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Musik, Film, Heiteres

16. 1. 2016 - 17:00

Brand New!

Die Neuvorstellungen der Woche: Dan Croll mit "One of Us", Jain mit "Come", Kreiml & Samurai mit "Das alte Liedchen" und Yalta Club mit "Love". Stimm ab!

Dan Croll - "One of Us"

Der englische Songwriter, Allesmacher und Styleverbieger Dan Croll wird nach dem Debüt "Sweet Disarray" aus dem Jahr 2014 demnächst sein zweites Album veröffentlichen. Nach jangly Folk-Pop, Plastik-Funk und Schlafzimmer-Elektronik zeigt uns Croll mit dem Song "One of Us" wieder ein paar neue Facetten seines Plattenschranks: Bestens gelaunter Surfrock im Andenken an Weezer, Kraut-Pop, Psychedelia und Rock-Rock zwischen Sabbath-Riffs und dem Opera-Überschwang von Queen. Hit from outer Space.



Jain - "Come"

Na gut, ganz neu ist dieses schöne Liedchen nicht mehr - weil "Come" letztes Jahr aber ziemlich unverdient unter dem Radar durchgeschlittert ist, wollen wir den Song doch noch in die Charts befördern. Die junge Pariser Allrounderin Jain hat sich ein beschwingtes Stück ausgedacht, das fürderhin quirky Indie-Comedies vertonen soll: Munteres Singersongwritertum, ein bisschen Elektronik, über den Umweg Beirut über zwei Ecken abgehörte Bläserfolklore. Ein Groove, der einen, hat man es einmal zugelassen, nicht mehr loslassen wird.



Kreiml & Samurai - "Das alte Liedchen"

Gerade ist unter dem Titel "Die Rückkehr der Untiers" das zweite Album des Wiener Duos Kreiml & Samurai erschienen, nach dem Song "I was vo nix" ist "Das alte Liedchen" quasi die zweite Sinlge samt dazugehörigem Video. Kreiml & Samurai stöbern hier in der wohligen Nostalgie, erinnern sich an die eigene Sozialisation zwischen Wu-Tang, Iggy Pop, Kaputtnicks und Nina Hagen. "Das alte Liedchen" basiert auf einem Sample der großen Chanson- und Schlagersängerin Katja Ebstein, produziert hat den Track Digga Mindz.



Yalta Club - "LOVE"

Als Eigendefinition gibt die Gruppe Yalta Club gerne mal das Schlagwort "Happy Indie Pop Band" aus, und man kann das dem in Paris stationierten französisch-deutschen Quintett ganz ohne Augenrollen glauben. Der Song "LOVE" ist von den Anschlägen in Paris des letzten Jahres beeinflusst und feiert dabei den Optimismus und den Glauben an das Gute in allen Farben. Ein aufgekratzter, psychedelischer Synthpop-Song mit Afropop- und Worldbeat-Tupfern und heftigem Percussion-Alarm.



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