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Spielen, Stars, Serien, Singen

Das Jahr 2018 ist auf der Videostreaming-Plattform Twitch besonders reichhaltig ausgefallen.

Von Robert Glashüttner

Es ist erstaunlich, dass Twitch schon über acht Jahre alt ist. Denn erst in jüngster Zeit hat die Livestreaming-Plattform ihre popkulturelle Relevanz so richtig erstrahlen lassen. Populäre Games sind heute ohne Twitch nicht mehr denkbar bzw. generieren erst auf Twitch die entsprechende Aufmerksamkeit, um überhaupt so groß werden zu können. Der anhaltende Battle-Royale-Hype mit „PUBG“ und vor allem „Fortnite“ wurde auf Twitch begründet, und Dauerbrennern wie „League of Legends“, „DOTA 2“ und „Hearthstone“ wäre ohne Twitch schon weitgehend die Luft ausgegangen.

2018 war somit ein sehr wichtiges Jahr für die Streaming-Website, die nicht nur für Gamekultur-Aficionados längst zum Alltag gehört. Bei Twitch streamen Menschen zwar meistens Videospiele, aber es wird auch gesungen, geplaudert, ferngesehen und allgemein gut unterhalten.

Ninja feat. Drake

Schon im Frühjahr ist Twitch durch die Decke gegangen. Der „Fortnite“-Spieler Ninja, mit über 12,5 Millionen Followern der mit Abstand populärste Streamer überhaupt, hat sich mit dem kanadischen Hiphop-Überflieger Drake zusammengetan. 635.000 Live-Views sind es am Höhepunkt des Streams geworden, die zweithöchste Zuschauerzahl in der Twitch-Geschichte.

Durch den Chat kugeln

Wem „Fortnite“ zu stressig ist, konnte es sich stattdessen gemütlich machen und sich einfach rollen lassen. Das todsimple Kugelrollspiel „Marbles on Stream“ ist eine ungewöhnliche Art, mit seiner Community auf Twitch zu interagieren. Gibt man als User in den Chat den Befehl !play ein, nimmt man an der nächsten Runde teil. Jeder Username wird dann einer Kugel zugewiesen, und anschließend rollen die Kugeln durch einen Hindernisparcours so vor sich hin. Das Ergebnis ist zufallsgeneriert. Was wirklich zählt, ist die Interaktion und hoffentlich eine gelungene Sportmoderation vom jeweiligen Streamer.

Nach den Gekugle könnten wir doch jetzt ein bisschen Serien schauen. Nichts einfacher als das: Am Kanal „Twitch Presents“ werden regelmäßig Serien-Marathons ausgestrahlt, dieses Jahr war das beispielsweise „Inspector Gadget“ oder hunderte Folgen von Pokémon-Animes - die übrigens immer noch laufen.

Trauern um Frankie

Emotes sind besonders wichtig auf Twitch. Jeder Channel hat individuelle Emotes, Begeisterung soll durch einen möglichst bunten Emote-Regen zum Ausdruck gebracht werden, und natürlich gibt es für jeden Anlass und jeden Moment das richtige Emote. Bestimmte Emotes ziehen sich über alle Channels hinweg und werden von allen möglichen Twitch-Communities ins Herz geschlossen, wie etwa das legendäre FrankerZ-Emote. Hund Frankie, der darauf abgebildet ist, starb allerdings im vergangenen Sommer. Twitch hat getrauert und Frankie würdevoll verabschiedet - natürlich mit jeder Menge FrankerZ-Emotes.

Hund Frankie

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Twitch Sings

Nach Spielen, Superstars und Serien fehlt nur noch Singen. Im Herbst ist von Twitch und dem Musikspieleentwicklerstudio Harmonix das Game „Twitch Sings“ enthüllt worden. Derzeit ist das Community-Karaokespiel noch in der Closed Beta, 2019 werden wir da aber wohl einiges davon zu sehen und vor allem zu hören bekommen.

Mitsingen kann man aber schon jetzt, und zwar beim jungen österreichischen Channel Magic Music Live. Ein gut gelauntes Pärchen unterhält dabei mit wunderbar vorgetragenen Duetten und bester Kommunikation mit dem Chat.

FM4 Spielekammerl-Show: Frost-Edition

FM4 freut sich, seit März 2017 Teil der Twitch-Community zu sein. In der aktuellen Spielekammerl-Show (27. Dezember) spielen Chris Stipkovits und ich das Survival-Aufbauspiel „Frostpunk“, das vergangenen Mai erschienen ist. Seitdem wir das Game erstmals in der Show gespielt haben, sind bereits einige neue Inhalte veröffentlicht worden. Schaut rein und fröstelt mit uns mit, wie immer von 17-21 Uhr auf twitch.tv/radio_fm4.

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