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Die Neuvorstellungen der Woche: LCD Soundsystem - "Call The Police | Yungblud - „King Charles“ | Superfood - „I Can’t See“ | Muse - „Dig Down“

LCD Soundsystem - "Call The Police

2011 hat James Murphy nach drei wegweisenden Alben sein Projekt LCD Soundsystem aufgelöst, angeblich für immer. Jetzt sind die New Yorker Punkfunk-Könige und -Königinnen wieder da, noch heuer soll ein neues Album erscheinen. Wir wollen Murphy wegen seiner Wechselhaftigkeit nicht böse sein. Vor allen Dingen nicht, wenn er die Welt wieder mit schönen Liedern beschenkt. Gerade sind zwei neue Stücke erschienen: „American Dream“ ist die Ballade, „Call The Police“ der Disco-Hit. Brian Eno und David Bowie tanzen im Schein der Glitzerkugel.

Yungblud - „King Charles“

Der im englischen Kleinstädtchen Doncaster aufgewachsene Musiker Dominic Harrison ist gerade mal 19 Jahre alt – und hat so auch noch ordentlich Energie und den Wunsch nach Aufbegehren im Bauch. Mit seinem Solo-Projekt Yungblud widmet er sich einem modernen Update der Idee „Protestsong“: “Get out your wallet and give us your money / And you might as well throw in your soul” - so heißt es im Refrain wieder und wieder. In musikalischer Hinsicht sprudelt der Song über: The Streets, The Clash, Bob Dylan und die Libertines im Herzen des Dancefloors.

Superfood - „I Can’t See“

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online als Liste.

„Don’t Say That“, das Debütalbum von Superfood aus dem Jahr 2014, ist ein wenig untergegangen. Dieses Jahr wird die junge Band aus Birmingham aber so richtig durchstarten: Demnächst soll das zweite Album erscheinen, nach der Vorabsingle „Double Dutch“ glückt Superfood mit „I can’t see“ gleich wieder ein verschmuster Hit. Weichgezeichneter Indiepop im Andenken an Phoenix, gefühlige Zeitlupendisco und zärtlicher Schunkeldub. Supersweet.

Muse - „Dig Down“

Zwei Jahre nach ihrem Album „Drones“ melden sich Muse mit einer neuen Single zurück, mit aller altbekannten Grandezza und dem feinen Pomp für das ganz große Stadion. „Dig Down“ ist eine elektronisch unterfütterte Powerballade, die stark an den Song „Madness“ erinnert. Das ist ja auch nicht das Schlechteste. Frontmann Matt Bellamy gibt wieder einmal seine allerbeste Freddie-Mercury-Interpretation, insgesamt ist das Stück mit allem schönen Größenwahn, Streichern, Gitarrensolo ausgekleidet – fast werden Queen neidisch.

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