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Die größer werdende Geste

Vom Soloprojekt zur Live-Band, über eine China-Tour und ein grandioses Album zu einer der spannendsten Indie-Rockbands. Farewell Dear Ghost sind unter den Top 5 für den FM4 Award.

Von Andreas Gstettner-Brugger

Nominiert für den FM4 Award 2018!

Farewell Dear Ghost sind nominiert für den FM4 Award bei den Amadeus Austrian Music Awards 2018. Wer den Award gewinnt, entscheidet einzig und allein das FM4 Publikum!

Bis Donnerstag 22. März, Punkt 10 Uhr vormittag kannst du deine Stimme für deinen Favoriten aus den Top 5 abgeben.

Hier geht’s zur Übersicht aller Nominierten und zur Abstimmung.

Die gehauchten Vocals, die über diesem hymnischen Popsong schweben, diese melancholische Grundstimmung, ein bisschen sphärisch und geheimnisvoll. Dann kommt ein herzzerreißender Refrain, unterstützt durch aufgetürmte Gitarrenwände. Weder kaltes noch ruhiges Blut kann man bei der Single „Cool Blood“ behalten. Hier geht es ums Ganze: Die große Liebe, die große Musik.

Vom Ich zum Wir

Fast wie aus dem Nichts taucht vor fünf Jahren das Projekt Farewell Dear Ghost auf und schlägt mit dem Debüt „We Colour The Night“ in der Indie-Szene Wellen.

Eineinhalb Jahre lang hat der Grazer Sänger und Songschreiber Philipp Szalay im Studio an den Songs getüftelt. Der „melancholische Optimist“ hat seine dunkelsten Nächte zu hoffnungsvollen Indiepopperlen transformiert, immer mit dem Hang zur großen Stadionrock-Geste. 2014 bringt das Farewell Dear Ghost schon einmal eine Nominierung für den FM4 Award bei den Amadeus Austrian Music Awards ein.

Live will das Projekt natürlich auch auf gute Füße gestellt werden und mit den erfahrenen Musikern Alexander Hackl, Philipp Prückl und Andreas Födinger entsteht immer mehr so etwas wie ein Bandgefüge, das mit einer China-Tour auf die Probe gestellt wird. Diese Zeit schweißt die Musiker zusammen und beeinflusst auch nachhaltig den Sound von Farewell Dear Ghost.

Der nächste große Knaller folgt dann Ende 2015 mit der berührenden Hymne „We Were Wild Once“, ein Song der es bis an die Spitze der FM4 Charts schafft.

Vom Rock zum Pop

Der Erfolg lässt auch 2016 nicht lange auf sich warten. Farewell Dear Ghost beginnen ihre Jahr mit einem fulminanten Auftritt beim FM4 Geburtstagsfest und zeigen hier ihre erworbene Professionalität, ihre Bühnenpräsenz und ihre unbändige Spielfreude. Danach gehen die vier Musiker mit dem amerikanischen Indie-Lieblingen Nada Surf auf Tour durch Europa.

Albumcover "Neon Nature" von Farewell Dear Ghost

Farewell Dear Ghost

Das zweite Album „Neon Nature“ von Farewell Dear Ghost.

Ende des Jahres beginnen Farewell Dear Ghost an ihrem zweiten Album zu arbeiten. Schon in einer ersten Session verändert sich die Arbeitsweise der Band. Wie Schlagzeuger Andreas Födinger es gerne beschreibt, „werfen alle ihre musikalischen Ideen so Jackson Pollock-mäßig auf eine Leinwand“, man spielt mit neuen Instrumenten, vermehrt mit synthesizer- und computergenerierten Beats und lässt so neue Klangwelten entstehen. Einige Schlagzeug- und Klavieraufnahmen werden im Studio von Opus gemacht, ansonsten arbeiten Farewell Dear Ghost wieder mit Christopher Frank in Graz zusammen.

Nach einer weiteren China-Tour, einer quasi abschließenden „Feuertaufe“ für die Band und die neuen Songs, ist das Ergebnis Ende letzten Jahres endlich fertig: „Neon Nature“, mit dem die Band zu unserem Artist Of The Week wird, ist ein glitzerndes, funkendes, berauschendes Popalbum, das zwar noch immer die Rockgeste hochhält, sich jedoch auch der künstlichen, hedonistischen Fluchtwelt widmet. Hier darf schon mal ein Disco-Beat eingestreut werden oder ein Synthesizer und verfremdete Vocals die Regie übernehmen. Eine Album, das die Spannung zwischen pinker Fiktion und grauer Realität auslotet.

Auf zum Popolymp

Die Songs von „Neon Nature“ sind so stark, so schön und auf internationalem hohen Niveau zu Hause, dass man sich noch einiges von Farewell Dear Ghost erwarten kann. Wo die Reise noch hingehen könnte zeigt sich an einem vorläufigen Highlight in der Musikerkarriere von zumindest einem Bandmitglied.

Schlagzeuger Andreas Födinger liebt die Band The Killers. Also macht er sich auf zum Konzert am 27. Februar in die Berliner Mercedes-Benz Arena und wird prompt von Sänger Brandon Flowers für den Song „For Reasons Unknown“ auf die Bühne geholt.

Es ist so schön mitanzusehen, mit wieviel Freude und Glückseligkeit Andreas Födinger hier hinter dem Schlagzeug eine derart gute Figur macht, dass man sich solch eine Publikums-Euporie auch für seine Band Farewell Dear Ghost wünscht. Das Zeug, nach oben zum Popolymp aufzusteigen hat die Band allemal. Ein weiterer Schritt dorthin wäre sie mit dem FM4 Award auszuzeichnen. Den hätten sie sich jedenfalls verdient.

Nominiert für den FM4 Award 2018!

Farewell Dear Ghost sind nominiert für den FM4 Award bei den Amadeus Austrian Music Awards 2018. Wer den Award gewinnt, entscheidet einzig und allein das FM4 Publikum!

Bis Donnerstag 22. März, Punkt 10 Uhr vormittag kannst du deine Stimme für deinen Favoriten aus den Top 5 abgeben.

Hier geht’s zur Übersicht aller Nominierten und zur Abstimmung.

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