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Spielescreenshot des PSVR Spiels Moss

Polyarc

Helft doch der Maus!

Ein magisches Abenteuer mit „Moss“, dem derzeit wohl besten aktuellen VR Titel auf der PlayStation 4.

Von Christian Stipkovits

Die Heldin in „Moss“ ist klein, ein Mäusemädchen, die Story jedoch groß und erinnert am Anfang des Spiels ein bisschen an die „Unendliche Geschichte“.

Dem Spieler wird aus einem großen Buch vorgelesen, die Stimme hallt durch eine riesige Bibliothek. Sie erzählt davon, dass das kleine Mäusemädchen Quill einen Kristall im Wald findet. Der Leser des Buches muss der Maus helfen – sonst droht großes Unheil.

Spielescreenshot des PSVR Spiels Moss

Polyarc

Man spielt also in „Moss“ zwei Rollen, die Maus und den Leser. Mit dem Controller steuert man im „Jump and Run“-Stil die Maus. Klettert durch das Gestrüpp im Wald, oder nimmt als Abkürzung ein kleines Floß im Todesmoor.

Herausforderungen sind die Kämpfe leider nicht

Doch „Laufen und Springen“ ist in „Moss“ nicht alles. Quill muss sich auch verteidigen, zum Beispiel gegen rote Kampfkäfer – die ein bisschen an Krebse erinnern. Zwar gibt es kein großes Waffenarsenal, aber der Mäusedegen ist für die einfachen Kämpfe völlig ausreichend. Die meisten Gegner stecken nämlich nur vier Hits ein, dann sind sie ohnehin geschlagen.

Spielescreenshot des PSVR Spiels Moss

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Die zweite Rolle spielt man als Leser. Aus dieser Perspektive schauen wir auf Quill herab und unterstützen die Heldin, indem wir große Felsen verschieben, Wasserräder einer Mühlen anhalten, damit Quill vorankommt oder helfen in Kämpfen aus, indem wir Kampfinsekten auf den Boden drücken. Als Leser kann man Quill auch heilen. Man löst kleine Rätsel, damit auch die Mäusedame die Aufgaben rund um den magischen Kristall lösen kann.

Die Spielecommunity ist von „Moss“ begeistert, und wünscht sich eine Version die auch ohne PSVR Headset spielbar ist. Das würde jedoch das Besondere an Moss zunichte machen.

Ein PSVR Titel der ein bisschen mehr Platz benötigt als üblich

Die kleinen Rätsel sind manchmal auch gar nicht so einfach zu lösen, und häufig versteckt sich die Lösung hinter einer Ecke. Und das ist auch das besondere an dem Spiel. Abgesehen von Farpoint , bei dem man mit dem Aim Controller zielt, hat man normalerweise zu Hause kein Problem mit dem Platz vor der Konsole im Wohnzimmer oder auf dem Schreibtisch bei Spielen von PSVR Titeln: PSVR aufsetzen, Spiel starten, los geht’s. Bei „Moss“ hingegen muss man ein bisschen mehr Platz frei räumen. Oft wird das volle Potential von VR bei den Entwicklern nicht voll genutzt. Meist spielt man in der Ego-Perspektive, und sieht sich in einem begrenzen Winkel um. Bei „Moss“ hingegen muss man sich manchmal nach vorne beugen, um die Ecken der Weltzu sehen, um weiter zu kommen.

Spielescreenshot des PSVR Spiels Moss

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Ein High Five für diesen Spieletitel

Moss ist im Moment für die PlayStation 4 erhältlich. Andere Plattformen sollen aber auch beliefert werden.

Diese Nutzung des dreidimensionalen realen Raums ist auch dafür verantwortlich, dass man sich in die Spielewelt hineingezogen fühlt. Man ist tatsächlich dabei, im Spiel - nicht vor der Konsole, und verzeiht die eher seichte Story, denn besondere Überraschungen gibt es nicht.

Zu schätzen weiß man insbesonders die liebevoll animierte Maus, sobald man ein High Five mit Quill macht, nachdem man einen schwierigen Teil gelöst hat. „Moss“ ist eine supersüße Reise in ein Minimunduszauberland, das mehrere Stunden Spielunterhaltung bringt.

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