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Camo beim Skaten

Thomas Unterberger

„Ein bissl Hiphop ist da immer dabei“

Wie man vom Skaten über Hiphop zu Drum’n’Base kommt erklären uns Camo & Krooked. Eine Festivalplaylist für den Skatepark.

Von Lisa Schneider

Natürlich kennen wir alle Camo & Krooked als das momentan erfolgreichste österreichische Producer-Duo. Aber habt ihr auch gewusst, dass Reini aka Camo gute zehn Jahre auf diversen Skate-Contests für Österreich angetreten ist? Also nicht nur ein bisschen zum Spaß die Halfpipe rauf- und runterrollen, sondern auf professionellem Niveau gegen andere Skater antreten. Auch wenn er, wie er erzählt, in der Siedlung gemeinsam mit seiner Schwester und dem billigsten Bord der Welt begonnen hat.

„Als ich 16 geworden bin, war das meine Identität, das hat mich ausgemacht. Ich war total dabei in diesem österreichischen Skate-Zirkus, bin jedes Wochenende zu Contests gefahren und hab dort gerockt. Das waren die Hightimes.“

Und Markus aka Krooked fügt hinzu: „Für mich bedeutet Skateboard eine Verbindung mit Musik. Die Skateboard-Freunde waren diejenigen, die mich zum Drum’n’Bass gebracht haben, die mich zum Produzieren gebracht haben. Mit denen ist man dann einfach immer herum gehangen - in dem Sinne war das eine Art Lebensstil, wenn nicht sogar eine Lebensentscheidung.“

„Ich war Skater full-stop“ - Camo

Uns haben Camo & Krooked die Songs verraten, die sie am Skateplatz am liebsten hören - und weshalb.

Den Anfang macht Krooked, und er sucht sich von Bonobo „Silver“ aus. „Diesen Song höre ich zum Skaten besonders gern, weil er damals auf der ersten Kassette vom 411 Skateboard Video Magazine drauf war, die ich besessen habe. Seither hat er sich in mein Hirn eingebrannt und gehört für mich unbedingt zum Skaten dazu.“

Auch Camo holt einen alten Schatz aus der Tasche: "Ich hör zum Skaten gerne Freundeskreis mit „Erste Schritte / Retroperspektive". Ich habe das Album, auf dem dieser Track drauf ist, heuer wiederentdeckt. Schon damals hab ich das immer durchgehört, und es weckt einfach alte Skate-Gefühle in mir. Das wieder mit dem jetzigen Sommer zu verbinden war total schön für mich.“

Krooked erzählt: "Als bei mir im Ort der Skatepark aufgemacht hat, gab es immer diesen einen Typen, der mit Ghettoblaster am Picknicktisch saß und jedes Mal das Seeed-Album gepumped hat. Ganz voran war da „Waterpumpee". Seitdem gehört der Song für mich auf den Skateplatz“,

Und Camo hat zum Abschalten und Cruisen einen besonderen Tipp: „Wenn man mal einfach alles vergessen will, und einfach nur entlang pushen, sich verausgaben und an nichts anderes denken will, gibt’s nichts Besseres als von Tame Impala ‚Let It Happen‘. Der Song ist so lang, man kann sich darin verlieren, er geht durch so viele Stadien, ist so emotionsgeladen - das gepaart mit einfach Vollgas geben, that’s life.“

Zwei weitere Songs, die für Camo & Krooked zum Skateplatz gehören wie die Headphones zum DJ sind außerdem Kendrick Lamar mit „Momma“ und Nico Suave mit „Vergesslich“.

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