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Wakeboard & Wakesurf Weltcup im Strombad Kritzendorf

Einige der weltbesten WakeboarderInnen und WakesurferInnen sind dieses Wochenende im Strombad Kritzendorf. Clara Luzia und eine Ridersparty in der Grellen Forelle verleihen dem Contest Festivalcharakter.

Von Simon Welebil

Dass der Sommer ausgerechnet eine Pause machen muss, wenn eine der größten Wakeboard und Wakesurf-Veranstaltungen zum ersten Mal in Österreich Station macht, ist bitter. Aber auch von kühleren Temperaturen sollte man sich nicht davor abschrecken lassen, einen Wochenend-Abstecher nach Kritzendorf zu machen, um Actionsport auf der Donau hautnah zu erleben.

Das Strombad Kritzendorf, die Badeanstalt, die nur wenige Kilometer nördlich von Wien liegt, versprüht normalerweise den Charme des 19. Jahrhunderts. Von Freitag, 1. September bis zum Sonntag, 3. September, ist es allerdings Schauplatz für deutlich modernere Sportarten.

Die WakeboarderInnen hängen sich zwar schon seit den späten 1980er Jahren an Seilen hinter Motorboote, Wakesurfen hingegen hat wirklich erst in den letzten Jahren richtig abgehoben.

Beim Wakesurfen wird direkt auf der Bugwelle gesurft, die hinter einem Motorboot entsteht. Ein Seil braucht man höchstens noch zum Rauskommen. Erst in den letzten Jahren sind Motorboote speziell für das Wakesurfen konstruiert worden. Sie liegen hinten tiefer, erzeugen dadurch höhere Wellen, was den Sport attraktiver gemacht und eine gewaltige Weiterentwicklung angestoßen hat.

Markus Lahmer beim Wakesurfen

Markus Lahmer

Markus Lahmer

Vom Schlechtwetterprogramm zur eigenen Sportart

Die Kanadierin Catherine Villeneuve ist eine der weltweiten Pionierinnen des Wakesurfens. Sie hat hautnah miterlebt, wie das Wakesurfen von einem Schlechtwetterprogramm bei böigem Wind zu einer eigenen Sportart geworden ist, die weltweit AnhängerInnen findet. Das Potential von Wakesurfen sieht sie sogar höher als das von Wakeboarden, weil das Verletzungsrisiko kleiner ist.

In Österreich hat sich die Entwicklung des Wakesurfens noch schneller vollzogen. Erst 2014 sind die ersten Österreichischen Meisterschaften ausgefahren worden. Markus Lahmer hat sie damals gewonnen. Drei Jahre später steht er nun inmitten der Weltelite. „Die Wakesurf-Szene in Österreich kann man sich wie eine kleine Familie vorstellen, eine stetig wachsende kleine Familie“.

Dass diese Familie weiter wächst, dabei soll auch der Wakeboard- und Wakesurfweltcup in Kritzendorf mithelfen. Die Wakeboarder werden ohnehin mit ihren technischen Tricks, die sie meterhoch über das Wasser hinaus katapultieren, begeistern. Dass auch die Wakesurf-Action Anklang findet, dafür hat man sich ein eigenes Bewertungssystem einfallen lassen, im Videospiel-Format: Jeder Run wird auf einer großen Leinwand live für das Publikum übertragen und jeder Trick auf dem Surfboard wird live von der Jury bewertet. Statt Trickpunkte bekommt man allerdings Sekunden gutgeschrieben, die man länger auf der Bugwelle surfen kann. Wer am längsten auf der Welle bleibt, gewinnt.

Wakesurferinnen

Radio FM4

Wakerboarder Emilio Epstein, die Wakesurfer Caroline Villeneuve und Markus Lahmer und Co-Organisator Bernhard Kosch

Wakeboard & Wakesurf Weltcup

Von 1.-3. September im Strombad Kritzendorf( bei Klosterneuburg mit jeweils 10 der weltbesten WakeboarderInnen & WakesurferInnen.

Am Samstag werden die Semifinali ausgefahren, am Sonntag geht’s in den Finali ab 10:00 um die Podestplätze. Doch nicht nur Sportaction steht dieses Wochenende am Programm in Kritzendorf, Foodtrucks, Funsport-Area, ein Test-Center und Live-Musik sollen der Veranstaltung Festivalcharakter verleihen.

Clara Luzia spielt am Samstag, 2.9. um 19:00 live mit ihrer Band. bei freiem Eintritt. Eine für Actionsportcontests fast obligatorische Ridersparty findet danach in der Grellen Forelle in Wien statt, unter anderem mit AUX 88 und G.rizo.

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