselbe gefahr wie du, aber sehr unterhaltsam könnte es trotzdem werden. mal abwarten, genau!

    • christianfuchs | vor 603 Tagen, 16 Stunden, 1 Minute

      wie sehr da ästhetisch bei bruce la bruce abgekupfert wurde, ist wirklich beachtlich...

  • softmachine | vor 604 Tagen, 12 Stunden, 44 Minuten

    botox in the brain. will den brad mal weinen sehen, dann könnte man feststellen ob er actor oder poser ist. lustig kann er aber, siehe burn after reading.

    Auf dieses Posting antworten
    • kaeferin | vor 604 Tagen, 2 Stunden, 50 Minuten

      In "Legenden der Leidenschaft" weint er! War damals schon fasziniert von der Szene. Habe kaum jemals einen männlichen Darsteller so überzeugend in einem Film weinen gesehen. Obwohl das bekommt mann im Film sowieso sehr selten zu sehen...

    • miikesmama | vor 604 Tagen, 2 Stunden, 26 Minuten

      Babel!

    • miikesmama | vor 604 Tagen, 2 Stunden, 21 Minuten

      Aber der beste Male-Cry'er muss wohl Matthew Fox sein! Mann, was und wie der weinen kann!

    • softmachine | vor 604 Tagen, 1 Stunde, 55 Minuten

      babel ist was vom konstruiert gewolltesten ever, short cuts für gefühlstaube. "legenden der leidenschaften" kenne ich nicht, hört sich aber gut an...

    • miikesmama | vor 603 Tagen, 16 Stunden, 18 Minuten

      O-M-G, stop the press, ein Film von Iñárritu der "gewollt konstruiert" ist?? - das sind ja die News des Jahrhunderts!!! ;-)

      Na aber ehrlich, wer bei der Szene am Telephon nicht zumindest feuchte Augen bekommt, muss selber ziemlich abgebrüht/gefühlstaub sein...
      Was ist mit dem Finale von "Sieben"- überzeugendes und motiviertes Weinen!
      "Legenden der Leidenschaft"? Bitte schau dir den an und schreib dann ob er dir gefallen hat. MMn ein Pre-Twilight (zumindest das Zielpublikum scheint das gleiche zu sein). Ein mit wallendem Haar herumeiernder Hauptprotagonist, dem der Weltschmerz in sein melancholisches Gesicht eingebrannt zu sein scheint. A dud. Dann doch lieber Lestat oder Mills oder Richard.

    • softmachine | vor 603 Tagen, 15 Stunden, 56 Minuten

      ok 7 finale ist an dramatik kaum zu toppen. aber da sind wir ja schon beim pitt-partnerin spiegelneuronenphänomen.seit brad mit duckface angelina zusammen ist, scheint in seinem gesicht eine seltsame duldungsstarre inkorporiert zu sein. mir war der gwyntheth-aniston brad lieber, der noch einen hauch juliette in sich trug.seit brangelina ist ja auch immer diese dauerironische selbstreferenzialität im spiel, that sucks.

    • miikesmama | vor 603 Tagen, 15 Stunden, 40 Minuten

      Tut mir leid, dem kann ich nicht folgen. Seit er mit Angelina zusammen ist, hat er u.a. gemacht: Babel, den Jesse James, Moneyland, Tree of Life, Inglorious Basterds, Benjamin Button, Burn after Reading... verschiedenste Rollen in verschiedensten Filmen. Ich sehe weder in diesen Rollen irgendwas von der AJ, noch in denen davor etwas von Aniston/Paltrow (die ja im Gegensatz zur Jolie eher stiefmütterlich-brav sind). Oder meinst du dass je fader seine jeweilige Partnerin, desto verrückter seine Filmrollen?? Wenn das der Fall ist: where is Sandra Bullock if you need her? ;-)

    • miikesmama | vor 603 Tagen, 15 Stunden, 32 Minuten

      Rollen (und Filme) wie 12 Monkeys oder Fight Club oderoderoder sind ja auch rar gesät, und ich glaub auch ein fast 50-jähriger hat keine Lust mehr immer wie ein Kasperl herum zu hüpfen.
      Außerdem: Wie viele Filme kannst du nennen in denen, sagen wir mal, Michael Caine, oder Anthony Hopkins, oder Edward Norton richtig weint? Male crying ist beinahe ein Tabu in Hollywood, ebenso wie "going full retard"...
      Fazit: Die "seltsame Duldungsstarre" existiert eher in deinem Kopf als in Brad Pitts Gesicht.
      Just my 2 cents...

    • simonside | vor 603 Tagen, 14 Stunden, 43 Minuten

      sauvage, ich kann mich milkesmama nur anschließen: gerade dich wird man nach 'legends of the fall' mit einem kleenex auftupfen können. ist auch ein gutes beispiel für die pittsche duldungstarre in der prä-angelina ära.

    • elchaos | vor 603 Tagen, 12 Stunden, 48 Minuten

      @miikesmama: michael caine weint absolut herzzerreissend in the dark knight und edward norton in american history x und ziemlich sicher auch fight club. ich finde es grossartig wenn die "boys don't cry" mentalität durchbrochen wird auf der leinwand

    • miikesmama | vor 603 Tagen, 11 Stunden, 52 Minuten

      @elchaos: Stimmt, Norton am Ende von American History X, Michael Caine ist mir jetzt nicht in Erinnerung, gestern The Dark Knight Rises gesehen, in der grandiosen "Trennungsszene" zwischen Bale und Caine hat er aber "nur" feuchte Augen, no tears...
      Aber das ist ja was ich meine, andere (männliche) Schauspieler haben vlt 1, 2 Rollen wo man sie weinen sieht, der Pitt macht das eindeutig öfter. Also da von "Botox in the brain" zu sprechen halte ich für eine böse Unterstellung (zumal softmachine offensichtlich mehr ein Problem mit "duckface Angelina" hat als mit dem Bradley himself...)

    • softmachine | vor 602 Tagen, 13 Stunden, 48 Minuten

      nein gar nicht. seit tomb raider gings zwar künstlerisch bergab mit ihr, aber sie ist immer noch toll:) nur schade, dass sie keine realstischen rollen bekommt.schau mal inside hollywood, sie könnte, wenn sie könnte, wie sie wollte.und el bradley fand ich nur in tree of life, 12 monkees & FC wirklich gut, seine künstliche art passte da sehr gut in die ästhetik, bei babel etc immer posing galore.und gerade zb bei killig them softly sieht man immer den producer als subtext neben und unter der jeweiligen figur.

    • miikesmama | vor 602 Tagen, 12 Stunden, 59 Minuten

      Ich denke ganz ehrlich dass du vom Umfeld eines Films/eines Schauspielers zu viel in den Film/die Peformance rein interpretierst. Ich bin mir sicher, Killing them softly wäre genau der selbe Film, hätte Pitt ihn nicht produced (zumal der Producer-Credit bei Stars v.a. mit dem Finanzieren und Vermarktung zu tun hat, und nichts mit der künstlerischen Ausrichtung...). DU kannst dir sicher auch nicht Magnolia oder Tropic Thunder ansehen, ohne daran denken zu müssen, dass der Cruise Scientologe ist, richtig?

    • miikesmama | vor 602 Tagen, 12 Stunden, 57 Minuten

      "Du" nicht "DU" :-)

    • softmachine | vor 602 Tagen, 11 Stunden, 35 Minuten

      nein, aber ich kann sehen, wenn ein film einen falschen rhythmus hat, weil zb ein character zu viel gewicht bekommt. die figur von sam shephard wurde sogar völlig rausgenommen.aber ich muß gestehen, dass ich bei cruise nicht an scientology denke, sondern warum ihn alle für einen miesen schauspieler halten. hallo ? kubrick ? ews ? magnolia ? das wäre mal was für den bradley ocean poser.

    • miikesmama | vor 602 Tagen, 5 Stunden, 45 Minuten

      Und in einem Anfall von Sherlock'scher Scharfsinnigkeit erkennst du, wenn "ein character zu viel gewicht bekommt" dass das natürlich unabdinglich mit dem Produzenten-Credit des betreffenden Schauspielers zu tun hat. Verstehe.
      Wahrscheinlich hat der Pitt noch mit Kugelschreiber Regieanweisungen ins Script geschrieben, mit dem Hinweiß dass er ja produziert...
      Na gut, mir driftet das alles jetzt zu sehr in eine Verschwörungs-Ecke, I rest my case.

    • miikesmama | vor 602 Tagen, 5 Stunden, 13 Minuten

      Nachtrag:

      Ich finde es bemerkenswert, wie offensichtliche Antipathie das Urteilsvermögen beeinflussen kann. Wenn ich an schlechte (oder zumindest massiv überbewertete) Schauspieler denke, denke ich an so Leute wie Pacino, De Niro, George Cloones, oder Robert Downey Jr, Leute die in ihrer gesamten Karriere die selbe Rolle gespielt haben (with slight variations of course). Natürlich haben diese Leute eine Daseinsberechtigung, ihre Name ist ein "Brand", aber sie gehen in ihren Rollen nicht auf. Ein Downey Jr. ist in jedem Film der gleiche, egal ob er Sherlock Holmes, einen Superhelden, einen singenden Detektiv, oder einen Drogenjunkie spielt: lockerer, smarter New Yorker mit verschmitztem Lächeln und flottem Spruch auf den Lippen. Nie und nimmer könnte er (or one of the above) einen Serienkiller, strengen Vater, Nutcase, oder verzweifelnden Ehemann spielen, so wie Pitt das getan hat.
      Diese Leute sind v.a. "Stars", keine Schauspieler, Brad Pitt is the rarest of all things: ein Star UND überzeugender Schauspieler.

    • softmachine | vor 602 Tagen, 3 Stunden, 3 Minuten

      ok, brad ist religion für dich.dass er den verweifelnden ehemann nicht geschafft hat, geschenkt. ich sage nicht, dass bp nicht einmal ein guter schauspieler war, aber jetzt ist bp eine marke. aber zwischen robert de niros talent und bps facebranding besteht ungefähr so ein unterschied wie zwischen jeanne moreau und angelina jolie. und man muss schon komplett naiv sein, um auszublednen, wenn ein produzent nicht sein eigenes weltberühmtes brand mitbedenkt und einsetzt. hat aber eh nichts genützt, weil der film trotz megacast völlig floppte.jetzt ist es weder ein cineplexx boomer noch ein arthouse film geworden, sondern ein halbares zwitterprodukt. dann hätte man lieber den sheperd dringelassen . und wieviel blödsinn man über downej schreiben kann, dsas ist nur noch grotesk peinlich: angefangen von bret eston ellis "unter null", eine wahsninns performance, die ihn fast dasleben gekostet hätte, über "chaplin", bis zu wirklichen indies wie a scanner darkely (linkslater !) und fur, über diane arbus, von small parts wie in nbk oder altmans "short cuts" und von den jetzigen comedy und action blockbusters ganz zu schweigen.für das talent von downey würde bradley wolh seine ganzen immobilien plus seiner solariensammlung verkaufen.

    • miikesmama | vor 600 Tagen, 17 Stunden, 55 Minuten

      Brad Pitt geht mir am Arsch vorbei, ich kann allerdings anerkennen, dass er ein sehr guter Schauspieler ist. "Er war mal gut, jetzt ist er ein Brand"?? What the fuck? Und de Niro nicht? Und Downey Jr. nicht? Wenn jemand bekannter wird, wird er automatisch schlechter? Vor 3 Postings hast du noch von duckface Angelina geschrieben, jetzt hiervon, du laberst Unfug. Der Typ ist weltberühmt, hat Kohle wie Heu, ist Teil eines der berühmtesten Powercouples in der Geschichte Hollywoods, kann keine 10 Meter gehen ohne von einer Meute Paparazzi verfolgt zu werden, aber du denkst er versucht Filme nach seinem Gusto zu verändern, nur damit sein Charakter länger im Bild ist? Ehrlich? Aus egozentrischen, narzistischen Trieben heraus? Wirlich? Er macht einen Film mit dem Regisseur von "The Assassination of Jesse James...", den genau KEINE SAU im Kino gesehen hat, und erhofft sich aus dieser Konstellation jetzt einen Kassenschlager? Du bist ein lächerlich.
      Ich vermute dass Brad Pitt nur mehr Filme für sich selber macht, bzw. die Filme die er gerne sehen würde, sonst würden wir ihn weit öfters in Filmen sehen (ich sage nur "Liam Neeson").
      @Robert Downey, sein Drogenjunkie (den...

    • miikesmama | vor 600 Tagen, 17 Stunden, 54 Minuten

      @Robert Downey, sein Drogenjunkie (den meinte ich mit "a scanner darkely (linkslater !)"- genau a scanner darkely von Richi Linksletter) war genau die selbe Person wie sein Iron Man, plus einen leicht paranoiden Charakterzug. Chaplin, gut gespielt, aber hast du auch nur 1 Sekunde vergessen dass das der Robert ist? Ich nicht.
      Bertl de Niro's Rollen sind zu 99% auswechselbar, sein Pate war der selbe Charakter wie sein Neil McCauley, sein Michael aus Deer Hunter, etc. etc. Checkst du das nicht, er spielt immer die selbe Rolle, eben "Robert de Niro" Humorlos, lakonisch, emotionale Probleme die er nicht verbalisieren kann, und die meistens in Gewalt Ausdruck finden. That's it. that's his "brand". Selbst Meet the Fockers ist eine Verlängerung dieser Rolle-"alter Robert de Niro", sein Al Capone- "Glatzkopf Robert de Niro" und so weiter und so weiter.
      Aber warum rede ich eigentlich mit dir, du hast ja eh recht mit allem was du sagst! Viel Spass noch!

    • softmachine | vor 600 Tagen, 5 Stunden, 42 Minuten

      was is n mit dir ? als produzent geht es ihm um geld.wo macht bp denn echte indies ? träum weiter.und natürlich hätte er auch gern mal einen oscar und den gib es für acting und nicht für posing.zu de niro: das ist so etwas von daneben, von pate 2, über taxi driver, wie ein wilder stier, 1900 bis zu komödien, der typ hat filmgeschichte geschrieben,das method acting bis an die auflösung von identität getrieben. jede figur hat komplett andere nuancen und abgründe. sorry, aber wenn man von menschen und schauspielerei keine ahnung hat, sollte man doch lieber etwas leiser treten.

    • miikesmama | vor 598 Tagen, 16 Stunden, 18 Minuten

      Du schreibst ausschließlich Blodsinn...
      -BP braucht kein Geld mehr.
      -Kein Hollywood-Star macht "Indies". Aber: Babel, The Assassination..., The Tree of Life, etc. etc. sind was anderes als kommerzielles Popcorn-Kino, oder irre ich mich da?
      - Pate 2: Humorlos, lakonisch, emotionale Probleme die er nicht verbalisieren kann, und die in Gewalt Ausdruck finden
      Taxi Driver: Humorlos, lakonisch, emotionale Probleme die er nicht verbalisieren kann, und die in Gewalt Ausdruck finden
      Wie ein wilder Stier: Humorlos, lakonisch, emotionale Probleme die er nicht verbalisieren kann, und die in Gewalt Ausdruck finden...
      usw. usw. usw. Was ändern "Nuancen", wenn das Grundgerüst immer dasselbe ist?
      - "Method Acting" bedeutet einmal rein gar nichts, wenn man keinen Zugang zur Figur findet, da kann man noch so viel in seiner Freizeit im Taxi verbringen. Bobby de Niros riesiges Glück war, dass er als einseitiger Schauspieler in guten Filmen von großartigen Regiseueren dabei war, v.a. natürlich sein Sandkisten-Buddy Scorsese. Es gäbe keinen De Niro ohne Scorsese, aber sehr wohl einen Scorsese ohne De Niro. Der eine hat Taltent, der andere war nur am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Wie bescheuert muss man sein um das nicht zu sehen?
      - Zum Rest: Wie alt bist du, 14?

  • kleinerrollhügel | vor 604 Tagen, 12 Stunden, 55 Minuten

    ich nehm ihm seine "weichen" rollen eigentlich nie ganz ab. am besten ist pitt für mich wenn er so arrogante typen wie in troy spielt, sein lt. aldo raine in den basterds war auch sehr lässig.

    hab gerade "bright shiny morning" von james frey gelesen und bei dem part des über-hollywood stars fielen mir immer wieder pitt und cruise ein... will gar nicht wissen in was für einer maschinerie die stecken, generell wie deren alltag so aussieht.

    Auf dieses Posting antworten
  • eierbär74 | vor 604 Tagen, 13 Stunden, 29 Minuten

    Hier sind einige sehr wichtig und gute Filme aufgezählt, was mir ein wenig fehlt, sind die Filme, mit denen er sich als ernsthafter Darsteller etabliert hat: "Aus der Mitte entspringt ein Fluss" und "Legenden der Leidenschaft". Beides sehr starke und sehr amerikanische Filme in denen er die entscheidende Nuance beiträgt. In "Moneyball" liefert er für mich auch eine großartige schauspielerische Leistung.
    Brad Pitt ist übrigens ein Paradebeispiel dafür, dass männliche Superstars extrem schwer den Hauptrollen Oscar bekommen. In Brad Pitts Filmographie finden sich großartige Filme mit super Drehbüchern von zum Teil großartigen Regisseuren und er ist wirklich in vielen dieser Filme sehr gut gewesen, aber trotzdem hat er noch keinen Oscar gewonnen. Auch Cruise, Depp, Clooney haben noch keinen Oscar. Egal wie man zu diesen Schauspielern steht, muss man zugeben, dass das schon sonderbar ist, denn gleichzeitig bekommen weibliche Hollywood-Stars immer ihren Pflicht-Oscar. Mir fällt da z.B. sofort Kidman ein, welche eigentlich die schwächste Schauspielerin in dem großartigen Meisterwerk "The Hours" war, aber den Oscar bekommen hat.

    Auf dieses Posting antworten
    • christianfuchs | vor 604 Tagen, 10 Stunden, 29 Minuten

      es ist ja eine sehr subjektive top ten auswahl. und mir sind durchgeknallte auftritte wie in "snatch" halt lieber als diese betont seriösen pitt-rollen in den erwähnten filmen. "moneyball" muss ich trotzdem nachholen, siehe posting weiter unten.

    • elchaos | vor 604 Tagen, 8 Stunden, 26 Minuten

      für mich sind die zwei erwähnten filme auch eher anti-brad-pitt gründe bzw gründe, ihn damals sterbenslangweilig zu finden. und von wegen sterben: in meiner persöhnliche brad pitt auswahl würd ich am ehesten noch interview with the vampire ergänzen

      [very off topic: heut endlich den finalen breaking dawn überstanden. sterbenslangweilig hoch unendlich. und die einzige szene mit bite (showdown) stellt sich im nachhinein als blosse zukunftsphantasie heraus, sowas von unbefriedigend. und was für ein irreführender titel, der film hätte heissen sollen: standing and starring part II]

    • elchaos | vor 604 Tagen, 7 Stunden, 57 Minuten

      [btw, grossartig unterhaltsame verrisse, denen ich mich voll und ganz anschliesse:
      http://seattletimes.com/html/movies/2019688985_mr16twilight.html
      http://www.bostonglobe.com/arts/movies/2012/11/17/with-breaking-dawn-sun-mercifully-sets-twilight-saga/E1fZMtK7ayoRUFR8s47LUL/story.html]

    • christianfuchs | vor 604 Tagen, 6 Stunden, 57 Minuten

      ad breaking finale: da traue ich mich nach der geschichte von markus gerade nicht drüber, wird wohl irgendwann via heimkino nachgeholt...

    • rober7777 | vor 603 Tagen, 18 Stunden, 26 Minuten

      clooney hat einen Oscar...

      wenn auch nur als nebendarsteller, aber er hat einen.

  • arnonymous | vor 604 Tagen, 13 Stunden, 30 Minuten

    hmm

    wie kann man das herrliche Kalifornia (1993) bei einem Streifzug durch Pitt's Wirken weglassen?

    David Duchovny! Juliette Lewis! und Herr Pitt als Mitfahrer from Hell. Da war schon klar, dass er nicht nur ein Model war.

    Und bei Fight Club wars nicht ganz so. Die Produzenten wollten Russel Crowe oder Brad Pitt, Pitt hatte grad Meet Joe Black in den Sand gesetzt. Das Ganze hätte mit knapp 20mille funktionieren sollen, aber Brad's Gage allein waren dann 17.5mille. Nix mit Low-Budget.

    Fincher wollte Norton für den Erzähler. Norton machte es um 2.5mille.

    Auf dieses Posting antworten
    • christianfuchs | vor 604 Tagen, 10 Stunden, 22 Minuten

      danke für die "fight club" details.

      "kalifornia" hab ich als großen spaß in erinnerung, den white trash serienkiller hab ich dem pittster aber damals noch nicht abgenommen...

    • heidlbär | vor 604 Tagen, 10 Stunden, 14 Minuten

      Ich hab mich damals exzessiv mit Fight Club beschäftigt, aber diese Anekdote hab ich noch nie gehört. Von wo hast du das?

    • miikesmama | vor 603 Tagen, 16 Stunden, 9 Minuten

      Kalifornia war süper, allein die Kameraführung von Bojan Bazelli verdient eine Erwähnung. Ziemlich blutig und schockierend der Film auch (für damalige Verhältnisse).