MESSINA

Elektronisch verstärkte Pop-Songs von vier Musikern aus Winterthur in der Schweiz.
A M E X feat_ IKAN HYU
A M E X entstand als erste Zusammenarbeit von Ikan
Hyu und MESSINA. Mit einem donnernden Interlude
hauen die beiden Musikerinnen der Band aus der
gemeinsamen Heimatstadt Winterthur den ironischen
doppelten Boden raus. Unser Planet versinkt im Müll
und wir drücken uns Fastfood rein. Ikan Hyu geben
dem Gewissen eine Stimme, nur um gleich wieder
überholt zu werden. Im neuen Hemd aus dem
Internet. Leider zu klein, aber immerhin SALE.
Wenn’s einfach ist, sind wir dabei. Wenn’s glitzert,
umso mehr. So setzen wir eigenhändig das nächste

Stockwerk auf das (Kredit-)karten-Haus der Konsum-
gesellschaft. In Mamas Cabriolet ist es dann so

bequem, dass der Song-Protagonist sogar langsamer
fährt als verlangt. Einfach, damit’s länger geht. Blöd
nur, wenn die neuen Sneakers beim Aussteigen die
Füsse richtig klein aussehen lassen. Wer will schon
einen zu kleinen Fussabdruck hinterlassen?

MESSINA über sich

Sponsored Post heisst das Debütalbum von MESSINA, das die Winterthurer mit Capri Song ankünden. Für die Produktion mieteten sie sich fast ein Jahr in den Winterthurer Bau2-Studios von Phil Harrison (Pablo Infernal, Max Apollo, My Name is George) ein und pützelte die elf Songs, bis sie glänzten.

Das Album dreht sich um die Widersprüche, die MESSINA und wir alle täglich leben: Über das eigene Verhalten nachgrübeln? Cool! Daran etwas ändern? Uff... Raphael Weidmann, Jonathan Labusch, Nicola Philipp und Gian Rosen halten sich selbst den Spiegel vor, nur um schnell wieder wegzuschauen.
Nicht nur auf gesanglicher und textlicher Ebene bieten sich Vergleiche mit Bilderbuch an, auch die trocken abgehackten Rhythmen, die südländische Percussion und die schrillen Synthies erinnern an die Paradiesvögel aus Wien. Als weitere Einflüsse nennen MESSINA die französische Band Her und die Briten Foals, von denen sie sich zu kantigeren Sounds haben inspirieren lassen.

Zu jedem Song des Albums gründeten MESSINA fiktive Brands, die im Zentrum des visuellen Konzepts stehen. Zum Capri Song entstand der Alcopop Lido Multibreez, das Singlecover zeigt das zugehörige Logo. Es folgen bald eine Billigairline, ein Beruhigungsmittel und mehr.
Parallel zum Albumrelease im späten 2021 erscheint ein interaktives Browser-Game und es gibt eine Kunstvernissage. Weil: Wieso nicht?

Facts:

aus Zürich, Schweiz | *2017
Gian Rosen
Raphael Weidmann
Nicola Philipp
Jonathan Labusch

Kontakt:

gian@lauter.ch

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gianrosen | vor 61 Tagen, 12 Stunden, 10 Minuten
Vielen dank fm4!
Mercii