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Musik, Film, Heiteres

Pia Reiser

Filmflimmern

21. 1. 2013 - 11:20

Der glorreiche Eine

Eine Racheballade als Hinweis auf die fehlende filmische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Sklaverei: "Django Unchained" ist ein brutales Meisterstück mit exzellenter Besetzung, das einen in den Magen boxt.

Weitere Kinorezensionen

Man kann Zahnärzten nicht vertrauen, das ahnen auch die beiden Sklavenhändler, die eine Gruppe von Schwarzen in Fußfesseln durch karge texanische Wüsten und Wälder treiben. Es ist das Jahr 1858 und ein großer, munter hoppelnder Zahn, befestigt mit einer Stahlfeder auf dem Dach einer Kutsche ist das erste Zeichen für die Ankunft des deutschen Dr. King Schultz. Wohl nach "Inglourious Basterds" die zweite Rolle von Christoph Waltz unter der Regie von Quentin Tarantino, für die er einen Oscar bekommen wird.

christoph waltz

sony

Dass ihn Name und Beruf zu Dr King machen, ist wohl kein Zufall

Racheballade

Die beiden gleichsam maulfaulen wie abweisenden Sklavenhändler werden die nächsten vier Minuten nicht überleben. King Schultz, ein eingewanderter wie wortgewandter Mann mit respektablem Bart ist auf der Suche nach einem Sklaven namens Django (Jamie Foxx), der ihm bei der Identifizierung der Brittle Brüder helfen soll. Schultz will die Brittles erschießen und die Belohnung kassieren; er ist nicht nur Zahnarzt, sondern auch Kopfgeldjäger und Django wird sein Kompagnon.

Mit dem Ablegen der Fußfessel und dem kraftvollen wie symbolträchtigen Abwerfen der dünnen Decke, die Django um die Schultern gelegt hatte, beginnt dann die epochale, blutige und - ebenfalls symbolträchtige - Geschichte um Rache und Emanzipation. Quentin Tarantino entwirft einen opernhaften Drei-Akter der großen Gesten und großen Worte, pflückt sich Themen, Bilder und Konventionen vom Spaghetti- und vom Blaxploitation-Western-Genrebaum und lässt malerisch Blut auf Baumwollfelder spritzen.

Christoph Waltz und Jamie Foxx in "Django Unchained"

sony

Spaghetti- und Blaxploitation-Western

Dass sich die deutschsprachige Kritik besprechungs- und analysetechnisch hauptsächlich auf die Einflüsse des Italowestern stürzt, liegt wohl daran, dass der Vertrauteres birgt als Filme wie "The Legend of Nigger Charley". Das herausragende an "Django Unchained" sind aber nicht die schnellen Zooms auf ein Bösewichts-Antlitz, wie man sie aus Sergio Leones Italo-Western kennt oder ein sich selbst genügender, ziemlich naseweiser Cameo von Franco Nero, dem Original-"Django", der Jamie Foxx den wohl jetzt schon legendären Satz, die Aussprachehilfe The D is silent zuraunt.

Die Wucht und Faszination von Tarantinos zweitem revisionistischen Blick auf Geschichte kommt daher, dass Tarantino wie kaum ein anderer dem reinen Zitat neues Leben einhauchen kann. "Django Unchained" bringt Bilder und eine Erzählung hervor, die man so bisher nicht kannte, die mit dem Gewohnten bricht und die zwar die Geschichte nicht ändern kann, aber der Filmgeschichte und ihrem Umgang mit der Geschichte der Sklaverei in den USA einen ordentlichen Arschtritt verpasst. Das beginnt mit einer einfachen Szene mit umso größerem Effekt: Nicht nur die Einwohner eines kleinen Städchens, durch das Django und King Schultz reiten, staunen: Ein Schwarzer auf einem Pferd, das haben sie noch nie gesehen.

sony

Den meisten im Kinosaal wirds wohl ähnlich gehen, (wir wollen jetzt nicht "Wild Wild West" mehr Gewicht verleihen, als er verdient hat), und wer sich nicht explizit für Blaxploitation-Western interessiert, für den ist Jamie Foxx hoch zu Ross ein eindringliches Bild und eine eindrucksvolle Erinnerung an das Fehlen der schwarzen Bevölkerung im US-Western. Die gehen fast über vor edelmütigen Weißen, dem Frontier Spirit und dem Stärken des Images der USA als land of the free, wie es in "Star Spangled Banner" besungen wird. Nun, die besungene Freiheit traf nur auf einen Teil der Bevölkerung zu. "I was always amazed so many Western films could get away with not dealing with slavery at all," so Tarantino. "Hollywood didn't want to deal with it because it was too ugly and too messy. But how can you ignore such a huge part of American history when telling a story in that time period? It made no sense."

Don Johnson

sony

Don Johnson trifft auf Jamie Foxx. Heißt auch, der Fernseh-"Miami Vice" Sonny Crockett trifft auf den Film-"Miami Vice" Ricardo Tubbs. Kann einem vor Intertextualität der Kopf explodieren?

Knalleffekt

Dass dieses Ignorieren der eigenen Geschichte geradezu paradox ist, streicht Tarantino mit Wucht und Eindringlichkeit heraus. Eine schwarze Figur, die die Zuschreibung Sklave - überwindet, abwirft wie eben Decke und Fussfessel schon in einer der ersten Szenen des Films. Damit nicht genug: Tarantino erschafft einen schwarzen Westernhelden, der schneller schießen und besser zielen kann als irgendjemandes Schatten. Er lässt Django Kopfgeldjäger, Gefährte, Liebhaber und Racheengel sein und bringt ein starkes, vielseitiges Gegengewicht zur rassistischen Stereotypisierung von Schwarzen in den - ohnehin wenigen - filmischen Abhandlungen zur Sklaverei. Und egal ob man "Django Unchained" nun als globalen Blockbuster-Blaxploitation-Western sieht oder als Spaghetti-Western mit einem schwarzen Protagnisten, der Bruch mit der Tradition und der Knalleffekt ist in jedem Fall groß.

Ähnlich groß ist auch die weiße Masche, die Django um den Hals und über einem blitzblauen Anzug trägt. Von King Schultz zum Kofgeldjäger-Kompagnon gemacht und zum freien Mann erklärt, kleidet sich Django neu ein. Der ehemalige Sklave in überladener Südstaaten-Montur, die selbst Orry Main wohl nicht mal am 4. Juli angezogen hätte. Wenn Django an seine Frau Hildi denkt, die er und Schultz aus der Sklaverei befreien wollen, dann sieht er sie in farbenprächtigen Seidenkleidern durch Wiesen spazieren und auf Schaukeln sitzen.

jamie foxx

sony

Eine schwarze Frau als Southern Belle. Und wieder schafft Tarantino ein Bild, das seine Wucht aus seiner Neuartigkeit zieht, verstärkt dadurch, dass diese Neuartigkeit in einem Genre passiert, das man zu kennen glaubt. Und etwas auf die Leinwand zu bringen, das es nicht gegeben hat in der (Film)geschichte, ergibt hier ein viel stärkeres Bild, als das sich bloß auf historische Fakten berufende Nachspielen von Geschichte. "Django Unchained" ist kein Geschichtsunterricht, das behaupten aber auch weder Regisseur noch Film. "Django Unchained" ist eine Sichtbarmachung von Leerstellen im amerikanischen Western, eine blutige, raue und überhöhte Korrektur jener Bilder, mit denen uns die (Western)-Filmgeschiche bis jetzt gefüttert hat. "When slave narratives are done on film, they tend to be historical with a capital H, with an arms-length quality to them. I wanted to break that history-under-glass aspect, I wanted to throw a rock through that glass and shatter it for all times, and take you into it.", erklärt Tarantino seine Herangehensweise an "Django Unchained".

Siegfried und Brunhilde

Im Zentrum dieser pompösen Ballade um Rache und Selbstermächtigung steht ein fantastischer Jamie Foxx. Und so schweigsam wie Django ist, so redelustiger ist sein Kopfgeldjäger-Lehrherr Dr. King Schultz, von dem Django einiges in Sachen Theatralik übernehmen wird. Und gerade so, als müsste man im Tarantino-Universum etwas ausbalancieren, ist Christoph Waltz - im Gegensatz zu "Inglourious Basterds" - hier der gute Deutsche. Als bürokratischer Killer mit Hang zur schwurbeligen Sprache verkörpert er Zivilisation und humanistische Bildung, die er in diesem Land manchmal schmerzlich zu vermissen scheint. Als Django erwähnt, dass seine Frau Broomhilda heisst, klärt King Schultz ihn auf, dass das wohl von Brunhilde kommt und erzählt ihm die Geschichte von Siegfried, der, um Brunhilde zu befreien, durchs Feuer geht. Für Hildi wird Django zum wortkargen Siegfried, der durch Feuer und Kugelhagel gehen wird - direkt nach Candie Land.

leonardo di caprio

sony

The Candie Man can

So blumig heißt die Baumwoll-Plantage des Calvin Candie, und dort soll sich Broomhilda aufhalten. Leonardo DiCaprio lässt von jenem sadistischen Gutsherrn, der vom ständigen Naschen schon braune Zähne hat, eine konstante Bedrohung ausgehen. Wenn nun bei einem Karies-Dandy namens Candie ein deutscher Zahnarzt im Haus zu Gast ist, der in Begleitung eines freien schwarzen Mannes reist und es zum Nachtisch white cake geben soll, dann ist das nicht nur ein herrlich symbolüberfrachtetes, sondern auch ein Szenario mit drohenden Konflikten an allen Ecken und Enden.

Der überhebliche Blender Candie, der sich als frankophil bezeichnet, aber kein Französisch spricht, ist King Schultz' Antagonist. Der gebildete und der eingebildete Mann prallen aufeinander. Stop playing Beethoven, brüllt Schultz einmal eine Harfinistin in Candie Land an. Weil Kunst und Unmenschliches wie die Sklaverei nicht an einem Ort existieren sollen. Die Frau zupfte "Für Elise", ein Stück, dessen Melodie sich schon in "Inglourious Basterds" durch Ennio Morricones "The Verdict" zog. Das Stück kündigt die Ankunft des von Christoph Waltz gespielten Hans Landa an. Tarantino zitiert und invertiert nicht nur das Genrekino, das er verehrt, sondern auch sich selbst mit Bravour.

Leonardo dicaprio, christoph waltz und samuel l. jackson in "django unchained"

sony

Eine Nemesis namens Stephen

Noch theatralischer und zugespitzer als das Gegensatzpaar Schultz/Candie ist allerdings Djangos Nemesis. Samuel L. Jackson gibt eine unheimlich-verstörende Darstellung als Hausbutler Stephen, eine Art Vaterfigur für Calvin Candie, ein bessergestellter Sklave, eine grausame Karikatur der "Onkel Toms" und "Onkel Bens". Stephen ist der Gegenpol zu Djangos Auflehnung gegen das groteske und unmenschliche System der Sklaverei. Stephen macht sich das System zunutze. Ist Candie loyal ergeben und unerbittlich im Durchsetzen von Bestrafungen der anderen Sklaven.

Jacksons Spiel ist unangenehm, furcheinflößend und verstörend. Weil es nicht nur die zutiefst falschen und schrecklichen Funktionsweisen der Sklaverei aufzeigt, sondern auch, weil es ein beliebtes Stereotyp der Hollywood'schen Geschichtsschreibung vorführt und dekonstruiert: Der Sklave, der gern und glücklich als Sklave lebt. You two will hate each other, hat Candie wohl einen seiner helleren Momente, als er Django und Stephen einander vorstellt.

samuel l jackson

sony

"Django Unchained" läuft seit 18. Jänner 2013 in den österreichischen Kinos. Und genau dort sollte man ihn auch anschauen, sonst hat man ihn eigentlich nicht gesehen.

Unter anderem mit einer Figur wie Stephen, die einem Magenweh verursacht, die widersprüchlich und komplex ist und die einen lange nicht loslässt, schafft Tarantino einen ganz anderen Effekt als die Filme, die sich als "Geschichte unter Glas" oder Message Movies verstehen. Die entlassen einen meist mit einem distanzierten Gefühl vom kathartischen "Na, schrecklich war das schon" aus dem Kino. "Django Unchained" aber als epochaler, mitreißender und brutaler Kommentar zu Geschichte und Filmgeschichte zwingt einen geradezu zur Auseinandersetzung. Die zahlreichen und umfassenden Analysen und Kritiken von "Django Unchained" - vor allem in den USA - zeigen, dass es funktioniert hat.

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  • watchtowerman | vor 587 Tagen, 17 Stunden, 23 Minuten

    Buddymovie

    Spoiler

    was bis jetzt noch unerwähnt blieb und mir unglaublich gut gefallen hat. Die Umkehr der Beziehung zwischen Django und Schultz. In der ersten Hälfte zeigt Schultz was für eine harte Sau er ist weil er böse Jungs erschießen kann. Aber spätestens auf dem Weg nach Candyland dreht sich das ganze dann um, wenn es um das Leben von unschuldigen Sklaven geht. Auf einmal gibts eine Lehrer/schüler Umkehr zwischen den beiden weil Foxx hier unglaublich gut zeigt dass er als Django die waren Grauslichkeiten schon kennt. und außerdem versaut es ja auch noch der Schulz am ende mit seinem "Unnötigen" Stolz.
    Diese Nuancen machen ihn für mich zum besten Buddymovie seit Ewigkeiten.

    Ganz groß geschrieben der Film, meiner Meinung nach, auch wenn das letzte Stück wohl wirklich ein bisschen unnötig aufgesetzt ist.

    Auf dieses Posting antworten
    • johnleehookerelectro | vor 587 Tagen, 12 Stunden, 39 Minuten

      absolute zustimmung
      zwischen den beiden ging eine art ying yang dualismus ab wobei sie sich invertierend zu ihrer mitte (weg)bewegt haben
      schulz wurde vom kopfgeld-opportunisten(passenderweiese vorher den landa gespielt->kontext ou yiea) immer mehr zum selbstlosen helfer der dem ganzen noch mythos verlie.mehr als respekt für django empfand.er wurde vom täter zum erzähler

      und django wurde vom typen "ohne selbst" "ohne identität" immer mehr zum rächer zum bestimmer seiner selbst and his loved ones indem er den mythos und vorallem seine unbändige rache mit der puren tat(statt wort)executierte

      das ende.vorallem die reaktionslosigkeit von schulz nachdem er di caprio erschossen hat(nachdem man schon vorher gesehen hat er is eigentlich e ein "ninja" und kein greenhorn)....ächz unnötig und
      unwürdig

    • fargonaut | vor 587 Tagen, 12 Stunden, 1 Minute

      pffft, ihr Naivlinge!
      der Leo hät den Waltz beim Händeschütteln erschossen oder so etwas in der Art
      erinnert ihr euch noch an Drive?
      Hands are dirty

    • fargonaut | vor 587 Tagen, 11 Stunden, 52 Minuten

      außerdem musste er ja in seiner Rolle bleiben es hätte nicht gepasst, wenn er ihn die Hand geschüttelt hätte

    • johnleehookerelectro | vor 587 Tagen, 11 Stunden, 31 Minuten

      ja schon klar das hat schulz ja abgekneisst

      aber das er dann regungslos stehenbleibt und endlos lang wartet bis ihn dann der scherge vom anderen zimmer aus abknallt(django danebensteht und nix macht) passt nicht zu seiner figur und zum schnellen flow des darauffolgenden massakers

    • johnleehookerelectro | vor 587 Tagen, 11 Stunden, 29 Minuten

      die figur von di caprio war jetzt nicht sooo besonders,(genauso strohdumm wie die anderen nur einen intelligenten stephen als berater) dass sich schulz dafür opfert

    • fargonaut | vor 587 Tagen, 11 Stunden, 8 Minuten

      Ich glaub das endlos Warten und das was er dabei sagte/erklärte (ich weiß nicht mehr genau was es war) war dann mehr Malcolm in the middle - Style (die Figur wird zum Narrator)
      das sollte man nicht physikalisch korrekt in eine Zeitlinie bringen

    • fargonaut | vor 587 Tagen, 11 Stunden, 7 Minuten

      das endlos warten von Doc Schultz...

    • johnleehookerelectro | vor 587 Tagen, 10 Stunden, 30 Minuten

      ja als narrator hat er dann nochmal mehr gewicht gehabt gegnüber di caprio, sie haben e passenderweise ihre gegengleichen konterparts abgemurkst

      schulz (am ende der advokat für django ,am anfang umgekehrt)den anführer

      und django knallt den advokaten stephen ab

      trotzdem wärs smoother gewesen schulz hät seinen bodycount noch raufgeschossen um erst später im kugelhagel draufzugehen.

      so hats gewirkt als ob er sich freiwillig geopfert hätte ohne gegenwehr..uncool..auch wenn uncool das neue cool is..usw

    • alabaster | vor 483 Tagen, 23 Stunden, 18 Minuten

      dass noch keiner "flucht in ketten" auch nur erwähnt hat. . .

  • schneehund | vor 587 Tagen, 20 Stunden, 5 Minuten

    ...dass er den Abspann nicht sieht. ;-)

    Auf dieses Posting antworten
    • schneehund | vor 587 Tagen, 20 Stunden, 4 Minuten

      ...macht King Schultz zur Nebenrolle, meinte ich.

    • agentprovooo | vor 587 Tagen, 17 Stunden, 22 Minuten

      Na bravo!

      Du könntest das Posting wenigstens mit Spoileralarm kennzeichnen. Es wird abgesehen von mir wohl auch andere geben, die den Film NOCH nicht gesehen haben...

  • antoinedionel | vor 587 Tagen, 21 Stunden, 17 Minuten

    Ganz gut,aber Ingourious Basterds

    war um Welten besser. Django Unchained
    ist eine Groteske, die von einem infantilen Sadismus geprägt ist, dessen
    Itchy-and-Scratchy-Gewalt mich manchmal
    nervte. Und da es eine Groteske ist,
    versagt er dabei, den Hauptfiguren jene Ambivalenz und Tiefe
    zu geben, die Hans Landa oder Shoshanna
    auszeichnete. Außerdem geht durch die Itchy-and-Scratchy-Gewalt, die Gewalt an den Schwarzen eigentlich unter.
    Der servile schwarze Butler oder Leo
    als Candieman hätte sich eher eine Oscarnominierung verdient als Waltz,der die erte Hälfte des Films trägt und dessen Spiel ich fast schon als penetrant empfunden habe.

    Auf dieses Posting antworten
    • algoesla | vor 587 Tagen, 21 Stunden, 2 Minuten

      danke

      genauso hab ich das auch empfunden (siehe mein posting direkt unterhalb) und was die oscarnominierungen betrifft, geh ich ebenfalls mit dir konform...

    • irbaboon | vor 587 Tagen, 21 Stunden, 1 Minute

      btw. kann mir mal wer erklären warum Waltz für den Nebendarstelleroscar nominiert ist, trägt er doch 3/4 des Films? Was sind da die Kriterien der Academy?

    • piareiser | vor 587 Tagen, 20 Stunden, 17 Minuten

      wenn ich nicht irre, gibts keine regeln der AMPAS, sondern das ist sache der studios. dh man überlegt in welcher kategorie man die besseren chancen hat. (gehen daniel day lewis in der "leading role" kategorie anzutreten, ist ein schwieriges unterfangen. in der "supporting role" kategorie sind generell überdrehte, düstere... rollen gern gesehen und haben höhere chancen auf die auszeichnung (joker, anton chigurh, hans landa).

    • johnleehookerelectro | vor 587 Tagen, 13 Stunden, 5 Minuten

      es is auch nicht schindlers liste "buhuhu die armen juden/schwarzen".
      sondern tarantino"in ya face südstaaten bitches!"

      ka was ihr habt...
      wann hat tarantino NICHT mit dem schwarzen humor an der grenze zum guten geschmack gespielt.?
      das IST tarantino..schwarzer humor und brutalität "xploitation light" für die masse

      wobei das zeigt auch nur das er bei jedem die moralgrenze findet

      und landa is "nur"advokat,weder protagonist noch antoganist(letzteres gibts nicht wirklich in einer person daher bleibt platz fürn advokaten).hauptrolle wird wohl demnächst kommen

    • johnleehookerelectro | vor 587 Tagen, 13 Stunden, 3 Minuten

      ää schulz nicht landa..(wie arnie bei T1 und T2..zuerst der böse dann der gute,aber in der selben tragweite seufz

  • algoesla | vor 587 Tagen, 22 Stunden, 1 Minute

    naja...

    kann mich der Euphorie allerorts nur bedingt anschliessen. vielleicht hab ich mir nach "Inglourious Basterds" (den ich 2x im Kino gesehen hab weil er mich so umgehauen hat) einfach zuviel erwartet, aber DJANGO hatte für mich doch ziemliche Längen. King Schultz war (ganz im Gegensatz zu Hans Landa) eine etwas zu offensichtlich für Christoph Waltz geschriebene Fantasiefigur, wenn sie ihm dafür nochmal den Oscar geben wollen ist das fast ein bissl ein Armutszeugnis für Hollywood.

    Stephen & "Monsieur Kaundie" haben den Film in der 2. Hälfte zwar aufgewertet, aber er war trotzdem um 30 Minuten zu lang, all das purpurfarbene Kunstblut irgenwann nur noch fad zum Anschauen, der neuerliche Ausbruch inkl. Cameo von Tarantino auch mehr ein alter Running Gag als ein guter Plot Twist. Auch die Dialoge fand ich nicht ganz so zwingend wie gewohnt, im Kinosaal herrschte grösstenteils gepflegte Langweile unterbrochen von ein paar spärlichen Lachern.

    Insgesamt zwar kein schlechter Film, aber für mich (ähnlich wie DEATH PROOF oder KILL BILL) eher in der unteren Tarantino-Liga einzuordnen.

    Auf dieses Posting antworten
    • schneehund | vor 587 Tagen, 20 Stunden, 3 Minuten

      Genau, genau, genau.

    • irbaboon | vor 587 Tagen, 19 Stunden, 23 Minuten

      stimme zu (bis auf die Kill Bill Geschichte...Luv it!)

  • irbaboon | vor 588 Tagen, 1 Stunde, 47 Minuten

    Haben den Film ähnlich erlebt wie der Fuchs. Die Blödeleien (auch wenn sie witzig waren) waren für mich eher ein Stimmungskiller als ein Moment des Luft holens. Die Schauspieler jedenfalls waren sensationell. Allen voran DiCaprio (dem ich jetzt endgültig Titanic verziehen habe), Jackson und natürlich Waltz. Foxx war meiner Meinung austauschbar, was auch ein Problem des Films darstellt: Die Hauptfigur verblasst, weil soviele andere Figuren ihr die Show stehlen. Tarantino hat ja sehr viele Filme ohne richtige Hauptfigur (Dogs, Pulp, Basterds). Dort matchen sich alle auf einer hirarchischen Ebene und wenn sich einer hervorhebt, is das kein Problem für den Film. Den Django hätte ich mir stärker gewünscht.
    Ebenso die Figur des Steve (Jackson) und die vermummte Banditin (Bell) wirkten ein wenig verheizt. Bei beiden wurde ja ein knisternder Plot aufgebaut. Vorallem Steve legte ja zweimal seine Maskerade ab (in der Bibliothek und am Schluss) ohne, dass das einen großartigen Einfluss auf den Film hatte.
    Ebenso hat mir der ultimative Bösewicht samt Endlos-Duell-Showdown gefehlt...so Kategorie Lee van Cleef. Die Figur von DiCaprio war ja mehr so ein Sidekick Bösewicht.
    Mochte übrigens die USA-strahlender-Held Western nie und habe die Italo-Western geliebt. Bis heute...

    Auf dieses Posting antworten
    • irbaboon | vor 588 Tagen, 1 Stunde, 36 Minuten

      mein Lieblingsfilm: The good, the bad and the ugly. Mehr Western geht nicht.
      Trotz alledem hat mir Django schon gefallen (Obwohl er gefühlt 15 Minuten zu lang war...die Gefangenschaft, Flucht und Rückkehr hätts nicht gebraucht), Waltz/DiCaprio und Jackson sei Dank. Die Western-Auseinandersetzung mit dem Sklaventhema ist zwar aller Ehren wert, wurde aber von Hollywood auch schon häufig in anderen Genres seriöser und intensiver betrieben.

    • johnleehookerelectro | vor 588 Tagen, 1 Stunde, 33 Minuten

      ohne morbiden schmäh neben bisl ole und einem blutigem bouquet würds keinen tarantino geben

      das unabsichtliche kopf wegplattern in pulp fiction
      der schusslige schizo pädobär in till dawn
      der bekiffte borderliner de niro in jackie brown
      verdammt die gesamtästhetik in tarantino werk is im grunde ein schwarzer joke

      genau das was die frat pack connection(eben um jonah hill bis tacome,aziz, ferrel undco) von der anderen seite macht.
      sie nehmen 2 konträre extreme charaktere, nehmen oder geben ihnen ehre , mixen sie in einen hybrid.ohne schwere

      nur die will ja niemand ernst nehmen weils ja nicht so echt wirkt huch

    • johnleehookerelectro | vor 588 Tagen, 1 Stunde, 27 Minuten

      simples beispiel:
      same was chaplin mit hitler gemacht hat

      ernster typ und diktaktor- überforderter vollidiot= seltsame mischung
      ergo.>
      nazis kann man nicht ernst nehmen.genial!

      ich mein von genau so etwas lebt ein interessanter film der nicht den standardshit runterspult

    • irbaboon | vor 588 Tagen, 1 Stunde,

      Morbider Schmäh? Ja immer her damit! Um den gehts mir auch nicht. Fand die Szene ja super...aber

      das unabsichtliche kopf wegplattern in pulp fiction
      der schusslige schizo pädobär in till dawn
      der bekiffte borderliner de niro in jackie brown

      sind alle Teil des laufenden Films. Die mein-Hut-der-hat-zwei-Löcher Geschichte war rausgerissen und so stimmungsraubend. Die drei vorher genannten Szenen bzw. Charaktere kann man nicht ohne weiteres aus den Filmen entfernen ohne Änderungen. Die Löcher-Szene sehr wohl.

    • johnleehookerelectro | vor 588 Tagen, 44 Minuten

      man muss halt vl don johnson als südstaaten crankie (der sich nen weirden mexikaner als "boy" hält) in eastboundn down gesehen haben um bei der KKK szene sofort in einem kontext andocken zu können

      johnson ,hill undco sind quasi die pure "schlecht"..das böse..die schlechtness schlechthin

      daran is di caprio ja fast gescheitert hätte er nicht die francophil fakheit für seine schlechtheit gehabt

    • johnleehookerelectro | vor 588 Tagen, 30 Minuten

      DAS pure schlecht

      so richtig wä..er is so schlecht..pfff lol etc undso

      wieso sollten sklaventreiber nicht richtig schlecht und dämlich dargestellt werden?
      ohne dem wär ja keine schadenfreude da um sie abgemurkst zu sehen..oder hat das jemand mit einer echten puren ästhetik sehen wollen?

    • irbaboon | vor 587 Tagen, 23 Stunden, 11 Minuten

      unterschreib ich alles.
      Für den Fluss der Geschichte wars aber trotzalledem kontraproduktiv.

    • christianfuchs | vor 587 Tagen, 14 Stunden, 43 Minuten

      ich hab ja tarantino wegen "pulp fiction" lang nicht gemocht & das unabsichtliche kopfsplattern darin echt gehasst. zynischer humor eines neunmalklugen geeks, war das für mich.

      erst mit bestimmten frauen in seinen filmen -mit jackie brown, mit der bride & allem was danach folgte, zog etwas entschieden emotionaleres ein, eine echte coolness auch, abseits der gangsterposen.

  • johnleehookerelectro | vor 588 Tagen, 6 Stunden, 2 Minuten

    http://www.youtube.com/watch?v=GrsJDy8VjZk
    nichtzu vergessen die peinlichen angriffe der gutmensch connection(indirekt entfacht von spike lees "blackbrotherhood nation" kommentar) die tarantino in koks rage bringt

    und den seinerseits etwas peinlichen "wu wear auftritt" um in kirk lazarus-manier und im feinsten awkward style mit "seinen" "homies" abzuhängen
    http://www.youtube.com/watch?v=LOiF-cxw1NE

    you man you cant bring that snow flake white boy shiat, wanna bring tha double klick klack G shit maaan you cant be my bro just make good movies like django mufucka

    well there are 3 key points in this splendidly shining movie

    1 the devistating unstoppable rage of foxxx

    2 the surreal morbid world of stupid naiv KKKs joking arround(just like real hillbillies which makes it crazy bass frightning when something this horrible, is getting suddenly goddamn funny ...BUT is STILL ambivalent REAL in a world with a still remaining racist additude.this is tarantinos agenda..in frum dusk till dawn he did the crazy funny one in himself until it gets zombievampire funny)
    the grotesk but real world of a Dr schultz who is on to edge to sherlock doolittleness but slides over in drunkenmaster- storytelling by taking us suddenly to the big metastory of the legendary "shall the old gods be upon u...

    Auf dieses Posting antworten
    • johnleehookerelectro | vor 588 Tagen, 6 Stunden, 1 Minute

      us once again" the nibelungen.riding to his revenge with the power of greyscal and a dignity like a mutherfucker
      .but schultz dies too stupid

      3 this dazzling tight ass soundtrack

  • biased | vor 588 Tagen, 11 Stunden, 50 Minuten

    Die Figur des Stephen ist nicht ganz unähnlich jener Ordell...

    ...Robies in Jackie Brown

    den ja ebenfalls schon Samuel L. Jackson verkörpert hat.

    Ein zynischer Machtmensch, der sich mit dem Rassismus arrangiert hat und ihn spielt wie ein gutes Blatt.

    Tarantino hat sehr gut recherchiert. Figuren wie Stephen waren unbedingt notwendig um das System der Sklaverei aufrecht zu erhalten.
    Wie man bei Howard Zinn nachlesen kann, gab es nicht wenige "black slavers" und jede Plantage hatte ihren Stephen.

    Auf dieses Posting antworten
    • johnleehookerelectro | vor 588 Tagen, 3 Stunden, 31 Minuten

      und der landerl
      der judas
      der advokat

    • johnleehookerelectro | vor 588 Tagen, 3 Stunden, 30 Minuten

      landa

    • biased | vor 588 Tagen, 2 Minuten

      Landa passt da nicht rein

    • johnleehookerelectro | vor 587 Tagen, 14 Stunden, 32 Minuten

      und wie
      es dreht ich alles um opportunismus
      stephen und landa sind darin kings,beide verraten alles fuer ein bisl weniger stress etc

    • biased | vor 587 Tagen, 14 Stunden, 1 Minute

      nö tut er nicht

      Ordell Robie und Stephen sind Zyniker, Landa ist ein Idealist wie alle Nazis.
      Stephen verrät nichts, er und Ordell benutzen die Mechanismen des Rassismus, und können ihn benutzen, weil sie ihn nicht auf sich beziehen.

      Landa ist Antisemit und Judenjäger nicht aus Zynismus heraus, sondern weil Tarantino den Faschismus besser verstanden hat als du. Der Faschist ist ein Massenmörder aus Überzeugung und weil er wirklich glaubt, dass es der Menschheit dient, Juden zu ermorden.

      Stephen ist eher Stalinist: er akzeptiert die Inferiorität der Schwarzen vollkommen und lenkt die ganze Gewalt gegen diese, indem er es genießt ihr Vollstrecker zu sein. Der stalinistische Impuls ist das Genießen dieser zynischen Gewalt.

      Im Gegensatz zu Landa ist Stephen wirklich scary.

    • johnleehookerelectro | vor 587 Tagen, 13 Stunden, 30 Minuten

      wieso verrät dann landa seine achso überzeugte ideologie nach ein paar wortwechel für ein gutes leben bei den yankees?(n r darf man dazu nicht zu streng politisch korrekt sein wie du.oder dem wort ideologie zuviel bedeutung zuwenden )
      also wenn landa kein doppelter zyniker ist wer dann

      ihm is vollkommen blunzn ob es sich um juden oder erdferkel handelt.er ist gut im aufspüren das weis er und seine chefs.aber für WAS oder WELCHE ideologie is ihm offensichtlich sowas von blunzn,
      hauptsach er behält seinen status
      genau das macht ja seinen charakter aus.hallo?
      solltest vl die definition oder die beobachtung überdenken
      klassischer gehts nicht

      stephen verrät halt seine rasse
      er sieht im dämlichen di caprio offensichtlich auch keine überlegene ideologie. im gegenteil! er dreht alle 5 minuten die augen über und verachtet ihn zutiefst
      aber er weis genau wie landa er wird gebraucht,statt landa kann er halt gut beobachten und spielen,steuern.
      solang er dadurch ein besseres leben hat(wofür er ja vor django unverfroren flehte obwohl kein recht mehr dazu) who cares

      klassischere opportunisten sind kaum zu finden

    • johnleehookerelectro | vor 587 Tagen, 13 Stunden, 21 Minuten

      die advokaten die golems.die rechte hand die executer

      also wirklich

    • biased | vor 587 Tagen, 11 Stunden, 46 Minuten

      "stephen verrät halt seine rasse"

      Oida!!!

    • biased | vor 587 Tagen, 11 Stunden, 20 Minuten

      Ich hab keine Worte dafür, wie unglaublich daneben du bist

      Es ist wirklich nicht auszuhalten.

    • johnleehookerelectro | vor 587 Tagen, 11 Stunden,

      geh komm
      bist du ein österreicher der bei solchen themen(rassen,hitler,schwarze huch etc)noch den extremen "korrektheitsanfall" bekommt und das wort ansich nichtmehr aufnehmen kann?
      und somit nicht ganz in den oft etwas kranken geist von tarantino kommen kann/will..

      JA was für landal die schlimmste nazi "ideologie" war(die er dann am ende hintergeht) waren für stephen menschen aus fleisch und blut von der selben herkunft.
      beide nutzten ihre herkunft um ihren status zu verbessern
      makaber!(bei stephen noch fast vertretbar)

      aber filmtheorie und beobachtung sind in der ersten reflektion nicht mit moral verbunden sondern erstmals straight wertfrei zu betrachten weil es sich zunächt nur um techniken handelt
      um dann die moral dazuzugeben

      zuerst funktioniert der verstand dann die vernunft;)auch rein medizinisch

      bleib cool its just fiktion

    • johnleehookerelectro | vor 587 Tagen, 10 Stunden, 56 Minuten

      sry
      sie nutzten nicht die herkunft
      sie machten das beste draus ,nur für sich selbst

      bis jeweils die rachenengel kamen und sagten "du glaubst du bis was besseres nur weil du bisl gscheiter bist aber auf die anderen scheisst? DAMN SURE NOT" und sie schlussendlich markierten oder eben abknallten

      bow bow bow
      easy

    • biased | vor 587 Tagen, 58 Minuten

      Hör mal zu Johnny

      Ich weiß schon wie du es meinst, und ich weiß auch, dass du ein ganz lieber Kerl bist.
      Aber du redest da von Sachen, von denen du qua mangelnder Lebenserfahrung nicht das Geringste verstehst. Eine Bitte: hör auf mir mit diesem Schwachsinn von "Korrektheitsanfall" zu kommen, denn du kapierst einfach nicht, was das heißt.

      Ich will es dir nochmals erklären:
      Dein Satz "stephen verrät halt seine rasse" IST der Rassismus, den dieser Satz vorgibt zu beschreiben. Niemand und nichts verrät etwas, das nicht existiert. Die Idee des Rassismus (jedes Rassismus) ist, dass bestimmte Menschen nicht mehr als Individuen, sondern als Teil eines Kollektivs begriffen werden, wodurch sich ihre Menschlichkeit auf null reduziert. Es gibt Opfer udn profiteure des Systems, es gibt Kollaborateure und Zyniker, die die es benutzen können. Stephen ist ein solcher Zyniker.

      Stephen verrät seine "Rasse" nicht, ebenso wenig wie Landa Opportunist ist. Landa muss auf der Nazi Ideologie nicht gehorchen, er kann sie verwenden wie er will, das macht einen Nazi aus.
      Stephen ist im System der Sklaverei kein "Nigger". Der "Nigger" bezieht sich nicht auf ein phänotypisches Merkmal, eine "Rasse", sondern ist der Name der Verfolgungspraxis mit der Körper markiert werden,...

    • biased | vor 587 Tagen, 57 Minuten

      Forts

      um sie versklaven zu können.

      Landa jagt Juden, nicht weil Juden eine "Rasse" sind, sondern weil Jude der Name ist, den der Antismeit seinen Opfern gibt, um sie verfolgen zu können.

      Und Tarantino anders als du hat das sehr genau durchschaut und sein Film ist die Kritk am Rassismus, der Begriffe wie "Nigger" und "Rasse" überhaupt erst konstruiert.

    • johnleehookerelectro | vor 586 Tagen, 19 Stunden, 30 Minuten

      Wenn du mir nocheinmal wrgen semantischen differenzen rassismus unterstellst.ich hab nicht 4jahre umsonst erste kumpels gehabt due afroamerikaner waren.meine ersten freunde kein vater but freunde.also wenn du mir das nochmal untetdtellst in deinem fucking blindenkorrektheitswahn .im gonna hunt you down man.alsisei leise bei dem thema

    • johnleehookerelectro | vor 586 Tagen, 18 Stunden, 26 Minuten

      wegen menschen wie dir kapselt sich das bürgertum ab und wird vl einsam und dezimiert verenden

      da wort rasse mitsamt seinem biologichem kontext wurde natürlich als prämisse für den rassismus verwendet
      trotzdem ist es noch in unserem sprachgebrauch weil rassen (ca 1% unterchied in der DNA.wenig fat nix aber aber doch) EXISTIEREN
      thats that
      next point
      es gab keinen afrikaner zu der zeit in amerika DER NICHT unterprivelgiert war
      KEINEN FUCKING EINZIGEN
      ALSO WARS DIE GEAMMTE AFORAMERIKANISCHE RASSE
      jedes unterstufenkind kann landa und stephen als astreine opportunisten und zyniker enttarnen nur du nicht(bzw erst im 3ten anlauf offensichtlich) weil du drauf acht gibst WIE etwas gesagt und(auch meine schuld)somit nicht zur essenz kommst

      nenn mich dumm,begrenzt,soziopath,wenig erfahrung mhm wasauchimmer geh deinem thelogen vaterschmäh weiter nach respect undso
      aber WENN DU MIR NOCH EINMAL RASSISMUS UNTERSTELLST IM
      GONNA
      HUNT
      YOU THE
      FUCK DOWN

      DA HÖRT SICHS AUF SRY
      LÖSCHTS MICH WOTEVA

      denk das nächste mal mehr nach .bitte danke

    • johnleehookerelectro | vor 586 Tagen, 18 Stunden, 9 Minuten

      wegen menschen wie dir kapselt sich das bürgertum ab und wird vl einsam und dezimiert verenden

      da wort rasse mitsamt seinem biologischem kontext wurde natürlich als prämisse für den rassismus verwendet
      trotzdem ist es noch in unserem sprachgebrauch weil rassen (ca 1% unterchied in der DNA.wenig fat nix aber aber doch) EXISTIEREN
      thats that
      next point
      es gab keinen afrikaner zu der zeit in amerika DER NICHT unterprivelgiert war
      KEINEN FUCKING EINZIGEN
      ALSO WARS DIE GESAMTE AFORAMERIKANISCHE RASSE
      COMPRENDE??kannst du das einfachmal feststellen/fuckign REALITÄT zur kenntnis nehmen ohne paranoidem hintergedanken??
      jedes unterstufenkind kann landa und stephen als astreine opportunisten und zyniker enttarnen nur du nicht(bzw erst im 3ten anlauf offensichtlich) weil du drauf acht gibst WIE etwas gesagt und(auch meine schuld)somit nicht zur essenz kommst

      nenn mich dumm,begrenzt,soziopath,wenig erfahrung mhm wasauchimmer geh deinem theologen vaterschmäh weiter nach respect undso
      aber WENN DU MIR NOCH EINMAL RASSISMUS UNTERSTELLST IM
      GONNA
      HUNT
      YOU THE
      FUCK DOWN

      DA HÖRT SICHS AUF SRY..maybe hab ich den eminem komplex weil ich manchmal für schwarz halte(no daddy but my boys from tha hood was my first contact besides my mum SO SHUT THE FUCK UP
      LÖSCHTS MICH WOTEVA

      denk das nächste mal mehr nach .bitte danke

    • biased | vor 586 Tagen, 16 Stunden, 51 Minuten

      Lieber Johnny

      Mir jetzt einen Vortrag in Rassenkunde zu halten, das geht gar nicht.
      Ich hab dir nirgendwo Rassismus vorgeworfen, ich sagte dass das Reden von "Rasse" bereits einen rassistischen Kontext hat. Les es nochmal durch. Das Reden von "Rasse" ist eine rassistische Sprache, nicht: du bist rassistisch. Den Unterschied kannst du zur Kenntnis nehmen. Und Drohungen mag ich auch nicht. Ich bin zwar gläubiger Christ, aber vergiss nicht, dass es Christen waren, die Kreuzzüge organisierten und Südamerika eroberten.

      Es gibt keine menschlichen "Rassen" und die Afrikaner sind am allerwenigsten eine, weil wir alle von Afrikanern abstammen. "Rasse" wurden seit dem 19.Jhdt immer als Hautfarbe verstanden und die Hautfarbe (oder irgendein anderes phänotypisches Merkmal), das als Unterschied herangezogen wurde, ist vom Genetischen her nicht einmal als 1/1000% im genetischen Code feststellbar. Afrikaner sind genau so wenig eine Rasse wie Östereicher und Norweger eine sind.

      Also: Hör auf von "Rassen" zu quatschen. Das hat nichts mit politischer Korrektheit zu tun, sondern mit präziser Sprache und wissenschaftlicher Genauigkeit. Und ich habe in dieser Frage etwas mehr an Argumente anzubieten als du.

      Deine Verbalinjurien seien dir verziehen, das scheint eine Begleiterscheinung deines Syndroms zu sein.

    • johnleehookerelectro | vor 586 Tagen, 15 Stunden, 51 Minuten

      sehr geehrtes honigkuchenpferd

      von sämtlichen liberalen medien von john steward bis wikipedia.das wort rasse ist ein gewöhnliche alltagsbezeichnung, bis leute wie du kommen und oldschool konnotationen damit verbinden
      aber das hab ich e sch9on abgehandelt

      punkt 2
      wenn landa für dich kein zyniker war ..also kein echter faschist nach deiner beschreibung.
      wieviele familien muss man in französischen bauernhäusern abschlachten wieviel frauen erwürgen weil sie seinen hitler betrogen haben(er war der klassische blockwarte systemerhalter genau wie stephen.der strache wähler)..um faschist sein zu dürfe?hm?

      dafür das du im landal(weils ein ösi spielt)anscheinend etwas gutes nichtfaschistisches und auch nichts zynisch opportunes sehen willst(womöglich aus unterbewusst nationalistischen gründen beim sehen.."booa da waltz is aus wien cool höhö") kann ich nichts
      also stell mich einfach nie wieder in iirgendeine relation mit rassismus nur weil du die 2 verschiednene subjekte RASSE und RASSISMUS in einer mühsame,wirklich nicht notwendigen, analogie aneinandkoppelst statt endlich zum thema von spikelee zB zu kommen und selbst wenn du einen lamen kategorischen imperativ angewendet hast nur um mich zu prüfen rate ich dir mich nie wieder mit rassismus in eine kontext zu bringen.(ausser in einer fiktiven erzählung;)
      vorallem bei afroamerikanern kann und werde ich dir aus prinzip nicht auf so...

    • johnleehookerelectro | vor 586 Tagen, 15 Stunden, 50 Minuten

      eine unverschämtheit höflich korrekt antworten
      fare well

    • johnleehookerelectro | vor 586 Tagen, 15 Stunden, 18 Minuten

      das ich mich manchmal für nen schwarzen(aus tiefster überzeugung weil ich eben dort aufgewachsen bin als "only" white boy) aus philly halte is wieder was anderes.aber das geht dich nichts an..

      ausser du bist wirklich schwarz..dann steh ich zumindest bei der rassen diskusion oprahtechnisch blöd da.aber ich tippe auf nein euer gnaden

    • johnleehookerelectro | vor 586 Tagen, 9 Stunden, 59 Minuten

      http://en.wikipedia.org/wiki/Race_%28human_classification%2

      nur weil die deutsche sprache beschränkt ist wegen aufpassern wie dir, heist es nicht dass dieses wort im kontext des MENSCHENS nichtmehr verwendet wird
      und komm mir nicht mit wissenschaft herr pfarrer
      ich mach den ganzen scheiss tag nichts anderes

      die DNA is viel grösser als du annimmst.lies das um dich up zu daten bussibär!
      http://www.wired.co.uk/news/archive/2012-09/06/encode-human-genome
      und ich wollte annehmen das man über solche dämlichkeiten wie rassismus nichtmehr diskutieren muss weils interessanteres gibt

      aber ich schwörs

      auch erziehung geht in die gene.
      ethnologie soziale unterschiede BIS INS KLEINSTE DETAIL.
      glaubst das is ALLES nur zum spass als wissenschaft erfunden da oder was?es lässt sich alles in gruppierungen einordnen,welcome to the future of soziokybernetischen abläufen die mithilfe von statistik und simulation ,augmentierung etc unsere chaotische gesellschaft vereinfacht etcetc
      und vorallem
      implizier niiiiiiiewieder so einen scheiss bei mir und thema rassismus !nichtmal ansatzweise
      ich fühl mich wie ein bruder(maybe das kirk lazaurs syndrom von tropic thunder weils ja nicht ganz ernst bzw nicht schizo is)von afroamerikanern,,das kannst nicht wissen

      jetzt weist es

      ich hoffe du merkst es dir

  • miikesmama | vor 588 Tagen, 13 Stunden, 24 Minuten

    Aber stört es denn niemanden, dass der Sklave erst recht einen weißen Befreier braucht (in der Figur des King Schulz) um sich zu emanzipieren? So in der Art der heutigen "Hilfe zur Selbsthilfe"?

    Auf dieses Posting antworten
  • fargonaut | vor 588 Tagen, 16 Stunden, 45 Minuten

    Mich hats beim Film eimal verwirrt als ich James Remar bei der Candie Ranch als Butch wiederentdeckt habe, wo ihm doch zuvor die Birne als Speck Brother zerschossen wurde.
    war aber einfach nur eine Doppelrolle...

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    • piareiser | vor 588 Tagen, 16 Stunden, 41 Minuten

      wow, du bist sehr aufmerksam! ich hab ja die ganze zeit auf eine geschichte mit der frau, die ihr gesicht nie zeigt, gewartet, die teil der weißen sklavenaufseher auf candie land ist. gespielt wird sie von zoe bell, einer tarantino haus-+-hof-stuntfrau. wie ich allerdings russ tamblyn übersehen konnte, ist mir immer noch ein rätsel.

    • fargonaut | vor 588 Tagen, 16 Stunden, 32 Minuten

      ja genau, Zoe Bell die Lady mit der Axt und dem Tuch vorm Mund, Ich hab mir auch noch gedacht da kommt noch was.
      dann war aber doch nix

    • cpausch | vor 588 Tagen, 15 Stunden, 59 Minuten

      das wollt ich auch grad noch schreiben, dass ich da auf eine nebenstory gewartet hab mit dieser frau, aber irgendwie find ichs auch gut, dass dann nix gekommen ist, dabei hätte sichs in der vogelhäuschen-szene schon sehr angeboten.

    • piareiser | vor 588 Tagen, 15 Stunden, 57 Minuten

      haha, genau! das vogelhäuschen!

    • jennyblochberger | vor 588 Tagen, 9 Stunden, 41 Minuten

      James Remar und James Russo waren die Speck Brothers! Und ich hab keinen von beiden erkannt, auch Remar nachher nicht als Butch! Und welcher war jetzt Russ Tamblyn?

    • piareiser | vor 588 Tagen, 9 Stunden, 30 Minuten

      musste auch ein bisschen suchen: "Russ and Amber Tamblyn appear as a father and daughter who watch Django come into town riding a horse near the beginning of the film."

    • jennyblochberger | vor 588 Tagen, 9 Stunden, 2 Minuten

      Amber Tamblyn hab ich erkannt, immerhin. Und Bruce Dern (wobei ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich dachte, der sei schon tot...)

  • nickkay | vor 588 Tagen, 17 Stunden, 53 Minuten

    Erwähnt denn niemand die größte Referenz von allen...?

    Noch mehr als "Wild Wild West" ist das natürlich "Lightning Jack" mit Paul Hogan und Cuba Gooding Junior.

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