FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Die Geschichte der FM4 Award Gewinner 2018

Von der ersten Idee und der Inspiration eine Band zu gründen kommen Farewell Dear Ghost bis nach China und dann zur Amadeus Award Gala 2018.

von Susi Ondrusova

Die vier Bandmitglieder der Indie-Rockband Farewell Dear Ghost haben vor der Bekanntgabe, wer denn nun den FM4 Award 2018 bekommen hat, wenig geschlafen. Stress halt. Sie wollten den Preis unbedingt gewinnen und haben es geschafft, die meisten Stimmen der FM4 Community zu bekommen. Erleichterung. Jetzt kann es weitergehen und sie können das nächste Ziel ansteuern. Ein zweiter Amadeus, ein dritter Amadeus, eine größere Bühne, Spielen, Songs Schreiben, neues Album. Besser werden.

Die vier Freunde, Philipp der Sänger und Gitarrist, Andreas der Drummer, Alex der Gitarrist und Philipp der Bassist sind sich hier einer Meinung: nicht ausruhen, nicht stehen bleiben. Hat man ein Ziel erreicht, muss man das nächste ansteuern. Das klassische: Dream big or go home eben.

Davor noch ein paar Interviews geben und zum Beispiel über die Anfänge sprechen. Seit fünf Jahren gibt es Farewell Dear Ghost. Begonnen als Soloprojekt von Philipp Szalay, der sich den Bandnamen bei einem Song von Monta abgeschaut hat, der Band des deutschen Produzenten Tobias Kuhn. In dem es heißt:

Now he´s gone farewell dear ghost
You took a piece of mine
It´s yours don´t hesitate.

Am Anfang war: Oasis

Unter seinem Solonamen hat Philipp Szalay schon 2005 angefangen, erste Songs zu veröffentlichen und Livegigs zu spielen.

Die Neugier, es als Musiker zu versuchen, ist bei ihm geweckt worden als er das Erste Mal „Go Let It Out“ von Oasis gehört hat. Ein zweiter wichtiger Moment für den Gitarristen war: das erste Mal das „Heartbreaker“ Album von Ryan Adams hören. Der dritte wichtige Moment war dann das „High Violet“ Album von The National. Szalay wusste: Poesie und Lyrik das ist das höchste der Gefühle. Selber sieht sich der Musiker nicht als großer Geschichtenerzähler: „Ich male mit Songs eigentlich immer nur Bilder. Es sind keine Geschichten sondern immer nur Eindrücke die man hat!“ Er wusste auch, dass er nicht in der Singer/Songwriter Schiene bleiben möchte, sondern es pompös, elegisch, bombastisch angehen will. Die große Geste eben.

Melancholische Weltumarmungen. Das Debütalbum „We Colour The Night“ erscheint 2013, aber richtig zur Band gereift, das sind die Mitglieder von Farewell Dear Ghost erst mit der darauffolgenden EP „Skin“ Diese ist 2016 nach ihrer ersten Tour durch China veröffentlicht worden. „Jeder Tag hat sich selbst übertroffen an Verrücktheit“. Diese sieben Tage haben die vier Musiker zusammengeschweißt und erst richtig zur Band gemacht. Dabei kannte man sich eigentlich ja schon vorher.

Bandportrait Farewell Dear Ghost, Band steht vor einer blauen Leinwand in der Wiese

Christoph Liebentritt

„Mich kennt man einfach“

Den Bassisten und Namensvetter Philipp Prückl lernt der Farewell Dear Ghost Gitarrist Philipp Szalay auf der Uni kennen. Zu spät in die Vorlesung kommen, aber eine Sonnenbrille tragen „Da hab ich gewusst, den schau ich mir näher an!“, erinnert sich Philipp Prückl. Die Erinnerung lässt nach, was die erste Begegnung mit Alexander Hackl, den zukünftigen Farewell Dear Ghost Gitarristen betrifft. Und der Drummer, ja der Drummer: „Mich kennt man einfach!“ lacht Andreas Födinger und Philipp Szalay ergänzt: „Das war wie eine Erscheinung. Ich weiß nicht, was vorher war!“ Vorher war Andreas Gitarrist bei The Beth Edges und Schlagzeuger bei der größten Band, die Kremsmünster je hervorgebracht hat: Bilderbuch, die mittlerweile in Richtung Magic Life aufgebrochen sind und bei der diesjährigen Amadeus Award Verleihung gleich fünffach nominiert sind.

Achja, Andreas Födinger ist auch der aus diesem Killers Video. Seine absolute Lieblingsband. „Was mich umhaut nach wie vor ist die komplette Überzeugung dieser Band. Da stehen zu müssen und das machen zu müssen, weil sonst die Welt untergeht, also die komplette Hingabe. Die unmittelbare Emotionalität die diese Musik oder die Livekonzerte ausmachen, das find ich halt nirgendwo sonst!“

Am Donnerstag 26.April finden die Amadeus Austrian Music Awards im Wr. Volkstheater statt. Auf FM4 berichten wir ab 19 Uhr von der Preisverleihung.

ORF eins überträgt den Amadeus Award 2018 ab 21:55 und ORF III zeigt ab 23:15 das FM4 Überraschungskonzert mit Bilderbuch das Anfang März im Wiener Porgy&Bess aufgenommen wurde.

Starke Worte, die sich sicher viele schon selber gedacht haben. Ob die Lieblingsband nun Killers heißt oder nicht.

Auch Farewell Dear Ghost möchten auf die große Bühne und vor zehntausenden Menschen spielen. Wichtige Ratschläge, die Farewell Dear Ghost in den letzten Jahren bekommen haben: „sich treu zu bleiben“, „viel live zu spielen“ und: „Man muss von Anfang bereit sein, bis zu einem gewissen Grad zu bluten und sich zu positionieren in dem, was man machen will“, meint Alexander Hackl.

„Neon Nature“ heißt das Album, mit dem die Band die FM4 Community überzeugt hat, für sie beim FM4 Award Voting abzustimmen. Diesen Song werden sie im Rahmen der von Conchita moderierten Gala Show im Wiener Volkstheater performen.Die weiteren Schritte der Band? Alles außer stehenbleiben.

Aktuell:

Werbung X