Kleister

Herrlich-epische, verkopft-jazzige und treibend-elektronische Beats, live eingeloopt vom Jazzbrain und Tastenfreak Ludwig van Beathoven, der eigentlich Lukas Derungs heißt und in London seinen Klavier-Master noch schnell vor dem Brexit zuende bringt (lol).
Kofferraumasyl
2020, Kleistrophobie

Kleister über sich

Herrlich-epische, verkopft-jazzige und treibend-elektronische Beats, live eingeloopt vom Jazzbrain und Tastenfreak Ludwig van Beathoven, der eigentlich Lukas Derungs heißt und in London seinen Klavier-Master noch schnell vor dem Brexit zuende bringt (lol).
Der Rapper Heinrich von Kleister zeigt derweil wie gewohnt sein ganzes Spektrum sprachlicher Verspieltheit, eloquenter Erzählakrobatik und kruden Klassenbewusstseins in Personaleinheit mit einer Rampensauerei, die man im HipHop selten findet. Poetisch, politisch, prosaisch, alle Klischeeklippen in weiten Schleifen umfahrend und doch zum Punkt kommend, erzählt er aus seiner Mensch- und Tierwelt, Allegorien und Metaphern statt abgenutzter HipHop-Schablonen. Die Texte strotzen vor rotzigen Lines, doppelten Böden und Selbstironien. Der verstörende Abgrund scheint durch eine rosarote Brille, dass Brecht seine wahre Freude hätte.

Facts:

aus Berlin/London | *2016
Ludwig van Beathoven Heinrich von Kleister

Kontakt:

Johannes Fäßler
Kienitzer Str. 20
12053 Berlin
BRD

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