FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Marco Kleebauer - Wir besuchen den Produzenten im Studio

Dort wo der Vibe zu hause ist. Der Produzent von Bilderbuch, Leyya und Oehl öffnet für uns die Türen zu seinem Studio und gewährt Einblicke in sein Schaffen als Musiker und Produzent.

Von Clemens Fantur

Fällt in Musikerkreisen der Name Marco Kleebauer, ist es stets ein großer Respekt, der mit dem Namen in Verbindung gebracht wird.

Unbekannt ist der junge Produzent schon lange nicht mehr. Zum einen kennt man den jungen Musiker und Produzenten als eine Hälfte des Duos Leyya, mit dem er den FM4 Award beim Amadeus 2018 verliehen bekommen hat. Aber auch abseits der Bühne mischt Marcus in der heimischen Musiklandschaft im wahrsten Sinne des Wortes kräftig mit, denn in seiner Funktion als Produzent war er maßgeblich am Entstehen der letzen beiden Bilderbuch-Albem beteiligt. Und auch bei dem austro-isländischen Duo Oehl hat er seine Finger im Spiel. Und weil der untriebige Musikliebhaber selbst zwischen den Produktionen nichts lieber macht, als weiter Musik zu produzieren, hat er dieser Tage unter eigenen Namen sein Instrumental-Debüt-Album namens „Magnolia“ veröffentlicht. Höchste Zeit, den sympathischen Oberösterreicher in seinem Studio zu besuchen.

Der Vibe steht hier im Mittelpunkt

Keine zehn Minuten Fußmarsch vom Wiener Westbahnhof entfernt befindet sich völlig unauffällig und wenig prätentiös im Souterrain eines typischen Wiener Wohnhauses im 15. Wiener Gemeindebezirk das „kleine Musikzimmer“. So nennt Marco Kleebauer liebevoll die rund 15 m2, die quasi auch sein Zuhause sind. Wie viel Zeit er hier so verbringt? Seit seinem Einzug vor ungefähr zwei Jahren hat er bestimmt 90% seiner Zeit hier verbracht. Und wenn er könnte, würde er sogar hier schlafen, meint er mit einem Augenzwinkern, aber wahrscheinlich auch ein bisserl ernst.

Eine handvoll Gitarren, eine Box voller Repercussions, ein paar ausgewählte Vintage-Hall-Effektgeräte, ein High-End 50er-Jahre Röhrenmikrofon, ein Computer im Zentrum des Raumes. Viel mehr an Equipment gibt es hier nicht zu sehen und auch der Raum scheint unglamourös. Und doch sind in diesen Räumlichkeiten in den vergangenen Jahren einige der wichtigsten heimischen Alben produziert worden. So unter anderem die letzten beiden Bilderbuch Alben „mea culpa“ und „Vernissage my heart“. Wie das geht? Ganz einfach: der Vibe steht hier im Mittelpunkt, niemals die Technik.

mehr Musik:

Aktuell: