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Die FM4 Neuvorstellungen der Woche

Ja, Panik oder Pressyes, Yellowstraps oder Yukno: Vier sehr verschiedene Songs drängen in die FM4 Charts. Wie weit oben sollen sie einsteigen?

Von Katharina Seidler

Ja, Panik - „Kung Fu Fighter“

Wer hätte gedacht, dass Ja, Panik auf ihre alten Bandtage noch so versöhnlich werden? Wie schon auf ihrem letzten Album „Die Gruppe“ finden Andreas Spechtl, Stefan Pabst, Sebastian Janata und Laura Landergott auch in dem neuen Single-Vorboten ihres kommenden Albums Trost und Zuflucht in der Gemeinschaft mit den anderen. „Mit dir, da lauf ich durch die Welt wie der Kung Fu Fighter", heißt es in den Lyrics; im dazugehörigen Pressetext drückt es die Band so aus: „Ein Song über die Kämpfe, die die Welt in einem ausficht. Alles, was da draußen passiert, passiert auch immer ein zweites Mal in unseren Köpfen und Körpern. Man kann leicht zerbrechen daran. Dieser Song ist eine Ode und ein Dank an die Freund:innen, die einem da immer wieder raushelfen und einen stärker machen, als man eigentlich ist.“ Fanfaren, Uh-uuh-Chöre und ein zappeliges Klavier im Hintergrund (wie aus besten „Alles hin hin hin“-Zeiten) künden zumindest von der Möglichkeit, dass alles gut werden könnte.

Pressyes - „Movin On“

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Auch hier zu Beginn gleich ein Zitat des Urhebers selbst: „Wenn meine kleine Tochter nicht hereinkommt, um zu tanzen, landet der Song direkt im Müll! Sie FÜHLT Groove.“ Dies sagt René Mühlberger, der gemeinsam mit seiner Partnerin Marlene Lacherstorfer das Sommervibes-Spezialisten-Duo Pressyes ausmacht, über die aktuelle Single „Movin On“. Ein Song übers Älterwerden, dessen verwaschene, leicht verbogene Synthesizer-Harmonien durch eine fette Funk-Bassline auf der Erde verankert werden. Im Hintergrund improvisiert die besagte Tochter des Paares auf einer Okarinaflöte.

Yellowstraps - „Slowdown (girl what’s up)“

Ebenso wie die Sprachen Englisch und Französisch mixt der ruandisch-belgische Musiker Yvan Murenzi gern auch verschiedene Musikstile miteinander: Seine Liebe zu Soul und R’n’B hört man seiner aktuellen Single „Slowdown“ ebenso an wie sein Interesse für Jazz, Garage und Bedroom-Pop. Nach etwa zehn Jahren als Brüderduo ist Yellowstraps rund um das Debütalbum „Tentacle“ Anfang 2023 zum Soloprojekt geschrumpft; die Leichtfüßigkeit hat sich Yvan aber auch alleine bewahrt.

Yukno - „Afterhour“

Ein zwiespältiger Moment: Die Party ist aus, die Sonne steht schon am Himmel, Menschen draußen sind am Weg zur Arbeit, aber man selbst taumelt verstrahlt nach einer langen Nacht in Richtung Bett. Das steirische Duo Yukno tritt in seiner neuen Single daher am besten gleich die Flucht nach vorne an: „Ich glaub, ich bleib mein ganzes Leben am Afterhourboden kleben“, was immerhin widerlegt, was die beiden 2018 mit ihrem Debütalbum im Titel „Ich kenne kein Weekend“ behauptet haben. Die Band selbst nennt „Afterhour“ eine „Ode an die Weltflucht“, trancige Synths und ein astreiner Drum’n’Bass-Beat nicken zustimmend.

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