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Die Neuvorstellungen der Woche: Charlotte Gainsbourg - „Sylvia Says“, Everything Is Recorded ft. Syd & Sampha - „Show Love“, Father John Misty - „Mr. Tillman“ und Twin Shadow ft. Haim - „Saturdays“. Wer soll am höchsten in die FM4 Charts einsteigen?

Von Eva Deutsch

Charlotte Gainsbourg – Sylvia Says

Mit „Rest“ hat die französische Schauspielerin und Musikerin Charlotte Gainsbourg ein Album veröffentlicht, das von untröstlichem Schmerz und Verlust handelt. Ein lyrisch schweres Album, das musikalisch aber auch von einer Leichtigkeit getragen wird, die unter anderem dem französischen Produzenten SebastiAn zu verdanken ist. Der Song „Sylvia Says“ ist von der Dichterin Sylvia Plath inspiriert. Charlotte Gainsbourg dazu: „In diesem Lied zitiere ich aus einem ihrer Gedichte. Es ist sehr düster und es geht um einen Liebhaber, glaube ich. Ich weiß, mein Lied hat eine andere Botschaft als ihr Gedicht, aber ich habe ihr Gedicht mit meinen Worten umgearbeitet. Für mich geht es in dem Lied darum, dass mein Leben in Frankreich an einem Tod-Punkt war und ich nach New York geflüchtet bin auf der Suche nach einer Art Wiedergeburt. In New York war ich dann wieder in der Lage, das Leben neu zu entdecken. Ich habe mich also mit dem, was ich durchgemacht habe, in ihrem Gedicht wiedergefunden.“

Everything Is Recorded ft. Syd & Sampha – Show Love

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

Hinter dem Namen Everything Is Recorded versteckt sich Richard Russell: DJ, Produzent und Labelbesitzer von XL-Recordings. Das britische Label steht für ein eklektisches Roster und so war Richard Russell maßgeblich an den Karrieren von Bands wie The Prodigy, M.I.A., The xx oder Adele beteiligt. Richard Russell selbst hatte Anfang der 90er Jahre als Teil des Duos Kicks Like A Mule mit dem Song „The Bouncer“ einen Rave-Hit gelandet, jetzt Mitte 40 veröffentlicht er sein Debütalbum auf dem er mit Artists seines Labels kollaboriert. So auch auf dem Track „Show Love“ mit dem Mercury Prize Gewinner Sampha.

Father John Misty – Mr. Tillman

Mit seinem Album „Pure Comedy“ landete Father John Misty auf zahlreichen Bestenlisten des Jahres 2017. Er darf sich nun auch Grammy-Nominee nennen, aber wer ihn auf der Straße trifft, darf auch Josh oder Mr.Tillman zu ihm sagen. Manche nennen ihn auch den besten Songschreiber des Jahrhunderts (nach Nick Cave, aber immerhin!) jemand der Songs über Tee Pees und Honeybears oder „true affection“ schreibt und selbstbewusst die schöne Zeile „I’m writing a nove because it’s never been done before“ vertont hat. Traurige Songs die aber auch Humorvoll sein können. Lachen und weinen liegt eben ganz nah zusammen. Im neuen Song „Mr. Tillman“ liefert Father John Misty eine Aufzählung an erdachter (oder: echter?) Konversationen in Hotel-Lobbys. Hotels sind schliesslich das Zuhause der tourenden Rockstars. „I’m living on a cloud above an island in my mind“ singt Mr.Tillman und: er pfeifft!!!

Twin Shadow ft. Haim – Saturdays

Diese Kollaboration ist so schlüssig, dass es fast verwunderlich ist, dass die Haim-Schwestern das erste Mal auf einem Track von George Lewis Jr aka Twin Shadow zu hören sind. Der Musiker, den man schon in Genres wie Chillwave verortet hat, hat eine wunderbare Pop-Nummer über das schönste Thema geschrieben: Samstage. Das Gefühl der Feierlaune und der Melancholie die sich einschleicht wenn man sich bewusst wird, dass der Tag irgendwann mal endet und mit dem Sonnenaufgang der Samstag auch wieder vorbei ist. Vielleicht geht das Date aber trotzdem weiter?

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