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Filmausschnitte aus den 3 Klassikern Gremlins, Nightmare before Christmas und Die Hard

FOX, FOX, Disney; Collage Radio FM4

FM4 Kino unter Freunden XMAS Special

Welcher Film soll beim FM4 Kino unter Freunden XMAS-Special am 20. Dezember gezeigt werden? Darüber könnt ihr abstimmen, drei grandiose Weihnachtsfilme stehen zur Auswahl!

Weihnachten ist bekanntlich die Zeit der Wünsche und Abstimmungen sind mindestens so etwas wie die kleine Schwester des Wunsches. Also dürft ihr beim Kino unter Freunden X-Mas-Special zwischen drei Filmen wählen und mitbestimmen, welcher der drei erprobten Genre-Klassiker am 20. 12. 2017 auf der großen Leinwand in der UCI Millenniumcity in Wien zu sehen sein wird.

Die Abstimmung läuft bis 11. Dezember, 10 Uhr, dann startet auch das Gewinnspiel für den Gewinnerfilm.

Diese drei exquisiten Film-Feinkost-Perlen stehen zur Auswahl - empfohlen von drei FM4 RedakteurInnen.

Pia Reiser über „Die Hard“

62 Prozent der befragten Amerikaner haben in einer Umfrage kürzlich angegeben, dass „Die Hard“ kein Weihnachtsfilm ist. Ich gehe davon aus, dass diese 62 Prozent „Die Hard“ entweder noch nie gesehen haben oder eben noch nie gesehen haben. Schnee! Weihnachtsfeier! Familienzusammenführung! Weihnachtslieder! Was muss den ein Film noch haben, um als Weihnachtsfilm zu gelten?

Bruce Willis in "Die Hard"

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In John McTiernans Spitzenthriller aus dem Jahr 1988 will NYPD Cop John McLane (Bruce Willis) seine Ex-Frau in Los Angeles besuchen, doch deren Firmenweihnachtsfeier in den Nakatomi Towers wird von Terroristen, ähem, gesprengt. Die ganze Belegschaft wird als Geisel genommen, doch die deutschen Bösewichte wissen nicht, das auch McLane im Gebäude ist. Barfuß und im wife beater macht er sich auf, seine Frau, ihre Arbeitskollegen, die Welt und Weihnachten zu retten. Sein Antagonist ist der immer grandiose Alan Rickman als Hans Gruber. In diesem Sinn: Now I have a machine gun, ho ho ho! und Schieß dem Fenster! klingen in meinen Ohren so weihnachtlich wie Stille Nacht und Oh Tannenbaum.

Christian Fuchs über „Gremlins“

Sorry, wenn sich diese Geschichte ein wenig wie eine „Papa erzählt aus dem Krieg“ Anekdote anhört. Aber Joe Dantes herrliche Horrorkomödie „Gremlins“ ist für den Autor dieser Zeilen tatsächlich untrennbar mit einer weit zurückliegenden Weihnachtsnacht verknüpft, als in Berlin die Mauer noch nicht gefallen war.

Gizmo, der Gremlin

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Erstmals kehrte ich damals dem elterlichen Gabentisch den Rücken zu und reiste in die ferne Metropole, auf der Suche nach dem Spirit von Blixa Bargeld und Nick Cave. Gefunden habe ich am 24. Dezember aber ein heimeliges Kreuzberger Off-Kino, in dem munter geraucht und getrunken wurde und die zerzausten Besucher aus dem nächstliegenden Postpunk-Club entlaufen schienen. Auf der Leinwand lief in einer zerkratzen Kopie einer der schön-schaurigsten Weihnachtsfilme aller Zeiten: Die Geschichte vom kuscheligen Mogwai Gizmo, der leider mit Wasser in Kontakt kommt und dann finstere Kobolde gebiert. Diese anarchischen Gremlins verwüsten in Joe Dantes kleinem Geniestreich eine amerikanische Kleinstadt, in der die Idylle ohnehin fragil war.

Ich bin damals in Berlin nach dem Film in die eisige Winternacht gestapft, hab meine besorgten Eltern aus einer Telefonzelle angerufen und ihnen gerührt „Frohe Weihnachten!“ gewünscht. Ich hatte danach einen weiteren Lieblingsfilm. Ich verliebte mich in die weibliche Hauptdarstellerin Phoebe Cates. Ich besitze heute Gizmo-Handpuppen und Gremlins-Toys. Ich weine, wenn der Mogwai singt, nach dem sich auch eine Band benannt hat. Was für eine Nacht damals, was für ein toller Film.

Christian Pausch über „Nightmare before Christmas“

Jack, der Pumpkin King, gefeierter Held von Halloween, ist seiner Tätigkeit, die Menschen Jahr für Jahr zu erschrecken, überdrüssig geworden. Also macht er sich auf, um einen anderen Feiertag zu finden, der ihm passen könnte und landet, nachdem er eine mystische Tür geöffnet hat, bei Weihnachten. Sofort erkennt er die Vorteile, die das bunte Fest der Liebe gegenüber dem gespenstischen Halloween-Treiben hat: „There’s children throwing snowballs, instead of throwing heads. They are busy building toys and absolutely no one’s dead.“

Szenenbild aus "Nightmare before Christmas"

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Gewillt diesen alternativen Lebensstil auch in Halloween-Town einzuführen, kehrt Jack zurück und hält flammende Impulsreferate über Weihnachten und Sandy Claws (sic!). Alle anderen Halloween-Monster sind allerdings schwer zu überzeugen, immerhin haben sie den Christmas-Spirit ja nicht mit eigenen Auge(n) gesehen. (Viele der Bewohner*innen sind Zyklopen.) Fortan ist es Jacks Ziel das friedliche Fest auch in seinem gruseligen Heimatort zu feiern. Dass dabei einiges schief geht und zu lustig-gruselig-weihnachtlichen Szenen führt, muss nicht extra erwähnt werden. Obendrauf gibt es in „Nightmare Before Christmas“ noch eine unkonventionelle Lovestory, eine Entführung, einen grausigen Endgegner, einen verrückten Professor und einen niedlichen Hund, der eigentlich ein Geist ist. Kein anderer Weihnachtsfilm kann da mithalten.

Jetzt seid ihr gefragt!

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