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Erich Möchel

Netzpolitik, Datenschutz - und Spaß am Gerät.

3. 11. 2013 - 17:22

Enge Bundesheerkooperation mit der NSA

Österreich rangiert als NSA-Partner gleichauf mit Deutschland und 14 anderen NATO-Staaten. Das Bundesheer hatte auf Anfrage von ORF.at keine Erklärung für diesen Status.

Aus den in der vergangenen Woche veröffentlichten NSA-Dokumenten geht hervor, dass die Zusammenarbeit der österreichischen Militärgeheimdienste mit der NSA weit umfangreicher sein muss, als bisher bekannt war.

In einer Liste von Staaten, die mit der NSA am engsten zusammenarbeiten, findet sich das neutrale Österreich in einer überraschend prominenten Position. Als "Tier B"-Partner steht Österreich da in einer Reihe mit Deutschland und 14 weiteren NATO-Staaten, die "fokussierte Kooperation" mit der NSA betreiben. Dabei handelt es sich um "Kooperation bei Operationen in Computernetzen" und deren Auswertung ("Exploitation").

"Die Frage, wie und warum die Republik Österreich in internen Papieren der NSA erwähnt wird, kann nur durch die NSA beantwortet werden", hieß es dazu aus dem Verteidigungsministerium auf Anfrage von ORF.at. Warum Österreich als Partner im Ranking der NSA höher als Frankreich und die Hälfte der NATO-Staaten eingestuft wurde, wurde damit nicht beantwortet.

Das von der spanischen Tageszeitung "El Mundo" zusammen mit einem Artikel von Glenn Greenwald veröffentlichte Dokument trägt den Titel Sharing computer network operations cryptologic information with foreign partners.

"Punktuelle Kooperationen"

Seitens des Bundesheeres wurde betont, dass es sich jeweils nur um "punktuelle Kooperationen" handle. Zumindest das deckt sich mit dem betreffenden NSA-Dokument, in dem "Tier B"-Staaten generell als solche mit "focused cooperation" charakterisiert werden.

In Deutschland bedeutet derselbe Status als "Tier B" allerdings, dass der deutsche Bundesnachrichtendienst mit teilweise von der NSA gestelltem Equipment ganz offiziell bis zu 20 Prozent des Datenverkehrs auf deutschen Glasfasernetzen überwacht. Seitens des Bundesheers habe man "keinen Zugang zu Glasfaserknoten oder Servern von Providern", hieß es dazu aus dem Verteidigungsministerium in Wien.

"In Not geratene Österreicher"

Auf die Frage, was unter einer solchen "punktuellen Zusammenarbeit" mit der NSA denn sonst zu verstehen sei, gab es folgende Auskunft. Diese Zusammenarbeit würde sich ausschließlich auf die "Einsatzräume des Bundesheeres und die Sicherheit der dort eingesetzten Soldaten" beziehen bzw. dazu dienen, "im Ausland in Not geratene Österreicher wieder sicher nach Hause zu holen".

Erde

http://www.flickr.com/photos/jdhancock/

Dass man sich von der NSA bei der Verfolgung der eigenen Interessen unterstützen lässt, stellt allerdings noch keine Kooperation dar, die den Status als "Tier-B" rechtfertigen würde.

Die "im Ausland in Not geratenen Österreicher" erinnern sehr an die "verirrten Wanderer und Tourengeher" des ebenfalls in einer Überraschungsaktion erweiterten österreichischen Polizeibefugnisgesetzes von 2007.

Schweiz, Schweden und Österreich

Das Verteidigungsministerium verwies allerdings darauf, dass mit der Schweiz und Schweden auch zwei weitere neutrale Staaten auf dieser "Tier B"-Liste der NSA stünden.

Im Fall von Schweden ist das wenig überraschend, denn seit 2008 ist dort ein Gesetz in Kraft, das den schwedischen Militärgeheimdienst FRA ermächtigt, den gesamten ein- und ausgehenden Datenverkehr an den Glasfaserkabeln zu überwachen. Ebenso bekannt ist, dass Schweden seit der Zeit das Kalten Krieges in puncto Spionage mit den USA intensiv zusammenarbeitet.

In der Schweiz ist bereits seit dem Jahr 2000 ein aus drei Stationen bestehendes System zur Satellitenüberwachung in Betrieb. Es ist ein offenes Geheimnis, dass es neben eigenem Erkenntnisgewinn dazu dient, auch über Daten zu verfügen, die für Dritte von Interesse sind. Nur damit kommt ein Land wie die Schweiz an relevante Informationen, die anderswo auf der Welt "gewonnen wurden", wie das Abzapfen gerne umschrieben wird.

Wie aus einem aktuellen Bericht des US-Rechnungshofs hervorgeht, spielt das US-Ministerium für Heimatschutz in den Botschaften der USA eine wichtige Rolle. Der "Kampf gegen den Terror" wird dazu benutzt, die Kommunikationsnetze weltweit zu infiltrieren.

Genf, Wien und die UNO

Die Schweiz und Österreich aber stehen aus einem anderen, gemeinsamen Grund unter den NSA-Kooperationspartnern so weit vorne. Genf ist mit 9.500 Angestellten noch vor New York der weltweit größte UNO-Sitz, in Wien sind es etwa 4.000 UNO-Beschäftigte.

Dazu kommen hier noch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA), die Organisation erdölexportierender Staaten (OPEC), die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und andere UNO-Teilorganisationen. Genf wie Wien haben also für die NSA mithin die höchste Dichte an solchen "hochrangigen Zielen" ("high profile targets") in Europa aufzuweisen.

Nur dehalb war man seitens der USA an einer solch hochrangigen Kooperation mit diesen beiden neutralen Staaten überhaupt interessiert. Dazu passen die neuesten Enthüllungen des "Guardian" vom Samstag über die Bespitzelung von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. Das betreffende Dokument datiert vom April 2013. Ende Februar 2013 war der UNO-Generalsekretär mehrere Tage lang in Wien.

Datenökonomie der Dienste

Klar ist, dass die NSA nicht starr der Hierarchie militärischer oder wirtschaftlicher Bündnisse folgt, sondern dass sich die Kooperationen auch an der Wertigkeit der jeweiligen Ziele orientiert - und an der Willigkeit des Kooperationspartners. Die Frage ist nur, was die NSA im Gegenzug dafür bekommt, wenn sie dabei behilflich ist, "in Not geratene Österreicher" heimzuholen. Die Gesetze der militärischen Datenökonomie sind nämlich nicht anders als die im Wirtschaftsleben, alles folgt dem "Quid pro quo".

Militärbefugnisgesetz, Februar 2013

In diesem Sinne erscheint ein Gesetzesentwurf aus dem Frühjahr 2013 in völlig neuem Licht. In der Novelle zum Verwaltungsgerichtsbarkeitsgesetz war unter einem Wust von kleinen Änderungen einzelner Paragrafen auch eine Änderung zum "Wehrrecht-Begleitgesetz" versteckt. Die sollte den Paragrafen 22, Absatz 2a des Militärbefugnisgesetzes adaptieren. Jeder einzelne Absatz wurde ausgeweitet, präzise Definitionen wurden grundsätzlich durch Verweise auf andere Gesetzespassagen und/oder durch Allgemeinplätze ersetzt.

Dieser Bericht über den Zugriff der Heeresdienste hatte den Rückzieher ausgelöst. Die Basisrecherche dafür stammte von Unwatched.org.

Die geplanten neuen "Auskunftspflichten" waren so schwammig formuliert, dass eine umfassende Mitwirkung bei den Datendeals mit den USA nach dem Muster Schwedens gesetzlich gedeckt worden wäre. Die das Militärbefugnisgesetz betreffende Passage wurde vom Verteidigungsministerium nach ihrem Bekanntwerden jedoch blitzartig zurückgezogen.

Im Licht der neuesten Entwicklungen stellt sich nun die Frage, ob diese juristische Übernachtaktion im Februar dazu gedacht war, zukünftig über mehr Handelsware im Datenaustausch mit "befreundeten" Diensten zu verfügen - oder ob damit, was weit wahrscheinlicher ist, ein Status quo juristisch untermauert werden sollte.

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  • archetype | vor 931 Tagen, 20 Stunden, 52 Minuten

    hinzu kommt,

    dass in der stiftskaserne manche hitlerbilder in den spinden hängen haben, bzw. schon pensionierte hängen hatten.
    es ist anzunehmen, dass vorwiegend linksintellektuelle im visier sind.

    auch dass das BH ohne richterliche anordnung buchstäblich alles darf, ist nur wenig verständlich.

    bei diesem themenkreis stellt sich immer wieder diese frage : wer überwacht die überwacher ?
    und in folge die überwacher der überwacher ?

    mfg. h.t.

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  • johnleehookerelectro | vor 933 Tagen, 10 Stunden, 21 Minuten

    will ja echt nicht spoilern oder nen virus und cobra leute in zivil vor meiner tür...aber...

    bei der angelegenheit weis der BMi für verfassungsschutz und terrbekmpfff,,,sicher bisl mehr

    Auf dieses Posting antworten
    • johnleehookerelectro | vor 933 Tagen, 10 Stunden, 19 Minuten

      und es is auch ihr gutes recht mehr zu wissen

      solang sie einfach nicht 0815 hansln die bisl geld haben diese techniken und know how geben..der rest is blunzn für unsereins non charie mathison heinzs

  • vehlgast2 | vor 934 Tagen, 19 Stunden, 3 Minuten

    Darabos war da

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  • yestheylivebaby | vor 934 Tagen, 23 Stunden, 39 Minuten

    wie heißt eigentlich das russische pendant zur National Security Agency?

    Auf dieses Posting antworten
    • biased | vor 934 Tagen, 23 Stunden, 32 Minuten

      Laut dieser Seite

      http://www.geheimdienste.org/russland.html

      FAPSI
      (Federalnoie Agentstvo Pravitelstvennoi Svjazi Informatsii)

      Die Föderale Agentur für Regierungsfernmeldewesen und Information ist zuständig für Aufklärung und Abwehr im fernmeldetechnischen und elektronischen Bereich.

      Sie sichert zum einen die Fernmeldeverkehre von Armee und Regierung, sorgt für Abhörsicherheit und Verschlüsselungstechniken, klärt zum anderen aber auch selber auf, empfängt also fremde Nachrichten und dechiffriert diese.

      Die etwa 120.000 Mitarbeiter dieses Dienstes sollen eine gute technische Ausstattung besitzen und ähnlich leistungsfähig aufklären können wie zum Beispiel entsprechende Dienste der USA.

    • yestheylivebaby | vor 934 Tagen, 23 Stunden, 18 Minuten

      danke.

  • auger | vor 935 Tagen, 2 Stunden, 10 Minuten

    Egal auf welchem Gebiet

    Macht korrumpiert. Totale Macht korrumpiert total.

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  • biased | vor 935 Tagen, 3 Stunden, 57 Minuten

    Das Gedäctnis der Amerikakritiker ist sehr kurz

    Neben den üblichen linken Ressentiments gegen die USA, tun sich heute auch jene Kräfte in der US Kritik hervor, die sich bis 1990 zwei mal wöchentlich angeschissen haben, dass der Kommunismus kommt.
    Wir sind NSA Partner, weil die USA uns schon seit 1955 den Rücken frei gehalten haben und Österreich vor dem Schicksal bewahrt haben, ein real sozialistisches Paradies geworden zu sein. Die USA beendeten den Jugoslawien Krieg und sie führen die unangenehmen und schwer verkaufbaren Kriege gegen islamistische Terroristen.

    Da Dankbarkeit in der Politik nicht zählt, versuchen sich also linke totalitäre Zombies gemeinsam mit dem konservativen Mainstream, der früher Forum gelesen hat, die USA als Störenfried einer ansonsten guten Welt zu denunzieren.

    Ohne die USA, würde Otto sagen, müssten wir heute Sauerkraut essen und im Radio gäbs Marschmusik. Und weil niemand von uns unter kommunistischen oder anderen istischen Barbaren leben will, gibt es den militärisch-industriellen Komplex der USA, der uns auch weiterhin die reichste und freieste Gesellschaft gewährt, die es in der Geschichte bisher gegeben hat.

    Wer sich also in unreflektiertem US Bashing üben will, sollte seine Brust für Leninorden frei machen und sich in selbstkritischen Reden vor der Komsomolskaja üben.

    Auf dieses Posting antworten
    • fenris79 | vor 935 Tagen, 3 Stunden, 54 Minuten

      Nicht jeder Freund, der dich aus der Scheiße holt ist...

      ...dein Freund!

      Ein kleiner Vogel flog Richtung Süden, doch leider viel zu spät. Es war schon fast Winter und ziemlich kalt hoch oben. Nach kurzer Zeit verließ ihn all seine Kraft und er stürzte zu Boden. Halb erfroren von der eisigen Kälte und benebelt vom Sturz lag er dort und der Engel des Todes machte sich bereits auf den Weg, ihn zu holen.

      Plötzlich kam eine große, dicke Kuh um die Ecke, blieb zufällig über dem Vogel stehen und legte einen riesen Scheißhaufen auf ihn. Die Kacke war sehr warm, er taute auf. Leben durchfloss den kleinen Vogel und er flatterte wie wild, um den Haufen zu entrinnen...

      Durch sein wildes Flattern aufmerksam geworden kam eine Katze angerannt. Sie sah, dass sich in dem Haufen der kleine Vogel befand und nicht in der Lage war zu flüchten. Erbarmungslos umkreiste sie den Haufen, näherte sich ihm und fraß den kleinen Vogel auf.

    • fenris79 | vor 935 Tagen, 3 Stunden, 51 Minuten

      Und die Moral von der Geschicht':

      Nicht jeder, der dich in die Scheiße haut ist dein Feind und nicht jeder, der dich aus der Scheiße holt ist dein Freund.

    • fenris79 | vor 935 Tagen, 3 Stunden, 50 Minuten

      auch sehr schön dazu...

      ist die kuh der freund vom vogel? Kann es nicht sein das sie der freund von der katze ist?

    • fenris79 | vor 935 Tagen, 3 Stunden, 46 Minuten

      ist ja eher ein witz

      aufgrund der tatsachen der überwachung noch von usa bashing zu sprechen

    • biased | vor 935 Tagen, 2 Stunden, 14 Minuten

      Nicht die Tatsache der Überwachung

      sondern die Empörung darüber. das hätte man schon lesen können. Wer die US Spionage kritisiert, müsste auch kritisieren, dass Österreich nach 1955 unter dem Deckmantel der Neutralität ein Vorposten des Westens gewesen ist.
      Wir sind ein Teil des Westens. Wir hängen seit 1955 mit drinnen, und wir haben sehr gut gelebt damit. Die NSA Praktiken sind u.a. der Preis dafür, dass wir sicher und zufrieden seit 6 Jahrzehnten in Frieden, Sicherheit und Wohlstand leben.

      Wer das nicht sehen will, hat keine Ahnung von Geschichte oder soll doch bitte nach Venezuela oder Russland gehen, dort ist es sicher viel schöner.

    • fenris79 | vor 935 Tagen, 1 Stunde, 43 Minuten

      sicher wir sind direkte nutznießer der usa und konsorten.... so wie wir auch direkte nutznießer der ausbeutung und blünderung von arbeitskraft und ressourcen sind nur muss man das an sich nicht gutheißen und von anderen verlangen still zu sein.

      und btw. finde ich es irgendwie traurig das du jemanden nahelegst das land zu verlassen hat irgendwie so einen bräunlichen touch...

    • biased | vor 935 Tagen, 1 Stunde, 15 Minuten

      Wo bei mir steht, "von anderen verlangen still zu sein"...

      ...zeigst du mir mal

      Ich lege auch niemandem nahe das Land zu verlassen, sondern ich sage, wer mit dem Ergebnis dessen nicht zufrieden ist, was 6 Jahrzehnte Zivilisierung durch die USA gebracht haben, hat Alternativen.

      im Übrigen zeigt die billige Nummer vom "bräunlichen Touch", worauf Kritik an den USA heutzutage hinaus will. Die USA und ihr militärisch industrieller Komplex haben den Krieg gegen die Nazis gewonnnen (nicht die UdSSR, dort ist man nur am meisten gestorben) und zum Dank dafür, will der gelernte Österreicher seinen Anti US Bias als antifaschistische Tat verstanden wissen.

      Ein Grund mehr, diesem Gedöns zu misstrauen. Statt Empörung wäre Geschichstbewußtsein angebracht.

    • fenris79 | vor 935 Tagen, 48 Minuten

      na geh bitte

      Kritiker als "linke totalitäre Zombies" zu bezeichnen bedeutet nicht "lieber still zu sein"

      und

      "bitte nach Venezuela oder Russland zu gehen weils da schöner ist" soll niemanden nahelegen das Land zu verlassen?

    • biased | vor 935 Tagen, 36 Minuten

      Ist heute Tag der sensiblen US Kritiker?

      Ganz ehrlich: Darauf läuft es hinaus? Meine Wortwahl bzw meine Polemik sind ein Problem? Nicht das, was ich inhaltlich sage?
      Also wenn das dabei heraus kommt, bin ich eigentlich schon zufrieden.

    • fenris79 | vor 935 Tagen, 24 Minuten

      du bist lustig

      bei wortwahl geht´s um gehen/schlendern/spazieren und nicht linke Zombies oder um er möge nach russland oder venezuela gehen

      und ich nehme mal stark an das du das weißt da du keinen dummen eindruck machst.

    • biased | vor 935 Tagen, 11 Minuten

      Tur mir leid, wenn das nur als Polemik ankommt

      Aber ich habe genug Mitmenschen erlebt, die ihre gerechte Empörung über die NSA Praktiken so inszenieren, als hätten sie nie davon gehört, dass die Sowjetunion ein totalitärer Staat gewesen sein soll. Dieselben, die ich "linke Zombies" nenne, sind heute begeistert, wenn Snowden den Aufdecker von Putins Gnaden gibt und jubeln über Irans Atomprogramm, empören sich über Drohnenschläge, finden aber nichts an Selbstmordattentaten in israelischen Cafes.

      Zuviele der linken und rechten Kritiker und da sind sie beide gleich, sollten tatsächlich zu den USA schweigen und sich mehr um Lampedusa kümmern. Aber ein Teil der NSA Empörung ist ja genau dazu da, diesem thema aus dem Weg zu gehen.

    • yestheylivebaby | vor 934 Tagen, 22 Stunden, 34 Minuten

      @biased

      ich stimme dir zu.

      dass ein verwirrter typ wie gerard depardieu, nachdem er im flugzeug die erste klasse vollgebrunzt hat im anschluss "ehrenhalber" russischer staatsbürger wird spricht bände.
      im ersten bezirk in wien, vorallem im bereich kohlmarkt-tuchlauben ist man ohne russisch-wörterbuch schon fast aufgeschmissen, alles neureiche. die amis chillen dagegen gemütlich im 18. und 19., gehen joggen und arbeiten am laptop vor sich hin.

    • softmachine | vor 933 Tagen, 18 Stunden, 59 Minuten

      biased, jemadn der abu ghraib folterungen verteidigt und lügend behauptet, dort wären nur hussein vertraute gewesen, die diese morde und flterungen eh verdient hätten, sollte einfach mal seine faschistische schnauze halten.

    • biased | vor 933 Tagen, 18 Stunden, 3 Minuten

      Weil Denunziation dein Geschäft ist amüsieren mich deine Verbalinjurien nur

      Nicht ich sagte, dass in Abu Ghraib nur Scheregn des Baathregimes eingesperrt worden sind, sondern ein Exil Iraker namens Al-Kubayisi, der selbst als Baathfunktionär dort einsaß und von der österreichischen AIK (Antiimperialistische Koordination) eingeladen als Vertreter des "irakischen Widerstand" eingeladen wurde.

      So viel zu den Fakten.

      Ich bin alt genug, um mich von kleinen psychopathischen Bullies wie dir nicht mehr terrorisieren zu lassen. Du kannst das auf dem Schulhof weiter versuchen, solche die du schwächer einschätzt mit deinen Kraftausdrücken einzuschüchtern. Stalinistische Idioten wie du werden niemals aufhören andere zu bedrohen oder versuchen sie einzuschüchtern, aber ich bin es gewohnt, Psychos wie dich zu handeln.

    • softmachine | vor 933 Tagen, 13 Stunden, 6 Minuten

      der einzige psycho der hier rumrennt bist du. ich habe noch nie die stalinistischen morde und folterungen nivelliert, im gegenteil, verachte ich diese unmenschlichen handlungen und systeme zutiefst, im gegensatz zu dir, dem abu ghraib fan, der morde, vergewaltigungen und folterungen öffentlich begrüßt und verteidigt.

    • yestheylivebaby | vor 933 Tagen, 1 Stunde, 15 Minuten

      natürlich hat amerika nach 9/11 viele fehler begangen, das bestreitet ja keiner.
      nochmals...siehe: 'torture team' by p. sands

    • biased | vor 932 Tagen, 23 Stunden, 34 Minuten

      @softmachine

      ich sehe jetzt einmal davon ab, dass jemand der noch nie "stalinistischen morde und folterungen nivelliert" zu haben glaubt, bei Saddam Hussein ein feuchtes höschen kriegt und diesen Bluthund unter allen Umständen verteidigt und als antiimperialistischen Held feiert und die Bestrafung seiner Schergen naturgemäß als "faschistisch" betrachtet.

      Aber das ist wie gesagt nicht dein Thema.

      Dein thema ist es andere Leute zu beschimpfen, den Bully zu geben, wenn er glaubt jemanden vor sich zu haben, der schwächer ist und dies auch noch als Heldentat zu feiern, weil ein komplettes Arschloch zu sein, das größte Gefühl von allen für dich ist.

    • softmachine | vor 932 Tagen, 15 Stunden, 51 Minuten

      warum sollte ich FÜR hussein sein, wenn ich gegen mord, folterungen und vergewaltigungen bin ? im übrigen solltest du geschichte lernen, dann wüsstest du, dass es die usa waren die hussein jahrzehntelang unterstützt und gestützt haben, ihm u.a. auch infos zu giftgasangriffen gegen den iran geliefert haben, siehe: http://derstandard.at/1376534699964/Washington-unterstuetzte-Saddam-bei-Giftgasangriffen. aber argumente sind wohl nichts für unseren folterfreund und abughraibfan.

  • dergrossenagus | vor 935 Tagen, 13 Stunden, 58 Minuten

    ah ja:

    "Das Bundesheer hatte auf Anfrage von ORF.at keine Erklärung für diesen Status."

    Aber ich habe sind:

    "Wir sind d´Amis, ihr veraltete öst. Bundesheer. Wenn der Russ oder der Chines kommt, brauchts uns! Weil: allein könnts denen nix entgegensetzen. Also: Ihr gebt´s uns Zugang zu allen Datennetzen im Lande, oder wir scheißen euch was."

    Auf dieses Posting antworten
    • tantejutta | vor 935 Tagen, 13 Stunden, 8 Minuten

      recte "...oder ihr müssts das ausgeliehene

      Glasfaserglumpert wieder hergeben"

    • tantejutta | vor 935 Tagen, 10 Stunden, 46 Minuten

      & die 10 Gbit Mülltrennungsswitches

      die wir sowieso nach Somalia weitergeben wollten. Die XKeyscore guest accounts aus .AT werden ebenfalls deaktiviert.

  • prom000 | vor 935 Tagen, 14 Stunden, 47 Minuten

    im kalten Krieg

    hat man ja KGB & GRU in Wien zu sehr gewähren lassen dass sich MI6, CIA & Co. beschwert haben. Die Frage ist eher was macht Ö mit den Russen?

    Auf dieses Posting antworten
    • tantejutta | vor 935 Tagen, 14 Stunden, 38 Minuten

      Gute Geschäfte halt ;)

      sowie höfliches Gewährlassen und Nicht-Einmischung in eigene interne Angelegenheiten wenn es den Anderen eh nur um Dritte geht.

  • politiker | vor 935 Tagen, 15 Stunden, 40 Minuten

    Guardian-Chefredakteur erhebt Vorwürfe gegen Premier Cameron

    Wenn schon die Chefredakteure total überwacht und Ihre Facebook Profile manipuliert werden, dann Gute NACHT
    für uns alle! Das ist KRIEG gegen die gesamte Menschheit!
    ------------
    Cameron hatten zuvor "härtere Maßnahmen" gegen den Guardian wegen dessen Veröffentlichungen von Informationen des Whistleblowers Edward Snowden angekündigt. Dies sei laut Rusbridger völlig sinnlos, weil selbstverständlich Kopien des Snowden-Materials außerhalb Großbritanniens existierten.

    Rusbridger geht zudem davon aus, selbst ins Visier der Geheimdienste geraten zu sein. Sein Facebook-Profil sei wie von unsichtbarer Hand geändert worden. Unter der Rubrik mit seinen Lieblingsfilmen sei plötzlich der Titel "Stirb langsam" aufgetaucht. Er verschicke keine E-Mails mehr mit wichtigen Inhalten und nehme sein Mobiltelefon nicht mehr zu wichtigen Gesprächen mit. (Mit Material von dpa) (sha)

    Auf dieses Posting antworten
    • mgunther | vor 935 Tagen, 12 Stunden, 36 Minuten

      Das ist KRIEG gegen die gesamte Menschheit!

      Sie probieren es zumindest!

    • tantejutta | vor 935 Tagen, 10 Stunden, 20 Minuten

      Das ist kein Krieg sondern eine Farce

      im UK ist es allerdings gefährlicher als anderswo in Europa. Umso mehr Anerkennung & Unterstützung verdienen dort wie hierzuland und transatlantisch diejenigen native speakers of English, die "what a shame" denken...

    • biased | vor 935 Tagen, 1 Minute

      Ein krieg, der dafür gefährt wird, da,mit du deine Meinung...

      ...frei äußern kannst

      Und wenn die NSA es notwendig hat, Facebook Profile zu manipulieren, dann kann sie weder besonders mächtig noch intelligent sein. Wenn Rusbridger also "selbst ins Visier der Geheimdienste geraten" ist, dann sollte bei einer derart mächtigen und bösartigen Organisation sein spurloses Verschwinden inbegriffen sein und kein dummer Mumbo Jumbo mit Facebook Profilen und "Stirb Langsam" als Lieblingsfilm.

      Das ist doch absurder als die NSA erlaubt.
      Wer glaubt so etwas?

    • yestheylivebaby | vor 934 Tagen, 21 Stunden, 56 Minuten

      hehe