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Die Neuvorstellungen der Woche: Ry X - „Untold“ | Toro Y Moi - „Freelance“ | Wargirl - „Mess Around“ | White Lies - „Believe It“

Von Eva Deutsch

Toro Y Moi - „Freelance“

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

Nach einem Jahr Auszeit in Portlands Natur war sie wieder da, die notwendige Inspiration für neue Musik: Toro Y Moi aus Oakland veröffentlicht nach dem emotionalen Album “Boo Boo” ein neues (“Outer Peace”) und erkundet weiterhin sonografisch und thematisch seine Grenzen. „This record is a response to how disposable culture has become and how it affects creativity“, sagt Toro. „While listening, you might pay attention or ignore - either way that’s ok, this is music for a creative mind.“ Die Single “Freelance” ist funky und optimistisch, mit Auto-Tune Vocals und einem “Around The World” Daft Punk Beat flowed es extra gut.

Ry X - „Untold“

Es ist die Kraft der leisen, aber intensiven und leidenschaftlichen Töne, mit der Sänger Ry Cuming seine Fans und auch eine exzentrische Rihanna fesselt. An der Ostküste Australiens aufgewachsen, verlässt er mit einem Surfbrett und einer Grunge-Besessenheit seine Heimat. Er reist durch Costa Rica, Indonesien, Europa und Hollywood und liebt indischen Raga und afrikanischen Jazz genauso wie Techno und experimentelle elektronische Musik. Ry X studiert sich auf seinem Debüt und auch jetzt auf seinem im Februar kommenden zweiten Album “Unfurl” selbst und findet einen Mann, der zugleich beeindruckt ist und doch die volle Kontrolle über seine elementaren Emotionen besitzt. Zwischen plätschernden Beats und ätherischem Gesang entwickelt sich auch der Albumtrack “Untold”. Organisch und sinnlich, zart und trotzdem stark. „Ich denke, mein Leitspruch war einfach verletzbar zu bleiben und das festzuhalten“, sagt Ry. Leise ist jetzt laut.

Wargirl - „Mess Around“

Die nächste Single vom Sextett aus Long Beach aus dem gleichnamigen Debütalbum “Wargirl”. Das Kollektiv hängt sich ja das Schild „Sound of Long Beach“ um den Hals und mischt Afrobeat, Garagerock, Postpunk, Reggae und Disco. Diesmal jedoch weniger gekonnt als auf der ersten Single “Poison”. “Mess Around” ist funky und solide, aber etwas zu sehr “Duffy”-lieblich. Der Song richtet sich an jede politische loser figure, die ihrem Land und ihren Wählern nichts Gutes tut. “That all sounds negative but it’s meant to be positive. We need to be done with all the idiots in the world wherever they roam“, sagen Wargirl.

White Lies - „Believe It“

Seit zehn Jahren spielen White Lies ihren vom New Wave beeinflussten Post-Punk. Die Stimme von Sänger und Gitarrist Harry McVeigh erinnert nach wie vor an Joy Divisions Ian Curtis, die Gitarren und Synths stehen gewohnt breitwandig hinter ihr. Auch “Believe It”, die erste Single aus dem im Februar kommenden Album “Five”, ist elegisch und druckvoll. Sie handelt von diversen Therapieansätzen, von deren Skeptikern und jenen, die Geld damit verdienen wollen. Ein vierminütiger No-Nonsense Song vollgepackt mit vielen Zutaten, die die Band zuvor schon verwendet hat.

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