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Neue Beck-Single: There was a day I saw lightning

Country und Dancefloor-Pop, Mundharmonika und Stakkato-Beats finden auf der gemeinsamen Single „Saw Lightening“ von Beck und Pharrell Williams zusammen.

Von Katharina Seidler

In schöner Regelmäßigkeit veröffentlicht Beck Hansen Alben, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Im Laufe seiner Karriere hat der Amerikaner ja jede Menge Wandlungen durchgemacht, und ein bisschen zeichnet sich ein Muster ab, dass auf ein buntes, lauteres Album dann immer ein ruhigeres folgt, und dann wieder umgekehrt, und so weiter. Beck selbst sieht seine unterschiedlichen Phasen ganz entspannt: „I’m just concentrating on art and creativity and being fluid and problem-solving and trying to bring something aesthetic to my environment. And beautify the policemen!,“ so erzählte er es uns schon vor Jahren augenzwinkernd-entspannt im FM4-Interview.

Zwei Jahre nach seinem letzten Album „Colors“ legt Beck nun schon wieder nach, und wird vermutlich noch dieses Jahr schon sein nächstes, insgesamt 14. Album „Hyperspace“ herausbringen. Darauf zu hören: Eine Kollaboration von ihm mit Pharrell Williams.

Pharell steuert zu dem Song seine charakteristischen, stakkatohaften Beats bei, und Beck kombiniert dazu eine jingly jangly Country-Gitarre, Mundharmonika und ein paar „yeeehas“ und „ho ho hos“. Country scheint ja seit dem Hit „Old Town Road“ von Lil Nas X gerade ein bisschen im Trend zu sein – aber Trends interessieren Beck nicht, wie wir wissen. Die ungewöhnliche Kombination aus Country und Dancefloor-Pop von Beck und Pharrell ist beim ersten Zuhören irgendwie ärgerlich, aber in ihrer Ungeniertheit entwickelt sie bei Durchlauf 2 oder 3 dann doch eine eigene Faszination.

PS: Niemals vergessen bitte: Becks Kinder Tuesday und Cosimo tanzend im Video zu „Wow“.

Cosimo auch extrem bezaubernd hier auf der Bühne mit denselben Moves wie sein Vater!

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